Vibrationstraining – effektiv und vielseitig einsetzbar

Den Körper straffen, ohne sich dabei groß bewegen zu müssen? Klingt undenkbar, aber mit Vibrationstraining nicht unmöglich!

In vielen Fitnessstudios stehen die Türme mit der vibrierenden Plattform herum. Sie tragen Namen wie Power Plate, Vibro Gym oder Galileo und bieten ein großes Spektrum an.

So kann man auf einem Vibrationstrainer Krafttraining absolvieren, Stretchingübung durchführen oder sich zum Abschluss des Workouts massieren lassen. Einzelne Trainingsprogramme erlauben dabei ein gezieltes Bauch, Beine Po- und Rückentraining. Zudem lässt sich die Fettverbrennung auf den vibrierenden Plattformen gut ankurbeln. Grundsätzlich lassen sich hierbei Bein- und Armmuskulatur am einfachsten trainieren.

Körper wird aus Gleichgewicht gebracht
Das Grundprinzip auf diesen Fitnessgeräten ist ganz einfach: Die Vibrationen bringen den Körper gezielt aus dem Gleichgewicht und dieser versucht durch automatische Muskelkontraktion das Gleichgewicht wieder zu erlangen. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Blutzirkulation, zur Aktivierung der Lymphgefäße und zum verstärkten Proteinaufbau.

Effektives Training
Die Plattform bewegt sich ganz schnell auf- und abwärts und durch die vertikal verlaufende Vibration werden die Muskeln reflektorisch angesprochen, wodurch fast 100 Prozent der Muskelfasern aktiviert wird. Und genau das macht das Vibrationstraining im Vergleich zu anderen Trainingsmethoden so effektiv.

Die Geräte finden aber nicht nur im Fitness Verwendung. Denn auch im Reha- und Spitzensport genießt das vibrierende Training einen hohen Zuspruch.

Übungen statisch gestalten
Die meisten Übungen auf den Vibrationstrainern werden statisch durchgeführt. Das heißt der Benutzer nimmt eine Position, beispielsweise Kniebeuge, ein und verharrt in dieser. Eine einzelne Übung dauert dabei höchstens eine Minute, was auch locker ausreicht.

Um die Arme oder Brust zu trainieren begibt man sich einfach in die Position wie bei Liegestützen oder beim Trizepsdrücken. Stillhalten, auf die Zähne beißen und versuchen die geforderte Zeitspanne zu überstehen. Sehr anstrengend, aber durchaus eine Alternative zum normalen Krafttraining.

Vibrationstraining geht schnell
Ein komplettes Trainingsprogramm inklusive Pausen ist bereits in 20 Minuten zu absolvieren. Und da der Faktor Zeit in der heutigen Gesellschaft sehr wichtig ist, stellt das Vibrationstraining eine echte Alternative dar.

Variables Training
Natürlich kann man auf einem Vibrationstrainer auch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wählen. Krafttraining findet beispielsweise bei einer Frequenz von 30 Hertz statt. Bei solch schnellen Wiederholungen ist der Muskel fast permanent unter Spannung. Fortgeschrittene und Vibrationstraining-Erfahrene können einzelne Übungen (Kniebeuge, Liegestütz, Trizepsdrücken) auch dynamisch durchführen. Es ist aber zu bedenken, dass das wesentlich anstrengender als die statische Variante ist. Zudem ist zu bedenken, das Übungen im Sitzen oder Liegen etwas unbequemer als die stehenden sind.

Vom Trainer einweisen lassen
Es ist ratsam, sich von einem Fitnesstrainer in Sachen Vibrationstraining einführen zu lassen. Stupides verharren auf einer vibrierenden Plattform mag vielleicht einfach aussehen, doch es gibt einige Punkte (richtige Körperhaltung, einzelne Übungen etc.) die zu berücksichtigen sind.

Und wer den Gang ins Fitnessstudio verweigert, kann sich die Geräte auch als Hometrainer besorgen. Dabei muss man aber mit Unkosten von mindestens 3.000 Euro rechnen. Zudem sollte man auf seine Untermieter Rücksicht nehmen, da die Vibrationstrainer in Betrieb einer Waschmaschine im Schleudergang gleichen.


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