Fit in der Gruppe: Funktionelles Training mit Omnia8

Einer der ganz großen Trends in Sachen Fitness ist derzeit funktionelles Training. Trainiert wird dabei mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Zusatzgeräten wie Slingtrainer, Kettlebells oder wilden Seilen/Ropes. Eine spannende Neuentwicklung ist in diesem Bereich ist die Trainingsstation Omnia8 von Technogym. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit das vielseitige Gerät im Rahmen einer Trainingseinheit ganz genau unter die Lupe zu nehmen:

Omnia TM von Technogym

Auf den ersten Blick erinnert das freistehende Gerät mit seinen horizontalen/vertikalen Stangen ein wenig an ein Klettergerüst, wobei das Gerät dank schickem italienischem Design & Rahmen natürlich deutlich edler daherkommt. Omnia8 ist im Grunde ein Baukastensystem, mittels zahlreicher Haken und Schraubsysteme lassen sich am Rahmen höhenverstellbare Stangen, Schlaufen-Seil-Systeme (Sling Trainer), Ropes, Langhanteln (über J-Haken) oder auch Sandsäcke befestigen. Komplett ausgestattet besteht das Gerät dann aus insgesamt acht Trainingsstationen, was gleichzeitig die ideale Gruppengröße beim Training mit Omina8 ist. Die einzelnen Stationen sind kreisförmig um das Gerät angelegt und werden durch das Bodenmuster farblich voneinander abgegrenzt.

Ganzkörper-Workout mit Omnia8

Wer bereits mit Slingtrainer, Ropes und Co. trainiert hat, weiß, wie vielseitig die Übungsmöglichkeiten sind. Das ganze multipliziert mal acht, ergibt eine schier unendliche Übungsvielfalt! Der Begriff Omina kommt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Alle Dinge“, was ausdrücken soll, dass das Gerät ein komplettes Ganzkörper-Workout ermöglicht. Durch die modulare Bauweise von Omina8, können aber auch gezielt Schwerpunkte gesetzt werden und Geräte speziell für Bein, Rumpf oder Zugübungen befestigt werden.

Wie sieht das Workout mit Omnia8 aus?

Da an jedem Gerät unterschiedlichste Übungen möglich sind, muss zunächst eine Einweisung durch den Trainer erfolgen (ähnlich dem Workout of the day beim Crossfit). Abwechslungsreiche Übungsfolgen spielen dabei eine große Rolle, schließlich sollen laufend neue Reize gesetzt werden und möglichst viele Muskelgruppen beansprucht werden. Omnia8 ist ideal geeignet für ein Zirkeltraining, bei dem die Trainierenden nach einer kurzen und intensiven Einheit von einer Trainingsstation zur nächsten wechseln. Bei einem Training auf Zeit gibt es keine bestimmte Wiederholungszahl, es wird trainiert, bis das Zeitintervall vorbei ist (z.B. 45 Sekunden) und man vollkommen erschöpft ist. Die beanspruchte Muskelgruppe kann an der nächsten Station aber erst mal regenerieren, wenn auf eine Beinübung beispielsweise eine Zugübung folgt. Die einzelnen Stationen können nacheinander mit oder ohne Pause absolviert werden, wobei für Anfänger eine kurze 15-sekündige Pause nach jeder Station sinnvoll ist. Eine komplette Runde dauert nur ca. 8 Minuten, spätestens danach folgt eine mehrminütige Pause, bevor der nächste Durchgang beginnt. Je nach Fitnesslevel sind 2-4 Durchgänge denkbar. Bei jeder neuen Runde können andere Übungen durchgeführt werden, sofern vom Trainer vorgegeben. So kann die höhenverstellbare Stange in Runde 1 für Liegestütze, in Runde 2  für Trizeps-Dips und in Runde 3 für Klimmzüge genutzt werden. Die entsprechende Höhenumstellung ist mit wenigen Handgriffen getätigt.

Insgesamt dauert das hochintensive Zirkeltraining mit Omina8 also nur 20-40 Minuten, wobei man zusätzlich noch 10-15 Minuten Zeit fürs Aufwärmen & Cool Down einplanen sollte.

Hier noch ein Video zur Einstimmung:

Fazit

Personen, die ein ganzheitliches Trainingsgerät suchen, bei dem gleichzeitig Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit trainiert wird, werden bei Omnia8 fündig! Das Workout ist im Prinzip für jedermann geeignet, schließlich kann man die Trainingsgeräte hinsichtlich Wiederstandsniveau & Höhe flexibel einstellen und auch die Anzahl der Durchgägnge begrenzen. Durch die kurze und intensive Trainingseinheit bietet Omina8 auch einen idealen Ausgleich für alle Berufstätigen, die unter Zeitnot leiden.
Für das heimische Fitnesstraining ist das freistehende Omnia-Trainingsgerät aufgrund der Größe und des hohen Platzbedarfs eher überdimensioniert. Das macht aber nichts, am meisten Spaß macht eh das Training in der Gruppe. Heimanwender können aber ein Blick auf den kleinen Bruder Omnia3 (zur Wandmontage) werfen, welcher aus nur drei Stationen besteht.

Handschuhe, Dipgürtel und Co.: Sinnvolle Ausrüstung beim Krafttraining

Jede Menge Hanteln und die ein oder andere Kraftmaschine – das sind die grundlegenden Zutaten für ein Krafttraining. Doch im Handel gibt es noch jede Menge Zusatzequipment bzw. -ausrüstung für das Krafttraining zu kaufen. Dazu gehören Fitness Handschuhe, Dipgürtel oder verschiedene Griffhilfen. Doch braucht man diese wirklich? Aktivblog hat den Blick in die Sporttasche geworfen und zeigt euch sinnvolle und weniger sinnvolle Ausrüstung für das Krafttraining.

