Fasten für erfolgreiches Abnehmen? Vorsicht!

Fasten liegt im Trend: In der Naturheilkunde gilt es als effektive Methode, um den Körper sowohl von Ballast und Giftstoffen zu reinigen und zugleich zu neuer Fitness zu gelangen. Als schöner Nebeneffekt purzeln die Pfunde. Doch Vorsicht, um dauerhaft Gewicht zu verlieren, sind reine Fastenkuren nicht zu empfehlen.

Eine der beliebtesten und wohl auch bekanntesten Verfahren ist das Saftfasten nach Buchinger. Nach ein paar Entlastungstagen mit leichter Kost wird unter Beimischung von Glaubersalz eine Darmeinigung durchgeführt. Anschließend setzt sich die Ernährung ausschließlich aus Obst sowie Wasser und Gemüsesäfte zusammen. Klingt auf den ersten Blick nicht ungesund, da der Körper somit ausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt wird. Doch davon sollte man sich nicht blenden lassen. Denn auch so kann es aufgrund des fehlenden Eiweißes, das für den Muskelaufbau< enorm wichtig ist, zu einem Nährstoffmangel kommen.

Saft. Foto: Flickr/Max Braun
Saft. Foto: Flickr/Max Braun

Das wird beim Fasten bzw. Saftfasten von vielen gerne ausgeblendet. Schließlich verliert man ziemlich schnell Gewicht. Doch wer nachhaltig Kilos verlieren will, sollte sich nach anderen Methoden statt reinen Fastenkuren umschauen.

Die beste Alternative um endlich erfolgreich abnehmen zu können, ist eine vollwertige, fettarme und kalorienreduzierte Ernährung, die dauerhaft in den Alltag integriert werden sollte bzw. muss. Eine weitaus effektivere sowie gesündere Methode um Gewicht zu verlieren.

Vitaldiät als Alternative zum Fasten

Zudem unterstreichen ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, dass insbesondere eine erhöhte Eiweißzufuhr zur Gewichtsreduzierung beiträgt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Vitaldiät Cefamager aus der Apotheke.  Fasten für erfolgreiches Abnehmen? Vorsicht! weiterlesen

Hardgainer Ernährungsplan – Tipps für mehr Muskeln und Gewicht

Hardgainer werden von vielen beneidet. Denn sie können scheinbar essen so viel sie wollen und nehmen dabei kaum zu. Zu verdanken ist ihrem sehr hohen Stoffwechsel. Doch für Hardgainer, die sich durch einen schlanken, drahtigen Körper auszeichnen, ist dagegen umso schwerer Muskelmasse aufzubauen. Neben regelmäßigem Krafttraining lautet die Devise daher viel und das Richtige futtern. Ein Hardgainer Ernährungsplan kann helfen.

Geringer Fettanteil und wenig definierte Muskeln: So lässt sich ein Hardgainer am besten beschreiben. Diesen Personen fällt es biologisch bedingt schwer, trotz Krafttraining und kalorienreicher Ernährung Muskeln aufzubauen bzw. an Gewicht zuzulegen. Für Hardgainer ist es daher besonders wichtig, einen Ernährungsplan zu befolgen und diesen mit ein paar wertvollen Nahrungsergänzungsmitteln (Supplements) zu ergänzen.

Hardgainer Ernährungsplan: Wie oft und was Essen?

Ein typischer Hardgainer Ernährungsplan umfasst dabei sieben Mahlzeiten pro Tag, die im zwei bis drei Stunden-Takt eingenommen werden sollten. Dabei macht es aber nicht viel Sinn, sich jedes Mal mit Kohlenhydraten und Fett den Bauch voll zuschlagen, da das einfach zu ungesund ist.

Hardgainer, dünn, Muskeln. Foto: Flickr/Marcus Q
Hardgainer, dünn, Muskeln. Foto: Flickr/Marcus Q

Dennoch gehören komplexe Kohlenhydrate (bspw. Brot, Nudeln, Kartoffeln) sowie hochwertige Eiweiße (bspw. Fleisch, Fisch, Eier, Milch) zu den wichtigsten Lebensmitteln eines Hardgainer Ernährungsplans. Als hochwertige Zwischenmahlzeit sind energiehaltige Shakes ideal.

