Spinning Schuhe: Sinnvolle Investition für Spinning mit vielen Vorteilen

Spinning Kurse sind heiß begehrt. Das Cardio-Workout auf den Ergometer verbessert die Ausdauer, kräftigt die Muskeln und macht zudem noch viel Spaß. Zudem ist Spinning ideal, um noch etwas an der Bikinifigur zu arbeiten und unliebsamen Fettpölsterchen an den Kragen zu gehen. Doch wann sollten sich Teilnehmer die speziellen Spinning Schuhe zulegen und welche Vorteile bieten diese überhaupt?

Das Spinning Gruppentraining hat sich in den letzten Jahren vom Trendsport zu einer festen Größe in diversen Fitnessstudios gemausert. Dabei können in jedem Kurs Anfänger und Profis zusammentrainieren, da jeder Teilnehmer über die Schwierigkeitsstufe selber entscheidet. Und wenn man dann noch vom Kursleiter angepeitscht und zum Takt der Musik in die Pedalen tritt, um der imaginären Radstrecke bergauf und bergab zu folgen, stellt sich schnell der Spaß ein.

Spinning. Foto: Flickr/juanpol

Spinning. Foto: Flickr/juanpol

Spinning Schuhe vs. Sportschuhe: Unterschied

Um an einem Spinning Kurs teilzunehmen, benötigt man eventuell klassische Sportschuhe oder Spinning Schuhe als professionelle Variante. Der Unterschied zwischen beiden Schuhwerken liegt darin, dass sich auf der Sohle der Spinning Schuhe sog. Klicks befinden, die in die typischen Halterungen eines Spinning Rades eingerastet werden. Wer hingegen mit normalen Sportschuhen radelt, befestigt diese mit Hilfe einer Schuhschlaufe am Pedal.

Spinning: Für Anfänger reichen vorerst Sportschuhe

Anfänger können durchaus in den ersten Trainingseinheiten mit klassischen Sportschuhen trainieren. Diese sollten die typischen Kriterien wie richtige Größe und gute Passform natürlich erfüllen. Wird der Schuh via Schlaufe an der Pedale befestigt, sollte man diese ziemlich fest binden. Denn gerade beim Sprint können die Schuhe schnell aus der Schlaufe fallen. Das erhöht zwangsläufig die Verletzungsgefahr. Dafür können die normalen Sportschuhe auch für diverse andere Sportkurse getragen werden. Doch wer Spaß am Spinning gefunden hat und regelmäßig auf den speziellen Ergometern sitzt, sollte sich die speziellen Spinning Schuhe kaufen.

Spinning Schuhe bieten viele Vorteile

Von der Optik unterscheiden sich die Spinning Schuhe im Vergleich zu normalen Sportschuhen durch ihren engeren Schnitt und einer dünneren, aber härteren Sohle. Zudem – und das ist das wichtigste Kriterium – befinden sich an der Sohle die sog. Klicks. Diese werden beim Aufsteigen aufs Rad in die speziellen Halterungen der Pedale befestigt bzw. „eingeklickt“. Spinning Schuhe bieten dabei einige Vorteile. Besonders in der Kraftübertragung ist ein deutlicher Unterschied im Vergleich zum normalen Sportschuh beim Spinning spürbar. Dank des direkten Kontaktes geht weniger Energie verloren und die Pedalen können nicht nur getreten, sondern auch bewusst angezogen werden. Dadurch wird das Cycling effizienter und das Training effektiver. Diese Zugbewegung ist mit normalen Sportschuhen hingegen nicht möglich.

Doch wer zum ersten Mal mit Spinning Schuhen auf dem Spinning Bike trainiert, sollte an einen Imbusschlüssel denken. Denn nicht selten muss die Einstellung bei den Klick-Schuhen korrigiert werden.

Spinning Schuhe bekommt man in jedem guten Sportfachhandel, Fahrradgeschäft oder auch Online. Die Preise schwanken natürlich gewaltig, doch für gute Cycling oder Spinning Schuhe muss mit 80 Euro gerechnet werden.

Aber unterm Strich lohnt sich die Investition. Vor allem wenn man regelmäßig an Spinning Kursen teilnimmt.


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