Wer regelmäßig im Fitnessstudio sein Muskelaufbautraining am Eisen absolviert, kennt mit Sicherheit die Vielzahl an diversem Equipment. Dabei gibt es auch wirklich eine ganze Reihe praktischer Fitness-Tools, die absolut sinnvoll sind und helfen, das Training effektiver und besser zu machen. Welche das sind, zeigen wir euch im Folgenden:

Fitness Handschuhe

Fitness Handschuhe sind in vielerlei Hinsicht ein hilfreiches Equipment für das normale Krafttraining und Bodybuilding – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Denn der Träger bekommt einen besseren, sicheren Griff und zugleich wird das Abrutschen verhindert.

Fitness Handschuhe © Flickr by a.drian
Fitness Handschuhe © Flickr by a.drian

Ein weiterer Vorteil ist, dass Handschuhe im Krafttraining die Bildung von Schwielen in den Handinnenflächen minimieren. Vor allem immer dann, wenn schwere Lasten beim Latziehen, Rudern am Turm, Klimmzüge oder anderen Zugübungen bewältigt werden, ist die Belastung für die Haut der Handinnenfläche sehr groß – oftmals auch schmerzhaft. Fitness Handschuhe versprechen besseren Komfort fürs Training und sind aus meiner Sicht unverzichtbar. Zumal man sich auch ein Stück weit „hygienischer“ ist, wenn man die Griffen und Stangen mit Handschuhen anfasst. Zudem werden die Hantelstangen vor dem korrosiven Handschweiß geschützt.

Die Auswahl an Fitness Handschuhen ist enorm, wobei man alternativ auch auf Radhandschuhe zurückgreifen kann, die gepolsterte Handballen haben. Modelle mit Schlaufen zwischen den Fingern erleichtern zudem das Ausziehen.

Dipgürtel

Für Anfänger Dipgürtel sind kein Muss, doch ambitionierte Kraftsportler werden mit diesem Trainings-Zusatzgerät in den Genuss eines effektiveren Trainings kommen. Denn mit steigender Kraft muss das Trainingsgewicht erhöht werden, sodass bei Körperübungen wie Dips oder Klimmzüge Zusatzlasten her müssen. Statt sich eine Hantel zwischen die Unterschenkel zu klemmen, ist ein Dipgürtel definitiv die bessere Wahl, zumal es beim Einsatz von Hanteln durchaus zu einem unangenehmen Gefühl kommen kann, was sich auch negativ auf den Bewegungsablauf auswirken kann. Am Dipgürtel wird dagegen eine Gewichtscheibe mittels Kette und Karabinerhaken befestigt, wobei der Bewegungsablauf in keinster Weise beeinträchtigt wird. Ein weiterer Vorteil des Dipgürtels ist, dass man das Krafttraining-Equipment nicht nur für Dips, sondern auch bei anderen Übungen wie Klimmzüge oder Wadenpresse verwenden kann. Darüber hinaus kann der Dipgürtel mit eingehängtem Gewicht auch für Übungen am Seilzug mit hohem Widerstand eingesetzt werden. Warum? Durch die Steigerung des Körpergewichts bekommt man zugleich einen stabileren Stand bzw. bessere Standfestigkeit.

Ein stabiler, gut verarbeiteter Dipgürtel aus robustem Material ist definitiv ein zu empfehlendes und sinnvolles Trainingsgerät, welches man in vielen Trainingssituation einsetzen kann. Beim Kauf darauf achten, dass der Gürtel einen breites, gut gepolstertes Rückenteil hat. Bei Amazon gibt es eine große Auswahl an Dipgürteln.

Griffhilfen

Aus meiner Sicht sind auch Griffhilfen für das Krafttraining sehr sinnvoll. Allen voran beim Kreuzheben, wo es immer mal wieder vorkommt, dass die schwere Langhantel aus den Händen zu rutschen droht. Viele wenden daher den Kreuzgriff an (eine Hand im Untergriff, die andere Hand im Obergriff), was aber längst kein Allheilmittel ist. Denn wenn die linke Körperhälfte (in diesem Fall linke Hand) etwas anderes macht als die rechte Körperhälfte, fühlt sich das komisch und oftmals befremdlich an. Und zudem sollte beim Krafttraining auch immer auf Symmetrie und gleichmäßigem Muskelaufbau und -entwicklung gehen. Da ist der Kreuzgriff nicht unbedingt die beste Lösung. Doch Griffhilfen sind nicht nur beim Kreuzheben sehr hilfreich, sondern bei auch bei Zugübungen wie beispielsweise Klimmzüge, Rudern am Turm oder einarmiges Rudern. Denn mit jeder absolvierten Wiederholung schwindet die Griffkraft und oft muss die Übung deswegen abgebrochen werden, obwohl der eigentlich Muskel noch ausreichend Kraft für die eine oder andere weitere Wiederholung hätte. Werden pro Trainingseinheit viele Zugübungen absolviert, wird die Griffstärke durch den starken Pump im Unterarm geschwächt, was ein Training mit schweren Gewichten behindern bis unmöglich machen kann. Zudem kann man sich dank der Griffhilfen besser auf den Zielmuskel konzentrieren.

Im Handel gibt es verschiedene Varianten der Griffhilfen. Ich persönlich schwöre auf Zugschlaufen, während mich Haken nicht sonderlich überzeugen, da das Gefühl für das Gewicht geringer ist.

