Anti Gravity Yoga – schwerelos den Körper trainieren

Ein Training der besonderen Art liefert das Anti Gravity Yoga. Hierbei hängen die Kursteilnehmer mittels eines Tuch in der Luft, wodurch ein Gefühl der Schwerelosigkeit vermitteln werden soll.

Trotz des Namens hat Anti Gravity Yoga eigentlich wenig mit Yoga zu tun, da kein spiritueller Anspruch vorliegt. Vielmehr stellt es ein neuartiges Workout dar, bei dem einige Elemente aus Pilates, Tanz, Yoga und Fitness miteinander verbunden werden.

Tuch steht im Mittelpunkt

Anti Gravity Yoga cc Flickr / yelp.com
Anti Gravity Yoga cc Flickr / yelp.com

Die Hauptrolle beim Anti Gravitiy Yoga spielt ein trapezförmiges Tuch, welches von der Decke hängt. In diesem kann man kopfüber im Stile einer Fledermaus hängen, wie in seinen Kindheitstagen freihändig schaukeln, wie Marionetten auf und ab hüpfen oder einfach wie in einer Hängematte liegen. Man kann erahnen, dass beim Anti Gravity Yoga durchaus auch der Spaß (s. Video) eine wichtige Rolle spielt, während man zeitgleich alle Muskelgruppen gut trainiert.

Übungen leichter umsetzbar

Die Übungen bei diesem neuen Fitness-Trend basieren auf der klassischen Asanas, die typischen Körperhaltungen im Yoga. Durch den Einsatz des Tuches sollen diese teilweise aber einfacher umsetzbar sein. So kann zum Beispiel bei einbeinigen Übungen ein Bein in das Tuch gelegt werden. Ein besonderer Reiz stellen die Kopfüberhaltungen dar, die vor allem für Verkrampfungen im Nacken prädestiniert sind. Anti Gravity Yoga – schwerelos den Körper trainieren weiterlesen

Piloxing – Fitness Trend kombiniert Pilates und Boxen

Um endlich wieder einen fitten, festen und schlanken Körper zu haben, ist es mittlerweile schon zum Trend geworden, Sportarten zu kombinieren. Das ist auch bei Piloxing der Fall. Ein für Frauen kombiniertes Workout, das den ganzen Körper trainiert.

Bei dieser „Fusion“ hat die Erfinderin Viveca Jensen einfach Elemente aus Boxen und Pilates vermischt. So sind bei einem typischen Workout neben Schattenboxen auch Balanceübungen fester Bestandteil. Das Training ist sehr kraftbetont und sorgt für einen hohen Kalorienverbrauch. Laut Jensen werden dabei bis zu 800 Kalorien verbrannt.

Und wer regelmäßig Piloxing betreibt, sei es in einem Fitnessstudio oder alternativ mit Hilfe einer DVD, wird quasi alle Muskeln stärken. Von Bauch, Beine, Po bis hin zur Arm-, Rücken- oder Schultermuskulatur. Wer die Intensität des Trainings noch etwas steigern möchte, kann sich beispielsweise beim Schattenboxen zusätzlich leichte Gewichte um die Handgelenke schnüren.

Bei einigen Hollywood-Stars wie Hilary Duff oder Nicolette Sheridan steht Piloxing hoch im Kurs. „Ich bin nach jeder Trainingseinheit total platt“, erklärte Duff. „Am besten gefällt mir, das sowohl Hintern wie auch Bauchmuskeln gut trainiert werden. Genau das, was ein Mädchen will, oder?“

Frauen, die auf der Suche nach einem schweißtreibenden Training sind, könnten vielleicht in Piloxing den richtigen Sport gefunden haben.

Auf der Piloxing-Homepage könnt ihr noch weitere Eindrücke des Trendsports gewinnen.

Bauch-Beine-Po-Übungen

Gerade im Winter lässt man sich gerne gehen, da weite Pullis und dicke Wintermäntel ideal sind, um kleine Sünden, die sich in Gestalt kleiner Speckröllchen zeigen, zu verstecken. Dabei wäre jetzt die ideale Zeit, um sich für den Sommer und den Strand in Form zu bringen. Da vor allem der Bauch, die Beine und der Po für viele zu Problemzonen werden, sollte mit gezielten Übungen dafür gesorgt werden, dass Muskeln auf- und Fett abgebaut werden.

