Fit im Auto – Übungen für lange Autofahrten

Wer kennt das nicht? Nach stundenlangen Autofahrten lechzt der gesamte Bewegungsapparat nach Bewegung. Erstmal gründlich strecken lautet die Devise. Doch dabei kann und sollte man sich auf Fahrten die länger als zwei Stunden dauern auch zwischendurch etwas körperlich ertüchtigen. Wir zeigen euch, mit welchen Übungen ihr nicht nur im Auto fit bleibt.

Wenn man stundelang hinter dem Steuer sitz, meldet sich früher oder später der Rücken. Daher sollte man spätestens nach zwei Stunden sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um ein kleines Gymnastikprogramm zu absolvieren.

Das Angebot solcher Übungen ist sehr vielseitig, doch wir wollen uns auf Übungen beschränken, die ihr auch bequem im Sitzen hinter dem Steuer machen könnt. Während es also draußen regnet oder schneit, verwöhnt ihr eure Muskulatur mit einem kleinen Trainingsprogramm.

Übung 1:
Dazu setzt sich der Fahrer im Auto gerade hin, streckt die Arme lang aus, legt die geraden Handflächen von innen gegen das Lenkrad und drückt nach außen. Zehn Sekunden wird die statische Belastung aufrechterhalten, dann könnt ihr euch entspannen. Fit im Auto – Übungen für lange Autofahrten weiterlesen

Fitnessübungen fürs Büro: Rücken

Stundenlanges arbeiten im Schreibtisch ist Gift für den Rücken. Das merkt man oft genug, wenn es langsam anfängt unangenehm in Schulter, Nacken und Rücken zu ziehen und zwicken. Doch diesen Verspannungen kann man leicht mit ein paar Tricks vorbeugen und entgegen wirken: Rückenübungen fürs Büro!

Zunächst sollte man in jedem Fall immer darauf achten, dass man die ideale Sitzpositon am Schreibtisch einnimmt. Die Unterarme sollten locker auf dem Tisch ruhen können. Der Blick richtet sich eher nach unten oder geradeaus auf den Bildschirm.

Achtung beim Griff zur Maus

Achtung: Der Griff zur Maus ist eine wahre Verspannungsfalle! Man sollte daher immer darauf achten, dass auf keinen Fall Zug auf das Kabel der Maus – insofern man keine kabellose Maus hat – ausgeübt werden muss um diese zu bewegen. Dies ist zwar nur eine kleine Kraftanstrengung, die aber auf Dauer zu schlimmen Verspannungen vor allem im Schulter und Nackenbereich führen kann.

Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel
Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel

Wer die Möglichkeit hat, sollte während der Arbeit immer mal wieder aufstehen und ein paar Schritte durch den Raum wandern, um dem Rücken etwas Entspannung zu bieten, z. B. beim Telefonieren oder indem der Drucker außer Reichweite der Sitzposition platziert wird. Ganz toll sind übrigens auch höhenverstellbare Schreibtische, an denen man sowohl im Sitzen als auch im Stehen arbeiten kann. Ein Positionswechsel, der Wunder bewirkt.

Rückenübungen fürs Büro

Wer aber unweigerlich an den Stuhl gefesselt ist, kann zwischendurch mit ein paar einfachen Übungen für ein bisschen Entspannung und Rückentraining sorgen.

Tief einatmen und die Schultern dabei so hoch wie möglich in Richtung Ohren ziehen, kurz halten und dann ruckartig Ausatmen und die Schultern dabei sinken lassen. Diese Übung am besten 5-10 mal wiederholen.  Fitnessübungen fürs Büro: Rücken weiterlesen

Rückenschmerzen: Schnelle Hilfe und Vorbeugung mit einfachen Übungen

Unter Rückenschmerzen leidet wohl jeder mindestens einmal im Leben. Schön, wenn es dabei bleiben würde.Trägheit gehört mit zu den Hauptursachen für das auftretenden von Rückenschmerzen. Dabei ist vorbeugen gar nicht so schwer, wie man denkt. Zudem gibt es einfache Übungen, mit denen man präventiv tätig wird und Schmerzen lindern kann.