Gewichthebergürtel beim Krafttraining suboptimal

Doch es gibt – aus meinen Augen – auch Zubehör für das Krafttraining, was durchaus als unnötig beschrieben werden darf. Dazu gehört der Gewichthebergürtel. Wird im Maximalkraft-Bereich mit sehr geringen Wiederholungen trainiert, kann der Gürtel zweifelsohne zur Sicherheit beitragen, doch bei einer Wiederholungszahl jenseits von drei, macht der Gewichthebergürtel nicht wirklich Sinn. Vor allem bei Kniebeugen oder beim Kreuzheben wird das Trainingsgerät angewendet, wobei diese Übungen bei sauberer Technik auch ohne Gürtel gefahrlos möglich sind und für den unteren Rücken keine Problem darstellen. Sollten dennoch Beschwerden auftreten, kann es durchaus an einem orthopädischen Problem liegen, was man nicht versuchen sollte, mit einem Gewichthebergürtel zu lösen. Mit Kniebeugen und Kreuzheben wird man schnell einen Kraftzuwachs erzielen und wenn aber mit Hilfe von einem Gewichthebergürtel der Rücken entlastet wird bzw. nicht solch ein hohes Maß an Bauchspannung erzielt wird, als wenn man ohne Gürtel trainiert, dann wird man in diesem Bereich auch nicht angemessen stärker. Zudem wird auch mit Gewichthebergürtel das Problem früher oder später auftreten.

Ähnlich verhält es sich übrigens auch bei Handgelenks- und Kniebandagen, sodass man auf diese beiden Trainingshilfen nach meiner Ansicht ebenfalls gut verzichten kann.

Eure Meinung: Auf welches Zubehör wie Handschuhe, Dipgürtel, Griffhilfen, Gewichthebergürtel oder Bandagen könnt ihr beim Krafttraining nicht verzichten? Kennt ihr noch alternatives Trainingszubehör für das Workout mit Gewichten?

Crosstrainer: Schneller Abnehmen mit einfachen Tricks – Trainingsplan

Crosstrainer sind beliebt und ideal, um die Fettverbrennung anzukurbeln und Gewicht zu verlieren. Doch mit ein paar kleinen Tricks wird das Cardio-Workout noch deutlich effektiver und zudem auch abwechslungsreicher. Aktivblog präsnetiert euch einen Crosstrainer Trainingsplan, mit dem ihr bis 350 Kalorien in 30 Minuten verbrennen könnt!

Sie dürfen in keinem Fitnessstudio fehlen und garantieren ein gelenkschonendes Ausdauertraining: Die Rede ist von Crosstrainer, auch Elipsentrainer genannt, die bei vielen Fitness-Anhängern und -Anfängern sehr beliebt sind. Auf dem Crosstrainer werden alle große Muskelgruppen wie Beine, Arme und Bauch trainiert, wobei der Bewegungsablauf dem Joggen sehr ähnlich ist. Nur mit dem Vorteil, dass keine Stoßbelastungen entstehen und die Gelenke somit auch nicht belastet werden.

Crosstrainer: Bessere Ergebnisse mit variantenreichem Training

Doch vielen ist das klassische Vorwärtslaufen auf dem Crosstrainer mit der Zeit zu monoton. Dem kann man ganz einfach entgegenwirken, indem man die Laufrichtung sowie die Positionierung der Arme wechselt. Auf diese Weise wird das Workout auf dem Crosstrainer auch noch schneller seine Wirkung zeigen.

Die üblichen Vorwärtsbewegungen auf dem Crosstrainer trainieren die vorderen Oberschenkelmuskeln, doch wer auch die hinteren Oberschenkelmuskeln fordern will, sollte phasenweise den Rückwärtsgang einlegen und auf dem Crosstrainer rückwärts laufen. Diese Option steht fast bei allen Modellen zur Verfügung und sollte durchaus auch wahrgenommen werden.

Armeinsatz auf Crosstrainer garantiert höhere Effektivität

Darüber hinaus lohnt es sich auch, die Arme stärker beim Training mit dem Crosstrainer miteinfließen zu lassen, anstatt permanent die Griffe festzuhalten. Das hat einen deutlich besseren Effekt auf Bizeps, Trizeps, Brustmuskel und Rücken. Um zudem die Schultern anzusprechen, sollten die Arme ab und zu zur Seite ausgestreckt werden. Das freihändige Laufen auf dem Crosstrainer hat aber noch einen weiteren positiven Effekt. Denn durch das Ausbalancieren werden auch noch die Bauchmuskeln stärker beansprucht.

So lässt sich allein mit diesen einfachen Tricks wesentlich mehr aus dem Crosstrainer Workout herausholen und das Training wird zu einem echten Fatburner-Programm, bei dem der gesamte Körper trainiert wird. Im Folgenden stellen wir euch einen 30 Minuten Trainingsplan für den Crosstrainer vor, bei dem Abwechslung Trumpf ist und ein deutlich höherer Kalorienverbrauch erzielt wird, als wenn man nur „stupide“ immer den gleichen, monotonen Bewegungsablauf absolviert.

Crosstrainer Trainingsplan

  • Ersten 3 Minuten: Warm-up, Beinbewegung vorwärts und mit beiden Händen die Armhebel greifen
  • 3. – 8. Minute: Griffe loslassen, Beinbewegung beibehalten
  • 8. – 13. Minute: Beinbewegung rückwärts, Armhebel greifen
  • 13. – 15. Minute: Beinbewegung vorwärts, Arme in Schulterhöhe seitlich ausstrecken und vorwärts kreiseln lassen
  • 15. – 17. Minute: Beinbewegung rückwärts, Arme in Schulterhöhe seitlich ausstrecken und rückwärts kreiseln lassen
  • 17. – 22. Minute: Beinbewegung vorwärts, Armhebel greifen
  • 22. – 27. Minute: Beinbewegung rückwärts, Armheben greifen
  • 27. – 30. Minute: Cool-down: Beinbewegung vorwärts, Armhebel greifen

Crosstrainer Trainingsplan nicht für Anfänger geeignet

Hinweis: Nur wer mit dem Crosstrainer vertraut ist und ein gutes Gefühl für Bewegungskoordination besitzt, sollte die Bewegungsrichtung – also rückwärts laufen – ändern und freihändig trainieren. Andernfalls kann es passieren, dass man das Gleichgewicht verliert und einen außerplanmäßigen und schmerzhaften Abgang vom Cardio-Gerät hinlegt.

Doch wer ein erfahrener Crosstrainer-Sportler ist, sollte den Trainingsplan unbedingt mal ausprobieren. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg!

