Gymnastikball Übungen

Ein sehr schonendes Fitnesstraining ist mit dem Gymnastikball möglich. Dies ist ein großer Ball aus Kunststoff mit einem Durchmesser zwischen 45 und 75 cm, der fest aufgepumpt wird, dabei aber gleichzeitig elastisch und federnd bleibt. Der Gymnastikball lässt sich für die verschiedensten Übungen einsetzen und beansprucht nicht viel Platz.

Training mit dem GymnastikballEin sanftes Muskelaufbautraining lässt sich damit ebenso gut durchführen wie Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur, zum Training der Bauchmuskeln, zur Steigerung der Fitness oder zur Formung und Straffung der Figur. Die Übungen mit dem Ball sind deshalb so effektiv, weil durch seine Beweglichkeit mehr Muskeln zum Halten des Gleichgewichts und zur Stabilisierung eingesetzt werden müssen als beim normalen Training. Dadurch lässt sich sogar die Trainingszeit gegenüber herkömmlichen Gymnastikübungen deutlich verringern.

Abnehmen mit dem Gymnastikball

Auch zum Abnehmen ist der Gymnastikball hilfreich, beispielsweise wenn es darum geht, Bauchfett zum Verschwinden zu bringen, die größte Problemzone überhaupt. Denn das Training mit dem Ball beansprucht nicht nur die äußerlich sichtbaren Bauchmuskeln, sondern auch die tief liegenden, die sonst schwierig zu trainieren sind. Aber erst wenn diese gestrafft und gestärkt sind, kann der Bauch flach werden und gut aussehen. Und weil das Workout mit dem Gymnastikball den Energieverbrauch erhöht, können in einer halben Stunde beachtliche 200 Kalorien verbrannt werden.

Übungen für den Rücken

Um Rückenproblemen vorzubeugen, ist es wichtig, die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Mit dem Gymnastikball geht das besonders gut und macht Spaß, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Zunächst aufwärmen, indem der Ball zwischen den Händen gehalten und mit ausgestreckten Armen abwechselnd nach rechts, links, oben und unten geschwungen wird.
Nun auf den Ball setzen, die Füße sind auf dem Boden und stehen etwas mehr als schulterbreit auseinander, der Rücken ist gerade, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln. Dann das Becken mit dem Ball von rechts nach links, von vorne nach hinten kreisen lassen. Dabei auch die Richtung wechseln und die Kreise mal größer, mal kleiner werden lassen. Darauf achten, dass der Rücken gerade bleibt.

Die folgende Übung ist wohltuend für den unteren Rücken und die Wirbelsäule. Dazu mit dem Bauch auf den Ball legen, die Füße stehen etwas mehr als schulterbreit auseinander, nur die Zehenspitzen berühren den Boden, die Arme sind nach vorne zum Boden hin ausgestreckt. Nun den Oberkörper anheben, Bauch und Becken halten Kontakt mit dem Ball. Dann den Oberkörper langsam wieder senken und in die Ausgangsposition zurückkehren. Um die Schwierigkeit zu steigern, können kleine Hanteln benutzt werden. Diese Übung mehrmals wiederholen.

Eine etwas anspruchsvollere Übung zur Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur findet sich hier:

Übungen für den Bauch

Langweilige Situps und Crunches waren gestern – das Bauchmuskeltraining mit dem Gymnastikball macht Spaß und ist überaus effektiv. Folgende Übungsbeispiele können als Einstieg dienen:

Zunächst aufwärmen, dann flach auf den Rücken legen, Beine lang ausstrecken, den Gymnastikball zwischen die Füße nehmen, Arme hinter dem Kopf ausstrecken. Arme und Beine dürfen während der gesamten Übung den Boden nicht berühren. Nun die Beine hochheben, den Ball mit den Füßen mitnehmen, gleichzeitig den Oberkörper leicht anheben, die Arme zum Ball strecken, den Ball ergreifen und mit ausgestreckten Armen hinter den Kopf führen. Arme und Beine senken, die Füße schließen, aber darauf achten, dass der Boden nicht berührt wird. Nun das Ganze zurück: Den Ball von den Händen wieder zwischen die Füße bringen, dabei den Oberkörper nur ganz leicht aufrichten, die Beine gestreckt hochheben und mit den Füßen den Ball annehmen. Dann Arme und Beine lang ausstrecken. Diese Übung mehrmals hintereinander durchführen, es soll eine einzige fließende Bewegung sein.

