Tabata Sprints – 4 Minuten Power-Training für perfekte Fettverbrennung

Tabata Sprints oder Tabata Training ist eine der intensivsten Trainingsmethoden überhaupt. Eine Trainingseinheit dauert dabei zwar nur 4 Minuten, doch diese haben es in sich und garantieren jede Menge Schmerz und die totale Erschöpfung. Die wichtigste Voraussetzung beim Tabata Training: Bis an das eigene Limit gehen! Wir stellen euch das hochintensive Intervalltraining etwas genauer vor.

Wer keine Lust und Zeit für zeitintensives Training hat, findet in Tabata Training eine gute Alternative und zugleich eine große Herausforderung. Das Intervalltraining, das vom Japaner Izumi Tabata entwickelt wurde, kann für den Muskelaufbau, aber auch zur Verbesserung der Kondition eingesetzt werden. Zudem kurbelt es die Fettverbrennung ordentlich an und hilft so beim Abnehmen.

Wie funktioniert Tabata Sprints / Tabata Training?

Doch wie sieht Tabata Sprints bzw. Tabata Training in der Praxis aus? Eine Trainingseinheit dauert nur 4 Minuten, wobei diese in 8 Intervalle gesplittet wird. Jedes Intervall dauert 20 Sekunden, in denen eine maximale Körperbelastung erfolgt. Danach folgen 10 Sekunden Pause. Das Ganze wird insgesamt achtmal wiederholt: Also 240 Sekunden oder 4 Minuten!

 

Soviel zur Theorie, die sich eigentlich sehr einfach anhört. Doch die Umsetzung ist sehr schwer, zumal man sich während dieser 240 Sekunden an seiner absoluten Leistungsgrenze bewegt. Viele Athleten und Freizeitsportler versuchen Tabata Sprints einmal aus, werden danach dieses Wort aber nie wieder in den Mund. Und zwar deshalb, weil man bei einer richtigen Durchführung vollkommen erschöpft ist. Im Folgenden wollen wir euch zwei Beispiele für das Tabata Training geben:

Tabata Sprints: So wird’s gemacht

  • 20 Sekunden sprinten; dabei alles aus sich rausholen
  • 10 Sekunden Pause (durchatmen, locker laufen)
  • die ersten beiden Schritte nochmal 7 Mal wiederholen (insgesamt 8 Intervalle)

Für das Tabata Sprinttraining können verschiedene Orte und Laufuntergründe gewählt werden. Ob nun Bergauf-Sprints, sprinten am Strand, im Schnee, auf einem Trail oder auch dem Laufband.

Tabata Training: Tipps für Übungen und Gewichte

Neben Sprinttraining lassen sich auch sehr gut Kraftübungen beim Tabata Training absolvieren. Für diese extremen Supersätze kann dabei auf Körperübungen zurückgegriffen werden. Sehr gut geeignet sind beispielsweise

  • Klimmzüge (Pull ups)
  • Ausfallschritte

Pro Satz so viele Wiederholungen wie möglich machen. Wer will, kann natürlich auch mit Gewichten trainieren, wobei zwischen 11 bis 15 Wiederholungen als optimal gelten. Um das beim Tabata Training zu schaffen, sollte man mit 25 Prozent des normalen Gewichts die Intervalle absolvieren. Statt klassischer Hanteln können auch Kettlebells, Dumbells, Barbells oder auch Gewichtswesten eingesetzt werden. Aber das Tabata Workout ist für jede beliebige Übung anwendbar, wie folgendes Video beweist.

Gerade die ersten zwei Intervalle gehen beim Tabata Training noch relativ leicht von der Hand und der ein oder andere wird sich die Frage stellen, ob das Training nicht vielleicht zu lasch ist. Doch spätestens ab dem 3. Satz werden die Muskeln anfangen zu brennen und der Schweiß in Strömen fließen – immer vorausgesetzt, man geht bis an seine Leistungsgrenze. Bei den letzten Intervallen wird alles schmerzen und brennen und dann lautet die Frage: Was tue ich mir hier bloß an?

