Footvolley: Sandiger Trendsport mit rebellischen Wurzeln

Nach dem Anpfiff gilt für die Footvolley-Spieler „Das Runde muss übers Netz“. Denn bei dieser Trendsportart aus Brasilien verbinden sich Fußball und Beachvolleyball auf ganz neue Weise. Das Ergebnis ist eine unterhaltsame Sandsportart mit exotischem Flair, der zudem fit hält.

Footvolley: Ein Sport nicht nur für Männer/©flickr/asaf-keisar
Footvolley: Ein Sport nicht nur für Männer/©flickr/asaf-keisar

Sun and Fun versprechen die ersten warmen Sonnenstrahlen nicht nur in der Freizeit. Denn aus Brasilien ist eine neue Trendsportart auf dem Vormarsch. „Futevolei“ – das ist Fußball übers Netz und Volleyball ohne Handspiel. Klingt verrückt, ist es auch.

Aus Protest zum Footvolley

Kein Fußball mehr an Rios Stränden, so hieß die polizeiliche Anweisung in den 60er Jahren. Und so belegten die Sportler die Beachvolleyballfelder mit Beschlag und begannen aus Protest, Footvolley zu spielen. In einem Match Zwei gegen Zwei wird der Ball auf einem normalen Volleyballfeld über ein 2,20m hohes Netz gespielt. Handspiel ist dabei völlig tabu – schließlich hat Footvolley seinen Ursprung im Fußball! Der Ball darf ausschließlich mit Fuß, Oberschenkel, Brust, Schulter und Kopf gespielt werden. Nach maximal drei Kontakten sind die Gegner am Zug, dabei darf ein Spieler nicht zweimal direkt hintereinander den Ball spielen. Also genau wie beim Volleyball.

Trendsportart mit hohem Trainingseffekt

Natürlich interessiert auch, welchen Trainingseffekt Footvolley hat. Eins vorweg: Der beliebten Trendsport macht nicht nur Spaß, sondern ist auch sehr effektiv. Jeder, der schon einmal versucht hat, im Sand zu sprinten, weiß, wie schwer das ist. Doch beim Footvolley könnt ihr nicht nur eure Stabilität, Koordination und Kondition verbessern, sondern obendrein bekommt man auch ein besseres Ballgefühl. Ein gewisses Faible für das Runde sollten Einsteiger darum mitbringen und ein bisschen Talent und Können im Umgang mit einem Ball sollte auch vorhanden sein. Denn damit überhaupt Ballwechsel zustande kommen sind Technik und Körperbeherrschung im Sand gefragt, wobei echte Könner auch Fallrück- oder Seitfallzieher drauf haben. Wer mit dem Ball dagegen nicht viel anfangen kann und ohnenin mit Fußball nicht viel am Hut hat, wird nicht sonderlich viel Freude und Spaß beim Footvolley erfahren. Das muss fairerhalber auch erwähnt werden. Aber: Im Gegensatz zum klassischen Fußball ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer, denn Zweikämpfe zwischen den Spielern entfallen völlig.

Wettkämpfe und Ansprechpartner in Deutschland

Seit 2003 ist auch Deutschland mit einem Team im internationalen Footvolley aktiv. Krefeld, Köln und Düsseldorf waren in den letzten Jahren bereits Schauplätze von Wettkämpfen des Deutschen Footvolleyverbandes. Sein Ziel ist es, den spaßbereitenenden Ausdauersport in Deutschland noch bekannter zu machen. In Berlin, Leipzig, Düsseldorf und Frankfurt finden Interessierte Ansprechpartner und mehr Informationen zu der sandigen Sportart. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend durchsetzt, wobei in Brasilien aufgrund der klimatischen Bedingungen deutlich bessere Voraussetzungen herrschen als hierzulande. Aber da sich auch Beachvolleyball in Deutschland trotz langer, kalter Winter schon längst etabliert hat – schließlich ist Indoor-Beachvolleyball eine sehr beliebte Alternative – könnten auch in künftig mehr und mehr deutsche Fußballcracks ihr technischen Finessen und Raffinessen unter Beweis stellen. Egal ob in der Halle oder am Strand. Zu wünschen wäre es der exotischen Sportart, die so geschickt eine männerdominierte Sportart mit dem bei Frauen beliebten Beachvolleyball kreuzt.

Crossboccia – ein Trendsport für Jedermann

Es gibt viele Sportarten, die mittlerweile als Querfeldein-Variante angeboten werden. Allen voran Golf und Fußball als Cross-Golf und Cross-Fußball. In diesen illustren Kreis gesellt sich nun aber auch Crossboccia. Die Gefahr von klirrenden Scheiben ist hierbei jedoch nicht gegeben.

Jeder der an den Kugelsport Boccia oder Boule denkt, hat sicherlich ein kleines Dörfchen in Frankreich oder Italien im Kopf, wo ein paar rüstigen Senioren sich dem beliebten und spannenden, aber eher gemächlichen Sport hingegeben, um den Besten ihres Dorfes auszuwerfen. In der Regel wird Boccia auf einer ebenen und harten Bahn gespielt, die mit Quarzsand bestreut wird. Doch das sieht beim Crossboccia anders aus.

Grenzenlose Phantasie dank weicherer Kugeln

Die Crossboccia Regeln sind denkbar einfach. Beim Crossboccia gibt es kein abgestecktes und ebenes Spielfeld, sondern die Spieler bedienen sich an allem, was sich gerade anbietet und gerade in der Umgebung liegt. Das können Bänke, Tische, Stühle, Balkons, Treppen oder -häuser usw. sein. Der Kreativität und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Damit das Grundprinzip vom Boggia erhalten bleiben kann, sind beim Crossboccia die verwendeten Kugeln anders als beim klassischen Boccia, wo man auf Kugeln aus Metall zurückgreift.
crossboccia

Die Kugeln beim Crossboccia sind in erster Linie wesentlich weicher, aber dennoch robust. Im Grunde genommen kann man sie mit HackiSacks vergleichen, die im Innenleben mit Kunststoffgranulat gefüllt sind. Das hat gleich zwei Vorteile. Crossboccia – ein Trendsport für Jedermann weiterlesen

Neue Fitness Trends: Fit werden mit Bokwa, Cardio Tennis und Co.

Der Frühling ist da und auch bis zur neuen Badesaison ist es nicht mehr weit. Wer noch bis dahin etwas an seiner Bikinfigur oder Beach-Body arbeiten will, muss sich ran halten. Doch Aktivblog will helfen und zeigt euch im Folgenden ein paar spannende Fitness-Trends, mit denen die Fettverbrennung aber auch Muskelaufbau angekurbelt wird.

Wem das Krafttraining in der Muckibude oder die Fitness-Kurse im Studio mit der Zeit zu langweilig geworden sind, findet im Folgenden ein paar neue Trends aus der Fitness-Branche. Vielleicht ist ja etwas Passendes für euch dabei.

