Die Hitzewelle hat Deutschland heimgesucht. Überall herrschen Temperaturen von weit über 30 Grad. Für die meisten Grund zur Freude, doch gerade Freunde des Ausdauersports sollten bei dieser Hitze Vorsicht walten lassen. Denn diese hat großen Einfluss auf das Training. Wer dennoch nicht auf seine sportliche Dosis verzichten will, sollte während des Trainings bei großer Hitze auf einige Punkte achten.

Jogger lassen sich normalerweise nicht so schnell aus der Bahn werfen. Ob bei Eiseskälte oder matschigen Regenwetter – die Droge Sport setzt sich am Ende durch. Auch von der zurzeit herrschenden Hitzewelle mit Temperaturen von weit über 30 Grad lassen sich (Extrem-) Sportler nicht vom Laufen und dergleichen abhalten. Doch das Training bei Hitze kann kritisch werden.

Anstrengung. Foto: Flickr by SashaW Die größte Gefahr die lauert, ist die Dehydration. Ein Kreislaufkollaps kann bei sportlicher Betätigung schnell auftauchen. Doch was sollte generell beim Training bei sehr warmen Temperaturen beachtet werden?

1. Trinken, trinken, trinken

Das A und O ist die Flüssigkeitsaufnahme. Bei umfangreichen Trainingseinheiten gilt als Richtwert: alle 15 Minuten 0,3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Dabei greifen viele auf Wasser zurück, da es als hervorragender Durstlöscher gilt und vom Körper schnell aufgenommen werden kann. Doch da der Körper beim Schwitzen neben der Flüssigkeit auch zusätzlich wichtige Mineralstoffe ausscheidet, heißt es, diesem Defizit entgegenzuwirken. Vor allem magnesium- und kohlenhydratreiche Getränke haben sich als ratsam herausgestellt. Besonders beliebt beim Hitze-Training: Apfelsaftschorle im Verhältnis 1:3.

2. Moderate Intensität beim Sport

Doch natürlich ist nicht nur der erhöhte Flüssigkeitsbedarf zu bedenken. Um dem Körper nicht zuviel zuzumuten, muss die Intensität des Trainings auf ein moderates Level heruntergeschraubt werden. Beim Laufen eignen sich daher lockere Dauerläufe im aeroben Bereich, während anstrengendes Intervalltraining mit Tempoverschärfungen unter keinen Umständen absolviert werden sollte. Vor allem, wenn man eher zu den Freizeitsportlern zählt.

3. Morgens oder abends trainieren

Das Training sollte dann auch am besten in den frühen Morgenstunden geplant werden. Alternativ geht es auch in den späteren Abendstunden. Dann sind einerseits die Temperatur nicht so hoch und andererseits sind die Ozonwerte in der knallen Mittagssonne am höchsten.

Fazit:

Wer also auf ein ausreichend Flüssigkeitszufuhr, eine moderte Trainingsintensität achtet und dabei die Mittagshitze inklusive hohen Ozonwerten meidet, kann auch bei höheren Temperaturen trainieren. Aber vielleicht ist eine Runde Schwimmen im Badesee oder Schwimmbad eine erfrischende Alternative. Und außerdem ist Schwimmen eine der gesündesten und für die Muskulatur effektivsten Sportarten.

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