Tipps gegen Muskelkater

Jeder von uns hatte in seiner Sportlerkarriere schon mal Muskelkater. Ob vom Training im Fitnessstudio oder als Folge eines intensiven Ausdauertrainings oder einfach nur nach dem Freizeitkick mit den Freunden. Wenn jede Bewegung vor lauter Schmerzen in der Muskulatur fast zur Qual wird, können folgende Tipps helfen.

Einleitend sei festgehalten, dass Wärme in jeglicher Form das beste Mittel gegen Muskelkater ist, da diese die Durchblutung angekurbelt. Ob wir uns ein heißes Bad oder Dusche genehmigen, ín die Sauna gehen oder auf eine Wärmeflasche zurückgreifen – hiermit seid ihr in jedem Falle auf dem richtigen Weg, den Muskelkater wieder schneller loszuwerden.

Kälte wirkt hingegen wie ein Schmerzmittel. Die Nerven werden gelähmt und die Muskulatur tut bei Bewegungen nicht mehr so weh.

Apropos Schmerzmittel! Natürlich könnt ihr auch normale schmerzstillende Medikamente zu euch nehmen, wobei starke Mittel nicht zur Debatte stehen. Durch den Einsatz von Schmerztabletten könnt ihr euch locker bewegen, was die Durchblutung fördert und was wie erwähnt den Muskelkater lindert. Vor allem der Einsatz von Magnesium hat sich sehr bewährt, da dadurch die Spannung in der Muskulatur nachlässt.

Cremt die betroffene Stelle mit einer Sportsalbe ein. Leichte Massagen fördern ebenfalls die Durchblutung, transportieren die Gewebeflüssigkeit besser ab und beschleunigen den Regenrationsprozess. Auf keinen Fall solltet ihr die typische Knetbewegung durchführen. Das schadet mehr, als das es nützt. Gegen sanftes streicheln ist hingegen nichts einzuwenden. Tipp: Führt die massierende Bewegung immer Richtung Herz aus.

Leichte sportliche Bewegung, sofern es der Muskelkater zulässt, trägt ebenfalls zur Regenration bei. Durch die Bewegung werden Stresshormone freigesetzt, die ebenfalls den Schmerz eindämmen. Doch wie gesagt: Nicht übertreiben, sondern nur ganz entspannt bewegen.

Ausruhen! Die wohl beliebteste Form und der bekannteste Tipp gegen Muskelkater. Meistens ist der Schmerz nach drei Tagen völlig abgeklungen. Über Folgeschäden müsst ihr euch keine Gedanken machen, denn diese gibt es bei Muskelkater nicht. Der Schmerz entsteht durch kleine Risse in der Muskulatur.

Untersuchungen haben ergeben, dass ein überstandener Muskelkater gleich mehrere Wochen gegen den nächsten schützen soll.

Und außerdem: Ich denke, jeder von uns freut sich auch ein klein wenig über den Schmerz in der Muskulatur – ohne gleich sadomasochistisch zu sein. Er verstärkt das Gefühl, etwas für seinen Körper getan zu haben.

Wenn ihr wissen wollt, wie der Muskelkater überhaupt entsteht, klickt einfach hier.


2 Responses to Tipps gegen Muskelkater

  1. Kai 1. Februar 2012 at 16:11 #

    Sadomasochistisch? Ändere es mal in masochistisch, dem Antonym von sadistisch und dann passt das auch.
    Ansonsten fand ich den Text sehr passend, auch den Bericht über ein Training trotz Muskelkater. Ich kann den Berichten nur zusagen.

  2. Robert 2. Februar 2012 at 14:33 #

    Hi Kai, danke für deinen Kommentar und Hinweis. Habe es wie vorgeschlagen geändert.

Schreibe einen Kommentar