Undulierendes Training: Krafttraining nach Plan verspricht sehr gute Erfolge

Jedes Krafttraining, genau wie jedes andere auch, sollte anstrengend sein. Gerade deshalb ist es wichtig, den Trainingsalltag so effektiv wie möglich zu gestalten.

Wer Muskeln aufbauen will, sollte nicht einfach drauf los trainieren. Denn wer ein Ziel ohne Strategie verfolgt, der verschenkt nicht nur viel Zeit, sondern muss auch mit Scheitern rechnen. Daher gilt: Krafttraining immer nach Trainingsplan.

Motivation individuell verschieden

Ob Mann oder Frau, ob Profi oder Amateur: Jeder Mensch ist von Natur aus anders. Jeder Sportler hat zudem seine ganz eigene Motivation. Der eine will mehr Muskeln aufbauen, definieren oder einfach nur erhalten, andere haben den Wunsch, durch etwas mehr Muskeln attraktiver auszusehen oder abzunehmen. Der größte Anreiz dabei ist, immer besser werden zu wollen. Egal was letztendlich verfolgt wird und welche Motivation uns ins Fitnessstudio treibt: Regelmäßiges Krafttraining ist elementarer Bestandteil jeden Trainings.

Fitnessstudio © Flickr by teammarche

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Mit Trainingsplan schneller zum Ziel

Dabei ist ein durchdachtes, individuelles Trainingskonzept der beste Weg zum Erfolg. Sei es in Zusammenarbeit mit einem Trainer, durch eigenes Wissen oder Recherche im Internet oder entsprechende Literatur. Um das jeweilige Trainingsziel zu erreichen, muss ein effektiver Trainingsplan daraufhin abgestimmt sein. Das ist die Basis.

Der Trainingsplan, egal für welches Ziel, sollte unterschiedliche Muskelgruppen berücksichtigen, die Reize sinnvoll setzen und – ganz wichtig – ausreichend auf Regenration achten.

Trainingsmethoden gibt es viele, wobei das Splittraining zu den beliebtesten und effektivsten gehört. Hierbei werden die einzelnen Muskelgruppen auf die entsprechenden Trainingstage aufgeteilt und trainiert. Bspw. ein Tag Brust und Bizeps, ein Tag Rücken und Trizeps, ein Tag Beine und Bauch.

Undulierendes Training: Muskeln, Abwechslung, Motivation

Doch wie neueste Studien belegen, ist das sogenannte „undulierende“ Training im Vergleich zum üblichen Splittraining die effektivste Form. Aber was ist undulierendes Training überhaupt?

Beim undulierenden Training, auch Training in Wellenform genannt, kommt es zu einem permanenten Reizwechsel für den Muskel. Man überrascht ihn durch aufeinander abgestimmte Reize, die permanent zwischen Belastungen im Kraftausdauer-, Muskelaufbau- und Maximalkraftbereich wechseln. Demnach wird immer die Wiederholungszahl oder das Trainingsgewicht geändert. Am besten auch schon innerhalb eines Satzes. Dadurch wird dem Muskel die Chance genommen, sich an den Reiz zu gewöhnen, was letztendlich zur Stagnation des Trainings führen würde. Bereits innerhalb von neun Wochen lassen sich somit deutlich bessere Ergebnis im Muskelwachstum verzeichnen.

Daher sollte jeder einmal das undulierende Training mal ausprobieren. Aus eigener Erfahrung kann ich es nur wärmsten empfehlen. Abgesehen von den Fortschritten im Muskelaufbau wird das Training viel abwechslungsreicher wodurch man gleichzeitig länger motiviert bleibt.


2 Responses to Undulierendes Training: Krafttraining nach Plan verspricht sehr gute Erfolge

  1. Sling Trainer 30. November 2010 at 13:39 #

    Oh da sprichts du ein wahres Wort Robert. Muskeln können sich sehr schnell an Reize und stimulationsabfolgen gewöhnen. Darum ist auch Anfängern immer zu raten, wenn sie beispielsweise immer das gleiche Zirkeltraining machen, verschiedene übungen untereinander zu tauschen um die Muskeln anders zu stimulieren.

    Mal abgesehen vom Sling Training, das man auch wieder als mögliche neue Stimulanz einsetzten kann. Klassische Beispiele wären das Payramiden Training, bei Maximalkraft anfangen und dann mit kurzen pausen bis zur letzten scheibe runter kommen. Da können 20KG gleich soviel wie 50 Kilo wiegen. 🙂

    Danke aber für den Artikel ich werde mir mal genauer überlegen, wie das ganze im Suspension und Sling Training zur Wirkung kommt und wie man das undulierende Training dort am besten einsetzt.

  2. Maria 1. April 2011 at 10:59 #

    Oh super! bislang wusste ich gar nicht, dass sich Muskeln an Reize und Stimmulationsabfolgen gewöhnen können. Danke wfür den Tipp mit dem Austauschen der Übungen.

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