Für das Krafttraining und die Nachtruhe gilt: NIEMALS hungrig! Wer mit leeren Energietanks ins Fitnessstudio geht, wird dadurch eher den Muskelabbau als auch katabole Prozesse begünstigen. Und da im Körper bzw. Muskulatur während des Schlafens viele Aufbauprozesse stattfinden, sollte vor dem Schlafen ausreichend Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette zugeführt werden (am besten in Form eines Supplements).

Weight Gainer ideal für Hardgainer

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Top 4: Die wichtigsten Vitamine für Sportler

Wer das Beste aus seinem Training rausholen will, der sollte sich unbedingt mit seiner Ernährung auseinandersetzen. Training ist gut, in Kombination mit einer energiereichen Kost, die zudem wichtige Vitamine liefern, ist das Training umso besser und effektiver. Welche für Sportler besonders wichtig sind und in welchen Lebensmitteln sie vorkommen, verraten folgende Zeilen.

Ohne Vitamine geht gar nichts. Auch wenn schon kleinste Mengen an Vitaminen ausreichen, um unser körperliches Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit zu pushen, sollte man auf eine ausreichende Versorgung achten. Denn die meisten Vitamine können vom Organismus nicht selber hergestellt werden.

Sportler haben dabei einen erhöhten Bedarf an Vitamin B1, Vitamin B6, Vitamin C und Vitamin E. Höchste Zeit, das Quartett etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Obst, Vitamine. Foto: Flickr/Namics.
Obst, Vitamine. Foto: Flickr/Namics.

Vitamin B1: wichtig für Ausdauersportler

Vitamin B1, auch Thiamin genannt, ist als Enzym wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel. Kommt es zu einer Unterversorgung, sind wir schneller erschöpft, da in diesem Fall vom Körper mehr Laktat (Milchsäure) gebildet wird. Besonders wer Ausdauersport betreibt, sollte auf eine ausreichende Versorgung achten, da Höchstleistungen bei einem Mangel nicht möglich sind. Einfache Regel: Wer viel Ausdauertraining betreibt, muss viel Vitamin B1 zu sich nehmen. Da kann es schon mehr sein, als die empfohlene Tagesdosierung von 1,4 bis 1,6 mg pro Tag. Empfehlenswerte Lieferanten für Vitamin B1 sind Fleisch, Wurst, Fisch, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Haferflocken oder Kartoffeln.

Vitamin B6: wichtig für Kraftsportler

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Die 10 besten Lebensmittel für mehr Muskeln

Muskeln haben nicht immer nur was mit intensivem Training zu tun. Denn wer das Beste aus seinem Training rausholen will, muss zudem auf ausreichend Regeneration sowie eine eiweißreiche Ernährung setzen. Der Supermarkt bietet viele Lebensmittel, die helfen können, die Muskeln noch besser aufzubauen. Wir zeigen euch 10 Lebensmittel, die hierfür besonders empfehlenswert sind.

Wer viel und hart trainiert um Muskeln aufzubauen, muss seinen Körper natürlich auch mit ausreichend Energie versorgen. Hierfür darf die tägliche Kalorienzufuhr durchaus etwas höher sein als sonst üblich. Die Faustregel besagt: +300 Kalorien als der tägliche Kalorienbedarf. Um den täglichen Kalorienbedarf auszurechnen, eignet sich ein Kalorienrechner am besten, den ihr beispielsweise hier findet.

Welche Nährstoffe für besseren Muskelaufbau?

Neben Eiweiß, das der Körper zum Muskelaufbau benötigt, sollten auch hochwertige Fette, die einen hohen Anteil an essentiellen (lebensnotwendigen) Fettsäuren liefern, auf dem Speiseplan stehen. Diese Fette benötigt der Körper für einen reibungslosen Stoffwechsel. Zudem gilt es den Körper nach dem Training mit Kohlenhydraten zu versorgen.

