Typische Lauffehler von Einsteigern

Gerade jetzt zur Frühlingszeit zieht es wieder viele Freizeitsportler in die Wälder und Parks um endlich wieder ein paar Runden zu joggen. Auch für Neueinsteiger ist es der ideale Zeitpunkt, den Versuch zu starten, sich mit dem Jogging anzufreunden. Doch Anfänger verfallen dabei immer wieder in ein Raster und begehen typische Lauffehler, die über kurz oder lang den Spaß am Laufen nehmen oder gar zu Verletzungen führen.

Bevor mit dem Laufen begonnen werden kann, steht erstmal die Anschaffung von Laufschuhen auf dem Programm. Und hier wartet der erste Fehler. Denn warum soll ich über 100 Euro ausgeben, wenn ich nicht auf die „Billigvariante“ zurückgreifen kann? Doch es sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Denn Billigschuhe können bei Haltungsfehlern oder mangelnder Muskulatur schnell zu Verletzungen führen.

Um den richtigen Laufschuh zu finden, sollte man sich in einem Fachgeschäft entsprechend beraten lassen. Im Idealfall wird ihr Laufstil auf einem Laufband analysiert, wodurch das passende Schuhwerk leichter zu finden ist.

Ein weiterer Fehler ist die Selbstüberschätzung. Anfänger neigen dazu, ganz schnell Fortschritte erzielen zu wollen und gehen entsprechend häufig trainieren. Doch der Körper benötigt seine Ruhepausen zur Regenration, um sich an die neuen Belastungen zu gewöhnen. Und nur so wird es langfristig zur Leistungssteigerung kommen. Wer zu häufig trainiert schwächt seinen Körper und verliert garantiert die Lust am Joggen.

Ein weiterer Aspekt der Selbstüberschätzung lässt sich im Trainingstempo finden. Viele schlagen gleich zu Beginn des Trainings ein viel zu hohes Tempo an, was in der Folge zu Seitenstechen, Krämpfen, rascher Ermüdung oder Herzrasen führt. In diesem Falle unbedingt auf die Warnsignale des Körpers hören und die Intensität radikal drosseln.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Auslassen der Auf- und Abwärmphase beim Training, die aber unbedingt Miteinfließen sollte. Denn durch zehnminütiges Warmlaufen wird der Körper auf Betriebstemperatur gebracht. Ein paar Sprünge auf der Stelle sind ebenfalls zum Aufwärmen sehr gut geeignet, während ein Dehnprogramm nicht im Vorfeld des Trainings absolviert werden sollte (Senkung des Muskeltonus und Dehnreflex).

Dieses findet erst nach dem Laufen eine Berücksichtigung, wobei vor allem die beanspruchten Muskeln (Beinmuskulatur) und Sehnen gedehnt werden. Dabei gilt: Nach einer anstrengenden Laufeinheit sind die Dehnübungen leicht und schonend durchzuführen, nach einer leichten Einheit kann intensiver gedehnt werden.


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