Mit welchen Hometrainer / Cardio-Gerät ihr am meisten Kalorien verbrennt, erfahrt ihr in diesem Artikel.[ASA]B002I8QEYS[/ASA]

Homefitness: Die besten Fitnessgeräte fürs Workout zu Hause

Wer Lust auf Homefitness hat, braucht natürlich das ein oder andere Fitnessgerät. Denn mit dem richtigen Trainingsequipment macht das Workout auch gleich mehr Spaß und sportliche Ziele lassen sich schneller erreichen. Wir zeigen euch im Folgenden einige gute Auswahl an effektiven Fitnesshelfern, wobei wir eine Mischung aus klassischen Trainingsgeräte für Kraft- und Muskelaufbau sowie Ausdauertraining präsentieren und natürlich auch jede Menge Neuheiten, die vor allem im Bereich des funktionelles Fitnesstrainings angesiedelt sind.

Skipping Ropes / Springseil
Von wegen Kinderspielzeug! Die Skipping-Ropes sind ideal zum Aufwärmen und eignen sich auch für eine isolierte Trainingseinheit, um jede Menge Kalorien zu verbrennen und Kondition aufzubauen. Zudem sind sie recht günstig, werden Springseile im Handel doch schon für 10 bis 15 Euro angeboten. Sollten in keinem Home-Fitnessstudio fehlen.

Kurzhanteln
Die Klassiker unter den Fitnessgeräten für das Home-Workout. Hier kann man aus einer enormen Vielfalt an Produkten wählen. Selbst bei den Hantelscheiben gibt es neben der klassischen runden Ausführung auch noch dreieckige Modelle (rutschen nicht weg). Wer sich kein ganzes Set mit zahlreichen unterschiedlichen Gewichten kaufen will, dem sei ein All-in-One-Hantel-Set empfohlen. Mit einem Dreh werden die Gewichte der Smart-Lock-Hanteln gewechselt (2 bis 20 Kilo). Inklusive Design-Hantelständer kostet ein solches Fitnessgerät ca. 700 Euro. Die klassischen Kurzhanteln reichen aber völlig aus.

Kettlebells
Besondere Hanteln, die die Form von Kuhglocken haben und jedes Functional Workout aufpeppen. Kettlebells gibt es in verschiedenen Ausführungen und sind perfekt für einen effektiven Muskelaufbau. Ab 30 Euro im Handel erhältlich.

Iron Clubs
Simple Powertools in Keulenform. Schon vor Jahrhunderten trainierten Ring- und Schwertkämpfer mit diesen besonderen Gewichten, die eine ähnliche Wirkungsweise wie die Kettlebells haben. Der Schwerpunkt der Iron Clubs liegt jedoch noch weiter vom Körper entfernt, sodass größere Gelenkbewegungen ermöglicht werden. Die Keulenübungen versprechen ein ausgezeichnetes Gesundheitstraining für Handgelenke, Ellenbogen und Schultern und finden auch in der Rehabilitation Verwendung. Die Iron Clubs werden aus Präzisionsstahl gefertigt, alternativ gibt es auch Wooden Clubs (aus Holz). Kostenpunkt: ab 30 Euro.

Folgendes Video zeigt ein paar Übungsbeispiele:

Gummirohr
Das sogenannte „ViPR“ (sprich Weiper) ist ein weitere Trainingsgerät für funktionelles Training. Das Gummirohr lässt sich Heben, stemmen, rollen oder werfen und verbessert vor allem die Stabilität des Rumpfes. In diesem Aktivblog-Artikel findet ihr ausführliche Informationen über das Trainingsgerät, dass im Handel ab 129 Euro erhältlich ist.

Wassertaschen / Aquabags
Die wassergefüllten Aquabags stammen ebenfalls aus dem Bereich des Functional Fitness und wiegen bis zu 35 Kilogramm. Ideal für ein abwechslungsreiches und neuartiges Kraft- und Stabilitätstraining, da sehr viele Griffmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Preis liegt bei ca. 120 Euro.

Der Ultimative Sandbag funktioniert vom Prinzip her genau gleich, den wir schon mal ausführlich vorgestellt haben.

Expander / Body-Tubes
Expander sind für das Homefitness immer eine sinnvolle Anschaffung, kann man doch mit diesem Fitnesskleingerät diverse Übungen zur Kräftigung, Stretching, Bodyshaping durchführen. Für Latexallergiker gibt es alternativ auch spezielle Body-Tubes, die mit Nylon ummantelt und sehr belastbar und langlebig sind. Expander gibt es bereits für um die 10 Euro.

Medizinball
Optisch haben die heutigen Medizinbälle mit den Vorgängermodellen aus Leder nur wenig zu tun. Es gibt sie in knalligen Trendfarben mit griffiger Oberfläche und verschiedenen Gewichten (ab 1 Kilogramm). Ebenfalls praktisch für viele Körperübungen wie Kniebeugen und Co. Medizinbälle kosten zwischen 15 bis 30 Euro.

Gymnastikball
Ein Gymnastikball verspricht viele Einsatzmöglichkeiten. Man kann darauf sitzen, zahlreiche Körper- und Bauchübungen sowie Stretching machen. Ebenfalls eine preiswerte Anschaffung (ca. 10 Euro), wobei es auch teurere Gymnastikbälle gibt, wie beispielsweise den „Wellnessball“ von Technogym für 119 Euro.

Bongo-Board
Das Bongo-Board erinnert an ein Skateboard, welches aber nur eine Rolle hat. So lässt sich mit dem Fitnesstool das Balancegefühl hervorragend trainieren. Alternativ für Skate-. Snow- und Wakeboarder geeignet, um Tricktraining zu absolvieren. Kostenpunkt: rund 120 Euro.