Die Ursachen von Rückenschmerzen können vielseitig sein. Dabei muss man nicht einmal schwer heben. Auch psychische und soziale Ereignisse können sich negativ auswirken. Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule sind für fast 20 Prozent der Krankschreibungen verantwortlich. Damit steht das Leiden im Rücken sogar an der Spitze der „Hitliste“ für krankheitsbedingte Ausfälle.

Rückenschmerzen: Erwachsene als schlechtes Vorbild für Kinder

Unser Lebensstil trägt im großen Umfang zu dieser Misere bei. Selbst Kinder klagen heute schon über Rückenschmerzen, was nicht nur dem vielen Rumhängen vorm Computer oder TV zu verdanken ist. Denn wir trägen Erwachsenen sind für die Kinder ein schlechtes Vorbild.

Rückenschmerzen. Foto: Flickr/Mr.Thomas
Rückenschmerzen. Foto: Flickr/Mr.Thomas

Auch wenn in der jüngeren Vergangenheit ein „Umdenkungsprozess“ stattgefunden hat und viele Menschen bemüht sind, auf ausreichend Bewegung zu achten, schaffen es am Ende bei weitem nicht alle. Weit über die Hälfte der Erwachsenen, wie die Weltgesundheitsbehörde WHO kritisiert, bewegt sich viel zu wenig. Zudem: Nahezu jeder Zweite hat Übergewicht. Verschleißerscheinungen werden in immer jüngeren Jahren diagnostiziert.

Rückenprobleme leicht vorbeugen

Dabei kann man Rückenprobleme schon mit wenig Aufwand vorbeugen: mit dem Fahrrad ins Büro fahren oder mit statt der Rolltreppe die Treppe benutzen sind nur einige Beispiele. Zudem kann man schon mit einem Fünf-Minuten-Programm, dass sich aus einfachen Übungen zusammensetzt, schon viel erreichen. Im Folgenden stellen wir euch vier leichte und effektive Rückenübungen vor.

Doch bevor man sich ins Rückentraining stürzt, sollte man einiges beachten: die Muskulatur immer vor Kälte schützen, bei Stress vor dem Training entspannen. Falsche Bewegung gibt es eigentlich nicht, doch nur, wer mit speziellen Übungen alle wichtigen Muskeln gleichermaßen kräftigt und dehnt, rüstet den Rücken für die Alltagsbelastungen.

Vier Übungen gegen Rückenschmerzen

  •  Übung 1: Spannen

Rückenschmerzen: Schnelle Hilfe und Vorbeugung mit einfachen Übungen weiterlesen

Die besten Sportarten bei Rückenschmerzen

Rückenprobleme oder Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Sport hat sich nicht nur als Vorsorge und probates Mittel gegen das Volksleiden bewährt. Doch welche Sportarten sind besonders gut geeignet, um das Kreuz mit dem Kreuz in den Griff zu nehmen bzw. wichtige Muskelgruppen wie Rücken und Bauch zu stärken.

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Das trifft auf alle Lebensbereiche zu, so auch im Fall von Rückenschmerzen. Wer im Alltag berufsbedingt viel sitzt, sollte nicht erst warten, bis es zu Schmerzen im Rücken kommt, sondern vorher tätig werden. An regelmäßiger Bewegung führt kein Weg vorbei.

Sport schützt und hilft bei Rückenschmerzen

Diese trainiert und verbessert nicht nur die eigene Leistungsfähigkeit und Ausdauer, sondern hat einen positiven Einfluss auf die Muskulatur. Und eine starke Muskulatur – besonders im Rücken- und Bauchbereich – wirkt wie ein stabiles Korsett und stärkt und schützt den Rücken. Probleme mit der Bandscheibe und Co. werden vorgebeugt. Aber auch als Therapie bei bereits existierenden Rückenschmerzen sind viele Sportarten nur zu empfehlen.

Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel
Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel

Dennoch ist eine bewusste und kluge Wahl der Sportart sehr wichtig, da nicht wenige Freizeitaktivitäten dem Rücken mehr schaden als nützen können. Allen voran Ballsportarten wie Tennis, Badminton oder Squash sind aufgrund ihrer abrupten Bewegungen kontraproduktiv und bei Rückenschmerzen nicht zu empfehlen. Wer auf Nummer sicher gehen will, macht bei folgenden Sportarten nichts falsch und geht kein Risiko ein.

Empfehlenswerte Sportarten bei Rückenbeschwerden

Nordic Walking
Sanftes Ausdauertraining, dass sich durch seine besonders gelenkschonende Art und Weise auszeichnet. Für jedes Alter und Fitnesszustand geeignet. Anfänger sollten sich zum Erlernen der richtigen Umgang mit den Nordic-Walking-Stöcken und Lauftechnik professionell beraten lassen.

Radfahren Die besten Sportarten bei Rückenschmerzen weiterlesen

Rückenschmerzen: Tipps zur Ersten Hilfe und Prävention

Fast jeder kennt das gemeine Zwicken und Ziehen im Rücken. Rückenschmerzen sind ein wahres Volksleiden. Doch was kann man gegen den Schmerz tun? Wir haben wichtige Tipps und zeigen, wie man Rückenschmerzen angehen kann. Aber auch, wie sich Rückenschmerzen vorbeugen lassen.

Viele gönnen sich und ihrem Körper einfach zu wenig Regenerationsphasen. Erst wenn Warnzeichen wie Rückenschmerzen auftreten, kommt man ins Grübeln. Doch wenn die Erholung zu kurz kommt, weil die Flut an Terminen es nicht erlauben, wir zu wenig trinken oder uns zu wenig bewegen, ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis der Rücken „dicht“ macht.

Stress fördert Rückenschmerzen

Wer viel vor dem PC sitzt, verkrampft oft unbewusst die Schultern und streckt den Nacken auf. Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur sind die Folge, genauso wie Schmerzen im unteren Rücken und Nackenbereich. Doch nicht nur im Job, sondern auch in der Freizeit warten zahlreiche Verpflichtungen. Die Muße kommt dabei viel zu kurz. Das ist verheerend. Denn bei sog. nichtspezifischen Kreuzschmerzen (ohne bestimmte körperliche Ursache) spielen neben organischen auch psychsische und soziale Bedingungen eine wichtige Rolle.

Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel
Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel

Rückenschmerzen: Bewegung und Wärme statt Bettruhe und Massage Rückenschmerzen: Tipps zur Ersten Hilfe und Prävention weiterlesen

Wie Radfahren gegen Rückenschmerzen helfen kann

Radfahren gehört zu den beliebtesten Freizeitsportarten. Zudem ist das Strampeln gesund, da es das Herz-Kreislaufsystem trainiert und die Fettverbrennung ankurbelt. Doch in punkto Rückenschmerzen ist auf den Drahtesel Verlass. Insofern man ein paar Regeln beachtet, die sich auf die richtige Sitzposition beziehen.

Ob in der Freizeit oder als Verkehrsmittel für den Arbeitsweg: Das Fahrrad bietet die ideale Möglichkeit, ausreichend Frischluft zu tanken und schönes Wetter zu genießen. Doch nicht nur in dieser Hinsicht sammelt der Drahtesel Pluspunkte. Schließlich stellt Rad fahren eine der rückenfreundlichsten Freizeitaktivitäten dar. Und das, obwohl viele Betroffene glauben bei schmerzhaften Erscheinungen im Bereich der Wirbelsäule auf das Rad verzichten zu müssen. Das Gegenteil ist der Fall.