Bokwa

Bokwa klingt nicht nur exotisch, sondern ist es auch. Bei diesem neuartigen Trainingsprogramm kommt es zur Verschmelzung von Kickboxen, Capoeira, Step-Aerobic und traditionelle afrikanische Stammestänze. Beim Workout werden Zahlen und Buchstaben mit den Füßen getanzt, klingt vielleicht etwas eigenartig, aber dafür sind die Choreographien leicht nachzumachen und zugleich ist Bokwa somit auch jede Altersgruppe geeignet, wobei die Teilnehmer haben nicht das Gefühl, ein anstrengendes Workout zu absolvieren. Sicher auch eine Alternative zu Zumba. Pro Bokwa Workout sollen bis zu 1200 Kalorien verbrannt werden und ein weiterer Effekt ist die Verbesserung von Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Wir sind gespannt, ob der Fitnesstrend aus den USA auch in Deutschland Fuß fassen wird. Im folgenden Video könnt ihr euch ein Bild von Bokwa machen.

Crossfit

Crossfit ist schon seit Längerem in aller Fitness-Münder und gilt als ein besonders hartes Workout. Für Fitnessfreaks ist dieser Trend ideal, wobei hier 150 Wiederholungen in 15 Minuten absolviert werden. Ein hartes Programm, das auf klassische und altbekannte Übungen wie Liegestütz, Crunches oder Doppelseilsprünge setzt. Wer ein neues Power-Workout sucht, mit man nicht nur Muskeln und Kraft, sondern auch Ausdauer und Koordination aufbaut und verbessert, ist mit Crossfit richtig beraten.

Cardio Tennis

Auch ein sehr interessantes Cardio-Workout und ideal für alle, die schon immer Mal Bekanntschaft mit Tennis machen wollten, aber keine Lust haben, der gelben Filzkugel hinterherzurennen. Beim Cardio Tennis gibt es keine Bälle, stattdessen werden klassische Tennis-Bewegungen simuliert und das Ganze von schneller, motivierender und schweißtreibender Musik begleitet. Natürlich gehört ein Tennisschläger zum festen Bestandteil in diesem Fitness-Trend, der in das Workout eingebaut wird. Klingt definitiv nach einer spaßigen Variante, seine Ausdauer zu verbessern und die Fettverbrennung anzukurbeln. Immerhin sollen pro 60 Minuten Trainingseinheit bis zu 800 Kalorien verbrannt werden.

Mixed Martial Arts

Eigentlich nur was für harte Kerle, doch mittlerweile erobern immer mehr Fitness-Kurse den Markt, bei denen Elementen von der gemischten Kampfkunstkunstform Mixed Martial Arts einfliessen. Perfekt, um beim Training seinen Stress abzubauen. Auch Kurse wie Boxercise oder Bodycombat können dazugezählt werden, bei denen klassische Kampfsportelemente mit schweißtreibenden Cardio-Choreographien zu flotter Musik kombiniert werden. Neben einem ordentlichen Kalorienverbrauch lernen die Teilnehmer nebenbei auch noch ein bisschen Selbstverteidigung.

Balance Swing

Fitness kann auch entspannt vonstatten gehen. Bestes Beispiel ist Balance Swing. Ein Gute-Laune-Workout auf dem Trampolin, wobei hiermit Mini-Trampolins gemeint sind. Das leichte Hüpfen und Schwingen ist ein hervorragender Fettverbrenner und zugleich tut man was für seine Ausdauer. Die wacklige Trampolin-Oberfläche kann auch für klassische Bauch-Beine-Po-Übungen genutzt werden. Darüber hinaus verbessert sich die Koordination und Gleichgewichtssinn.

Kettlercise

Wer zu Hause Krafttraining machen will und hierfür noch ein paar gescheite Kurzhanteln sucht, sollte sich die Kettlebell Kugelhanteln merken bzw. zulegen. Wir haben schon öfter von diesen sehr beliebten Hanteln berichtet, die im Aufbau an eine Kuhglocke oder mitunter an eine Kanonenkugel mit Griff erinnern. Erhältlich in verschiedenen Gewichten und ideal, um den ganzen Körper und fast alle Muskeln zu trainieren. Mit Hilfe von entsprechenden Trainingsbüchern und/oder DVDs wird man schnell die besten Übungen finden.

Falls ihr noch weitere interessante Fitnesstrends sucht, solltet ihr einen Blick auf unsere Vorstellung der 5 besten Zumba Alternativen werfen oder beispielsweise über Aqua Zumba informieren.

Natürlich freuen wir uns und die Community, wenn ihr von weiteren neuartigen Fitnesstrends zu berichten habt. Hierfür könnt ihr die Kommentarfunktion nutzen. In diesem Sinne viel Spaß beim Sporteln!

Aqua Zumba: Tanz-Workout erobert das Wasser

Zumba hat die Fitnesswelt im Handumdrehen erobert. Doch die Evolution schreitet voran, wobei das beliebte Tanz-Workout jetzt selbst vor Wasser nicht Halt macht. Aqua Zumba (oder Aquazumba) lautet die neue Variante, bei der nun im Wasser trainiert wird. Beim gleichen Spaßfaktor werden sogar noch mehr Kalorien verbrannt und die Gelenke geschont. Wir stellen euch die trendige Zumba-Wasser-Variante genauer vor und verraten, was es bringt und für wen es geeignet ist.

Viele Fitnessbegeisterte sind vom Zumba-Virus befallen, doch es kann ja nie schaden, Zumba Alternativen im Kopf zu haben, falls einem der Sinn nach etwas Neuem und Abwechslung steht, man aber auf das Tanzen nicht verzichten will. Hier kommt Aqua Zumba ins Spiel, was man als eine Kombination von Zumba und Aqua-Aerobic bzw. Aqua-Fitness beschreiben kann. Das Training ist im hohen Maße effektiv, schont Gelenke und erinnert – typisch für Zumba – mitunter an eine Poolparty.

Aqua Zumba: Kombination von Wassergymnastik und Zumba

Wasser ist bekanntermaßen das perfekte Element, um schnell und auf eine gesunde Art und Weise fit zu werden und seinen Körper zu trainieren. Und Zumba ist das spaßbereitende, aber auch schweißtreibende Ausdauertraining, bei dem man zu flotten Latino-Rhytmen tanzt und so Herz und Kreislauf ordentlich in Schwung bringt und zugleich die Fettverbrennung mächtig ankurbelt. Warum also nicht beides kombinieren? Beim Aqua Zumba ist das der Fall!

Das Wasser Zumba ist demnach eine Erweiterung der klassischen Landvariante, wobei das Prinzip unter Wasser genau das gleiche ist, wie an Land: rasante Rhythmen, flotte Bewegungen, effektives Training, jede Menge Spaß und gute Laune!

Was zeichnet Wasserzumba aus?