Eine Abwandlung dieser Übung sieht folgendermaßen aus: Flach auf den Rücken legen, Arme seitwärts ausbreiten, Beine rechtwinklig nach oben strecken, den Ball zwischen den Füßen halten. Beine langsam nach rechts neigen, so weit wie möglich, dann zur anderen Seite. Mehrmals wiederholen. Rücken und Arme bleiben dabei auf dem Boden.

Eine weitere Übung wird hier gezeigt:

Welche Größe ist die richtige?

Gymnastikbälle gibt es im Sportfachhandel, Online und auch in Apotheken in großer Auswahl. Verwirrend sind für den Laien zunächst die unterschiedlichen Größen, die aber ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl des geeigneten Balles darstellen. Maßgeblich ist dabei die Körpergröße. Personen bis 152 cm Körpergröße sollten einen Ball mit 45 cm Durchmesser wählen. 55 cm Ballgröße ist geeignet für Körpergrößen bis 168 cm, Bälle mit 65 cm empfehlen sich bei 178 cm Körpergröße, und die großen Gymnastikbälle mit 75 cm Durchmesser eignen sich für alle größeren Personen.

Bei vielen Angeboten wird auf das so genannte „Anti-Burst-System“ (ABS) hingewiesen, manchmal auch als „burstproof“ bezeichnet. Bei diesen Bällen ist die Außenhaut extra verstärkt, so dass sie nicht nur gegen Schäden durch scharfe oder spitze Gegenstände weitgehend geschützt ist, sondern im Fall einer Beschädigung entweicht die Luft sehr langsam, damit es nicht zu Verletzungen durch explosionsartiges Platzen des Balles kommen kann. Meist ist auch eine Höchstbelastbarkeit in Kilogramm angegeben.

Die Preise sind sehr unterschiedlich und bewegen sich im Rahmen von etwa 15 Euro für einen Ball von 65 cm Durchmesser mit ABS und mitgelieferter Pumpe bis hin zu knapp 100 Euro. Preisvergleichsseiten im Internet, auch solche für Medizinprodukte, können bei der Auswahl sehr hilfreich sein.

Bauch-Beine-Po-Übungen

Gerade im Winter lässt man sich gerne gehen, da weite Pullis und dicke Wintermäntel ideal sind, um kleine Sünden, die sich in Gestalt kleiner Speckröllchen zeigen, zu verstecken. Dabei wäre jetzt die ideale Zeit, um sich für den Sommer und den Strand in Form zu bringen. Da vor allem der Bauch, die Beine und der Po für viele zu Problemzonen werden, sollte mit gezielten Übungen dafür gesorgt werden, dass Muskeln auf- und Fett abgebaut werden.

Einen flachen Bauch sowie knackige Oberschenkel und einen stahlharten Po wie Madonna – ein Traum, der nur mit regelmäßigem Training zu erreichen ist. Bauch – Beine – Po-Training mindestens dreimal die Woche oder besser noch eine halbe Stunde täglich in Kombination mit einer gesunden, fettreduzierten Ernährung sorgen für schnelle erste Erfolgserlebnisse. Gerade für Fitnesseinsteiger ist eine professionelle Anleitung auf DVD oder die eines persönlichen Fitnesstrainers von Vorteil. Natürlich gibt es ein paar klassische Bauch – Beine -Po-Übungen, die man auch gut zuhause ausführen kann.

Auch für Anfänger sind zehn Minuten pro Problemzone nicht zu viel. Natürlich muss zuerst immer der Schweinehund überwunden werden. Da hilft es, sich selbst schon in Bestform im Bikini oder der Badehose am Strand vorzustellen. Das bringt zusätzlich einen kleinen Motivationsschub. Vor den Übungen empfiehlt es sich, den Körper aufzuwärmen, indem ca. fünf Minuten auf der Stelle gegangen oder gelaufen wird.

Um Po und Oberschenkel in den Griff zu kriegen, bietet sich die Fersenpresse an. Dabei legt man sich auf den Bauch, nimmt die Arme nach vorne und verschränkt die Hände vor der Stirn. Dabei sollen die Zehenspitzen den Boden berühren. Nun hebt man beide Beine ein paar Sekunden lang gleichzeitig etwa fünf cm hoch. Eine Wiederholung von fünf bis zehnmal reicht anfangs vollkommen aus. Bei der Problemzone Bauch gibt es nach wie vor den Klassiker, die Sit-ups. In Rückenlage werden die Füße aufgestellt und die Arme entweder hinter den Kopf gelegt oder geradeaus gestreckt. Nun muss der Oberkörper so weit wie möglich nach vorne gebracht werden. Bis zu fünfzehn Wiederholungen wären hier optimal. Dann lässt der Waschbrettbauch auch nicht mehr allzu lange auf sich warten!