Radfahren stärkt das Kreuz

Durch Radfahren besteht sogar die Möglichkeit, das Kreuz zu stärken und somit aktiv gegen Rückenleiden vorzugehen. Allerdings hilft Radsport nur bei Rückenschmerzen, wenn gewisse Grundregel beachtet werden.

Mountainbike. Foto: Flickr by thazit
Mountainbike. Foto: Flickr by thazit

Zwar gelten professionelle Rennradfahrer oftmals als Vorbilder für Sportfans, jedoch repräsentiert ihre Sitzhaltung kein gutes Beispiel für einen Freizeitradler. Denn nur bei einer geeigneten Haltung aktiviert Rad fahren die tragende Funktion der Wirbelsäule. Durch einen leicht nach vorne gebeugten Oberkörper gerät die Rückenmuskulatur in Spannung. Dabei reicht schon eine Oberkörperneigung von 15 bis 20 Grad aus, um den Rumpf beim Radfahren zu stabilisieren und den Tritt in die Pedale zu verstärken.

Durch die richtige Haltung und die Tretbewegungen kräftigen Radfahrer vor allem die untere Rückenmuskulatur. Dabei ist es wichtig, dass die natürliche s-förmige Struktur des Rückgrats während der Fahrt beibehalten wird, andernfalls kommt keine effiziente Abfederung bei entsprechender Belastung zustand.

Richtiges Sitzen auf dem Fahrrad

Ob Mountainbike, Renn- oder Cityrad, kein Modell schont von sich aus den Rücken. Damit sich Rad fahren positiv auf den Rücken auswirkt, gilt es, auf bestimmte Parameter zu achten, die sich bei einem rückenfreundlichen Fahrrad individuell verstellen und aufeinander abstimmen lassen.

  • Sitzhöhe

Den Abstand zwischen Sattel und Pedalen immer so einstellen, dass die Beine beim Treten leicht angewinkelt bleiben. Achtet darauf, dass die Ferse das unten stehende Pedal gerade noch berührt – dann ist die Sitzhöhe optimal.

  • Sattel

Den Sattel sollte man nach vorne oder hinten verschieben, sodass sich die Kniescheiben bei waagerechter Pedalstellung senkrecht über der Pedalachse befinden. Generell gilt: Sattel in waagerechter Lage ausrichten, damit sich der auf das Gesäß ausgeübte Druck auf die komplette Sattellänge verteilt.

  • Lenker

Die Höhe des Lenkers so ansetzen, dass die Oberkörperneigung in den besagten Winkelbereich von 15 bis 20 Grad fällt – unvorteilhafte Rückenstreckung sowie Überstreckung der Halswirbelsäule unbedingt vermeiden. Den Abstand zwischen Lenker und Sattel nur so weit einstellen, dass die Arme angewinkelt bleiben, um belastende Stöße auf die Wirbelsäule abzufedern. Idealerweise entspricht die Breite des Lenkrads der eigenen Schulterbreite.

Abschließend kann man festhalten, dass Radfahren den Rücken stärken und zugleich schonen kann. Mit den richtigen Einstellungen am Rad und einem gesunden Sitz bleiben nicht nur Fahrkomfort und Spaß erhalten, sondern zugleich tun wir unserem Rücken etwas Gutes. Vor allem für Berufstätige wichtig, die während der Arbeitszeit überwiegend sitzen.

Sport und Co.: Was hilft gegen Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen gehören zu den Volkskrankheiten. Oft verschwinden die Kreuzschmerzen von ganz alleine wieder, manchmal aber auch nicht! Doch was kann man tun, damit die Schmerzen nicht zu einer chronischen Angelegenheit werden? Bewegung ist schon mal der richtige Ansatz – wirt zeigen welche!

