ViPR: Gummiröhre als effektives Fitnesstool für funktionelles Training

Der „ViPR“ (sprich Weiper) ist eines der angesagten Fitnessgeräte in den USA, welches im funktionellen Training seinen Platz hat. Was mit der innovative Gummiröhre alles möglich ist und wie der ganze Körper vom abwechslungsreichen Workout profitiert, erfahrt ihr im Folgenden.

In Deutschland ist der ViPR noch nicht allzu bekannt. Doch immerhin hat das Fitness-Tool auch schon in Großbritannien und Frankreich immer mehr Hobby-Sportler überzeugt und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die trendige Gummiröhre mit zwei Griffen auch hierzulande voll einschlagen wird. Doch was ist der ViPR überhaupt?

ViPR: trendiges Fitnessgerät der Functional Fitness-Familie

Beim ersten Blick könnte man meinen, man hat es mit einer überdimensionalen Flöte zu tun. Doch der ViPR, der zu den neuesten Fitnessgeräten der Functional Fitness-Familie gehört, die schon bekannte Mitglieder wie Kettlebells, Ropes (wilde Seile) oder der Ultimate Sandbag beherbergt. Die Bezeichnung ViPR hat also weder etwas mit Giftschlangen noch rassigen Sportwagen zu tun, sondern setzt sich vielmehr aus den Begriffen Vitality, Performance und Re-Conditioning zusammen. Frei übersetzt ist damit Lebendigkeit, starker Auftritt und Neuausrichtung gemeint.

Vielseitiges Training mit ViPR

Mit dem ViPR kommt man in den Genuss eines ganzheitlichen Training. Die Röhre aus Industriegummi erlaubt dabei eine schier unendliche Vielzahl an Übungen, mit denen man alle Muskelgruppen sowie Koordination stärken, die Ausdauer trainieren und die Fettverbrennung ankurbeln kann. Mehr als 8.000 verschiedene Bewegungsabläufe sind mit dem praktischen Fitnessgerät möglich, wobei statt einer Muskelgruppe der ganze Körper intensiv gefördert wird. So lässt sich der ViPR ziehen, heben, stemmen, tragen, schwingen, rollen, schieben, werfen oder in Balance-Übungen integrieren. So ist es auch nachvollziehbar, das Fitness-Experten auch schon von einer „Evolution der freien Gewichten“ sprechen. Das RiPR Workout fördert allen voran die Stabilität des Rumpfes. Und ein starker, stabiler Core hilft, um im Alltag oder beim Training fit und leistungsstark zu agieren.

Lobenswert ist auch das Gerät fürs freie Functional Training auch deshalb, weil ein vielseitiges und umfassendes Fitnesstraining mit hohem Kalorienverbrauch geboten wird. Langeweile hat dabei keine Chance, was durch die Kombination unterschiedlicher Griffvarianten und der damit einhergehenden enormen Anzahl an Übungsmöglichkeiten zu verdanken ist.

Doch nicht nur in Fitnessstudios findet der ViPR einen immer höheren Anklang. Denn auch viele Physiotherapiepraxen schwören schon seit langem auf die Vorzüge des funktionellen Trainings und verwenden entsprechend Tools wie den ViPR und Co. Doch auch für das heimische Training ist die Gummiröhre prädestiniert, wobei man hierfür schon etwas Platz haben muss, um die Power-Moves im vollen Umfang zu absolvieren.

ViPR: So sieht das Workout aus

Das ViPR Training ist dabei in drei Kategorien unterteilt, wobei die „Vitality“-Moves als Aufwärmphase dient, bei der die Muskeln auf Betriebstemperatur gebracht, die Gelenke mobilisiert werden und der Körper auf die durchaus anspruchsvollen, schweißtreibenden „Performance“-Übungen, was das eigentliche Workout beschreibt, vorbereitet wird. Hier werden eine bestimmte Anzahl von Übungen (um die 12 Stück) absolviert. Zum Abschluss steht mit dem „Re-Conditioning“-Part ein Cooldown auf dem Programm, indem Stretching und leichtes Core-Training angesagt ist. Natürlich wird auch hier der ViPR eingebaut.

NHL-Spieler vom Lande liefern Inspiration

Entwickelt wurde der ViPR von Sportwissenschaftler und Personal Trainer Michol Dalcourt, der hierbei auch mit vielen NHL-Eishockeyspielern zusammenarbeitete. Dabei spielten auch die verschiedenen Herkunftsorte der Spieler eine große Rolle, von denen viele aus ländlichen Gegenden der USA stammen. Diese mussten bei ihren Trainingsmethoden imVergleich zu den Städtern improvisieren, da keine modernen Fitnessstudios zur Verfügung standen und stattdessen mit einfachsten Hilfsmitteln auskommen mussten. Trotz der eher simplen Trainingsausrüstung hatten die Sportler vom Lande oftmals bessere Fitnesswerte als ihre städtischen Teamkollegen. Dalcourt hat den Zusammenhang erkannt und erarbeitete das Konzept eines hochwirksamen, funktionellen Ganzkörpertrainings mit Hilfe des ViPR, welches schwerpunktmäßig zum Stabilitäts- und Schnelligkeitstraining eingesetzt wird.

ViPR Workout: Für wen geeignet?

Das Workout mit dem ViPR ist eigentlich für Jedermann geeignet, egal ob jung oder alt, Männlein oder Weiblein, topfit oder untrainiert. Schließlich gibt es mehrere Gummirohre, die unterschiedlich schwer sind. Für Einsteiger und wenig trainierte ist das leichteste Modell mit 4 Kilogramm ideal. Aber auch für Frauen, die Bodyshaping betreiben wollen, sind die leichteren ViPR-Geräte nur zu empfehlen. In zwei Kilo-Schritten geht es hoch bis zu 20 Kilogramm, was dem Gewicht des schwersten ViPR’s entspricht und für leistungsorientierte Athleten mit einer stabilen Grundkonstitution vorgesehen ist.

Die Preise für den ViPR hängen natürlich vom Gewicht ab, wobei die Preisspanne zwischen 130 bis 289 Euro liegt. Weitere Infos bei perform-better.de.


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