Stacking: Sportliche Variante des Hochstapelns

Von Hochstaplern ist nicht viel zu halten! Doch wenn es das Ganze vor einem sportlichen Hintergrund abläuft, der zugleich die Geschicklichkeit und grauen Zellen fördert, ist es nur empfehlenswert. Das ist beim Stacking genau der Fall.

Der ungewöhnliche Sport kam vor einigen Jahren aus den USA nach Deutschland und fasziniert vor allem Kinder und Jugendliche. Immer mehr Schulen fördern diesen Geschicklichkeitssport, der ganz ohne Verletzungsgefahr auskommt. Dabei besteht jedoch Suchtgefahr im positiven Sinne. Denn Stacking hat einige positive Auswirkungen auf Körper und Geist.

Pyramiden nach Zeit
Beim Stacking geht es darum, möglichst schnell eine bestimmte Anzahl von Bechern (sog. Cups) in einer bestimmten Reihenfolge auf- und wieder abzubauen. In der Regel werden dabei Pyramiden konstruiert. Da es hier vor allem um die schnellste Zeit geht, wird dieser Trendsport auch „Speed Stacking“ genannt.

Viele positive Auswirkugen
Zum Einsatz kommen dabei natürlich beide Hände und Arme, was zugleich deren Muskulatur fördert. Doch das steht eigentlich im Hintergrund. Denn in erster Linie fördert Stacking die koordinative und motorische Leistung. Vor allem die Auge-Hand-Koordination und die Reaktionszeiten profitiert beim sportlichen Hochstapeln. Hierfür wurden unterschiedliche Untersuchungen mittels Messung der Gehirnströme (EEG) vollzogen. Dabei wurde auch bewiesen, dass das Stacking die Verknüpfung beider Hirnhälften verbessert. Das ist eine wichtige Voraussetzung für optimale Denkprozesse.

Wenig verwunderlich, dass die Erfolgsgeschichte des Stackings auch in den Schulen sehr gut ankommt und speziellen AG’s angeboten wird. Darüber hinaus wird es auch in der Bewegungspause oder Mittagsbetreuung integriert – zur Auffrischung der Konzentration. Und da Stacking mit seinen präzisen Bewegungsabläufen das Lernen auf ideale Weise unterstützt und die Aufmerksamkeit steigert, stellt es für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation dar.

Lass Oma stapeln
Doch nicht nur für Kinder und Schüler ist Stacking ein hervorragender Sport. Schließlich können auch ältere Menschen durch die sportliche Stapelei ihre Wahrnehmung und Bewegungskoordination verbessern. Daher würden sich die Becher doch auch als kleines Geschenk für die Oma und Ope oder Eltern gut anbieten. Aber natürlich kann auch jeder andere, der etwas für seine Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen, grauen Zellen oder Koordination tun möchte, mit dem Stacking anfangen.

Wer regelmäßig 5 Minuten „trainiert“ wird schnell gute Fortschritte erzielen. Als kleine Vorgabe: Im Weltklasse-Niveau benötigt man für die Basis-Disziplin 3-3-3 (hierbei werden dreimal drei Becher nacheinander auf- und wieder abgebaut) unter 3 Sekunden.

Ein komplettes Stacking-Set bestehend aus 12 Cups, Matte, Timer zum Zeitstoppen und Anleitungs-DVD kostet um die 60,- Euro.

Weitere Informationen zum flinken Becherstapeln findet ihr unter www.speedstacks.com! Viel Spaß beim Stöbern und Stapeln…


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