Was man für Tabata Sprints braucht

Das tolle bei dieser Trainingsmethode ist, dass man sie überall machen kann und keine spezielle Ausrüstung benötigt. Das einzige, was man für Tabata Trainingseinheiten gut gebrauchen kann, ist eine Stoppuhr mit Timerfunktion, bei der man jeweils die verschiedenen Intervalle einstellen kann. Alternativ empfehlen wir euch, Tabata Sprints mit einem Trainingspartner zu absolvieren. Dieser kann die Zeit immer ansagen und euch motivieren.

Die sehr kurzen Pausen zwischen den Sätzen reichen aber lediglich aus, um zwei-, dreimal tief durchzuatmen und sich mental auf die nächste intensive Belastungsphase vorzubereiten und sich in die Ausgangsstellung für die entsprechende Übung zu begeben. Zum Trinken oder gar einen kurzen Plausch reichen die 10 Sekunden nicht aus.

Falls man am Tage des Tabata Trainings noch ein anderes Training plant, sollte man das Tabata Training an letzter Stelle platzieren. Denn nach den extrem anstrengenden 4 Minuten wird man für den Rest des Tages keine große Motivation für weiteres Training haben.

Abnehmen mit Tabata Sprints / Tabata Training

Ein besonders positiver Aspekt bei diesem sehr intensiven Intervalltraining ist, dass man sich gut 1 Stunde nach dem Training körperlich und mental erstaunlich gut fühlt. Sogar besser, als wenn man 60 Minuten monotones Cardio- oder 45 Minuten Krafttraining gemacht hat. Doch um dieses Gefühl zu erleben, stehen erstmal 4 quälend lange und schmerzhafte Minuten auf dem Programm – aber es wird sich lohnen!

Es gibt kaum eine andere Methode, mit der man effektiver Fett verbrennen kann als mit dem Tabata Training. Auch wenn eine Einheit nur 4 Minuten dauert. Wer regelmäßig nach dieser Methode trainiert, wird dabei nicht nur körperlich fitter, sondern lernt auch, sich mental zu fokussieren, Schmerzen zu ertragen und zudem seine körperlichen Grenzen kennen. Dabei gehört es zum Normalfall, dass man sich am Ende der Einheit erstmal elend und schlecht fühlt.

Fazit Tabata Sprints / Tabata Training

Mit Tabata lassen sich wirklich hervorragende Resultate erzielen und nimmt dabei nur sehr wenig Zeit in Anspruch. Also ideal für alle, die ihr Training schnell absolvieren wollen und sich auf ein hartes Power-Workout einlassen möchten.

Fettverbrennung richtig ankurbeln: Intervalltraining als Turbo-Boost

Um die lästigen Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte oder Oberschenkel endlich loszuwerden, führt kein Weg an Sport vorbei. Denn nur so kann die Fettverbrennung effektiv angekurbelt werden. Ausdauersport hat sich zum Abnehmen schon immer geeignet, um aber noch mehr aus dem Training herauszuholen, sollte man es mit der Intervallmethode versuchen. Warum? Das erfahrt ihr im Folgenden.

Wer einen zu hohen Fettanteil hat, muss sich nicht nur mit einem ästhetischen Problem herumschlagen, sondern erhöht zugleich auch das Risiko für verschiedene Krankheiten. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas (Übergewicht), Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen. Um dem entgegenzuwirken ist regelmäßiger Ausdauersport ein probates Mittel. Doch Sport allein reicht nicht aus. Neben viel Bewegung und ist auch eine gesunde Ernährungsweise für den Fettabbau sehr wichtig. Denn je weniger Fett wir aufnehmen, umso mehr greift der Körper auf die vorhandenen Fettdepots zurück. Das meiste Fett verbrennen wir beim Sport, womit wir wieder beim Thema wären.