Ein fester Bestandteil beim Aqua-Fitness sind die Schaufelbewegungen, bei den das Wasser zum oder vom Körper herangezogen bzw. weggeschoben wird. Beim Zumba gehört beispielsweise der Salsa-Grundschritt zu den typischen Bewegungen. Beides wird nun beim Aquazumba kombiniert und so werden die einzelnen Bewegungsmuster zu einer Choreografie zusammengefügt. Das verlangt von den Teilnehmer durchaus ein gewisses Maß an Koordinationsfähigkeit, wobei das Bewegungstempo aufgrund des Wasserwiderstandes deutlich langsamer – ungefähr halb so schnell – ist, als bei Zumba an Land.

Trainingseffekte: Was bringt die Wasservariante von Zumba?

Die Trainingseffekte sind sehr ähnlich und so darf auch Aqua Zumba in erster Linie als ein forderndes Workout und Herz-Kreislauftraining angesehen werden. Zudem werden bei diesem beschwingenden Ganzkörper-Training viele Muskelgruppen trainiert, darunter die Arme, Beine, Bauch, Rücken und die Rotationsmuskeln. Je intensiver die Bewegungen und Übungen ausgeführt werden, desto besser werden folgerichtig die Muskeln trainiert. Jeder Teilnehmer bestimmt aber selbst, wie intensiv man selber trainieren will. Im Vergleich zur Landversion ist Wasserzumba aber anstrengender, da man sich beim tänzelnden Workout im Wasser natürlich nicht so schnell und frei bewegen kann. Aqua Zumba unterstützt außerdem noch das Abnehmen und formt die Figur, wobei zum klassischen Zumba im Trockenen einige Vorteile geboten werden.

Aqua Zumba bietet einige Vorteile

Allen voran werden bei der Wasservariante die Gelenke geschont und das Verletzungsrisiko ist ebenfalls geringer. Aufgrund der höheren Intensität werden im Wasser noch mehr Kalorien verbrannt, als bei der Landversion. Zudem ist Aquazumba auch besser für Neulinge geeignet, die vielleicht nicht ganz soviel Rhythmus im Blut haben und sich bei Zumba etwas Fehl am Platze fühlen, da sie die Choreografien nicht hinbekommen. Denn wie bereits erwähnt sind die Bewegungen im Wasser langsamer und somit leichter zu erlernen. Und es fällt auch nicht auf, wenn man die vom Trainer vorgemachten Schrittfolgen nicht so präzise nachmacht. Aber so oder so ist es kein Problem, sollte es mit der Beinarbeit und Choreographie nicht wie gewünscht klappen. Schließich zählt beim Aqua Zumba nicht die Perfektion, sondern der Spaß.

Fazit Aqua Zumba

Aqua Zumba ist für alle perfekt, die auf der Suche nach einem effektiven Ganzkörper-Workout im Wasser sind und dabei viel Wert auf einen hohen Spaßfaktor legen. Wer nach Zumba etwas Neues ausprobieren und nicht aufs Tanzen verzichten will, sollte es mit Wasserzumba probieren. Auf der offiziellen Zumba-Homepage gibt es weitere Informationen zu den Aqua Zumba Kursen, inklusive einer Suchmaske, um einen Kurs in eurer Nähe zu finden.

Die 5 besten Alternativen zu Zumba

Das beliebte Tanz-Workout Zumba hat die Fitnesswelt im Sturm erobert. Doch es muss ja nicht immer Zumba sein. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Sport- und Fitnesskurse, die dem Zumba zwar ähnlich sind, aber dennoch andere Inhalte bieten. Wir haben uns umgeschaut und zeigen euch fünf populäre und vielversprechende Zumba Alternativen, mit denen man sich fit und gesund halten kann und ganz nebenbei dem Übergewicht tanzend an den Kragen geht.

Schon mal was von Hot Hula gehört? Oder wie wäre es mit NIA oder Aroha, bei denen es sich nicht um Personen, sondern interessanten Workouts handelt, in denen Tanzelemente eine wichtige Rolle spielen. Oder was haltet ihr von Buti Yoga oder SH’BAM? Zwei perfekte Workouts für tanzwütige Mädchen und Frauen, die eine attraktive Figur versprechen? Wir stellen euch die Zumba Alternativen im Folgenden kurz vor.

Hot Hula

Wie bei Zumba basiert auch das Hot Hula Fitness auf tänzerischen Elemente, wobei die Teilnehmer sich mit anderen Bewegungen zu anderer Musik bewegen. Denn während beim Zumba primär heiße, schnelle lateinamerikanische Rhythmen den Ton angeben, kommt beim Hot Hula überwiegend typische Trommelmusik von polynesischen Urvölkern zum Einsatz. Aber natürlich dürfen moderne Klänge nicht fehlen und so werden beim polynesischen Dance Workout die pazifischen Kulturen (Hawaii, Taihiti und Französisch Polynesien) des Hula Tanzes mit angesagter Musik wie Hip Hop oder Reggae kombiniert. Das Ergebnis ist ein intensives aber auch in gleichermaßen sinnliches Dance Workout, welches sich in den USA einer wachsenden Beliebtheit erfreut.

Beim Hot Hula ist das Anstrengungsempfinden nicht so groß, so dass die Teilnehmer dank der Musik und tänzerischen Hula-Bewegungen nicht das Gefühl haben, in einem Fitnesskurs zu schwitzen, sondern über den Sand eines weißen Südsee-Strandes zu tänzeln. Doch Spaß und Wohlfühlstimmung hin oder her, der sportliche Nutzen von Hot Hula interessiert natürlich auch. Was bringt also das Hüftkreisen? Wie beim Zumba werden ebenfalls alle großen Muskelgruppen trainiert, allen voran Bein, Po und Bauch. Je schneller die Rhythmen, desto mehr Kalorien werden verbrannt und desto stärker wird das Herz-Kreislauf-System belastet. Mit Hot Hula kann man sich wunderbar fit halten, auch wenn der Kalorienverbrauch beim Joggen höher ausfällt. Dafür bietet das Hüftkreiseln a la Shakira beim Hot Hula Fitness garantiert einen höheren Spaßfaktor.

NIA

Bei NIA handelt es sich um eine Kombination aus Tanz, Yoga und Kampfkunst, bei dem die Teilnehmer eine ganz neue Art der Körperwahrnehmung erfahren sollen. Das verspricht auch schon die Abkürzung NIA, das für „neuro integrated muscular action“ (zu deutsch „neuromuskuläre integrative Aktion“) steht. Klingt alles höchst kompliziert, ist es aber ganz und gar nicht. Denn die Bewegungen sollen alle Sinne ansprechen und zugleich Muskeln, Gelenke, Geist und Nerven stärken. Hierfür kommen allen voran östliche und westliche Bewegungsformen zum Einsatz, die selbstverständlich getanzt werden – schließlich suchen wir ja auch Zumba Alternativen. Das besondere Merkmal bei NIA ist zudem, dass man barfuss tanzt.

