Trimm-dich-Pfade: Rundkurse mit Kraftstationen feiern Comeback

Trimm-dich-Pfade kommen wieder in Mode. Angestaubte Fitness-Rundkurse werden auf Vordermann gebracht und stellen ein hervorragendes Angebot dar, beim Laufen zugleich auch die Muskeln gezielt zu trainieren. Das Comeback der Trimm-dich-Pfade ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die dabei auch vor urbanen Räumlichkeiten kein Halt kennt.

Bis vor wenigen Jahren waren Trimm-dich-Pfade ein gefühlt uraltes Relikt. Die Zeiten sind aber vorbei, da immer mehr Menschen ein gesteigertes Interesse an Sport und Gesundheit zeigen und sich dabei am liebsten in der Natur und der frischen Luft bewegen. So werden alte Pfade aufgearbeitet und modernisiert und selbst in vielen Stadtparks findet man mittlerweile das Open-Air-Fitnessstudio. Die sog. Vita Parcours oder Fitnessparks bieten Trainingsgeräte in der Mitte einer Laufstrecke oder man findet sie, wie beim klassischen Trimm-dich-Pfad, in regelmäßigen Abständen entlang der Laufstrecke.

Trimm-dich-Pfad: Abwechslung ist Trumpf

Trimm-dich-Pfad. Foto: Flickr/fihu

Trimm-dich-Pfad. Foto: Flickr/fihu

Ein traditioneller Trimm-dich-Pfad ist in der Regel 3 bis 4 Kilometer lang und hat um die 20 verschiedenen Übungen im Repertoire. Dabei handelt es sich aber nicht nur um Kräftigungsübungen, wie beispielsweise durch Klimmzüge, Hangeln oder Dips. Oftmals werden durch die Übungsstationen auch die koordinativen Fähigkeiten angesprochen, wie es beispielsweise beim Balancieren, Bocksprung oder Slalomlauf der Fall ist. Besonders für ältere Personen eine gute Sache. Dehnübungen dürfen dabei natürlich nicht fehlen, so dass man auf einem Trimm-dich-Pfad alle Elemente für ein abwechslungsreiches, ausgewogenes Training findet. Und wem manche Übungen überhaupt nicht zusagen, kann diese natürlich einfach auslassen.

Vorteile von Trimm-dich-Pfaden


Das Comeback der Trimm-dich-Pfade bietet für Freizeitsportler jede Menge Vorteile. Durch das Angebot der Kraftstationen, mit denen man auf einem Rundkurs nahezu alle Muskelgruppen trainiert, wird das Lauftraining bedeutet abwechslungsreicher und effektiver. So wird neben der Ausdauer auch gleichzeitig die Kraft trainiert. Bei den Übungen handelt es sich meist um bekannte Klassiker. Zudem ist die Benutzung kostenlos und richtet sich an jede Altersgruppe. Ein weiterer positiver Aspekt: Viele werden zum Sport und der Bewegung an der frischen Luft animiert, so dass die Trimm-dich-Pfade eine immer größer werdende Anhängerschaft finden. Und das Beste: Training und Fitness machen im Freien einfach wesentlich mehr Spaß!

Trimm-dich-Pfad: Tipps für Anfänger

Für Anfänger gilt dabei die Regel, dass man bei Fragen hinsichtlich der Übung am besten andere Trainierende fragt. Zwar liefern oftmals Informations- und Bildtafeln an den Geräten Aufschluss, doch längst nicht alle Trimm-dich-Pfade verfügen über diese Informationsquellen. Wichtig ist auch, dass man sich nicht selbst überschätzt.

Trimm dich Pfad: Wo finden?

Es lohnt sich, einfach mal in den nächst größeren Stadtpark zu gehen und nachzuschauen, ob dort nicht mittlerweile ein neuer Trimm-dich-Pfad. So kann man schnell in den Genuss eines zusätzlichen, umfangreichen und effektiven Ganzköpertrainings kommen und sich das Geld für das Fitnessstudio sparen.

Falls ihr einen guten Trimm-dich-Pfad, sagt uns unbedingt, wo man diese finden kann. Ansonsten loht sich ein Blick auf diese Seite, auf der ihr Möglichkeit zum Outdoor-Training in eurer Nähe suchen könnt. Die „Mens Health“ hat zudem eine kleine Übersicht über die schönsten und besten Trimm-dich-Pfade in Deutschland.


3 Responses to Trimm-dich-Pfade: Rundkurse mit Kraftstationen feiern Comeback

  1. Beautyshop 24. Oktober 2011 at 18:54 #

    Hallo, ich finde solche Trimmdichpfade eine gelungene Abwechslung zum Joggen, das mir persönlich zu eintönig ist. Was mich interessiert: Gibt es eigentlich irgendwo eine Sammlung mit solchen Pfaden?

  2. Sebastian 25. Oktober 2011 at 15:29 #

    Hallo Robert,

    schöner Artikel über Trimm-dich-Pfade.

    Ich bin ein riesen Fan und in den Jahren in denen ich im schönen Frankenland wohnen durfte, habe ich regelmäßig auf den Pfaden trainiert.

    Zurück in Thüringen ist der Spass leider vorbei… :/
    Ich glaube Thüringen bildet das Schlusslicht bei der Anzahl der Trimm-dich-Pfande. Hoffe das ändert sich in Zukunft.

    Beste Grüße,
    Sebastian

  3. Toni 6. November 2011 at 15:03 #

    Schöner Artikel. Ich muss sagen dass ich mittlerweile aber auf Kraftstationen während des Laufens verzichte. Ich habe zwar eine in der Nähre, habe aber für mich beschlossen Ausdauertraining und Krafttraining strickt zu trennen.

    Aber für den Anfang ist es eine gute Möglichkeit sich Grundlagen aufzubauen.

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