Easytone Step von Reebok
Ein neuartiges Fitnesstool für heimische Fitness. Der Easystone Step (basierend auf dem Reebok Schuhmodell Easytone) hat eine rutschfeste Oberfläche und Kissen, die ein vielseitiges ganzheitliches Balance-, Flexibilitäts-, Stabilitäts- und Kraftraining ermöglichen. Je nach Trainingsziel werden die Kissen mit Luft gefüllt. Ab 72 Euro im Handel (u.a. bei Amazon) erhältlich.

Sprossenwand
Wenn Platz vorhanden, ist eine Sprossenwand natürlich ein sehr nützliches und geniales Trainingsgerät. Perfekt fürs Dehn- und Krafttraining und wenn noch mit einem klappbarem Ausleger versehen, lassen sich an der Sprossenwand Klimmzüge machen. Im Handel ab 150 Euo erhältlich.

Ergometer
So ein Zimmerflitzer ist immer gut und hervorragend für das heimische Ausdauertraining geeignet. Das Angebot im Handel ist enorm vielfältig, sodass es für jeden Anspruch und Geldbeutel das passende Bike für den Heimgebrauch gibt.

Für hoffen, euch die ein oder andere Anregung mit auf dem Weg gegeben zu haben. Und die Auflistung zeigt deutlich, dass die Trainingsmöglichkeiten für das immer beliebter werdende Homefitness dank der Vielzahl verschiedener Trainingsgerätschaften immer besser werden.

Treadwall: Kletterwand als Laufband für heimischen Kletter-Spaß

Klettern und Free-Climbing begeistern immer mehr Menschen. Doch wer keine Lust hat, zum Kraxeln immer ins Gebirge oder nächste Kletterhalle zu fahren, der kann sein Hobby auch alternativ zu Hause ausüben. Die Treadwall macht’s möglich! Hierbei handelt es sich um ein senkrechtes Laufband, an dem man endlos lange klettern kann, ohne irgendwann an die Decke zu stoßen!

Wäre es nicht cool, jederzeit zu Hause eine Runde klettern zu können? Eine Alternative zur Hausfassade oder den Bäumen im Garten stellt das Kletter-Trainngsgerät Treadwall dar. Bei diesem Tool handelt es sich um eine Art Laufband, welches aber vertikal statt horizontal verläuft. Genau wie beim Laufband bewegt man sich aber immer auf der Stelle, da sich die Kletterwand bewegt. An der Treadwall sind diverse Klettergriffe angebracht, die je nach Farbe einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad bieten.

Klettertraining wie am Hamsterrad

Um die Kletterwand Treadwall in Bewegung zu versetzen, kommt ein kleiner Motor zum Einsatz. Das Tempo in dem geklettert wird, kann in verschiedenen Geschwindigkeiten gewählt werden, so dass vom Anfänger bis Profi für jeden das richtige Training möglich ist. Dabei kann das Klettertraining speziell auf Cardio- oder Krafttraining ausgelegt werden, wie folgendes Video zeigt.

Die Treadwall ist für alle Hobbykletterer und Bergsteiger ein ideales Trainingsgerät, um jederzeit und nahezu überall zu klettern. Wer Indoor klettern will, braucht aber einen Raum mit einer Deckenhöhe von mindestens vier Metern – schließlich ist auch die Kletterwand rund vier Meter hoch. Große Sicherheitsausrüstung oder Seile sind für das Klettern an der Treadwall keine Voraussetzung, da man sich nur knapp über dem Boden bewegt. Wer aber dennoch auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich Helm und Co. tragen. Sinnvoll wäre zudem noch eine Matte, damit man im Falle eines „Sturzes“ auch möglichst weich fällt.

Treadwall Kore: Kletterwand mit verschiedenen Winkeln

Wem das ständig vertikale Klettern mit der Zeit zu eintönig wird und wer beim Home-Klettern neue Herausforderungen sucht, der findet mit der Treadwall Kore eine gelungene Weiterentwicklung. Denn diese Kletterwand lässt sich in verschiedene Winkel kippen, so dass man den Schwierigkeitsgrad erhöhen kann. So, als ob man einen Überhang mit 35 Prozent bewältigen will. Zudem bietet die Treadwall Kore die Möglichkeit, bis zu 280 verschiedene Griffpositionen festzulegen. So gibt es immer wieder neue Kletterrouten und Abwechslung beim Training ist garantiert.

Ideal für Kraftausdauer und Muskeltraining

Die Treadwall ist aber nicht nur für begeisterte Profi- und Hobby-Kletterer ein praktisches Gerät. Auch wer etwas für seine Kraftausdauer sowie alle Muskeln des Oberkörpers trainieren will und dabei auf der Suche nach einer Alternative zum klassischen Kraft- und Hanteltraining im Fitnessstudio ist, kommt bei der Kletterwand garantiert auf seine Kosten. Apropos Kosten: Diese haben es jedoch in sich. So kostet die Treadwall – je nach Modell – ab 5.000 Euro aufwärts!

ViPR: Gummiröhre als effektives Fitnesstool für funktionelles Training

Der „ViPR“ (sprich Weiper) ist eines der angesagten Fitnessgeräte in den USA, welches im funktionellen Training seinen Platz hat. Was mit der innovative Gummiröhre alles möglich ist und wie der ganze Körper vom abwechslungsreichen Workout profitiert, erfahrt ihr im Folgenden.

In Deutschland ist der ViPR noch nicht allzu bekannt. Doch immerhin hat das Fitness-Tool auch schon in Großbritannien und Frankreich immer mehr Hobby-Sportler überzeugt und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die trendige Gummiröhre mit zwei Griffen auch hierzulande voll einschlagen wird. Doch was ist der ViPR überhaupt?