Da NIA sowohl ein gelenkschonendes als auch ganzheitliches Fitnesskonzept ist, wird ebenfalls der gesamte Körper trainiert: Angefangen von der Fingerspitze bis hin zum kleinen Zeh. Für Abwechslung sorgt zudem die Tatsache, dass jede Trainingsstunde einen anderen Fokus hat, wie beispielsweise Stabilität, Mobilität, ein bestimmte Körperregion bzw. -teil, spezielle Empfindung usw. Den Teilnehmern ist es zudem überlassen, in welcher Intensität trainiert wird. Zur Auswahl stehen drei Schwierigkeitsgrade, die je abhängig von der Tagesform gewählt werden können. Der Wettkampfgedanke oder ein möglichst intensives Training sind bei NIA nicht gefragt, vielmehr geht es um die Freude an der Bewegung.

In einem älteren Artikel auf Aktivblog könnt ihr mehr über NIA Fitness erfahren.

Aroha

Eine weitere Alternative zu Zumba ist Aroha. Hierbei handelt es sich um ein Fitnessprogramm, welches verschiedene Elemente unterschiedlicher Tänze und Sportarten vereint. Aroha findet seine Inspiration im Haka (einem bekannten neuseeländischen Kriegstanz der Maori) sowie im Kung-Fu und Tai-Chi. Alles zusammen ergibt ein funktionelles Gruppenprogramm, bei dem sich fließende, harmonische Bewegungen mit kraftbetonten, starken Elementen abwechseln. Das Aroha Workout kurbelt die Fettverbrennung an und stärkt natürlich auch die Muskeln, wobei insbesondere große Muskelgruppen wie Bauch, Beine, Po angesprochen werden. So sind beispielsweise Kniebeugen bei den tänzerischen Bewegungen oft ein fester Bestandteil, doch dank der flüssigen Bewegungsabläufe bekommt man die Kraftübungen meist gar nicht bewusst mit.

Darüber hinaus soll Aroha auch helfen, Aggressionen und Stress abzubauen und gleichzeitig für ein gesteigertes Selbstbewusstsein, Entspannung und Mobilität sorgen. Nichtsdestotrotz kommen die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen und können sich beim Aroha hervorragend auspowern. Das Workout ist für alle Altersgruppen geeignet und hilft, ein höheres Fitness-Level zu erreichen. In diesem Artikel haben wir Aroha schon einmal näher unter die Lupe genommen.

Buti Yoga / Power Yoga

Buti Yoga, auch unter Power Yoga bekannt, ist noch ein relativ neuer Fitnesstrend aus den USA. Besonders bei jungen Frauen ist die diese besondere Yoga-Variante sehr beliebt, bei der es aber längst nicht nur ums Popo wackeln geht. Das ganzheitliche und körperformende Workout findet zu flotten Disco-Beats und heißen Rhythmen statt, bei dem zugleich der Geist gereinigt und eine emotionale Befreiung erfolgen soll. Im Mittelpunkt stehen neben Stretching und Flexibilität vor allem das Ankurbeln der Fettverbrennung auf dem Programm. Zugleich werden laut der US-Fitnesstrainerin Bizzie Gold, die Buti Yoga kreiert hat, auch Muskeln in Körperregionen aufgebaut, von dessen Existenz die meisten Teilnehmer – vornehmlich Frauen – bislang noch nichts geahnt haben. Obendrauf gibt es noch einen hohen Spaßfaktor.

http://www.youtube.com/watch?v=Ag4hS3CfNZU

Wer also immer schon gerne seinen Popo auf der Tanzfläche geschwungen hat, kann das beim Buti Yoga nun in einem Workout tun. Weitere Informationen zum Buti Yoga gibt es hier.

SH’BAM

SH’BAM ist ein beliebtes Tanz-Workout von Les Mills und lässt die Herzen aller Fitnessbegeisterten und Tanzwütigen schneller schlagen. Ähnlich wie bei Zumba wird zu motivierender Musik getanzt, wobei es sich um ein effektives Cardio-Workout handelt. Auf die Ohren gibt es in der Regel bekannte Hits diverser Musikrichtungen wie Disco, Hip-Hop, Pop, Latino, Dance, Jazz usw., sodass für jeden Musikgeschmack das Richtige dabei ist. Eine Trainingseinheit ist – typisch für Les Mills – sehr strukturiert aufgebaut und verfolgt immer einen festen Plan. So wird für drei Monate zu festgelegten Songs eine eingeübte Choreographie aufs Parkett gelegt, danach wechseln Musik und Choreographie.

Wie bei Dance-Workouts üblich, wird auch bei SH’BAM der ganze Körper trainiert, allen voran aber Beine, Taille, Po, Schultern und Arme. Zudem wird das Abnehmen sehr gut unterstützt, lassen sich doch in einem 45-minütigen Workout bis 400 Kalorien verbrennen. Ansonsten trägt SH’BAM zur Verbesserung der körperlichen Fitness, Koordination und Ausdauer bei, wobei dank des hohen Spaßfaktors ein anstrengendes Trainingsgefühl während des Workouts nicht wirklich wahrgenommen wird.

Wir hoffen, wir konnten euren Horizont in Sachen Dance-Workouts erweitern und vielleicht habt ihr ja eine interessante Zumba Alternative für euch entdeckt. Falls ihr noch empfehlenswerte Kurse oder Programme kennt, die ähnlich wie Zumba sind, dann bitte gleich als Kommentar mitteilen.

P90X Workout – extremes Home Fitnessprogramm aus den USA

Bei „P90X“ könnte man schnell an einen Kumpel der beiden Star Wars-Droiden R2-D2 und C-3PO denken, doch weit gefehlt. Hierbei handelt es sich um das derzeit angesagte und beliebteste Home Fitnessprogramm in den USA. Hinter dem Kürzel versteckt sich die Bezeichnung „Power 90 Extreme“ und bezeichnet ein DVD-Trainingsprogramm Set, mit dem man in 90 Tagen fitter, schlanker und durchtrainierter werden soll. Was steckt dahinter? Wir stellen euch P90X mal etwas genauer vor!

Was Home Fitnessprogramme angeht, bin ich von Hause aus kritisch. Vor allem, wenn die Workouts auch noch mit den guten, alten Vorher-Nachher-Bildern beworben werden, die einem einen unfassbaren Traumbody in wenigen Wochen suggerieren. Okay, bei P90X verhält es sich nicht anders und auch hier werden wieder die typischen Fitness-Werbemittel hervorgezaubert. Aber wenn ein Fitnessprogramm Abermillion Mal bei Youtube geklickt und generell ein gutes Feedback bekommt sowie bei Amazon bei fast 1.500 Kundenrezensionen eine Bewertung von 4,5 von 5 möglichen Sternen bekommt, wird man zumindest neugierig. Keine Frage, in den USA ist Power 90 Extreme – kurz P90X – voll im Trend.

