Wie sieht das perfekte Frühstück aus? Tipps für die wichtige Mahlzeit

Das Frühstück ist nicht nur die erste Mahlzeit des Tages, sondern auch mit die wichtigste. Doch bei den Ernährungsgewohnheiten haben sich vor allem beim Frühstück viele vermeintliche Fehler eingeschlichen. So essen die meisten entweder zu viel, zu wenig oder das Falsche. Folgende Tipps und Anregungen zeigen, wie das perfekte Frühstück aussehen sollte. Das Motto lautet: Viel Volumen und wenig Kalorien – dann wird es auch gesund.

Eine altbekannte Faustregel für das „richtige“ Essen lautet: Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann! Doch stimmt dieser Ernährungsratschlag überhaupt? Zweifel sind erlaubt, vor allem was das Frühstück betrifft.

Falsches Frühstück: zu fettig, zu süß

Denn man sollte darauf achten, dass das Frühstück nicht zu schwer ist. Morgens kann man schnell in einen wahren „Fressflash“ verfallen und alles munter in sich hineinstopfen.

 

Doch wer zu üppig in den Morgenstunden zulangt, wird schnell wieder müde. Das berühmtberüchtige englische Frühstück mit gebratenen Speck und Eiern sowie Bohnen liefert viel zu viel Fett und somit Kalorien, sondern auch das hierzulande sehr beliebte Butterbrötchen mit Käse. Auf Süßes sollte man beim Frühstück ebenfalls tendentiell verzichten. Denn Cornflakes und Marmeladenbrote treiben den Insulinspiegel sehr schnell in die Höhe, der dann aber ebenso schnell wieder abfällt und für einen knurrenden Magen sorgt, der uns zum Griff auf den nächsten Snack animiert.

Richtiges Frühstück: Kohlenhydrate, Eiweiß, Rohkost

Doch keine Sorge, es gibt einfache Tipps, wie man in den Genuss eines perfekten und gesunden Frühstücks kommt. Diese enthält im Optimalfall komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß und Rohkost sowie Vitamine. Die Grundlage hierfür liefert das vollwertige Getreide. Dieses findet sich am besten im Vollkornbrot. Gerade der Spelz, dass ist die kleine, zarte Haut um dem Korn, enthält jede Menge Mineralstoffe. Die nützen der Gesundheit noch mehr als Ballaststoffe aus Gemüse und Früchten, wie auch Studien des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam aufgezeigt haben. Denn der Spelz bietet eine vorbeugende Wirkung gegen Diabetes Typ 2, vermutlich auch gegen Darmkrebs.

Frühstück: Was kommt auf das Vollkornbrot?

Doch gerade beim Vollkornbrot scheiden sich die Geister. Gerade Vollkornbrot mit ganzen Körnern ist für viele schwer verdaulich – besonders am frühen Morgen. Besser und auch wesentlich bekömmlicher ist daher das fein geschrotete Backwerk. Gerne auch als Knäckebrot. Doch womit sollte man das Brot belegen oder beschmieren?

Hier gibt es natürlich ein paar „Do’s“ und „Dont’s“. Eine Kombination mit Frischkäse ist immer gut. Als nette und gesund Zugabe oben drauf noch reichlich Gemüse wie Gurke, Radieschen oder Tomate nehmen. Das Gemüsefach hat hierfür einiges im Angebot. Ein bis drei Scheiben belegtes Roggenvollkornbrot zum Frühstück reichen. Aber auch Wurst ist durchaus akzeptabel. Verzichten sollte man dabei aber auf Streichwurst a la Leber- oder Teewurst, die bis zu 30 Prozent Fett enthält.

Wer beim Frühstück immer auf der gesunden Seite sein will, sollte sich folgende Faustregel merken: viel Volumen und wenig Kalorien!

Tipps: So sieht ein ideales Frühstück aus

Roggenvollkornbrot: Perfekt für das Frühstück, da es Ballaststoffe und Spurenelemente für den Zellwachstum und die Immunabwehr (Selen, Kupfer, Zink) enthält.

Frischkäse: Liefert hochwertiges Eiweiß, welches nicht nur sehr gut sättigt, sondern auch den Zellaufbau unterstützt.

Tomate: Liefert neben sehr viel Vitamin C auch Vitamin A, B und E. Zudem verringert der Farbstoff Lycopin das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Gurke: Besteht zwar fast nur aus Wasser (und ist somit sehr kalorienarm), aber enthält dabei immer noch Kalzium und Kalium. Zudem eine entwässernde Wirkung sowie Entlastung für Herz und Kreislauf.

Sprossen: Liefert hochwertiges Eiweiß, Eisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor und die Vitamine C, E, B1 und B12.

Blattsalat: Sehr kalorienarm, dagegen reich an Betacarotin sowie den Vitaminen B, C, K.

Damit lässt sich doch schon ein nettes, schmackhaftes und vor allem gesundes Frühstück zaubern. Für Abwechslung sorgen zudem noch ein paar Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Bananen und Co. Und besonders für aktive Freizeitsportler ist ein vitaminreiches Frühstück ein wichtiger Energielieferant, der doch leider viel zu kurz kommt.

Falls ihr noch Ideen oder Anmerkungen für das perfekte Frühstück habt, dann teilt uns diese doch bitte mit.


2 Responses to Wie sieht das perfekte Frühstück aus? Tipps für die wichtige Mahlzeit

  1. Abnehmtante 14. April 2012 at 12:38 #

    Hm, ich habe da ganz andere Erfahrungen. Allzuviele verfallen keineswegs morgens in Fressflashs, sondern essen morgens zu wenig oder sogar garnichts. Die Fressflashs kommen dann eher nachmittags oder abends. Was ja auch kein Wunder ist, wenn man den Tag schon mit einem Defizit beginnt.

    Wenn man den Artikel in dem Sinne liest, dass man morgens erstmal überhaupt etwas essen sollte, zumindest eine Scheibe Brot, dann kommt das wohl der Realität näher. Vor allem viele Frauen werden bei der Vorstellung von drei Scheiben Vollkornbrot sicher vor Schreck bald umfallen.

    Insgesamt ist der Versuch, irgendetwas perfekt zu machen, und sei es nur, das perfekte Frühstück zu finden, enorm stressig, und damit auch nicht gesund. Entspannt genießen, das ist viel wichtiger als die perfekte Nährstoffzusammensetzung. Die findet sich schon, wenn man über den Tag auf seine Ernährung achtet, so gut wie es eben geht, ohne sich verrückt zu machen.

  2. Alexander Gaier 27. April 2012 at 22:59 #

    Das sieht aber lecker aus mhh. Muss ich gleich morgen beim Früstück ausprobieren.

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