Splittraining – ideal für Muskelwachstum

Wenn ihr regelmäßig ein Ganzkörpertraining im Fitnessstudio absolviert, werdet ihr früher oder später den Trainingsplan und die Gewichte einer Übung ohne große Probleme bewältigen können. Vor allem Anfänger machen zu Beginn schnelle Fortschritte. Doch damit der Körper und die Muskulatur weiter gefordert werden, müssen neue Reize gesetzt werden. Das Splittraining könnte die Lösung sein.

Denn es bringt nichts, den Trainingsumfang des Ganzkörpertrainings immer weiter auszubauen. Zumal ein ausgiebiges Krafttraining über 50 Minuten dazu führen kann, dass Muskulatur zur Energiegewinnung angezapft wird. Daher sollte ein Krafttraining auch nicht zu lange gehen.

Umfang steigern – Zeitdauer nicht überschreiten
Daher sollte der Trainingsplan überarbeitet werden. Zwar muss der Umfang gesteigert, doch sollte eine bestimmte Zeitdauer nicht überschritten werden. Hier greift das Splittraining.

Bei dieser Trainingsmethode werden die Übungen nach Muskelgruppen auf mehrere Tage verteilt. Wenn ihr bislang 100 Minuten für ein Ganzkörpertraining benötigt habt, wird dieses auf zwei Trainingseinheiten a 50 Minuten gesplittet.

Variables Splittraining
Je nach Leistungsstand können die einzelnen Muskelgruppen auf bis zu sechs Tage pro Woche aufgeteilt werden. Anfänger würden mit einem 2er-Split starten: zwei Trainingstage pro Woche.

Diesen könnte man so aufteilen, dass an einem Tag die Muskelgruppen trainiert werden, die eine drückende Funktion haben. Und am zweiten Tag alle Muskeln, die eine ziehende Aufgabe innehaben. Umgangsprachig wird dieser Split auch „Push and Pull“-Plan genannt.

Zwei Trainingstage sind aber das Minimum. Um langfristig Fortschritte zu erzielen, sollte mindestens dreimal pro Woche trainiert werden.

Vorteile des Splittrainings
Das Splittraining ermöglicht ein umfangreicheres Training für jeden einzelnen Muskel, ohne dass dabei einzelne Partien überfordert werden. Das sorgt für dauerhaften Fortschritt und bringt euch näher euer Traumfigur einen großen Schritt näher.

Zudem wird der Regenerationszeitraum, in dem der Muskel wächst, für einzelne Muskeln automatisch länger. Die Gefahr eines Übertrainings wird so verhindert. Die längere Zeitspanne für die Regeneration rechtfertigt sich natürlich nur dann, wenn auch wirklich intensiver trainiert wird.

Doch dieses fällt beim Splittraining leicht, besonders wenn man an die kleinen Muskelgruppen denkt. Beim Ganzkörpertraining kommen Arme oder Schultern meist zuletzt dran, wenn die Energiespeicher schon fast erschöpft sind. Beim Splittraining werden sie hingegen schon frühzeitig gefordert. Wer nach dem Splittraining trainieren will, findet hier Tipps zum erstellen eines Trainingsplans.

Falls ihr Erfahrungen mit dem Split-Training gemacht habt, dann teilt diese doch bitte mit!


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