P90X DVD Set © Wikipedia

P90X: Das sind die Trainingsinhalte

Das Workout kann jeder zu Hause absolvieren, wobei jeden Tag ein 60 minütiges Workout (bzw. 90 Minuten beim Yoga Workout) auf dem Programm. Das P90X Trainingsprogramm ist auf 90 Tage ausgelegt und umfasst 12 DVDs und ist in 3 verschiedenen Phasen aufgebaut, wobei das Workout das „Muscle Confusion“ Prinzip verfolgt ist. Darunter ist zu verstehen, dass die Workouts und Übungen sehr unterschiedlich sind und sich der Muskel somit erst gar nicht an das Training gewöhnt werden kann – die Muskulatur wird „verwirrt“. Auf diese Weise wird ein Stagnation verhindert und der Trainings- und Abnehmerfolg bleibt besser erhalten, als wenn immer wieder nach dem gleichen Trainingsplan mit den gleichen, immer wiederkehrenden Übungen trainiert wird. Vor allem Kraftsportler kennen diesen sog. Plateau-Effekt, weswegen man auch seinen Trainingsplan alle 4 bis 6 Wochen ändern sollte.

Von Krafttraining über Cardioworkout bis Yoga – alles enthalten

Ein weiterer Vorteil des P90X Fitness-Programms ist die Integration von ganz verschiedenen Trainingsarten. So setzt sich das Workout aus einem muskelspezifischem Krafttraining (Splittrainings), Cardioworkout, Material Arts (Kampfsport-Übungen wie Tritte und Schläge), Plyometrics (Sprungtraining), Yoga, Pilates und Stretching zusammen. Das Ergebnis ist ein zwar äußerst intensives Intervalltraining, welches aber sehr bunt und abwechslungsreich gestaltet ist, was sich nicht zuletzt auch positiv auf die Motivation auswirkt. Das Ziel beim P90X ist somit klar definiert: „Get in the best shape of your life“ („Komme in die Form deines Lebens“)!

Intensives Ganzkörpertraining mit vielen Effekten

Das DVD Home Fitnessprogramm P90X darf als ein Ganzkörpertraining beschrieben werden, dass die Fettverbrennung ankurbelt und das Abnehmen unterstützt sowie den Aufbau von Kraft, Muskeln, Ausdauer, Agilität, Koordination und Beweglichkeit verbessert. Abgerundet wird das ganze durch einen ausführlichen Ernährungsplan („Nutrition Plan“), der für den Erfolg des Trainingsprogramms sehr wichtig ist – ganz egal, welche Ziele man auch immer erfolgt: Gewichtsabnahme, Muskelaufbau oder das Erreichen eines besseren Fitnesslevels.

Der Ernährungsplan lässt sich problemlos auch von Anfängern umsetzen und leicht verständlich. Man erhält Hinweise und Tipps, welche Nahrungsmittel man bevorzugt essen sollte und darüber hinaus wird eine Art Baukasten-Prinzip verfolgt, so dass sich jeder nach persönlichen Vorlieben seine Ernährung zusammenstellen kann. Ein kleines Rezeptbuch gibt dabei auch ein paar leckere und gesunde Anregungen.

Equipment: Welches Zubehör braucht man für P90X?

Doch ganz ohne einige Fitnessgeräte und Trainingszubehör geht es bei P90X leider nicht. Folgende Utensilien sind erforderlich:

  • Kurzhanteln – für diverse Arm- und Beinübungen
  • Klimmzugstange – für diverse Rückenübungen (für Frauen kein absolutes Muss)
  • Expander bzw. Tubes – als praktische Ergänzung oder Alternative für Hanteln und Klimmzugstange, um diese Übungen zu simulieren; besonders für Anfänger empfehlenswert
  • Yogamatte – für weicheren und rutschfesten Untergrund für verschiedene Bodenübungen
  • Pulsuhr (optional) – um die gewünschte Herzfrequenz beim Cardiotraining zu kontrollieren
  • Liegestütz-Griffe (optional)
  • Gymnastikball (optional)
  • Trainingshandschuhe (optional)

P90X: Disziplin und Kampfgeist als Voraussetzung

Wer Erfolg mit P90X – es müssen ja nicht gleich Zauberergebnisse a la Vorher-Nacher-Bilder aus der Werbung sein – haben will, muss aber einige wichtige Regeln befolgen und Grundeigenschaften an den Tag legen: Knallharte Disziplin, regelmäßiges Training sowie die Bereitschaft, sich täglich zu „quälen“ und dabei sein Bestes zu geben. Und das konstant über einen Zeitraum von 90 Tagen – 3 Monate! Wer P90X bis zum Ende durchhält, wird mit Sicherheit vorzeigbare Ergebnisse erzielen.

Selbstverständlich lässt sich das aber auch mit herkömmlichem Kraft- und Ausdauertraining gute Erfolge erzielen, wenn regelmäßig und intensiv trainiert wird und zugleich auf die Ernährung geachtet wird. Aber wer lieber „an die Hand genommen“ werden will und keine Lust und Zeit für den Besuch im Fitnessstudio hat, sollte sich durchaus das trendige und beliebte Home-Fitness Workout von P90X genauer ansehen. Interessenten finden hier sowie auf der offiziellen Homepage weitere Informationen und können die DVD-Box P90X samt Ernährungsplan und Kalender zur Dokumentation der Fortschritte direkt bei Amazon zum Preis von 129 Euro bestellen.

Nordic Cross Skating: gesundes, effektives Training auf Rollen

Nordic Cross Skating ist eine sehr gesundes, effektives Ausdauertraining, das viele Vorteile verspricht. Zudem ist der an Ski-Langlauf erinnernde Sport für Anfänger sehr gut geeignet, da man sich auf speziellen Inline-Skates bewegt, die über Bremsen verfügen und gut haftende Luftreifen besitzen, wodurch das Erlernen der Technik im Vergleich zum Inline-Skaten wesentlich einfacher ist. Egal ob zum Abnehmen, Konditionsaufbau, für die eigene Gesundheit oder einfach nur um seinen Bewegungsdrang auszuleben: Nordic Cross Skating ist die perfekte Wahl.

Nordic Cross Skating stammt wie Nordic Walking aus Finnland und ist auch unter der Bezeichnung Nordic Blading oder Nordic Inlineskating bekannt. Der Ausdauersport schont aufgrund der sanften, gleichmäßigen Rollbewegung die Gelenke und ist daher für all diejenigen eine gute Alternative, die aufgrund von Gelenkproblemen aufs Joggen verzichten müssen. Nordic Cross Skating ist ein idealer Gesundheitssport für Jung und Alt, der sowohl die Fettverbrennung ankurbelt und dadurch das Abnehmen unterstützt. Dank des Stockeinsatzes wird neben den Bein- und Pomuskeln auch der gesamte Oberkörper mittrainiert.

 

Kalorienverbrauch beim Nordic Cross Skating

Besonders zum Abnehmen ist dieser Ausdauersport prädestiniert, da der Energieverbrauch ähnlich hoch wie beim klassischen Skilanglauf ist. Allein schon durch die hohe Muskelbeanspruchung des Ober- und Unterkörpers lassen sich im Vergleich zum Inline-Skating bis zu 40 Prozent mehr Kalorien verbrauchen. Ein 70 kg schwere Person verbrennt in 15 Minuten Nordic Cross Skating über 150 Kalorien. Beim Inline-Skating liegt der Wert bei 110 Kalorien. Zudem ist der Sport – wie jedes Ausdauertraining – die beste Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Stoffwechselkrankheiten.

