Stepper sind, vor allem bei Frauen sehr beliebte Trainingsgeräte, da sie sich hervorragend eignen, um einigen der Problemzonen des weiblichen Geschlechts zu Leibe zu rücken. Beim Training mit diesem Gerät werden die Bewegungen beim Treppensteigen nachgeahmt. Im Unterschied dazu, tritt man aber immer an derselben Stelle. Früher oft auch als reines Ausdauergerät im Einsatz, wurde der Stepper in dieser Funktion von effektiveren Geräten wie z. B. dem Ellipsentrainer abgelöst. Diesen Mangel macht er aber auf andere Weise wieder wett, indem er für gezielten Muskelaufbau in den Oberschenkeln und im gesamten Gesäßbereich sorgt. Auch zur Fettverbrennung ist er durchaus geeignet, sollte aber mit anderen Fitnessgeräten kombiniert werden. Gerade für den Heimbereich eignet sich dieses Trainingsgerät besonders gut, da es aufgrund seiner geringen Größe nicht viel Raum einnimmt und man es, so man will, äußerst Platz sparend verstauen kann.

Es werden im Handel einige Variationen des Steppers angeboten, bei denen man bestimmt fündig wird. Die einfachen Versionen des Geräts sind grundsätzlich mit Hydraulikzylindern ausgestattet. An diesen Zylindern wird auch der Widerstand bzw. die Schwierigkeit mit einem Drehrad eingestellt. Somit kann man je nach persönlicher Fitness die Intensität des Trainings anpassen. Die besseren und somit auch kostspieligeren Stepper sind mit einer Wirbelstrombremse ausgestattet. Hier wird die Schwungmasse durch eine Art elektrisches Magnetfeld abgebremst. Dadurch ist ein Training mit Pulssteuerung möglich und insgesamt läuft das Gerät etwas runder in seinen Bewegungen.

Man sollte sich vorher genau überlegen, wie viel Geld man in einen Stepper investiert, da es doch große Qualitätsunterschiede gibt. Es gibt Stepper mit angebrachten Handläufen, die bei schweißtreibendem Training durchaus sinnvoll sind, weil man sich abstützen kann. Im Allgemeinen sollten Untrainierte langsam und mit geringem Widerstand beginnen, da ungeübte Beinmuskulatur ziemlich schnell ermüdet und schmerzt. Damit geht meist auch sehr schnell die Motivation, regelmäßig zu trainieren verloren.


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