Auf der Suche nach einer Sportart mit hohem Spaßfaktor tun sich viele Freizeitsportler schwer. Wie wäre es denn mal mit Trampolinspringen? Das Springen bereitet nicht nur Spaß, sondern hält den ganzen Körper fit.

Ein regelmäßiges Training auf einem (Mini-) Trampolin hat viele Vorzüge. Die Ausdauer wird verbessert und der Kalorienverbrauch ist enorm. Auch die Muskulatur profitiert vom Hüpfen, da diese durch den permanenten Wechsel der Beschleunigungskräfte im gesamten angesprochen wird. Die Abbremsmanöver, die bei jeder Landung auf dem Trampolin zum Tragen kommen, stärken die Muskulatur – vor allem die Rumpfmuskulatur profitiert davon.

Doch damit nicht genug. Für Frauen dürfte der Fakt interessant sein, dass durch das Trampolinspringen das Bindegewebe gestrafft und die Beckenbodenmuskulatur gestärkt wird.

Übung der Koordination
Zudem wird der Körper durch die ungewohnte Bewegung auch hinsichtlich der Koordination und Balance trainiert.

Trampolin © Flickr by RichardBarley Davon werden Anfänger ein Liedchen singen können, wenn sie an ihre ersten Trainingseinheiten zurückdenken, die sicherlich etwas wacklig vonstatten gingen. Ein entsprechendes Körperbewusstsein ist daher schon wichtig, um das genaue Gefühl zwischen Landung und Absprung zu entwickeln. Anfänger sollten sich daher erstmal langsam an das Gerät gewöhnen. Das geht am besten, wenn in der Mitte des Trampolins leicht gewippt wird und mit der Zeit kleine Sprünge folgen.

Stress erfolgreich bekämpfen
Einmal den Dreh raus, gilt Trampolinspringen auch als perfekter Stresskiller. Das Auf- und Abspringen oder –wippen kurbelt die Freisetzung von Glückshormonen an. Zudem soll sich regelmäßiges Springen auch positiv auf die Stressresistenz auswirken.

Gesundheitliche Vorteile
Doch bei vielen keimt immer wieder die Frage auf, wie gefährlich dieser Sport ist? Aus medizinischer Sicht gibt es keine Zweifel, im Gegenteil. Trampolinspringen schont die Gelenke, die Bandscheiben werden durch die ständige Be- und Entlastung massiert, die Lymphflüssigkeit wird bewegt und die Atmung gefördert. Das bewirkt einen besseren Abtransport von Körpergiften und durch das Springen wird im wahrsten Sinne des Wortes alte Luft aus den Lungen gepresst, wodurch die Sauerstoffzufuhr gefördert wird. Daher ist Trampolinspringen durchaus für Übergewichtige oder Personen mit Gelenksproblemen empfehlenswert. Bei Rückenproblemen sollte im Vorfeld ein Arzt aufgesucht werden.

Augen auf beim Trampolin-Kauf
Ein gewisses Restrisiko für Verletzungen ist natürlich gegeben. Daher sollte man wissen, ob die eigenen vier Wände genügend Platz für ein Mini-Trampolin bieten. Beim Kauf unbedingt auf ein TÜV- oder GS-Zeichen achten und eher ein Trampolin mit Seilfederung kaufen, als eine aus Metall. Diese sind gelenkschonender.

Also, wer alte Kindheitserinnerungen wecken will und ein dynamisches, wohltuendes, action- sowie spaßreiches Ganzkörpertraining sucht, sollte unbedingt mal Trampolinspringen ausprobieren.

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