ViPR: trendiges Fitnessgerät der Functional Fitness-Familie

Beim ersten Blick könnte man meinen, man hat es mit einer überdimensionalen Flöte zu tun. Doch der ViPR, der zu den neuesten Fitnessgeräten der Functional Fitness-Familie gehört, die schon bekannte Mitglieder wie Kettlebells, Ropes (wilde Seile) oder der Ultimate Sandbag beherbergt. Die Bezeichnung ViPR hat also weder etwas mit Giftschlangen noch rassigen Sportwagen zu tun, sondern setzt sich vielmehr aus den Begriffen Vitality, Performance und Re-Conditioning zusammen. Frei übersetzt ist damit Lebendigkeit, starker Auftritt und Neuausrichtung gemeint.

Vielseitiges Training mit ViPR

Mit dem ViPR kommt man in den Genuss eines ganzheitlichen Training. Die Röhre aus Industriegummi erlaubt dabei eine schier unendliche Vielzahl an Übungen, mit denen man alle Muskelgruppen sowie Koordination stärken, die Ausdauer trainieren und die Fettverbrennung ankurbeln kann. Mehr als 8.000 verschiedene Bewegungsabläufe sind mit dem praktischen Fitnessgerät möglich, wobei statt einer Muskelgruppe der ganze Körper intensiv gefördert wird. So lässt sich der ViPR ziehen, heben, stemmen, tragen, schwingen, rollen, schieben, werfen oder in Balance-Übungen integrieren. So ist es auch nachvollziehbar, das Fitness-Experten auch schon von einer „Evolution der freien Gewichten“ sprechen. Das RiPR Workout fördert allen voran die Stabilität des Rumpfes. Und ein starker, stabiler Core hilft, um im Alltag oder beim Training fit und leistungsstark zu agieren.

http://www.youtube.com/watch?v=w43ezAJoLoA

Lobenswert ist auch das Gerät fürs freie Functional Training auch deshalb, weil ein vielseitiges und umfassendes Fitnesstraining mit hohem Kalorienverbrauch geboten wird. Langeweile hat dabei keine Chance, was durch die Kombination unterschiedlicher Griffvarianten und der damit einhergehenden enormen Anzahl an Übungsmöglichkeiten zu verdanken ist.

Doch nicht nur in Fitnessstudios findet der ViPR einen immer höheren Anklang. Denn auch viele Physiotherapiepraxen schwören schon seit langem auf die Vorzüge des funktionellen Trainings und verwenden entsprechend Tools wie den ViPR und Co. Doch auch für das heimische Training ist die Gummiröhre prädestiniert, wobei man hierfür schon etwas Platz haben muss, um die Power-Moves im vollen Umfang zu absolvieren.

ViPR: So sieht das Workout aus

Das ViPR Training ist dabei in drei Kategorien unterteilt, wobei die „Vitality“-Moves als Aufwärmphase dient, bei der die Muskeln auf Betriebstemperatur gebracht, die Gelenke mobilisiert werden und der Körper auf die durchaus anspruchsvollen, schweißtreibenden „Performance“-Übungen, was das eigentliche Workout beschreibt, vorbereitet wird. Hier werden eine bestimmte Anzahl von Übungen (um die 12 Stück) absolviert. Zum Abschluss steht mit dem „Re-Conditioning“-Part ein Cooldown auf dem Programm, indem Stretching und leichtes Core-Training angesagt ist. Natürlich wird auch hier der ViPR eingebaut.

NHL-Spieler vom Lande liefern Inspiration

Entwickelt wurde der ViPR von Sportwissenschaftler und Personal Trainer Michol Dalcourt, der hierbei auch mit vielen NHL-Eishockeyspielern zusammenarbeitete. Dabei spielten auch die verschiedenen Herkunftsorte der Spieler eine große Rolle, von denen viele aus ländlichen Gegenden der USA stammen. Diese mussten bei ihren Trainingsmethoden imVergleich zu den Städtern improvisieren, da keine modernen Fitnessstudios zur Verfügung standen und stattdessen mit einfachsten Hilfsmitteln auskommen mussten. Trotz der eher simplen Trainingsausrüstung hatten die Sportler vom Lande oftmals bessere Fitnesswerte als ihre städtischen Teamkollegen. Dalcourt hat den Zusammenhang erkannt und erarbeitete das Konzept eines hochwirksamen, funktionellen Ganzkörpertrainings mit Hilfe des ViPR, welches schwerpunktmäßig zum Stabilitäts- und Schnelligkeitstraining eingesetzt wird.

ViPR Workout: Für wen geeignet?

Das Workout mit dem ViPR ist eigentlich für Jedermann geeignet, egal ob jung oder alt, Männlein oder Weiblein, topfit oder untrainiert. Schließlich gibt es mehrere Gummirohre, die unterschiedlich schwer sind. Für Einsteiger und wenig trainierte ist das leichteste Modell mit 4 Kilogramm ideal. Aber auch für Frauen, die Bodyshaping betreiben wollen, sind die leichteren ViPR-Geräte nur zu empfehlen. In zwei Kilo-Schritten geht es hoch bis zu 20 Kilogramm, was dem Gewicht des schwersten ViPR’s entspricht und für leistungsorientierte Athleten mit einer stabilen Grundkonstitution vorgesehen ist.

Die Preise für den ViPR hängen natürlich vom Gewicht ab, wobei die Preisspanne zwischen 130 bis 289 Euro liegt. Weitere Infos bei perform-better.de.

Self-Tracking als neuer Gesundheitstrend

Self-Tracking ist ein völlig neuer Gesundheitstrend, dem immer mehr Menschen nachgehen. Doch worum geht es dabei eigentlich? Im Grunde genommen ist das Self-Tracking nichts anderes als das Führen von Statistiken zu Körperfunktionen – dieses wird natürlich nicht mehr traditionell mit Papier und Bleistift vorgenommen, sondern mittels speziellen Hightech Messgeräten direkt auf den Computer oder das Smartphone geladen und dann mittels einer entsprechenden App grafisch aufbereitet. Wörtlich übersetzen könnte man Self-Tracking also mit einer Sammelleidenschaft, bei welcher persönliche Daten im Vordergrund stehen. Natürlich stammt dieser Trend aus den USA und hat dort bereits viele Anhänger.