Rückenschmerzen treten am häufigsten im Lendenwirbelbereich auf. Ursache hierfür sind meistens zu langes Sitzen, Übergewicht aber auch schwere körperliche und einseitige Belastungen. Lange Zeit lässt der Rücken diese Art von Missbrauch über sich ergehen, doch früher oder später haben wir die Rechnung dafür zu bezahlen. Damit es gar nicht erst soweit kommt oder was man tun kann, um dem Rücken zu helfen, wenn er mal wieder schmerzt, könnt ihr im Folgenden lesen.

Laufen

Rückenschmerzen-Patienten werden von den Orthopäden meist zum Joggen in den Wald. Denn das Motto heißt: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Natürlich sollte man das nicht bei akuten Schmerzen tun, doch laufen kann helfen. Dabei muss aber jeder selber herausfinden, welche Form des Laufen am meisten Spaß macht. Die Angebotspalette reicht von Laufen, Nordic Walking bis hin zum klassischen Walking oder Wandern. Aber immer schön langsam anfangen.

Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel
Rückenschmerzen. Foto: Flickr by dessertnagel

Radfahren

Wenn die Lendenwirbelsäule mal wieder schmerzt, dann hat sich Radfahren als gutes Heilmittel bewährt. Doch auch beim Fahrradfahren ist darauf zu achten, dass der Rücken nicht krumm und schief ist. Und wer sich öfter mal auf Fahrrad schwingt, der tut nicht nur dem Rücken sondern zugleich der Umwelt was Gutes – insofern denn das Auto dafür stehengelassen wird.

Feldenkrais Sport und Co.: Was hilft gegen Rückenschmerzen? weiterlesen

Rückentraining: Tipps und die besten Übungen für einen starken Rücken

Um am Strand eine gute Figur zu machen, legen viele jetzt noch eine Sonderschicht im Fitnessstudio ein. Da darf das Rückentraining nicht fehlen. Im folgenden Artikel findet ihr ein paar Tipps, was beim Rückentraining zu beachten ist und welche Übungen am besten sind.

Der Latissimus (auch breiter oder großer Rückenmuskel genannt) gehört zu den größten Muskeln des Körpers und macht folgerichtig auch optisch den größten Teil des Rückens aus. Wer ihn gut trainiert, darf sich über die begehrte V-Form freuen. Und da der Latissimus aufgrund seiner zahlreichen Funktionen bei fast allen Sportarten maßgeblich beteiligt ist und wie erwähnt das optische Highlight des Rückens ist, sollte er beim Rückentraining besonders oft trainiert werden.

Rücken. Foto: Flickr by RightIndex
Rücken. Foto: Flickr by RightIndex

Beachte: Erst Rücken dann Bizeps

Übungen zur Kräftigung des großen Rückenmuskels sind größtenteils Zugbewegungen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Arme gebeugt werden. So nimmt automatisch der Bizeps beim Rückentraining immer einen hohen Stellenwert ein. Doch da gibt es das altbekannte Problem. Oft müssen wir Übungen für den Rücken beenden, weil die Kraft im Bizeps nicht ausreicht. Dabei ist der Zielmuskel – Latissimus – meist noch gar nicht ermüdet. Das hindert natürlich auch das Wachstum des Rückenmuskels. Damit man dieses Problem einigermaßen umgehen kann, sollte immer erst der Rücken trainiert werden, bevor man sich an die Übungen für den Bizeps macht.

Klimmzug: die Königsübung für die V-Form

Als beste Übung für großen Rückenmuskel gelten die unterschiedlichen Varianten der Klimmzüge. Dabei handelt es sich um eine hoch intensive Übung, bei der gleichzeitig zahlreiche andere Muskeln eine stabilisierende Funktion übernehmen und Haltearbeit leisten. Wer aus eigener Kraft keine freien Klimmzüge schafft, kann im Fitnessstudio an der Klimmzugmaschine trainieren. Hierbei trainiert man nur mit einem Teil seines Körpergewichts, der je nach Leistungsstand frei auswählbar ist. Aber auch das Latziehen (zur Brust oder hinter den Kopf) ist eine hervorragende Übung zur Stärkung des Latissimus und sollte entsprechend in den Trainingsplan für den Rücken eingebaut werden.