Mit Power Yoga fit und entspannt!

Einmal mehr schwappt ein neuer Sporttrend aus den USA nach Europa: Power Yoga, eine dynamisierte Form des Hatha-Yoga. Man sollte meinen, Power und Yoga passt irgendwie nicht zusammen, aber – weit gefehlt! Gerade für fitnesserprobte Yogaanfänger, die sich gerne richtig verausgaben und mit „normalem“ Yoga nie viel anfangen konnten, ist das Power Yoga eventuell genau das Richtige. Auch dieses sorgt bei regelmäßigem Training für eine Steigerung des Wohlbefindens, Kräftigung der Muskulatur und eine nahezu geschmeidige Beweglichkeit. Zudem hat es eine äußerst positive Wirkung auf viele gesundheitliche Probleme. So soll Power Yoga bei Migräne oder Schlafstörungen für Linderung sorgen und sogar bei seelischer Unruhe oder Verdauungsproblemen helfen. Die fernöstliche Gymnastik steht sogar in dem Ruf, für eine bessere Haltung, Steigerung des Selbstbewusstseins und somit für eine insgesamt stärkere Ausstrahlung und größere Attraktivität zu sorgen. Wenn das nicht rosige Aussichten sind!

Die neue Sportart, die jetzt auch in Deutschland immer mehr Menschen begeistert, wurde von Bryan Kest, dem Yogaguru der Hollywoodstars entwickelt. Die meisten Fitnessstudios sind schon auf den Trendzug aufgesprungen und bieten die äußerst vielseitige sowie effektive Sportart in diversen Kursen an. Man sollte zumindest die Möglichkeit der kostenlosen Schnupperstunde nutzen, die von vielen Studios angeboten werden. In dieser Zeit kann man dann feststellen, ob der neue Trend wirklich Hand und Fuß hat oder ob mal wieder viel Lärm um Nichts gemacht wird. Durch die professionelle Anleitung eines qualifizierten Trainers schaffen es auch Anfänger, das Vorgegebene sehr schnell umzusetzen. Während des 90-minütigen schweißtreibenden Trainings wird auch Fitnesserprobten schnell klar, dass Power Yoga nicht in die Esoterikecke zu stellen ist. Die einzelnen Positionen der Yoga Übungen, die ohne Pause miteinander kombiniert werden, verlangen den Teilnehmern durchaus einiges ab. Innerhalb kürzester Zeit werden sich die meisten schon über die ersten Erfolge freuen. Stars wie Madonna, Gwyneth Paltrow und Sting schwören jedenfalls darauf!

Die Brigitte Diät – die gesunde Art abzunehmen!

Die Brigitte-Diät, die ihren Namen der gleichnamigen Frauenzeitschrift zu verdanken hat, gehört zu den Diäten, die durchaus auch von Fachleuten und Ärzten empfohlen wird. Aus gutem Grund, denn bei dieser Diät steht eine ausgewogene und gesunde, kalorienreduzierte Ernährung mit Mischkost im Vordergrund. In den Brigitte-Heften selbst erscheint die Diät in abgewandelter Form mehrmals im Jahr und auch im Buchhandel sind Brigitte-Diätbücher mit unterschiedlicher Ausrichtung erhältlich. So gibt es die Rezepte der Diät unter anderem auch in vegetarischer sowie seit neuestem in fettreduzierter Form. Die in den Büchern oder Heften enthaltenen zahlreichen Rezeptvariationen sollte man auf jeweils drei Hauptmahlzeiten sowie zwei Zwischenmahlzeiten täglich aufteilen. Die Kilokalorien- bzw. Kilojoulemenge wird bei jedem Gericht inklusive Getränke angeben, so dass man selbst immer den Überblick behält. Da man sie sich selbst zusammenstellen kann, bekommt man die Brigitte-Diät nicht so schnell über wie andere und kann sie über einen längeren Zeitraum durchhalten.