Mit Intervalltraining die Fettverbrennung richtig ankurbeln

Joggen, Laufen. Foto: Flickr/GeS
Joggen, Laufen. Foto: Flickr/GeS

Um die Fettverbrennung anzukurbeln, lautet die allgemeine Empfehlung: Mindestens dreimal in der Woche Ausdauersport wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren zu betreiben. Die Trainingseinheiten sollten abhängig von der Trainingsintensität zwischen 30 bis 120 Minuten liegen. Am besten und effektivsten ist jedoch, wenn man nach der Intervalltrainingsmethode trainiert, die einen wahren Turbo für die Fettverbrennung darstellt und diese mächtig in Gang bringt.

Wie funktioniert Intervalltraining?

Beim Intervalltraining, das sich sehr gut für das Lauftraining, Radfahren aber auch Cardiotraining im Fitnessstudio eignet, wird das Tempo bzw. die Intensität innerhalb einer Trainingseinheit variiert. So folgen auf kurzen, intensiven, schnelleren Sprints lockere Erholungsphasen – immer im Wechsel. Man spielt im Grunde genommen mit Tempo. Das Training in unterschiedlichen Intervallen ist anstrengend und man kommt richtig ins Schwitzen, doch zugleich kann man die Fettverbrennung richtig ankurbeln. Doch was ist das Geheimnis des Intervalltrainings?

Abwechslung ist Trumpf und verbessert Fettverbrennung

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Die einfachste Diät der Welt: Schlank dank Stehen und weniger Sitzen

Weniger sitzen, mehr stehen! Wer diesen relativ leicht umsetzbaren Ratschlag von diversen Experten in die Tat umsetzt, wird zum einen abnehmen und zum anderen seinen Gesundheitszustand verbessern. Stehen als Diät – doch wie kann das funktionieren?

Der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht, dennoch verbringen wir einen Großteil des Tages auf unseren vier Buchstaben. Das ist nicht nur ungesund für den Rücken oder die Körperhaltung, sondern lässt uns auch noch dicker werden. Die Gegenmaßnahme ist simpel: einfach häufiger stehen.

Abnehmen im Stehen

Im Stehen arbeiten macht schlank. Foto: Flickr/jsmjr
Im Stehen arbeiten macht schlank. Foto: Flickr/jsmjr

Denn das Stehen unterstützt kontinuierlich die Gewichtsabnahme. Vor allem Bürohengste, die täglich acht und mehr Stunden vor ihren Computern hocken werden davon profitieren und erstaunliche Ergebnisse erzielen. Immerhin lassen sich durch häufigeres Stehen gut ein Kilogramm pro Monat abnehmen. Hierfür reicht es schon aus, wenn man täglich 30 bis 60 Minuten weniger im Sitzen verbringt. Somit kann Stehen als die einfachste Diät der Welt bezeichnet werden. Doch wie kann Stehen das Abnehmen unterstützen?

Warum sitzen dick macht Die einfachste Diät der Welt: Schlank dank Stehen und weniger Sitzen weiterlesen

Slendertone Bauchgut im Test

Der Slendertone Bauchgürtel ist ein passives Trainingsgerät bei dem der Anwender auch ohne schweißtreibende Übungen die Bauchmuskulatur durch Elektro-Impulse stimuliert und somit trainiert.

Die Handhabung

Der Slendertone Bauchgürtel kommt mit einem Steuergerät, über welches sich zehn Programme – inklusive Sport- und Ausdauerprogramme – einstellen lassen. Hierunter hat man noch die Auswahl zwischen aktiven und passiven Programmen, d.h. Programme ohne eigene körperliche Betätigung und Programme zur Unterstützung des eigenen Trainings. Die Intensität der einzelnen Programme ist über 150 verschiedene Intensitätsstufen zu regeln. Auch die Dauer des Programms ist bis hin zu einer halben Stunde einstellbar und beinhaltet jeweils trotzdem Aufwärm- und Abkühlphasen.