Doch was kann man alles tracken?

Der eigenen Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Während einige Self-Tracker sich dafür interessieren, wie viele Kilometer, Schritte oder Stockwerke sie in der letzten Woche gelaufen sind, möchten andere wiederum ihren Schlaf in einem bestimmten Zeitraum überprüfen oder Essgewohnheiten auf elektronischem Wege kontrollieren. In den meisten Fällen des Self-Tracking geht es also darum, seine Gesundheit in irgendeiner Form zu kontrollieren und letztendlich zu verbessern. Mehr über seinen eigenen Körper zu wissen, ist schließlich auch nicht ganz verkehrt.

Damit dies alles möglichst unkompliziert ablaufen kann, haben sich auch die Hersteller verschiedener Elektrogeräte diesem neuen Trend verschrieben und bieten beispielsweise spezielle Waagen, Pulsmessgeräte oder Schrittzähler an, welche die entsprechenden Meßergebnisse drahtlos an den heimischen PC oder Smartphone übermitteln. Mittlerweile gibt es sogar ein Armband, welches man im Schlaf trägt und das den Träger mit einer leichten Vibration am Handgelenk statt mit einem lauten Brummen weckt. Ganz nebenbei überwacht dieses Gerät den Schlaf seines Trägers. Auch diverse Internetseiten helfen dabei, dass man am Ende des Tages sein Leben in bunten Kurven und Diagrammen auf dem Computer angezeigt bekommt. Sleepcycle oder Weightbot sind hier zwei bekannte Beispiele.

Gewichtsmessung mittels Body Scale
Hauptsinn dieses Self-Tracking ist es, mehr über die eigene Gesundheit herauszufinden und damit womöglich auch anderen Personen zu helfen. Auf der Internetpräsenz von CureTogether beispielsweise werden verschiedene Daten gesammelt und so diverse neue Erkenntnisse gewonnen. Hier erfährt man beispielsweise, dass Sport und guter Schlaf die besten Mittel gegen Depressionen sind, während Tagebuchschreiben oder die altbekannten Fischölkapseln nur wenig helfen. Diese Erkenntnisse zieht man einzig und allein aus den Daten, die Millionen fleißiger Self-Tracker zusammengestellt haben.

Was aber bewegt diese Leute dazu, so akribisch Daten über sich selbst zu sammeln und auszuwerten? In der Regel sind dies Leute, die etwas in ihrem Leben verbessern möchten – sei es ihr Gewicht oder ihren Gesundheitszustand. Dank genauer Betrachtung der eigenen Lebensgewohnheiten soll dieses Ziel schneller erreicht werden.

Ganz fanatische Self-Tracker können ihre Daten sogar mit anderen teilen und diese bei Facebook, Twitter oder auf diversen anderen Internetseiten preisgeben. Dies wird wohl aber nur von Menschen betrieben, die eine sehr exhibitionistische Ader haben. Zudem sollte man sich nicht wundern, wenn die hier zur Verfügung gestellten Daten missbraucht werden.

Alles in allem ist diese „Selbstvermessung“ ein geeignetes Mittel sowohl für Sportler, die ihre Leistungen kontrollieren und verbessern möchten als auch für chronisch Kranke, die so einen besseren Überblick über ihre Krankheit bekommen und dementsprechend behandelt werden können. Gleichzeitig ist das Self-Tracking aber auch zur allgemeinen Stressbewältigung sinnvoll, denn mögliche Stressfaktoren werden schnell erkannt. Für alle anderen Gruppen bedeutet das Self-Tracking lediglich einen Spaß, seine Ergebnisse auszuwerten und mit anderen Usern zu teilen beziehungsweise zu vergleichen.

Was haltet Ihr von Self-Tracking?

Digitale Personenwaage WiFi Body Scale im Test

Für sportlich begeisterte Menschen ist die Waage ein ständiger Begleiter im Alltag.
Gerne werden spezielle Körperanalysewaagen verwendet, die neben dem Gewicht auch noch den Körperfett- und Body Mass Index messen. Eines der neuesten Modelle auf dem Markt ist die digitale Personenwaage Withings WiFi Body Scale. Besonderheit dieser Waage ist die WLAN-Schnittstelle, mit deren Hilfe man die Ergebnisse zum Rechner/Smartphone übertragen kann und man anschließend seine persönlichen Ergebnisse anhand von anschaulichen Grafiken gezielt auswerten kann.

Installation

Eine großartige Bedienungsanleitung sucht man für dieses Gerät vergeblich, jedoch wird auf die Internetseite verwiesen, mit deren Hilfe man sich die Waage einrichten kann. Zu diesem Zweck wird das mitgelieferte USB-Kabel in die Waage gesteckt und diese so mit dem PC verbunden. Nun kann man die Einstellungen vornehmen – dies bedeutet, dass man sich seinen Online-Account einrichtet und Namen, Alter, Geschlecht und aktuelles Gewicht eingibt. Diese Daten werden vom System gespeichert und bei jedem erneuten Wiegen werden innerhalb kürzester Zeit die Ergebnisse entsprechend weitergeleitet und ausgewertet. Dies dauert nur wenige Sekunden – ein entsprechender Balken signalisiert den Fortschritt.

Bis zu 8 Personen

Bis zu acht Personen können ihre Profile übrigens online speichern. Wenn bei den Nutzern das Gewicht nicht zu nahe beieinander liegt, erkennt die Waage den jeweiligen Nutzer selbständig. Ansonsten ist eine Nutzerzuordnung via Browser oder per App notwendig.

App

Dank der Mobile App ist es möglich, seine Messergebnisse beziehungsweise auch Erfolge beim Abnehmen immer und überall im Blick zu haben. Auch von unterwegs aus kann man nun auf diese Daten zurückgreifen – egal ob im Internetcafé, vom iPhone oder dem iPad aus. Wenn die heimische Internetverbindung einmal spinnt, speichert das Gerät übrigens die letzten 16 Messungen. Natürlich gibt es auch eine Withings App für Android Nutzer.