Bei der kalorienreduzierten Brigitte-Diät wird auf eine tägliche Kalorienzufuhr von circa 1200 und eine Fettmenge von 35 g Wert gelegt. Das hört sich zwar nach wenig an, aber die überraschend großen Portionen überzeugen definitiv. Man wird sehr gut satt dabei, was die Wahrscheinlichkeit des Heißhungers, der oft den Erfolg einer Diät zunichte macht, minimiert. Aber wie immer ist Disziplin und Durchhaltevermögen gefragt. Wer sich zusätzlich ein bisschen bewegt, kann seine Nahrungsaufnahme auf täglich 1400 Kilokalorien erhöhen, ohne den Diäterfolg zu gefährden. Was für die Brigitte-Diät spricht, ist neben der hohen Alltagstauglichkeit und der gesunden Ausrichtung auch die Tatsache, dass man nicht den ganzen Tag mit Kalorien zählen beschäftigt ist. Dies wird einem durch die Rezepte abgenommen. Einfach daran gehalten und die Pfunde purzeln, früher oder später! Auch für übergewichtige Kinder in der Familie ist diese Diätform zu empfehlen, da sie auf gesunde Weise ausreichend Gewicht verlieren, ohne dass sie groß auf etwas verzichten müssen.

Selbständig machen mit eigenem Fitnesscenter

Viele Menschen träumen schon ihr Leben lang davon, eine eigene Existenz aufzubauen. Natürlich hat es entscheidende Vorteile, sein eigener Chef zu sein. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft in einer tiefen Krise steckt und viele keinen sicheren Arbeitsplatz mehr haben oder sogar schon in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind, bietet sich die Selbständigkeit als eine einmalige Chance an, die man nutzen sollte. Dies bedeutet einen großen Schritt, der auf jeden Fall gut durchdacht sein muss. Eine Möglichkeit unter vielen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, ist mit Sicherheit, sein eigenes Fitnesscenter zu betreiben. Gerade bei großer Sport,- und Fitnessbegeisterung kann man so sein Hobby zum Beruf machen.

Im Gegensatz zu anderen Branchen verzeichnet die Fitness- und Gesundheitsbranche einen Boom, der wohl auch anhalten wird. Die Menschen werden immer gesundheitsbewusster, was sich auch in Zahlen bemerkbar macht. So trainieren über 5 Millionen Deutsche in Fitness,- oder Sportcentern. Dies ist also die perfekte Branche für Existenzgründer. Hierbei gibt es nun zwei Möglichkeiten ein Fitnesscenter zu betreiben: Entweder geht man als Franchise-Partner eines bekannten Unternehmens an den Start oder setzt auf volles Risiko und versucht es komplett auf eigene Faust. Beide Alternativen haben so ihre Vor- und Nachteile.

Natürlich hat man ohne Franchise-Unternehmen im Rücken doppelt so viel Last zu tragen und auch das Knowhow eines langjährigen erfolgreichen Konzepts geht einem verloren. Dafür hat man mehr unternehmerische Freiheit und bei Erfolg auch mehr vom Gewinn. Franchise-Geber aus der Fitnessbranche gäbe es genügend. Sehr bekannt sind zum Beispiel Mrs. Sporty und auch Curves, die sich beide auf Frauenfitness konzentrieren. Die Vorteile als Franchise-Parter liegen auf der Hand: So verspricht Mrs. Sporty eine qualifizierte Ausbildung in der Mrs. Sporty Akademie sowie geringe Startkosten. Zudem bekommt man eine erfolgreiche Geschäftsidee, die sich schon bewährt hat und Unterstützung in der Betriebswirtschaft und dem Marketing. Das unternehmerische Risiko hält sich demnach in Grenzen und man hat einen starken Partner an der Seite. Natürlich möchte der Franchise-Geber auch etwas für seinen guten Namen und den Einsatz bekommen. Die Franchise-Gebühren, die in der Höhe je nach Unternehmen unterschiedlich ausfallen, verringern natürlich das Einkommen.

Generell ist die Selbständigkeit natürlich immer risikoreicher als ein festes Angestelltenverhältnis. Doch wer alle Vor,- und Nachteile genau abwägt, sich eingehend informiert und am besten über ein richtiges Geschäftskonzept verfügt, minimiert sein Risiko beträchtlich. Hier bietet sich das Gründerportal www.startup-gesundheit.de an, das sich vor allem an Existenzgründer aus dem Gesundheits- und Fitnessbereich richtet. Hier findet man viele Informationen, Tipps und Ratschläge, um ein erfolgreiches Geschäftsmodell erstellen zu können.