Die gut haftenden Luftreifen an den Skates sorgen für einen geringen Rollwiderstand, sodass ohne großen Kraftaufwand hohe Laufgeschwindigkeiten erreicht werden. Bei Bedarf lässt sich der Rollwiderstand der Räder erhöhen. Das Tempo kann natürlich jeder nach eigenen Vorlieben wählen, wobei das normale Trainingstempo meist zwischen 10 bis 15 km/h liegt. Nordic Cross Skating ist in erster Linie für flaches Terrain geeignet, kann aber auch problemlos auf Naturböden im Wald oder im bergigen Gelände betrieben werden.

Ausrüstung und Kosten für Nordic Cross Skating

Auch wenn das Trainingstempo nicht sonderlich schnell ist, sollte man beim Training Schutzkleidung wie Helm und Protektoren tragen. Handschuhe garantieren darüber hinaus einen besseren, rutschsicheren Griff an den Stöcken. Im Folgenden eine Übersicht über die benötigte bzw. empfohlene Ausrüstung (mit ungefähren Preisangaben) für das Nordic Cross Skating:

  • Nordic Cross Skates (Preis: 230 bis 320 Euro)
  • Nordic Skating Stöcke (Preis: 50 bis 120 Euro)
  • Handschuhe (Preis: 15 bis 30 Euro)
  • Helm (Preis ca. 50 Euro)
  • Protektoren (Preis ca. 25 Euro)
  • vllt. noch spezielle Funktionskleidung (Hose, Shirt, Jacke)

Bei den Nordic Cross Skates gibt es spezielle Modelle, die mit den eigenen Schuhen getragen werden können. Man schnallt die Skates quasi nur an und los geht’s. Diese Konzept hat sich im Vergleich zu den fest montierten Skates immer mehr durchgesetzt und bietet den Vorteil, dass man notfalls auch zu Fuß weiter wandern kann, wenn der Untergrund zum Fahren ungeeignet ist.

Kostengünstiger Unterhalt

Zwar muss man im Fall einer komplette Erstanschaffung zum Nordic Cross Skating mit mindestens 300 Euro rechnen, dafür sind aber die laufenden Kosten sehr gering. Und im Vergleich zum klassischen Skilanglauf, den man nur im Winter betreiben kann, entstehen keine Dauerkosten wie das Wachsen der Skier. Hin und wieder müssen bei den Skates die Kugellager und Bremsbeläge gewechselt werden, die aber recht lange halten, doch ansonsten ist das gesamte Material sehr langlebig ist.

Kurse für Anfänger empfehlenswert

Auch wenn der Einstieg und das Erlernen der Technik beim Nordic Cross Skating nicht allzu schwer und mit Skilanglauf vergleichbar ist, kann es nie schaden, zu Beginn an einem Nordic Cross Skating Kurs teilzunehmen. Hier bekommt man die korrekten Bewegungsabläufe sowie Falltechniken am besten erklärt. Wer sich alles selber beibringt, läuft natürlich Gefahr, sich eine falsche Technik und Körperhaltung anzueignen, die über kurz oder lang zu Rückenschmerzen oder anderen Beschwerden führen kann und den Spaß am Nordic Cross Skating schnell verfliegen lässt.

Nordic Cross Skating verspricht viel Abwechslung

Auch wer auf der Suche nach Abwechslung ist, findet beim Nordic Cross Skating verschiedene Varianten, in denen man sich ausprobieren kann. Neben Gruppenfahren oder Training-Treffs gibt es diverse Straßen-Wettkämpfe (bspw. Marathon) oder Cross-Wettkämpfe im leichten Gelände. Selbst Biathlon mit Leichtgewehren ist möglich und wer will, kann eine Nordic Cross Skating-Tour über mehrere Stunden oder Tage planen.

Auf diesem Portal findet ihr viele tolle Tipps und Infos zum Nordic Cross Skating.

Krav Maga: Fit und sicher mit Selbstverteidigungsport aus Israel

Krav Maga ist ein Selbstverteidigungssport bzw. -System, das aus Israel stammt und sich bei Privatpersonen einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Kein Wunder, denn mit dieser Kampftechnik kann man sich nicht nur in brenzligen Situationen effektiv zu Wehr setzen und stärkt zugleich sein Selbstvertrauen, sondern darüber hinaus wird die Fitness gefördert und der Stress abgebaut.

Krav Maga, was so viel wie Kontaktkampf bedeutet, eignet sich durchaus auch als Fitnesssport, ist aber noch ein Geheimtipp. Doch die Anzahl der Teilnehmer in den angebotenen Krav Maga Kursen steigt ständig an und stößt dabei auf große Begeisterung. Gerade wer den ganzen Tag im Büro hockt oder wer nach einem langen harten Arbeitstag eine Möglichkeit zum Stressabbau sucht, ist bei diesem Training richtig aufgehoben. Aber natürlich auch jeder, der sich im Falle der Fälle zu verteidigen wissen will.

Krav Maga: Kampfsystem für Jedermann

Krav Maga hat einen militärischen Ursprung und wurde als Nahkampfmethode für die israelische Armee entwickelt und hat sich auch bei der Polizei bewährt.

Krav Maga © Flickr / Gov_Ba
Krav Maga © Flickr / Gov_Ba

Es beinhaltet vorwiegend verschiedene Schlag- und Tritttechniken, aber auch typische Grapplingelemete wie Hebel und Bodenkampf werden bei diesem Selbstverteidigungssystem gelernt. Auf Anhieb klingt das vielleicht etwas martialisch und durchaus kompliziert und anspruchsvoll, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn Krav Maga setzt auf instinktive und einfache Bewegung, so dass wirklich jeder die Techniken schnell erlernen kann – unabhängig vom Alter, Größe, Geschlecht oder Fitnesslevel.

Geringe Anzahl an Techniken

Die Handgriffe und Tritte sind im Vergleich zu vielen anderen Kampfsportarten relativ simpel und sollen primär Angriffe mit oder ohne Waffe abwehren. Die Anzahl der Techniken (Griffe und Tritte) wird bewusst gering gehalten und basiert auf natürlichen Reflexen, sodass es nur einen überschaubaren Trainingsaufwand benötigt, um sich mit Krav Maga vertraut zu machen und die Techniken zu verinnerlichen und jederzeit abrufen zu können.

Krav Maga: Gezielte Stressdrills im Training

Die oftmals bei anderen Selbstverteidigungskurse erlernten Techniken bringen in der Realität herzlich wenig, wenn die Psyche in einer gefährlichen Situation versagt. Dem wird beim Krav Maga entgegengewirkt, da die Trainer und Instrukteure gezielt auf „Stressdrills“ setzen. So wird auf die Teilnehmer mit gezielten Übungen Druck ausgeübt, die den eigenen Puls zum Rasen und das Adrenalin zum Steigen bringen.