Weitere effektive Übungen zur Stärkung des Rückens sind… Rückentraining: Tipps und die besten Übungen für einen starken Rücken weiterlesen

Statische Kräftigungsübungen – Muskeln stärken einfach zwischendurch

Es muss ja nicht immer das Fitnessstudio oder die heimische Hantelbank sein, um seine Muskeln zu trainieren. Wer keine Lust hat, stundenlang dem Muskelaufbau durch Hantelschwingen zu frönen, kann aber dennoch ganz unkompliziert die Muskeln beispielsweise mit statischen Kräftigungsübungen stärken. Egal ob an der Bushaltestelle, am Arbeitsplatz oder daheim auf der Couch. Als Trainingsgerät fungiert dabei der eigene Körper.

Statische Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körper sind ein ideales Mittel, damit die Muskeln vor allem der einseitigen Belastung, in Form des täglichen stundenlangen Sitzens, entgegenwirken. Natürlich lassen sich so keine Muskelberge aufbauen, doch wer den ganzen Tag sitzt, sollte zwischendurch folgende Übungen machen.

Rückenschmerzen © Flickr by dpainrtsnal
Rückenschmerzen © Flickr by dpainrtsnal

Rückenziehen
Bei dieser Übung werden die Hände ineinander verhakelt, indem die Finger von oben bzw. unten ineinander greifen und vor die Brust geführt werden. Jetzt zieht ihr die Hände gegen den eigenen Widerstand auseinander, wobei die Hände natürlich verhakelt bleiben. Eine Bewegung findet nicht statt. Die Spannung solltet ihr 10 bis 15 Sekunden aufrechterhalten. Je kräftiger ihr versucht eure Hände auseinander zu ziehen, desto anstrengender ist die Übung. Diese Übung könnt ihr mehrmals wiederholen, nachdem ihr euch zwischendurch eine Verschnaufpause von 30 Sekunden gegönnt habt.

Durch das Rückenziehen wird die Muskulatur zwischen den Schulterblättern trainiert.
Die nächste Übung befasst sich mit dessen Gegenspieler (Antagonisten) – der Brustmuskulatur. Statische Kräftigungsübungen – Muskeln stärken einfach zwischendurch weiterlesen

Sport als Heilmittel gegen Rückenschmerzen

Einer der Hauptgründe für Rückenschmerzen ist schlicht fehlende Bewegung oder einseitige Belastung. Doch wenn es im Kreuz zieht, scheuen sich viele vor sportlicher Betätigung, aus Angst den Schmerz eventuell zu fördern. Die Annahme ist jedoch falsch. Sport gehört zu effektivsten Mitteln gegen Rückenschmerzen. Aber welche Sportarten sind besonders geeignet?

Wenn man zwischen Ausdauer- und Kraftsport differenziert, verspricht vor allem das Krafttraining eine schnelle Heilung. Im Besonderen der unteren Rücken und Wirbelsäule profitieren vom Training mit den Gewichten.

Studien haben belegt, dass nach einem viermonatigen Training die Rückenschmerzen bei vielen Patienten (zwei Drittel der Probanden) stark nachgelassen haben. Eine der Hauptursachen dafür ist, dass nebenbei auch der ganze Körper trainiert wird. Zudem verbessern sich die Funktion der Wirbelsäule und allgemeine Beweglichkeit.

Auf Freihanteln verzichten
Menschen die unter Rückenschmerzen leiden, sollten bei der Auswahl der Kraftübungen auf Freihanteln verzichten, da bei ihnen der Bewegungsablauf etwas komplexer ist und sich schnell Fehler in der Körperhaltung einschleichen können. Ratsam sind dagegen Kräftigungsübungen an Maschinen oder mit dem eigenen Körpergewicht. Sport als Heilmittel gegen Rückenschmerzen weiterlesen