Steak und Eier. Foto: Flickr/avlxyz
Steak und Eier. Foto: Flickr/avlxyz

Nun wollen wir aber das Kind beim Namen nennen und euch ein 10 Lebensmittel vorstellen, die für den Muskelaufbau hilfreich sind – garantiert dopingfrei!!! Ein wichtiger Faktor dabei ist die biologische Wertigkeit (siehe unten) der Lebensmittel.

Top 10: Lebensmittel für mehr Muskeln

1. Eier haben eine biologische Wertigkeit von 100 Prozent

2. Ingwer ist das beste Mittel um die Durchblutung zu verbessern

3. interessant ist das rohes Rindfleisch eine biologische Wertigkeit von 92 Prozent hat Die 10 besten Lebensmittel für mehr Muskeln weiterlesen

Wie gefährlich ist Fasten? Vorsicht ist angebracht

Fasten ist eine beliebte, alternative Heilmethode und gerade zwischen Januar bis April genießen entsprechende Kuren Hochkonjunktur. Doch Fasten storniert nicht nur das Muskelwachstum, sondern bedeutet für den Körper puren Stress. Zudem sind die positiven Wirkungen wissenschaftlich nicht belegt. Über die Gefahren beim Fasten sollte sich jeder informieren, bevor man eine Kur macht.

Was passiert eigentlich während des Fastens im Körper? Zuerst werden die Kohlenhydratspeicher aus der Muskulatur und der Leber entleert. Anschließend beginnt der Organismus mit dem Abbau von Eiweißen aus dem Muskelgewebe. Die lebensnotwendigen Speicher bestimmter Mineralstoffe und Vitamine nehmen ab, so dass es zu Mangelerscheinungen kommen kann. Demnach geht es nicht den Fettpolstern, sondern lebenswichtigen Bausteinen an den Kragen.

Fasten und der JoJo-Effekt

Natürlich verliert man dadurch Gewicht. Doch leider handelt es sich dabei nur um Wasser- und vor allem Eiweißverlust. Und was ist nach dem Fasten?

Fasten. Foto: Flickr/Karithina
Fasten. Foto: Flickr/Karithina

Hat das Hungern ein Ende, beginnt die Zeit des Hamsterns. Der Stoffwechsel kocht auf Sparflamme und der Körper legt weitere Fettreserven an, um auf die nächste Hungersnot vorbereitet zu sein. Der klassische JoJo-Effekt, der viele Menschen von Jahr zu Jahr dicker werden lässt. Für den Organismus ist das alles ein ganz schöner Stress.

Gezieltes Abnehmen mit Fasten? Wie gefährlich ist Fasten? Vorsicht ist angebracht weiterlesen

Acai Beere: Superfrucht soll beim Abnehmen helfen

Die Acai Beere (Acai berry) ist laut einigen Ernährungswissenschaftler die neue Superfrucht, die beim Abnehmen wahre Wunder bewirken soll. Doch was kann die Acai Beere wirklich?

Es gibt ja immer wieder neue Produkte, die den Diätenmarkt revolutionieren sollen. Aktuell gibt es einen großen Hype um die Acai Beere. Die Frucht ist nicht zuletzt in den USA, u.a. dank großer Promotion der ehemals übergewichtigen Talk-Masterin Oprah Winfrey, absolut angesagt. Aber auch in Deutschland ist die Acai Beere (sprich A-sa-ih) auf dem Vormarsch. Doch was macht die Frucht so beliebt? Werfen wir mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe.

Acai Beere: die brasilianische Superfrucht

Acai ist eine südamerikanische Frucht, die vor allem im Amazonasgebiet zu finden ist und auf Palmen wächst. Einheimischen schwören seit vielen tausend Jahren auf das Nährstoff-Kraftwerk, welches ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung darstellt. Die Acai Beere wird als Superfrucht deklariert. Hierfür muss sie einen sehr hohen Anteil an Nährstoffen (Vitamine, gesättigte Fettsäuren) und Antioxidanten vorweisen. Andere Superfrüchte sind bspw. Schwarze Johannisbeere, Orangen, Erdebeeren oder Brombeeren.