Die Kohlsuppendiät – Segen oder Strafe?

Bei der Kohlsuppendiät, die auch neudeutsch Cabbage Soup Diet genannt wird, was sich doch gleich etwas weniger unappetitlich anhört, scheiden sich eindeutig die Geister. Für die einen einfach eine Möglichkeit so schnell wie möglich Pfunde loszuwerden, ist sie für andere die Verkörperung einer allerletzten Verzweiflungstat, wenn die Waage wieder einmal zu viele Kilos anzeigt. Die Kohlsuppendiät stammt wie so viele andere Diäten aus den USA. Warum wohl? Bereits in den Siebziger Jahren wurde sie auch in Deutschland durch Empfehlungen in Frauenzeitschriften ziemlich schnell bekannt. Kein Wunder, verspricht sie doch einen Gewichtsverlust von bis zu fünf Kilo in der Woche. Mehrere Bücher mit Diätprogrammen und Rezeptvarianten sind zu diesem Thema erhältlich. Es empfiehlt sich, die Kohlsuppe, die schnell gekocht ist, gleich in größeren Mengen zuzubereiten und bei Bedarf einzufrieren.

Tatsächlich ist es mit Hilfe der Kohlsuppendiät möglich, ziemlich viel Gewicht in relativ kurzer Zeit zu verlieren. Sie enthält so gut wie gar keine Kalorien und dazu auch noch sehr gesunde Zutaten. Hungergefühle sollen gar nicht erst entstehen, da man magische Kohlsuppe essen kann, wann und soviel man möchte. Das Problem dabei: will man das? Man bekommt den typischen Kohlgeruch ziemlich schnell satt. Außerdem ist sie eine Crash-Diät, die relativ einseitig und deshalb auf lange Sicht nicht zu empfehlen ist. Auch der Jojo-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Leider hat man die verlorenen Kilos ziemlich schnell wieder auf den Hüften. Ein anderer negativer Nebenaspekt ist die Tatsache, dass das soziale Leben in dieser Zeit ziemlich leidet. Die magische Kohlsuppendiät verursacht nämlich ziemliche Flatulenzen, die es selbst einer liebenden Familie und treuen Freunden ziemlich schwer machen, den Fastenden in seinem Diätvorhaben weiter zu unterstützen. Wer hart im Nehmen ist und es trotzdem versuchen will, sollte sich auch regelmäßig ein bisschen Bewegung gönnen, um den Stoffwechsel zusätzlich auf Trab zu bringen. Am besten an der frischen Luft!

Weight Watchers – abnehmen mit Essen nach Punkten!

Weight Watchers ist eines der wenigen Diätprogramme, das man gleichzeitig auch als Ernährungsprogramm gelten lassen kann. Es wird viel Wert auf eine kalorien- und fettreduzierte Mischkost mit ausreichend Eiweißzufuhr gelegt, denn die Pfunde purzeln leider auch bei Weight Watchers nicht von selbst.

Eine Ernährungsumstellung steht im Vordergrund, aber ohne sich wie bei vielen anderen Diäten quälen zu müssen. Dafür stellt Weight Watchers seinen Mitgliedern Vorschläge zu über 1.000 geeigneten Gerichten zur Verfügung. Dass man sich ab und zu ruhig etwas gönnen darf, ist ein enormer Vorteil dieses Programms. Zu verdanken hat man dieses Diätprogramm einer Amerikanerin namens Jean Nidetch, die vor über 40 Jahren selbst erfolglos mit ihrem Übergewicht kämpfte und daraufhin auf die Idee kam, sich mit gleich gesinnten Freundinnen zu treffen, um das Problem gemeinsam anzugehen. Erfolgreich!