Diese bewusste Vorgehensweise und psychische Vorbereitung hat den Vorteil, dass auch unter Anspannung die einzelnen Abwehrmechanismen ganz automatisch ablaufen. Die Teilnehmer profitieren aber nicht nur von diesem Wissen und Können, sondern darüber hinaus auch durch die Ausstrahlung eines stärkeren Selbstvertrauens. Krav Maga Teilnehmer werden sich so abends in der U-Bahn weitaus sicherer fühlen, da sie wissen, sich im Notfall zu helfen. Man wird quasi sein eigener Bodyguard. Und wer Selbstsicherheit ausstrahlt wird nicht so schnell eine Zielscheibe von Angriffen.

Vorteile von Krav Maga in der Übersicht

  • leicht zu lernen
  • für jeden geeignet
  • auf natürlichen Reflexen basierend
  • mentales und körperliches Training
  • unter hartem Einsatz bewährt
  • umfassend in der Verteidigung
  • Stressabbau

Wer sich das israelische Kampfsportsystem Krav Maga interessiert, findet in jeder größeren Stadt diverse Angebote. Krav Maga Kurse werden dabei auch speziell für Frauen oder in Form von Wochenendseminaren bzw. Kompaktkursen angeboten.

Snowbull: Highspeed-Rodeln mit Carving Ski-Schlitten

Wer für den Winter noch nach einem neuen Trendsportgerät sucht und dabei dem klassischen Rodeln etwas mehr Speed, Action und Innovationen spendieren will, sollte sich den „Snowbull“ genauer ansehen. Bei diesem Pisten-Reittier aus Österreich handelt es sich um eine Mischung aus Schlitten und Skier! Was darf man sich von einer turbulenten, wendigen und flotten Fahrt Richtung Tal mit dem Snowbull versprechen?

Österreich ist die Heimat des Wintersports. Kein Wunder, dass sich mit dem Snowbull nun auch ein neuartiger Schlitten aufmacht, den klassischen Rodelsport von der Alpenrepublik aus weltweit ein Stück weit zu revolutionieren.

Snowbull: Schlittenfahren mit Höchstgeschwindigkeit

Besonders wem das gängige Schlittenfahren im Laufe der Jahre zu langweilig geworden ist, wird mit dem Sportgerät seine wahre Freude haben. Denn diese Schlitten-Ski-Kombination macht mit der veralteten Rodeltecknik und Abfahrten auf Stahlkufen Schluss. Stattdessen setzen die Macher von Snowbull auf Atomic Carving-Ski. Auf den Skiern befindet sich eine Sitzkonstruktion, auf denen sich der Fahrer rücklings hinlegt und die Beine leicht spreizt, damit sie auf die parallel verlaufenden Skier abgelegt werden. Allein durch die dadurch entstehende Aerodynamik sind beim Rodeln mit dem Snowbull weitaus höhere Geschwindigkeiten realisierbar als auf einem klassischen Schlitten. Für eine angenehme und bequeme Liegeposition während der Fahrt können die Füße in entsprechende Halterung auf den Skiern abgelegt werden.

 

Lenken und Bremsen mit Snowbull

Zum Lenken des Snowbulls gibt es eine spezielle Lenktechnologie. So befinden sich links und rechts auf Höhe der Hüfte zwei Stangen, die das Lenken unterstützen. Auf diese Weise kommt es zum Kantendruck auf die Skier und zugleich genießt der Fahrer einen sicheren und ausgezeichneten Halt – selbst auf härteren Pisten. Mit dem Snowbull sind extreme Carvingturns sowie kontrollierte Driftschwünge möglich, sodass sich ein richtiges und außergewöhnliches Racing-Feeling garantiert wird. Diese wird durch die Liegeposition und den extrem niedrigen Schwerpunkt verstärkt.

Aber Geschwindigkeit nicht alles. Denn hin und wieder muss natürlich gebremst werden. Und auch hier bietet der Snowbull ein innovatives und ausgeklügeltes System, das einfach genial und genial einfach ist. Zum Drosseln der Geschwindigkeit muss man sein Gewicht nach hinten verlagern und schon kommt eine Metallbremse zum Einsatz.

http://www.youtube.com/watch?v=mrdKSyTNYBc

Leichter Transport dank geringem Gewicht

Darüber hinaus kann der Snowbull-Schlitten mit seiner Leichtigkeit punkten. So bringt das Fusportgerät für den Winter gerade einmal 7 kg auf die Waage, die Carbo-Version ist noch deutlich leichter. Somit lässt sich das Leichtgewicht wunderbar vom Besitzer unterm Arm tragen. Darüber hinaus ist der Snowbull in wenigen Handgriffen zerlegbar, was den Transport ebenfalls erleichtert. Auch das Design des neuen Pisten-Flitzers erfüllt alle Voraussetzungen, um gerade die jüngere Zielgruppe zu überzeugen: leicht, schnittig, schnell!

Snowbull im Praxistest

Das aber aller Anfang schwer ist, beweist der Snowbull Praxistest. Es dauert schon einige Zeit und es bedarf ein paar Abfahrten, bis man das Gerät kontrolliert. Bis es soweit ist, sind einige Schnee-Bekanntschaften beim Abbremsen einzuplanen, zumal der Schlitten in kürzester Zeit mächtig Tempo aufnimmt. Doch mit der Zeit macht man sich mit dem Untersatz und der Lenkung vertraut und dem rasanten Rodel-Spaß steht nichts mehr im Wege. Selbst Sprünge sind mit dem Snowbull kein Problem, sodass auch Freestyler voll auf ihre Kosten kommen werden. Hinweis: Die Landungen fallen in der Regel aber eher unsanft aus.

Daten & Fakten zum Snowbull

  • Maße: 158 x 54 x 33 cm
  • 7 kg leicht in der Basic-Version
  • 4 kg leicht in der Carbon-Version
  • Materialien: Stahl, Aluminium, Edelstahl
  • Höchstzulässiges Fahrergewicht: 90 kg
  • Optimale Körpergröße: 165 bis 190 cm
  • Preis: ab 150 Euro

Brandneu ist der Snowbull nicht, wobei sich der Schlitten-Racer einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Für die noch frische Wintersportsaison haben die Macher eine überarbeitete Version auf den Markt gebracht. Am besten ihr informiert euch auf der Hersteller-Seite.

Fitness Bootcamps – effektives Outdoor-Training mit Spaßgarantie

Fitness Bootcamps liegen im Trend. Das naturnahe Training begeistert, ist abwechslungsreich und sehr effektiv. Auch wenn der Ton manchmal etwas härter ausfallen kann, hat das Fitness Angebot nichts mit militärischem Drill zu tun. Im Gegenteil, den Teilnehmern macht das intensive Gruppentraining richtig Spaß. Doch wie sieht so ein Training im Fitness Bootcamp eigentlich aus? Welche verschiedene Kurse werden angeboten und wo werden diese angeboten? Viele Fragen, die im Folgenden beantwortet werden.