Wie wirkt eine Acai Diät?

Bei einer Acai Diät wird laut Hersteller der Stoffwechsel angeregt und die Fettverbrennung effektiver. Zu verdanken ist es den in der Beere enthaltenen Phytosterinen, die beim Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Zudem unterstützt die neue Superfrucht des 21. Jahrhunderts nicht nur das Abnehmen, sondern stärkt das Immunsystem und herz, fördert das allgemeine Wohlbefinden und unterstützt eine schnelle Zellteilung.

Im Grunde genommen kann die Acai Beere als Fatburner klassifiziert werden. Bei der entsprechenden Acai Diät wird das Extrakt der Beere als Kapsel oder Saft angeboten.

Der Gewichtsverlust, der bei einer Acai Diät erzielt werden kann, soll angeblich enorm sein. Demnach nimmt man schneller und zugleich gesünder ab. Klingt ja alles ganz toll, doch was ist dran, an der Superwirkung der Acai Beere?

Wundermittel Acai Beere: Wahrheit oder Fake? Acai Beere: Superfrucht soll beim Abnehmen helfen weiterlesen

Tipps zum Abnehmen: No-JoJo-Formel und Krafttraining

Ich halte nicht viel von Diäten. Wer nur über einen bestimmten Zeitraum seine Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten verändert, mag kurzfristig abnehmen, doch effektiv und vor allem langfristig lässt sich so nicht die Bikinifigur oder schlanke Bauch halten. Am Ende gewinnt immer der JoJo-Effekt. Doch das muss nicht sein. Im Folgenden findet ihr die No-JoJo-Formel und Tipps, wie es mit dem Abnehmen besser klappt. Nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft!

Um langfristig abnehmen zu können, sollte man vorerst seinen täglichen Kalorienbedarf ermitteln. Dieser ist von zahlreichen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Körpergewicht und -größe, berufliche Betätigung usw. abhängig. Im Internet gibt es hierfür zahlreiche Kalorienrechner, die euch bei der Ermittlung des Wertes helfen.

Kalorienzufuhr senken als Grundvoaraussetzung

Abnehmen. Foto: Flickr/alancleaver_2000
Abnehmen. Foto: Flickr/alancleaver_2000

Im Durchschnitt benötigen Frauen 2.000 und Männer 2.500 Kalorien am Tag. Doch dank falscher und fetthaltiger Ernährung nehmen wir meist mehr Kalorien zu uns, als wir verbrennen. Das führt früher oder später zum Übergewicht. Beschleunigt wird der Prozess, wenn der Körper durch körperliche Inaktivität keine Kalorien zusätzlich verbrennen kann.

Doch wenn ihr darauf achtet, dass ihr permanent unter eurem täglichen Kalorienbedarf bleibt, verliert man Gewicht. Sehr gute Erfolge lassen sich erzielen, wenn die tägliche Kalorienzufuhr rund 500 Kalorien unter der tatsächlich benötigten Kalorienmenge liegt. In diesem Fall spricht man von der No-JoJo-Formel. Durch das erzielte Kaloriendefizit wird der Körper dazu gezwungen, auf eingelagerte Fettdepots zurückzugreifen. Unter einer Voraussetzung, wie weiter unten zu lesen ist.

Krafttraining als ideales Mittel zum Abnehmen Tipps zum Abnehmen: No-JoJo-Formel und Krafttraining weiterlesen

Abnehmen ohne zu hungern: 7 Sattmach-Regeln

Diäten gibt es wie Sand am Meer. Doch Hungern muss nicht sein. Denn wer abnehmen will, kann das auch ohne Magenknurren schaffen. Wie das funktioniert, erklären die 7 richtigen Sattmach-Regeln.

Es gibt Lebensmittel, die einen hohen Sattmach-Faktor haben. Dadurch muss man auf dem Weg zur schlanken Figur seinem Körper keine unnötige Tortur aussetzen, indem gehungert wird.

