Trailrunning – Die Vorteile beim Querfeldeinrennen Teil I

Schluss mit Langeweile beim Joggen. Das garantiert Trailrunning. Dieses Querfeldeinrennen steht nicht nur für Laufen ohne Grenzen, sondern sorgt mit seinen neuen Trainingsreizen für viele Vorteile. Dabei werden Ausdauer, Schnelligkeit, Reaktionsvermögen und Widerstandskraft verbessert. Wir erklären warum.

Trailrunning ist ideal um einfach ein wenig Abwechslung in den Laufalltag zu bringen. Die ungewohnten Belastungen helfen, Trainingsplateaus und Stillstand zu durchbrechen und trainieren auf eine spielerische Art und Weise die Ausdauer und Kraft. Bevor es aber im Wald über Stock und Stein geht, sollte man sich unbedingt Trailrunningschuhe besorgen, die wesentlich stabiler als herkömmliche Laufschuhe sind. Doch warum sollte ich dieses Lauftraining mit Abenteuer-Charakter betreiben? Es folgen die wichtigsten Antworten auf diese Frage.

Trailrunning. Foto: Flickr by Sport Communities

Trailrunning. Foto: Flickr by Sport Communities

Vorteile von Trailrunning

  • Fahrtspiel lässt grüßen

Der Untergrund beim Trailrunning hat immer wieder Überraschungen parat. Flache oder steile Anstiege oder unterschiedlich tiefe Gräben. Durch dieses unvorhersehbare Streckenprofil wird das Lauftempo und Intensität ständig gewechselt und angepasst. Ganz so wie beim Fahrtspiel. Nur dass der Streckenverlauf beim Trailrunning die wechselnden Belastungen automatisch bestimmt.

  • Erhöhter Kalorienverbrauch

Somit spiegeln sich beim Trailrunning auch die typischen Merkmale eines Intervalltrainings wieder. Dadurch wird der Kalorienverbrauch im Vergleich zum klassischen Lauftraining mit gleich bleibendem Lauftempo deutlich erhöht. Das Trailrunning ist daher nicht nur eine gute Trainingsalternative, sondern auch zum Abnehmen gut geeignet. Dabei wird der Energieverbrauch aber nicht nur durch den wechselnden Streckenverlauf angekurbelt. Auch schwerer, matschiger Boden, sandiger Untergrund oder nasses Laub sorgen für den gleichen Effekt.

  • Stabilere Muskulatur

Der unterschiedliche und mitunter tiefe Laufuntergrund stellt selbstverständlich auch eine andere Belastung für die Muskulatur dar. Insbesondere für die Fußmuskulatur und jene, die das Sprunggelenk stabilisieren, bedeutet Schwerstarbeit und erhöht den Trainingsreiz. Doch das ist zugleich ein weiterer Vorteil, den Trailrunning mit sich bringt. Denn wer regelmäßig Querfeldein läuft, wird seine Muskulatur schrittweise kräftigen, sodass die Belastungen des Laufens nach und nach gleichmäßiger verteilt werden. Und langfristig werden typische Läuferbeschwerden im Schienbein, Knie und Achillessehne vorgebeugt. Diese gelten als typische Schwachstellen vieler Läufer.

  • Stärkere Muskulatur

Doch beim Trailrunning wird natürlich nicht nur die Fußmuskulatur stabilisiert und gestärkt. Denn auch die Oberschenkelmuskulatur wird deutlich stärker gefordert und trainiert als beim gewöhnlichen Laufen auf befestigten Wegen. Vor allem durch das Springen über ein Hindernis (Baumstamm, Pfütze etc.) wird der Oberschenkel trainiert. Um dabei gleichmäßig und effektiv zu trainieren, folgender Tipp:

Man sollte versuchen, nicht immer mit demselben Bein abzuspringen und zu landen. Dadurch wird die Koordination geschult und ein muskuläres Ungleichgewicht wird vorgebeugt.

Und hiermit beenden wir unseren Teil 1 der Vorteile vom Trailrunning. Morgen könnt ihr an gewohnter Stelle weitere Vorteile in Erfahrung bringen. Eine kleine Vorschau: das Nervensystem, der Laufstil, Ausweichmanöver und geistige Einflüsse werden eine Rolle spielen. Zudem wollen wir zeigen, wie man sich auf Trailrunning vorbereitet.


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