Für eine Wandertour sind gut sitzende Wanderschuhe das A und O. Sie schützen die Füße und Gelenke vor Verletzungen und ermöglichen ein schmerzfreies Wandern. Daher gibt es beim Kauf von Wanderschuhen keine Kompromisse. Wie ihr den richtigen Wanderschuh findet, lest ihr im folgenden Artikel.

Ob eine Wanderung in guter Erinnerung bleibt, hängt stark vom Schuhwerk ab. Schließlich klagen viele nach einem langen Marsch über Schmerzen im Fuß oder Blasen. Doch das muss nicht sein – mit einem richtigen Wanderschuh.

Unterschiedliche Wanderschuhe

Den optimalen Schuh für alle Gelegenheiten gibt es jedoch nicht. Man kann zwischen Halbschuhen, Wanderstiefeln und Bergstiefeln unterscheiden. Trekkingsandalen können in warmen Gefilden für die Füße eine luftige Wohltat sein. Wobei diese nur sehr eingeschränkt für Wanderungen geeignet sind. Trekkingsandalen sollten nur auf festen, gut ausgebauten Wegen getragen werden, da sie den Fuß nicht weiter vor Verletzungen schützen.

Falls ihr euch einen Wanderschuh kaufen wollt, ist es im Vorfeld wichtig zu wissen, wo man wandern will. Für leichte Touren auf geradem und festem Untergrund kann ein Halbschuh mit fester Sohle ausreichen, für Wanderungen im Mittelgebirge ist man mit einem knöchelhohen und gut profilierten Wanderschuh gut beraten.

Das richtige Material des Wanderschuhs

Wandern. Foto: Flickr by Stephan A. Die Profil-Sohle des Wanderschuhs sorgt für gute Bodenhaftung und bietet Halt auf rutschigem Untergrund und der hohe Schaft schützt vor dem Umknicken. Für viele wirkt die dickere und härtere Sohle auf den ersten Blick als unbequem, doch diese schont nicht nur abseits fester Wege oder im steinigen Gelände sondern auch bewahrt die Füße auch vor Ermüdung.

Die Wahl des Materials ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Eine allgemeingültige Empfehlung kann man eigentlich nicht aussprechen. Das wichtigste ist, das das Material bzw. die Schuhe vor Nässe schützen. Im Angebot der vielen Outdoor-Stores findet ihr Schuhe aus Leder, aus atmungsaktivem Kunststoffmaterial oder einer Kombination aus beidem. Achtet darauf, dass der Wandeschuh zum besseren Trocknen eine herausnehmbare Einlegesohle hat.

Wanderschuhe müssen perfekt passen

Wanderschuhe sollte man sich am Nachmittag kaufen oder zumindest anprobieren, da die Füße im Laufe des Tages größer werden. Das gilt aber generell für jegliche Schuhanschaffung. Die Wanderschuhe müssen auf Anhieb gut sitzen. Sobald irgendwo ein leichtes Drücken zu verspüren ist, einen größeren anprobieren. Ansonsten sind Blasen oder schmerzhafte Druckstellen nach langen Wanderungen sicher.

Anders als bei normalen Straßenschuhe, passen sich feste Wanderschuhe nicht an den Fuß an. Der Schuh muss deshalb von vornherein zum Fuß passen, das heißt, er darf auch nicht zu groß sein. Ein wichtiges Kriterium ist die Zehenfreiheit, die circa 2 bis 3 mm betragen sollte. Und bei der Anprobe immer auch Wandersocken tragen, da diese dicker sind als normale Strümpfe.

Wandersocken ein Muss

Abschließend noch ein kurzer Appell: Beim Wandern unbedingt Wandersocken tragen! Sie schützen zwar nicht immer vor Blasen, doch sie sind an den rechten und linken Fuß angepasst, haben keine Nähte an ungünstigen Stellen und sind an Zehen und Fersen verstärkt.

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