Tipps: Fitnessgeräte praktisch verstauen

Fast jeder dritte Haushalt besitzt ein Fitnessgerät. Und diese rund zehn Millionen Hometrainer warten nur darauf, regelmäßig vom Besitzer in Bewegung versetzt zu werden. Und da nicht jeder einen Fitnesskeller besitzt, stehen die Fitness-Monster oft unpraktisch mitten im Schlaf- oder Wohnzimmer störend herum. Wir wollen ein paar Anregungen geben, wie man Fitnessgeräte praktisch verstauen kann.

Gerade die klassischen Sportgeräte wie Fahrradergometer, Crosstrainer, Stepper oder die Hantelbank überzeugen nicht gerade durch ihre praktische Größe. Und ein Laufband mit 140 Zentimeter Länge, 70 breit und 130 hoch verschönert wohl nur in den seltensten Fällen die heimische Einrichtung. Und in vielen Fällen haben werden die Kalorienvernichtungmaschinen aufgrund fehlender Motivation kurzerhand als Kleiderständer missbraucht.

Kinesis Personal Vision. Flickr: Foto by technogym

Kinesis Personal Vision. Flickr: Foto by technogym

Wir wollen euch drei potentielle Anregungen geben, wie ihr man das Fitnessgerät verstauen kann. Im Vorfeld: Wir raten zur dritten Lösung, doch vorab zwei andere Vorschläge.

Lösung 1: Wir kaufen zusammenklappbare Instrumente. Das ist klug, deshalb bieten nahezu alle Hersteller heutzutage diesen Service an. Aber Vorsicht: Die Ausmaße eines Laufbandes schrumpfen nur ansatzweise – unsichtbar werden sie dadurch keinesfalls. Selbst unters Sofa passen sie nur bedingt.

Lösung 2: Die sehr teure Variante. Wir legen uns Fitnessgeräte im Designerstil zu. Sie schmücken jedes Zimmer und passen wunderbar dezent ins Ambiente. Beispiele gefällig: Wie wäre es mit dem spiegelverkleideten „Kinesis Personal Vision“ für knapp 9.000 Euro oder der exklusive Rudertrainer „Watertower“ aus amerikanischen Kirschholz oder Edelstahl für 1.300 bis 2.300 Euro? Aber wehe, wenn die trendigen Objekte zum Ausstellungsstück mutieren. Dann hätte sich diese Investition keinesfalls gelohnt.

Lösung 3: Wohl die beste Alternative, um sein Fitnessgerät ordentlich zu verstauen. Ganz einfach durch verstecken, bauen, inszenieren oder einfach umdenken.

  • Verstecken: Hinter einem bemalten Raumteiler (Paravent) aus bemalten Holz oder Stoff kann sich leicht ein Fahrrad verstecken. Auch ein Vorhang grenzt Stauraum ab. Vorteil: bevor es mit dem Workout losgehen kann, muss nichts zusammengebaut werden- Vorhang auf und sofort loslegen.
  • Bauen: Eine Nische in einem Zimmer ausnutzen und mit einem Schrank verkleiden. Heimwerker bauen auch eine Art Truhe ohne Boden fürs Wohnzimmer oder Diele, in der die Hantelbank Platz findet. Magnettüren auf, Fitnessgerät rausholen und die Muskeln spielen lassen.
  • Inszenieren: Was man nicht verstecken will oder kann, kann auch bewusst zur Show gestellt werden. Hierfür einfach eine geeignete Ecke im Wohn- oder Schlafzimmer farbig streichen, Lichtspot montieren und das Gerät als Gesundheits-Objekt in Szene setzen wie ein Gemälde.
  • Umdenken: Ist so gut wie gar kein Platz zur Verfügung, dann muss man sich wohl zwangsläufig mit einer Yogamatte und einem Theraband (das kleinste Fitnessgerät der Welt) zufrieden geben. Der Vorteil: Alles passt zusammengerollt in fast jede Schublade, unters Bett oder Sofa.

Die Lösungsvorschläge verdeutlichen, dass es eigentlich keine triftigen Gründe gibt, die gegen ein Fitnessgerät für zuhause sprechen. Außer: Man hat definitiv keine Lust darauf.


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