Der Preis

Der Slendertone Bauchgürtel sowohl für Herren als auch für Damen ist bereits ab 169,99 Euro Online erhältlich. Der Hersteller selbst bietet das Gerät ab 179,99 Euro an. Zwischen der Ausführung für Frauen oder für Männer wird preislich nicht unterschieden.

Fazit

Die Anwendung und Handhabung des Gerätes ist auch einfach sowie selbsterklärend, und auch wenn mal keine Zeit für den Weg ins Fitnessstudio ist, so ist der Bauchgürtel doch schnell zur Hand und das Training gerettet. Natürlich kann ein rein passives Training per Gurt kein herkömmliches (schweißtreibendes) Fitnessprogramm ersetzen, daher sollte man den Slendertone Bauchgurt auch eher unterstützend einsetzen und weiterhin mittels aktiven Übungen die Bauchmuskeln trainieren.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Slendertone Bauchgürtel gesammelt?

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Wie sieht das perfekte Frühstück aus? Tipps für die wichtige Mahlzeit

Das Frühstück ist nicht nur die erste Mahlzeit des Tages, sondern auch mit die wichtigste. Doch bei den Ernährungsgewohnheiten haben sich vor allem beim Frühstück viele vermeintliche Fehler eingeschlichen. So essen die meisten entweder zu viel, zu wenig oder das Falsche. Folgende Tipps und Anregungen zeigen, wie das perfekte Frühstück aussehen sollte. Das Motto lautet: Viel Volumen und wenig Kalorien – dann wird es auch gesund.

Eine altbekannte Faustregel für das „richtige“ Essen lautet: Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann! Doch stimmt dieser Ernährungsratschlag überhaupt? Zweifel sind erlaubt, vor allem was das Frühstück betrifft.

Falsches Frühstück: zu fettig, zu süß

Denn man sollte darauf achten, dass das Frühstück nicht zu schwer ist. Morgens kann man schnell in einen wahren „Fressflash“ verfallen und alles munter in sich hineinstopfen.

 

Doch wer zu üppig in den Morgenstunden zulangt, wird schnell wieder müde. Das berühmtberüchtige englische Frühstück mit gebratenen Speck und Eiern sowie Bohnen liefert viel zu viel Fett und somit Kalorien, sondern auch das hierzulande sehr beliebte Butterbrötchen mit Käse. Auf Süßes sollte man beim Frühstück ebenfalls tendentiell verzichten. Denn Cornflakes und Marmeladenbrote treiben den Insulinspiegel sehr schnell in die Höhe, der dann aber ebenso schnell wieder abfällt und für einen knurrenden Magen sorgt, der uns zum Griff auf den nächsten Snack animiert.

Richtiges Frühstück: Kohlenhydrate, Eiweiß, Rohkost Wie sieht das perfekte Frühstück aus? Tipps für die wichtige Mahlzeit weiterlesen

Cage Fitness: Intensives, kurzes Power Workout mit Dummy

Cage Fitness ist ein spezielles und kräftezehrendes Ganzkörpertraining, dass nicht nur effektiv ist, sondern zugleich wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das Besondere an diesem Workout: als Trainingspartner bzw. Gewicht kommt ein Dummy zum Einsatz, der den Gegner imitieren soll. Schließlich geht Cage Fitness auf das MMA, dem Mixed Martial Arts, zurück. Was es bringt? Wie das Training mit der „Puppe“ aussieht? Für wen ist das Fitnessprogramm geeignet? Viele Fragen, wir haben die Antworten.

In den USA ist Mixed Martial Arts (MMA) schwer angesagt. Hierbei handelt es sich um eine sehr extreme und mitunter brutale Vollkontaktsportart, die vor allem durch die Kämpfe der Ultimate Fighting Championship (UFC) bekannt geworden sind. Die Kampfsportler treten in einem Käfig-ähnlichen Ring an, wobei diverse Kampfsportarten angewandt werden. Dabei ist eigentlich alles erlaubt bis auf Tiefschläge, Augenstechen sowie Kratzen und Beißen.