Welche Lebensmittel das sind und wie man ohne Hungern abnehmen kann, zeigen folgende Regeln.

  • Zeit lassen beim Essen

Es ist egal, ob man langsam oder schnell ist – das Sättigungsgefühl setzt erst nach 20 bis 30 Minuten ein. Wer also beim Essen den Turbogang einlegt, läuft Gefahr, mehr zu essen. Wer sich dagegen beim Essen Zeit lässt, wird bis zum Sättigungsgefühl weniger essen.

Obst und Gemüse. Foto: Flickr/digital cat
Obst und Gemüse. Foto: Flickr/digital cat

Ist der Teller leer und man hat immer noch Hunger, lohnt es sich, ein paar Minuten zu warten. Das Sättigungsgefühl wird einsetzen und der Nachschlag und die zweite Portion ist in Vergessenheit geraten.

  • Wenig zucker- und stärkehaltige Lebensmittel essen

Wer viel zucker- und stärkehaltige Lebensmittel isst, bringt den Blutzucker ganz schön ins Schwanken. Dadurch steigt das Risiko von Heißhungerattacken. Wer auf stärkehaltige Produkte (Kartoffeln, Getreide, Reis) nicht verzichten will, sollte Vollkorn- den Weißmehlprodukten vorziehen. Sie lassen den Blutzucker nicht so verrückt spielen.

Da Brot, Reis und Nudeln eine hohe Energiedichte haben, sollten sie immer gemeinsam mit Gemüse und Eiweiß (Fleisch, Fisch, Milchprodukte) genossen werden. Abnehmen ohne zu hungern: 7 Sattmach-Regeln weiterlesen

Fit im Büro: Tipps für eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Während der Arbeitszeit neigen viele zu fettigen und süßen Speisen. Vor allem das Frühstück ist davon betroffen, wobei nur 40% der Erwachsenen zu Hause frühstücken. Ansonsten wird auf dem zur Arbeit oder nebenbei im Büro gegessen. Bei dieser Ernährung ist das Übergewicht nur eine logische Konsequenz. Doch das muss nicht sein. Wir haben ein paar Tipps, wie man seine Ernährung während des Arbeitstages gesund und ausgewogen gestalten kann.

Wer sich im Laufe der Jahre im Büro ein Übergewicht angefuttert hat, schiebt das gerne auf den Faktor Zeit: „Ich habe einfach keine Zeit für eine gesunde und ausgewogene Ernährung!“

Kraftmüsli zum Frühstück

Doch dabei braucht der Körper und Geist viel Energie, die er aber nun einmal nicht aus dem fettigen Fastfood bekommt. Am besten man gönnt sich ein entsprechendes Frühstück, wobei sich für den Arbeitsplatz ein Kraftmüsli aus frischem Obst, Joghurt und Getreideflocken am besten eignet. Die Flocken und den Honig könnt ihr einfach in der Schreibtischschublade lagern, während der Joghurt im Kühlschrank platziert wird. Lediglich frische Obst wird mitgebracht und dann ins Müsli geschnitten.

Konzentrierter dank Ballaststoffe

Müsli. Foto: jules stonesoup by Flickr
Müsli. Foto: jules stonesoup by Flickr

So ein Powermüsli ist ideal und gibt Kraft für einen harten und langen Arbeitstag. Obendrein ist es einfach und schnell zubereitet. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für eine stabile Blutzuckerkurve im Körper und die Konzentrationsfähigkeit hält an.

Süßes Gebäck lässt dagegen die Blutzuckerkurve und die Konzentrationsfähigkeit schnell wieder absinken und das Hungergefühl auftreten.

Gesunde Snacks fürs Büro

Und was ist für zwischendurch als Büro-Snack geeignet? Statt Schoko-Riegel eignen sich Gemüsesticks aus Möhren oder Kohlrabi oder frisches Obst. Beides ist schnell vorbereitet und kann in einer Frischhaltedose transportiert werden.