 

Bei einem ersten Besuch in der Weight Watchers Gruppe legt man ein im Normalbereich liegendes Zielgewicht fest. Man wird über das Punktesystem informiert, bei dem jedem Nahrungsmittel oder Getränk Punkte zugerechnet werden. Dann hat man sich nach einem individuell berechneten, täglichen Richtwert der Punkte zu richten, der auf keinen Fall überschritten werden sollte. Kalorienreiche Nahrungsmittel wie Kuchen oder Chips haben demnach viele Punkte, wohingegen viele Gemüse- und Obstsorten gegessen werden können, bis man aus allen Nähten platzt. Man kann sich ruhig mal ein Eis oder einen Schokoriegel für ein paar Punkte mehr gönnen, wenn man nicht dabei vergisst, auf den Richtwert zu achten. Hier empfiehlt es sich durch Sport zusätzliche Punkte zu erwerben, die man zusätzlich „vernaschen“ darf. Die einmal wöchentlich stattfindenden Weight Watchers Treffen, bei denen man gewogen wird, unterstützen die Diät zusätzlich.

Für die Teilnahme am Weight Watchers Programm ist eine Mitgliedsgebühr von 15 Euro monatlich fällig. Wer sich online anmeldet erhält in den ersten 3 Monaten eine Vergünstigung von 25 Euro. Weight Watchers ist definitiv für alle zu empfehlen, die immer einen Kampf gegen ihren inneren Schweinehund führen und die nötige Motivation aus dem Konkurrenzkampf mit Leidensgenossen innerhalb der Gruppe ziehen.

Ergometer – komfortabel zu mehr Fitness!

Ergometer sind Fahrräder, die fest montiert sind und vor allem für Freizeitsportler eine attraktive Variante darstellen, um sich auch im Winter fit zu halten. Das Training mit dem Ergometer bietet die Möglichkeit, dabei fernzusehen oder ein Buch zu lesen, was die oftmals entstehende Monotonie eines regelmäßigen Trainings gar nicht erst zulässt. Es kann richtig Spaß machen, zu der Lieblingssendung oder einem neuen Bestseller in die Pedale zu treten. Der Ergometer bringt aber nicht nur Spaß, sondern hält das gesamte Herz-Kreislaufssystem auf Trab. Allgemein wird dem Fahrradfahren, egal ob draußen oder zuhause auf dem Ergometer ein großer gesundheitlicher Nutzen zugeschrieben. Die Kondition wird deutlich verbessert und auch zur Fettverbrennung eignet sich dieses Trainingsgerät hervorragend. Die Oberschenkelmuskeln werden deutlich gefordert, was einen positiven Effekt auf das Erscheinungsbild hat.

Es gibt ganz klare Unterschiede zwischen einem Ergometer und dessen vereinfachter Ausführung, dem Heimtrainer. Im Gegensatz zu diesem ist am Ergometer eine Anzeige angebracht, die die Trainingsleistung in Watt anzeigt. Außerdem gehört ein Pulsmesser sowie ein Geschwindigkeits- und Kalorienzähler zur Grundausstattung dieses Trainingsgeräts. Es sind meist verschiedene Trainingsprogramme enthalten, die individuell anzupassen sind. Der Widerstand wird elektronisch gesteuert, was einen Einsatz in der Medizin ermöglicht. So konnten sich wohl schon die meisten Menschen bei einem Belastungs-EKG persönlich von der Funktionstüchtigkeit eines Ergometers überzeugen. Es sollte auf eine optimale Sitzhöhe geachtet werden, da sonst die Wirbelsäule unnötig belastet wird. Auch der Lenker sollte in der Höhe verstellbar sein, um eine gerade Sitzhaltung zu gewährleisten. Um ein variables Training zu ermöglichen, muss der Ergometer zehn verschiedene Schwierigkeitsstufen aufweisen, um die Belastung gemäß dem Fitnesszustand einzustellen zu können. Vor dem Kauf empfiehlt es sich verschiedene Ergometer auszuprobieren, da es vielen an Standfestigkeit mangelt. Auch auf die angegebene sogenannte Schwungmasse ist zu achten. Eine Schwungmasse ab ca. 10 kg reicht vollkommen aus, um eine runde Pedalbewegung zu ermöglichen.

Das Rudergerät als Fitness-Alrounder mit Spaßfaktor!