Cage Fitness: Power Workout mit einem Dummy

Wer einen kleinen Vorgeschmack auf MMA bekommen und zugleich ein effektives Fitnesstraining erleben möchte, sollte mal Cage Fitness ausprobieren. Doch keine Angst, statt sich mit einem echten Gegner die Rübe einzuschlagen, handelt es sich beim Trainingspartner um einen Dummy. Diese Trainingspuppe wiegt entweder 17 kg oder 22 kg, ist 1 Meter groß und verfügt an verschiedenen Stellen über unterschiedliche Griffe und Bänder und ist zugleich der Mittelpunkt bei diesem neuen Workout, bei dem die Teilnehmer körperliche Höchstansprüche erleben werden.

Cage Fitness: Maximale Fitness in minimaler Zeit

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Erfahrungen mit Weight Watchers: Test & Erfolge

Da bereits einige meiner Bekannten das Diätprogramm von Weight Watchers nutzen, habe auch ich vor einiger Zeit mit der Teilnahme begonnen. Wichtig war für mich, dass das Diätprogramm leicht verständlich ist, und das ist bei Weight Watchers definitiv der Fall. Das Diät-Programm funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip, nämlich das jedem Nahrungsmittel eine bestimmte Punktzahl zugeordnet wird. Jedem Teilnehmer wird dann eine individuelle Punktzahl zugeordnet, die er an einem Tag „verbrauchen“ darf. Die Weight Watchers Diät beinhaltet also nicht, dass man sich an einen strikten Diätplan halten muss, sondern es muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Tagespunkte nicht überschritten werden.

Zuerst Gruppenbesuch, später Teilnahme am Online-Programm

Was die Teilnahme angeht, so habe ich mich zunächst dazu entschlossen, einmal wöchentlich zu den Gruppensitzungen zu gehen. Das regelmäßige Treffen mit den anderen Teilnehmern steigert meiner Meinung nach die Motivation, zumal ganz offen über das Gewicht gesprochen wird. Eine wichtige Ergänzung zur Gruppensitzung ist natürlich das Führen eines Tagebuches, in dem ich jede Mahlzeit mit den entsprechenden Punktewerten eingetragen habe. Nach einiger Zeit bin ich dann allerdings auf die Online-Teilnahme umgestiegen, weil ich aus beruflichen Gründen nicht mehr an den Gruppentreffen teilnehmen konnte.

Frei Wahl der Speisen, aber auch leckere Menüvorschläge

Einen Vorteil sehe ich beim Weight Watchers Diätprogramm darin, dass einem nicht vorgeschrieben wird, welche Speisen und Nahrungsmittel man zu sich nehmen darf. Wichtig ist nur, dass alle Mahlzeiten am Tag zusammengerechnet die Tages-Sollpunkte nicht überschreiten. Für mich war diese „Freiheit“ bei der Wahl der Nahrungsmittel sehr wichtig. Denn zuvor hatte ich bereits zahlreiche andere Diäten ausprobiert, die fast immer beinhalteten, dass man sich streng an einen Essensplan halten musste. Positiv fand ich zudem, dass es bei Weight Watchers dennoch zahlreiche Vorschläge für leckere und kalorienarme Menüs gibt. Diese Vorschläge habe ich öfter genutzt, wenn ich einmal keine Lust hatte, mir mein Mittagsmenü „auszudenken“. Die vorgeschlagenen Mahlzeiten fand ich meistens sehr lecker und auch abwechslungsreich.