Gerät + Zubehör

Die digitale Personenwaage ist wahlweise in Weiß oder Schwarz erhältlich ist. Die Oberfläche der Waage besteht aus gehärtetem Glas, was ihr ein edles Aussehen verleiht und sie zu einem echten Hingucker in jedem Badezimmer macht. Gleichzeitig ist dieses Gerät sehr robust und für den täglichen Gebrauch geeignet. Das große Grafikdisplay mit der Hintergrundbeleuchtung ist gut zu erkennen. Die maximale Belastung der Waage liegt bei 180 Kilogramm, wobei das Gewicht in 100-Gramm Schritten aufgeteilt angezeigt wird. Einen Ein- beziehungsweise Ausschalter sucht man an der Waage vergeblich, vielmehr geht das Gerät sofort in Betrieb, wenn man sich – natürlich am besten barfuß und unbekleidet – auf die Waage gestellt hat.
Im Lieferumfang sind neben dem USB-Kabel und den erforderlichen Batterien auch Standfüße vorhanden, falls man die Waage auf einen Teppich stellen möchte. Weiterhin wird ein Maßband mitgeliefert, mit welchem man seinen Körperumfang messen kann und so Abnehmerfolge noch schneller bemerkt.

Im Folgenden noch eine Video-Vorstellung:

Fazit

Die digitale Personenwaage Withings WiFi Body Scale kostet momentan ca. 129 Euro – eine Investition in die Gesundheit, die sich aber lohnt. Diese digitale Waage ist mit ihrem WLAN-Anschluss nicht nur eine echte Neuerung auf dem Markt, sondern kann auch helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden und seine persönlichen Daten wie Gewicht, BMI, Körperfett- und Wasseranteil auf einen Blick zu erkennen. Besonders Technikfans werden von dieser neuen Idee begeistert sein und dank dieser sicher auch abnehmen.

[ASA]B0041RSMSA[/ASA]

Fitbit Fitness Tracker Ultra im Test

Jeder von uns versucht, sich gesund zu ernähren und ausreichend Sport zu treiben. Jedoch ist dieses Vorhaben im stressigen Alltag häufig schwer umzusetzen. Ein neues Gerät soll nun helfen, aktiver zu werden und gleichzeitig seine Lebensgewohnheiten zu kontrollieren. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Fitness Tracker Ultra aus dem Hause Fitbit.

Funktionen des Fitness Tracker Ultra

Schrittzähler kennen die meisten von uns, jedoch sind diese häufig nicht nur recht ungenau, sondern auch noch extrem unpraktisch. Der Fitness Tracker dagegen ist ein Fitnessgerät der neuesten Generation, welches klein, nur 12 g leicht und handlich ist und über eine Vielzahl an Funktionen verfügt. Dieses Gerät zählt nicht nur die einzelnen Schritte, die man Tag für Tag zurücklegt, sondern auch die dabei zurückgelegte Strecke und die Kalorien, welche verbrannt werden. Auch der Höhenunterschied beziehungsweise die Anzahl der Stockwerke, die man zurückgelegt hat, kann dieses Gerät erfassen. Den Fitness Tracker kann man an der Hose, am Gürtel, in der Hosentasche oder auch am BH befestigen.

Wer den Fitness Tracker auch über Nacht mittels mitgelieferter Manschette trägt, kann vieles über seine Schlafgewohnheiten herausfinden. Der Tracker erkennt, wann man eingeschlafen ist, und auch wie oft man in der Nacht wach war und somit, wie effizient der Schlaf war.

Fitbit Fitness Tracker Ultra im Test weiterlesen

Core X System im Test: Modifizierter Expander garantiert effektives Workout

Wer noch ein praktisches Fitnessgerät für den Heimgebrauch sucht, das keinen Platz in Anspruch nimmt, ein effektives Workout verspricht und zudem auch noch Spaß macht, der sollte sich das Core X System näher angucken. Wir haben das Fitness-Tool, das Erinnerung an einen modifizierten Expander wach werden lässt, getestet und sind voll überzeugt.

Immer wieder strömen neue Trainingsgeräte für ein heimisches Fitnesstraining auf den Markt, wobei sich auch ehrlich gesagt viel Schrott darunter befindet. Zu den Neuheiten, zumindest auf dem deutschen Markt, gehört auch das Core X System, das im Fitness-Mutterland USA entwickelt wurde. Die Idee hatte Alex McKechnie, seines Zeichen Athletic Performance Coordinator beim NBA-Klub Los Angeles Lakers.

Fitness-Tool: Was taugt das Core X System?

Das Konzept ist schnell erklärt, welches im Grunde genommen auf einen Expander basiert, wobei der Aufbau modifiziert ist. Denn der Expander ist wie ein X aufgebaut an dessen Enden sich jeweils Schlaufen mit Klettverschluss befinden: zwei für die Handgelenke, zwei für die Oberschenkel (kurz oberhalb der Knie). Hat man die Schlaufen angelegt kann das Training auch eigentlich schon losgehen.

Und das Workout hat mir auf Anhieb zugesagt, da das Training ein sanftes, aber dennoch anstrengendes und effektives Training darstellt. Doch worauf zielt das Training mit dem Core X System? Im Grunde genommen kann man den gesamten Körper trainieren, wobei der Fokus aber auf die Bauch- und Beinmuskulatur gelegt wird. Aber auch für die Muskeln der Schulter, Brust oder Arme gibt es jede Menge Übungen. Dabei ist es aber unabdingbar, dass man einen Blick auf die im Lieferumfang beiliegende Workout-DVD wirft, um so die Vielfältigkeit an Übungen kennenzulernen.

Video: Umfangreiches Kraft- und Cardiotraining fördert Abnehmen Core X System im Test: Modifizierter Expander garantiert effektives Workout weiterlesen