Das Rudergerät ist fast schon ein Allrounder unter all den Fitnessgeräten, die es gibt. Natürlich stehen hier der Muskelaufbau und Kraftzuwachs in den Armen sowie im gesamten Oberkörper im Vordergrund. Hier ist tatsächlich schon nach relativ kurzer Zeit ein Muskelwachstum zu bemerken, dass man nicht für möglich hält. Aber auch die Beinmuskulatur wird ausgiebig trainiert und sogar bei der Kondition ist ziemlich schnell eine Leistungssteigerung festzustellen. Auch zur Fettverbrennung geeignet, ist das Rudergerät in erster Linie ein Ausdauer- und Kraftgerät, bei dessen Benutzung Untrainierte sehr schnell an ihre Grenzen kommen werden. Die extreme Bein- und Armmuskelbeanspruchung verursacht sehr schnell gerade dort Ermüdungserscheinungen, weshalb das Training zu Anfang eher langsam angegangen werden sollte. Auch zur Vorbeugung von Rückenproblemen ist das Rudergerät hervorragend geeignet, da bei regelmäßiger Benutzung die gesamte Rückenmuskulatur gestärkt und gekräftigt wird.

Die Rudergeräte unterscheiden sich durch ihre Bewegungsabläufe. Die einen funktionieren mit einem Seilzug, die anderen mit Auslegern. Letzteres System sieht für jede Hand ein Rudergriff vor, was eine gute Koordination voraussetzt. Ein Gerät mit Seilzug hat den Vorteil, einfacher in der Handhabung zu sein, da man hier mit beiden Händen an einem Griff zieht. Auch bei den Bremssystemen gibt es Unterschiede. Die einfachste und dementsprechend auch günstigste Version ist ein Gerät mit Hydraulikzylindern. Durch diesen wird der Widerstand erzeugt, der durch einen Hebel oder ein Stellrad verändert werden kann. Leider hat der günstige Preis seinen Grund, denn die ausgeführten Bewegungen sind nicht immer fließend zu nennen, was auf Dauer den Gelenken schaden kann. Auch die Haltbarkeit der Zylinder lässt ein bisschen zu wünschen übrig. Auch noch preiswert, bekommt man Geräte mit Magnetbrems- oder Wirbelstromsystem, die eine deutlich bessere Qualität aufzuweisen haben. Geräte mit Luftwiderstandssystem ermöglichen ein Training, das dem tatsächlichen Rudern unglaublich nahe kommt. Damit sind sehr weiche und fließende Ruderbewegungen möglich. Noch besser ist nur noch ein Rudergerät, das mit dem Wasserradsystem funktioniert. Hiermit kann man sich total dem Rudererlebnis hingeben, da sogar Wassergeräusche zu hören sind.

Futsal – mehr als Hallenfußball!

Futsal ist die offizielle Variante des in Deutschland bekannten Hallenfußballs. Doch statt den Gegenspieler mit vollem Körpereinsatz zu traktieren, setzt man beim Futsal lieber geschmackvollen Ballzauber ein.
Da ist es kein Wunder, dass sich diese Sportart weltweit großer Beliebtheit erfreut.

Anders als beim deutschen Hallenfußball fehlen hier die Bandenbegrenzungen. Auch verwendet man keinen Filzball, sondern einen sprungreduzierten Lederball. Im Gegensatz zum normalen Fußball, wird beim Futsal auf kleinere Handballtore gespielt. Eine Mannschaft besteht hier aus vier Feldspielern, einem Torwart sowie sieben Auswechselspielern, die fliegend eingetauscht werden können. Zudem besteht die Möglichkeit den Keeper durch einen weiteren Feldspieler zu ersetzen. Ein Spiel nimmt immer zwei mal zwanzig Minuten in Anspruch. Dazu kommt, dass den Teams in jeder Hälfte eine Auszeit zusteht. Der im Fußball durchgeführte Einwurf von der Seitenlinie erfolgt beim Futsal durch einen Einkick.

Da diese Trendsportart in der Halle stattfindet, sind auch bei schlechtem Wetter gleichwertige Bedingungen gewährleistet. Einen weiteren Vorteil stellt das deutlich verminderte Verletzungsrisiko dar. Fouls werden im Futsal härter geahndet. Verboten ist hier jede Art des Rempelns und Tacklings am Mann. Letzteres bedeutet, dem Gegner fair, aber auf robuste Weise (Grätsche, usw.) den Ball abzunehmen. Ab dem fünften Mannschaftsfoul pro Halbzeit erfolgt für jedes weitere ein Freistoß.

Fairness, Respekt und Gemeinschaft sind die Grundprinzipien des Futsal. Der Gegner sollte spielerisch, also mit technischen Fertigkeiten, Intelligenz und Geschicklichkeit, bezwungen werden. Das macht das ganze Spiel temporeich und anspruchsvoll. Die bisher erfolgreichsten Mannschaften sind in Südamerika, Ost- und Südeuropa zu finden.