Essen nach Punkten: Foto: Flickr/Slice of Chic
Essen nach Punkten: Foto: Flickr/Slice of Chic

An das Punktezählen gewöhnt man sich relativ leicht

Zu Beginn des Weight Watchers Diätprogramms hatte ich ehrlich gesagt die Befürchtung, dass mir das ständige Punktezählen auf die Dauer schlichtweg auf den Wecker gehen würde. In der Praxis habe ich dann allerdings festgestellt, dass man sich schnell daran gewähnt, die verschiedenen Nahrungsmittel mit Punkten zu belegen. Nach etwa einem Monat kannte ich bereits die Punktewerte vieler Nahrungsmittel, die ich bevorzugt einkaufe. Ich empfand das auf jeden Fall als deutliche Erleichterung, denn in den ersten Wochen war es doch recht zeitaufwendig und manchmal auch etwas nervig, bei jedem Einkauf nachzuschlagen, welche Punkte die einzelnen Nahrungsmittel haben. Wenn man die ersten Wochen jedoch mit etwas Disziplin durchhält, dann nimmt das Punktezählen nach einiger Zeit kaum noch Zeit in Anspruch.

Meine Ergebnisse und Bewertung des Weight Watchers Diätprogramms

Für mich hat sich die Teilnahme am Weight Watchers Diätprogramm gelohnt, da ich in etwa sechs Monaten mein Gewicht um knapp zehn Kilogramm reduzieren konnte. Die Gefahr es berüchtigten Jojo-Effektes halte ich persönlich für sehr gering, da man sich selbst entscheiden kann, welche Nahrungsmittel man zu sich nimmt. Man muss also seine Essgewohnheiten nicht vollständig ändern, sodass man sich im Prinzip sein Leben lang nach diesem „Muster“ ernähren kann. Die Teilnahme bei Weight Watchers ist zwar nicht ganz preiswert, aber ich halte den Betrag für gut investiert. Ich habe zunächst für die Gruppentreffen den Monatspass für knapp 40 Euro genutzt und später dann monatlich rund 16 Euro für die Online-Teilnahme gezahlt.

Sportkleidung und Sportarten für Übergewichtige – Tipps

Für viele Sportgeschäfte kommt die Kombination von Sportkleidung für Übergrößen nicht infrage, herrscht doch die Meinung vor, dass „Mollige ohnehin kein Sport machen“. Ein Irrglaube, denn die große Nachfrage an Sportkleidung in Übergröße zeigt, dass auch Menschen mit etwas Gewicht am Sporttreiben und einem gesünderen Lebensstil interessiert sind.

Die richtige Sportkleidung ist bei Outdoor-Sportarten wie Jogging, Nordic Walking, Walking oder Radfahren von hoher Bedeutung. Gerade jetzt, wo die Tage wieder nass und kälter werden, sollte man für seine Trainingseinheit unter freiem Himmel auf Funktionskleidung setzen. Diese ist atmungsaktiv und transportiert den Schweiß vom Körper weg, wodurch eine Unterkühlung verhindert wird, da die nasse Kleidung nicht am Körper klebt.

Funktionskleidung: Teurer, aber besser

Power Walking. Foto: Flickr/Lars Plougmann
Power Walking. Foto: Flickr/Lars Plougmann

In der Anschaffung ist diese mittlerweile gängige und weit verbreitete Sportmode zwar etwas teurer, doch auf jeden Fall eine bessere Wahl als vermeintliche Schnäppchenangebote von No-Name-Herstellern. Hier werden meist minderwertige Textilien verarbeitet. Sportkleidung und Sportarten für Übergewichtige – Tipps weiterlesen

SH’BAM von Les Mills: neues Tanz-Workout mit Spaßgarantie

SH’BAM – so heißt das neue Tanz-Workout von Les Mills. Das Gruppentraining ist primär an tanzwütige Frauen gerichtet, die zu motivierenden Beats heiße Tanz-Bewegungen hinlegen und so in den Genuss eines effektiven Cardio-Workouts kommen, dass die Fettverbrennung gehörig angekurbelt. Für SH’BAM sind tänzerische Vorkenntnisse dabei nicht erforderlich.

Seit Januar wird in Deutschland verstärkt ein neues Les Mills Fitnessprogramm angeboten: SH’BAM. Vor allem bei jüngeren Frauen kommt das Workout sehr gut an, die mit Tanz und Spaß auf ihre Bikinifigur hintrainieren.

