Yoga und andere gute Sportarten für die Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sind die werdenden Mütter sportlich stark eingeschränkt. Doch um einen perfekten Ausgleich zu finden und zugleich das Wohlbefinden von Mutter und Baby zu steigern ist Schwangerschaftsyoga genau das richtige Mittel. Was bei Yoga in der Schwangerschaft zu beachten gibt und welche Sportarten Schwangere zusätzlich ausüben können, verrät folgender Artikel.

Die Vorzüge von Yoga sind hinlänglich bekannt. Das mentale Training mit seinen zig tausenden Asanas stärkt Körper und Geist. Während der Schwangerschaft können durch Yoga zudem die Anstrengungen und potentielle Rückenschmerzen verringert werden und zugleich für nötige Entspannung sorgen. Obendrein hilft Schwangerschaftsyoga in der Vorbereitung auf die Geburt.

Yoga in der Schwangerschaft: Was gibt es zu beachten?

Doch natürlich können längst nicht alle Körperübungen absolviert werden. So sind ab dem 4. Monat Umkehrhaltungen nicht erlaubt.

Yoga. Schwangerschaft. Foto: Flickr/lululemon athletica

Yoga. Schwangerschaft. Foto: Flickr/lululemon athletica

Damit es nicht zu Kreislaufproblemen kommt, sollte der Kopf auch immer höher als das Herz während der Yoga-Übung sein. Positionen, in denen man sich lange Zeit in Rückenlage befindet, sollte ebenfalls gestrichen werden. Wichtig ist, dass während der Schwangerschafts-Yoga auf die Atmung geachtet wird. Immer regelmäßig atmen und niemals die Luft anhalten.

Schwangerschaftsyoga auch für Anfänger geeingnet?

Viele Frauen kommen erstmals in der Schwangerschaft mit Yoga in Berührung. Dabei ist es kein Problem, in der Schwangerschaft mit Yoga anzufangen. Doch auf Experimente in Eigenregie bitte verzichten. Es gibt zahlreiche Angebote in vielen Fitnessstudios und anderen Einrichtungen, die spezielle Yoga-Kurse für Schwangere (hier gibt es weitere Informationen) anbieten, bei denen erfahrene Yoga-Lehrer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im Vorfeld sollte man sich noch das Okay vom Arzt holen.

In erster Linie werden die werdenden Mütter beim Schwangerschaftsyoga auf die Geburt vorbereitet. Neben mentalem Training wird zudem auf die Stärkung und Entlastung des Beckenbodens Wert gelegt, die während der Schwangerschaft besonders beansprucht werden. Auch die typischen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft wie Rückenschmerzen, angeschwollene Handgelenke und Beine sowie Sodbrennen finden Berücksichtigung.

Schwangerschaft und Sport: Was ist erlaubt?

Neben Schwangerschaftsyoga oder –gymnastik gibt es noch jede Menge weitere Möglichkeiten, wie sich Schwangere ohne Risiko fit halten können. Allen voran kann das Schwimmen aufgezählt werden, dass eigentlich im Ruf der besten Sportart für Schwangere steht. Schließlich werden der Rücken und die Gelenke durch den Wasserauftrieb geschont und zugleich ist die Bewegungsfreiheit trotz steigenden Gewichts sehr groß. Gemächlich ein paar Bahnen schwimmen und anschließend im Wasser vor sich hintreiben verspricht perfekte Entspannung für die anstrengende Schwangerschaft. Zudem kann man während der gesamten Schwangerschaft Schwimmen gehen.

Schwangerschaft: Geringe Intensität bei sportlicher Belastung

Um den Kreislauf auf Trab zu halten kann man gleich im Schwimmbad bleiben. Denn Aqua-Gymnastik, –Jogging oder -Yoga sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Wer es nicht so mit dem Wasser hat, findet im Wandern, Nordic Walking/Walking das richtige Trainingsprogramm. Denn diese klassischen Ausdauersportarten sind gelenkschonend, trainieren die Muskeln und können im Grunde durchgehend während der Schwangerschaft absolviert werden.

Doch übertriebener Ehrgeiz hat beim Training von Schwangeren gar nichts verloren. Die Intensität des Trainings wird angepasst, damit die Sauerstoffversorgung des Babys nicht gefährdet wird. Als Faustregel gilt, dass der Puls unter 140 Schlägen pro Minute liegen sollte und sich die Schwangere während des Sports noch locker unterhalten kann.

Falls ihr noch gute Tipps für Sport / Yoga in der Schwangerschaft habt, dann unbedingt mitteilen.


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