Bei warmem Wetter sind am Mittag kalte Speisen wie Brötchen oder Salate am besten. Dabei aber lieber auf Vollkornbrötchen oder –brot zurückgreifen. Sie versorgen den Körper mit einem extra Ballaststoffschub. Kombiniert mit frischen Gemüsestreifen, Tomatenscheiben, frischen Sprossen und magerem Geflügelaufschnitt entsteht am Ende ein leckerer Energiesnack für die Arbeit. Dabei müsst ihr nicht alles selber zubereiten. Beim Bäcker wird die Basis Ausrüstung eingekauft und im Büro wird das belegte Brötchen mit frischen Zutaten aus dem Kühlschrank aufgepeppt.

Gesunder Salat fürs Büro

Wer Appetit auf Salat hat, kann sich im Handumdrehen aus Vollkornnudeln, Gemüsestreifen oder Oliven in Kombination mit gebratenen Geflügelstreifen und Obst eine gesunde Salatkombination zaubern. Am Vorabend zubereitet, schmeckt der energiereiche Salat auch noch am nächsten Tag sehr lecker. Fertige Salatmischungen und ein passendes Dressing – vornehmlich Essig und Öl oder ein feines Balsamico-Senf-Dressing gibt es in jedem Supermarkt.

Falls ihr noch Tipps und Tricks für eine gesunde, ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz habt, dann teilt diese doch bitte mit!

Kohlenhydrate im Vergleich: Welche Lebensmittel sind gut – welche schlecht?

Kohlenhydrate genießen keinen guten Ruf und werden schon als neue Fette betitelt. Nicht ganz zu Unrecht, aber ein Leben ohne Nudeln, Kartoffeln und Co. ist nur schwer vorstellbar. Muss auch nicht sein. Kohlenhydrate können als Fitmacher optimal genutzt werden. Wir zeigen euch im Folgen die wichtigsten Kohlenhydratlieferanten inklusive ein paar wichtigen Tipps zur gesunden und sportlich ausgerichteten Ernährung.

Vorab: Warum machen Kohlenhydrate eigentlich dick? Kohlenhydrate locken das Hormon Insulin ins Blut, welches den Stoffwechsel zum „Speichern“ animiert. Dadurch wird der Fettabbau gehemmt und überschüssige Energie landet auf den Hüften. Entsprechend sind die Low-Carb-Diäten zum Abnehmen sehr beliebt. Auch wenn ich kein Freund von Diäten bin, fällt der Fettabbau bei einer Low-Carb-Ernährung höher aus als bei Diäten mit hohem Kohlenhydratanteil. Zudem bleiben mehr Muskeln erhalten.

Doch Low Carb heißt nicht No Carb. Kohlenhydrate komplett aus dem Speiseplan zu streichen, ist nicht Sinn der Sache. Denn auch sie haben ihr Gutes und stecken in den meisten Lebensmitteln drin – wenn auch in unterschiedlichen Mengen.

Banane. Foto: halighalie by Flickr
Banane. Foto: halighalie by Flickr

Die wichtigsten Lieferanten für Kohlenhydrate

  • Gemüse

Egal ob ihr Muskeln auf- oder Fett abbauen wollt: Gemüse ist immer fester Bestandteil jeder gesunden Ernährung. Es enthält wenige Kohlenhydrate bei einem großen Volumen. Wichtig im Gemüse sind die besonders langkettigen Kohlenhydrate, die für einen langsamen und schwach ausgeprägten Anstieg des Blutzuckerspiegels sorgen. Zur Verwertung der Kohlenhydrate strömt nur wenig Insulin durch den Körper, wodurch die Gefahr der Fettspeicherung minimiert wird. Auch die Fettverbrennung wird kaum gehemmt. Auf diese Weise sättigt Gemüse besonders lang anhaltend. Zudem liefert es noch wichtige Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Ideal für den Körper, um fit und gesund zu bleiben.

Das Gemüse sollte immer in Kombination mit gesunden Ölen (Oliven- oder Rapsöl) gegessen werden. Fettlösliche Vitamine werden besser aufgenommen und die Mahlzeit hält länger vor und schmeckt einfach besser.

  • Hülsenfrüchte

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