Fitness Bootcamps haben einen militärischen Ursprung, wobei die Ausbildungsprogramme der US-Army als Vorbild diente. Doch ganz so martialisch wie beim Militär geht es in den Fitness Bootcamps nicht zur Sache. Die Teilnehmer werden weder schikaniert noch angeschrien. Dennoch kann es manchmal laut und die Tonart etwas rauer werden – aber immer vor dem Hintergrund, die „Booties“ anzutreiben und zu motivieren.

Was bringt Bootcamp Fitness?

Fitness Bootcamps finden überwiegend in der freien Natur statt und werden als Gruppentraining absolviert. Das Training fördert Kraft, Fitness, Ausdauer, Koordination und Flexibilität, aber auch das Durchhaltevermögen, Widerstandsfähigkeit oder Teamgeist sowie das Vertrauen in die eigene Leistung wird verbessert. Darüber hinaus kurbelt das effektive Training die Fettverbrennung an, so dass man bei einer regelmäßigen Teilnahme schnell Abnehmen und das Körperfett verringern wird.

Fitness Bootcamp © Flickr / Port of San Diego
Fitness Bootcamp © Flickr / Port of San Diego

Wie sieht eine Trainingseinheit aus?

Es gibt verschiedene Formen von Fitness Bootcamps, in denen spezielle Schwerpunkte gelegt werden (s.u.). Die klassische Form ist das Bootcamp Fitness. Eine Einheit dauert in der Regel 60 Minuten, wobei Aufwärmen und Cool-Down inklusive sind. Im Vergleich zum Training im Fitnessstudio gibt es ein paar Unterschiede. Das Gruppengefühl, die frische Luft und auch die Übungen sind anders. Denn statt Kraftmaschinen und klassische Freihanteln ist beim Fitness Bootcamp der eigene Körper das wichtigste Trainingsgerät. Ob Strecksprünge, Kniebeugen, Liegestütz, Ausfallschritte, Sprints auf der Stelle oder Situps – um nur einige Fitness Bootcamp Übungen zu nennen – stehen auf dem Programm. Diese Kraftübungen ohne Geräte kennt jeder, sie sind enorm effektiv und werden allein oder mit Partner bzw. im Team durchgeführt. Bei einem Fitness Bootcamp wird auch immer die Natur mit ins Training involviert, schließlich wird bei Wind und Wetter an der frischen Luft im Park oder im Wald gemeinsam geschwitzt. Baumstämme fungieren als Hanteln oder Zusatzlasten, Trainingsbänke werden beim Bauchmuskeltraining eingebaut oder Treppen kurzerhand zum Wadenstrecken umfunktioniert.

Aber natürlich gibt es auch spezielle Gerätschaften, die aus dem Bereich des funktionellen Fitnesstraining kommen. Angefangen von altbekannten Medizinbällen oder Kugelhanteln bis hin zu dicken Seilen, die um einen Baum gelegt und durch Muskelkraft wellenförmig in Bewegung versetzt werden.

Für wen sind Fitness Bootcamps geeignet?

Die Teilnahme an einem Fitness Bootcamp ist für jeden geeignet. Natürlich ist ein gewisses Fitnesslevel von Vorteil, doch entscheidend dabei ist, dass man sich vom Trainer motivieren lässt und auch bereit ist, bis an seine Grenzen zu gehen. Und an diese wird man beim Bootcamp Training garantiert kommen. Wer keine Lust auf monotones Krafttraining in stickigen Fitnessstudios hat, sich aber allein nicht für ein hartes Individualtraining motivieren kann, dem kann die Teilnahme an einem Fitness Bootcamp nur wärmsten empfohlen werden. Doch dabei lauert eine Gefahr: Selbstüberschätzung! Viele unterschätzen die Intensität des Trainings oder leisten sich gruppeninterne Wettkämpfe – vielleicht mit dem Arbeitskollegen. So kann der eigene Ehrgeiz schnell zum Kreislaufkollaps führen. Hier haben die Trainer eine wichtige Funktion und große Verantwortung.

Liegestütze © Flickr / Urban Mixer

Wo gibt es Fitness Bootcamps?

Nachdem die Bootcamps die USA, Australien und auch England schnell erobert haben und dort mittlerweile zum festen Bestandteil der Fitnessszene gehören, schwappt die Outdoor-Power-Workout-Welle auch immer mehr nach Deutschland rüber. In allen großen Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln oder München werden entsprechende Kurse angeboten und überall treffen sich die Sportfreaks auf der Wiese, im Park oder Wald zum intensiven Kleingruppentraining. Unabhängig von Fitness Bootcamps ist bei vielen Menschen ein verstärkter Drang zum Outdoor-Fitness zu erkennen, was durch die wachsende Zahl der öffentlichen Fitnessparcours bestätigt wird, wobei selbst die guten, alten Trimm-dich-Pfade wieder sehr beliebt sind.

Große Auswahl an Fitness Bootcamp Kursen

Die meisten Fitness Bootcamps haben eine große Auswahl an Kursen und Events im Angebot. Die klassische Variante ist ein regelmäßig stattfindendes Gruppentraining, welches über mehrere Wochen geht und als Trainingsblock konzipiert ist. Diese Kurse sind sowohl für Einzelpersonen, Freunde aber auch für Firmen oder Vereine sehr interessant. Die Kosten liegen bei ca. 10 bis 15 Euro pro Stunde und Teilnehmer.

Darüber hinaus gibt es spezielle Events, die über mehrere Stunden oder auch in Form eines verlängerten Wochenendes stattfinden. Aber auch wer sich für den nächsten Strandurlaub in Form bringen will, kann sich hierfür für ein Bikini Bootcamp anmelden, die speziell für Frauen angeboten werden. Ein weiterer interessanter Ansatz bietet das Wedding Bootcamp, bei dem Hochzeitspaare für ihren großen Tag noch etwas „Körper-Tuning“ betreiben können. Aber auch wer sich für eine Sporteignungsprüfung für das Sportstudium oder die Polizei vorbereiten will, findet bei vielen Anbietern entsprechende Kurse.

Fazit: Überzeugendes Konzept lädt zur Teilnahme

Das Konzept der Fitness Bootcamps ist überzeugend und kommt bei den Teilnehmern gut an. Die Gruppendynamik wird dabei als Erfolgsgeheimnis gesehen, zumal die gemeinsame Anstrengung verbindet. Darüber hinaus macht das Workout in freier Natur auch noch Spaß und man tut etwas gutes Körper, Geist und Seele. Das Training ist effektiv und intensiv, ist aber ideal um sich körperlich fit zu halten oder zu werden.

Wer von Fitness Bootcamps noch nicht überzeugt ist, sollte einfach mal bei seiner Joggingrunde ein paar Outdoor-Fitnessübungen wie Liegestütze, Strecksprünge und Co. einbauen. Ihr werdet sehen, dass schafft nicht nur Abwechslung und trainiert den Körper, sondern macht auch noch Spaß.