SH’BAM: So sieht eine Stunde aus


Beim Tanz-Cardio-Workout gibt es bekannte Chart-Hits aus verschiedenen Musikrichtungen wie Dance, Disco, Hip-Hop, Salsa und Latino, Pop und Jazz auf die Ohren. Eine Trainingsstunde dauert 45 Minuten (10 Min. Warm-Up; 35 Min. Tanz-Workout), die sich aus 12 Tracks zusammensetzt, wobei jeder Track eine eigene Choreographie hat. Nach drei Monaten werden – typisch für Les Mills – Musik und Choreographien gewechselt.

SH’BAM als effektives Ganzkörper-Workout

So bietet SH’BAM, was übrigens ein absoluter Fantasiename ist und keinerlei Bedeutung hat, langfristig ein abwechslungsreiches Programm, wobei der Spaßfaktor ebenfalls nicht zu kurz kommt. Die Tanzschritte und –bewegungen sind leicht erlernbar und werden mit der Zeit immer weiter perfektioniert, wobei der ganze Körper bewegt wird. Angefangen von den Armen, über Schultern und Brust, bis hin zur Hüfte und natürlich den Beinen. Die individuelle Note kommt dabei aber nicht ganz und gar nicht zu kurz. Denn jeder kann auf Wunsch ein paar verrückte Moves und Styles in die Choreographie einbringen. Engmaschige Vorgaben gibt es keine.

Ruhigere Tracks sorgen während des Power-Workouts für ausreichend Regeneration und bieten die Möglichkeit der aktiven Erholung.

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Bio Diät: Erfolgreich Abnehmen und Gehirn „austricksen“

Mit der Entwicklung von Diäten lässt sich gutes Geld verdienen. Das Angebot an Diäten ist ins Unermessliche gestiegen und fast täglich stoßen neue hinzu. Ein durchaus interessanter Ansatz ist der der Bio Diät. Was dahinter steckt und wie sie funktioniert, erfahrt ihr im Folgenden.

Um endlich seine Wunschfigur zu erreichen, ist für viele die Durchführung einer Diät der erste logische Schritt. Dabei wird von vielen vergessen, dass man die sich über Jahre angefressenen Pfunde nicht binnen weniger Wochen oder gar Tage loswerden kann. Geduld, Wille und knallharte Disziplin gehören zu den wichtigsten Grundeinstellungen, die ein jeder Abnehmwilliger mitbringen muss.

Zwar halte ich generell nicht viel von Diäten, dennoch ist das Thema einfach zu bedeutend, um es gänzlich zu ignorieren. Vor allem wenn neue und durchaus interessante Ansätze den Weg in die Öffentlichkeit finden. So wie die Bio Diät von Prof. Dr. Achim Peters, seines Zeichen Diabetologe und Neurowissenschaftler. Hierbei stehen, wenig verwunderlich, Bio Lebensmittel im Fokus und deren Vorzüge im Bezug zum Körpergewicht.

Bio, Reiswaffel, Ernährung. Foto: Flickr/Like_the_Grand_Canyon
Bio, Reiswaffel, Ernährung. Foto: Flickr/Like_the_Grand_Canyon

Was steckt hinter der Bio Diät?

Nach Auffassung von Prof. Dr. Peters ist es nicht nur der erhöhten Kalorienzufuhr anzukreiden, dass wir an Gewicht zulegen. Anhand seiner Theorie verdeutlicht er, dass schon kleinste Mengen von Antibiotika, Pestiziden aber auch Weichmachern – die in allesamt in vielen industriellen Lebensmitteln enthalten sind – unseren Energiestoffwechsel negativ beeinflussen und stören. Die Folge ist, dass sich das Gehirn immer mehr Energien aus den Organen „heranschafft“. Dadurch wird das Gehirn unersättlich und signalisiert dem Körper ein Hungergefühl. Das Ende der Fahnenstange: Wir essen, obwohl wir eigentlich gar nicht hungrig sind und die Fettspeicher schon voll sind. Bio Diät: Erfolgreich Abnehmen und Gehirn „austricksen“ weiterlesen