Urban-Trailrunning – Lauftraining in der Stadt

Wem das klassische Lauftraining in freier Natur oder die Cardioeinheit im Fitnessstudio auf die Dauer zu langweilig ist, kann mit ein paar Alternativen neuen Schwung ins Training bringen. Abwechslung verspricht Urban-Trailrunning.

Beim Urban-Trailrunning wird die Laufeinheit kurzerhand in die Stadt verlegt.

Die Stadt als Hindernis-Parcours
Trail-Running hat sich als Lauftrend etabliert. Hierbei joggt man querfeldein über Stock und Stein, durch Wald und Wiese und bindet die Natur stark in sein Training ein. Der Unterschied zum Urban-Trailrunning liegt auf der Hand. Hier wird die ganze Stadt als Hindernis-Parcours umfunktioniert.

Vielzahl an „Trainingsgegenständen“
Wer also nicht im Grünen wohnt oder nicht immer erst in die freie Natur fahren will um seinen Geländelauf zu absolvieren, kommt auch beim Urban-Trail-Runnning voll auf seine Kosten. Egal ob Bänke, Pollersteine, Pfosten, Stangen, Spielplätze, Parkanlagen oder Treppen, ab sofort sind das keine Hindernisse mehr. Im Gegenteil. Jede architektonische Hürde wird in den Städteparcours integriert.

Und beim Laufen durch den Asphaltdschungel sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hier kann jeder sein Training so gestalten, wie er will.

Als Intervalltraining und gut für Koordiantion
Doch Urban-Trail-Running ist durchaus anstrengend. Der Bewegungsfluss kann durch Passanten gestört werden und der Städtelauf stellt eine hohe Anforderung an das koordinative Denkvermögen dar, wenn man auf Stangen balanciert, über Bänke oder Sträucher springt oder Parkuhren als Slalomstangen nutzt. Für Anfänger reicht hier ein Trainingsumfang von 30 Minuten bereits aus. Das Laufen in der Stadt eignet sich aufgrund der vielen Tempowechsel hervorragend für ein effektives Intervalltraining. Und das fördert die Ausdauer und die Fettverbrennung.

Augen auf beim Städelauf
Doch genau wie beim klassischen Trail-Running muss man auch die erhöhte Verletzungsgefahr bedenken, die aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Bordsteine, Kopfsteinpflaster, Treppen, etc.) in der Stadt gegeben sind.

Dennoch kann das Urban-Trail-Running etwas Abwechslung für das Lauftraining darstellen. Und für den Fall, dass zwischendurch die Puste ausgeht, kann man auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

Also, wem das Laufen im Park, Wald oder auf dem Laufband u langweilig erscheint, der erobert die Stadt als Trainingsplatz.


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