Einen flachen Bauch sowie knackige Oberschenkel und einen stahlharten Po wie Madonna – ein Traum, der nur mit regelmäßigem Training zu erreichen ist. Bauch – Beine – Po-Training mindestens dreimal die Woche oder besser noch eine halbe Stunde täglich in Kombination mit einer gesunden, fettreduzierten Ernährung sorgen für schnelle erste Erfolgserlebnisse. Gerade für Fitnesseinsteiger ist eine professionelle Anleitung auf DVD oder die eines persönlichen Fitnesstrainers von Vorteil. Natürlich gibt es ein paar klassische Bauch – Beine -Po-Übungen, die man auch gut zuhause ausführen kann.

Auch für Anfänger sind zehn Minuten pro Problemzone nicht zu viel. Natürlich muss zuerst immer der Schweinehund überwunden werden. Da hilft es, sich selbst schon in Bestform im Bikini oder der Badehose am Strand vorzustellen. Das bringt zusätzlich einen kleinen Motivationsschub. Vor den Übungen empfiehlt es sich, den Körper aufzuwärmen, indem ca. fünf Minuten auf der Stelle gegangen oder gelaufen wird.

Um Po und Oberschenkel in den Griff zu kriegen, bietet sich die Fersenpresse an. Dabei legt man sich auf den Bauch, nimmt die Arme nach vorne und verschränkt die Hände vor der Stirn. Dabei sollen die Zehenspitzen den Boden berühren. Nun hebt man beide Beine ein paar Sekunden lang gleichzeitig etwa fünf cm hoch. Eine Wiederholung von fünf bis zehnmal reicht anfangs vollkommen aus. Bei der Problemzone Bauch gibt es nach wie vor den Klassiker, die Sit-ups. In Rückenlage werden die Füße aufgestellt und die Arme entweder hinter den Kopf gelegt oder geradeaus gestreckt. Nun muss der Oberkörper so weit wie möglich nach vorne gebracht werden. Bis zu fünfzehn Wiederholungen wären hier optimal. Dann lässt der Waschbrettbauch auch nicht mehr allzu lange auf sich warten!

Mit Power Yoga fit und entspannt!

Einmal mehr schwappt ein neuer Sporttrend aus den USA nach Europa: Power Yoga, eine dynamisierte Form des Hatha-Yoga. Man sollte meinen, Power und Yoga passt irgendwie nicht zusammen, aber – weit gefehlt! Gerade für fitnesserprobte Yogaanfänger, die sich gerne richtig verausgaben und mit „normalem“ Yoga nie viel anfangen konnten, ist das Power Yoga eventuell genau das Richtige. Auch dieses sorgt bei regelmäßigem Training für eine Steigerung des Wohlbefindens, Kräftigung der Muskulatur und eine nahezu geschmeidige Beweglichkeit. Zudem hat es eine äußerst positive Wirkung auf viele gesundheitliche Probleme. So soll Power Yoga bei Migräne oder Schlafstörungen für Linderung sorgen und sogar bei seelischer Unruhe oder Verdauungsproblemen helfen. Die fernöstliche Gymnastik steht sogar in dem Ruf, für eine bessere Haltung, Steigerung des Selbstbewusstseins und somit für eine insgesamt stärkere Ausstrahlung und größere Attraktivität zu sorgen. Wenn das nicht rosige Aussichten sind!

Die neue Sportart, die jetzt auch in Deutschland immer mehr Menschen begeistert, wurde von Bryan Kest, dem Yogaguru der Hollywoodstars entwickelt. Die meisten Fitnessstudios sind schon auf den Trendzug aufgesprungen und bieten die äußerst vielseitige sowie effektive Sportart in diversen Kursen an. Man sollte zumindest die Möglichkeit der kostenlosen Schnupperstunde nutzen, die von vielen Studios angeboten werden. In dieser Zeit kann man dann feststellen, ob der neue Trend wirklich Hand und Fuß hat oder ob mal wieder viel Lärm um Nichts gemacht wird. Durch die professionelle Anleitung eines qualifizierten Trainers schaffen es auch Anfänger, das Vorgegebene sehr schnell umzusetzen. Während des 90-minütigen schweißtreibenden Trainings wird auch Fitnesserprobten schnell klar, dass Power Yoga nicht in die Esoterikecke zu stellen ist. Die einzelnen Positionen der Yoga Übungen, die ohne Pause miteinander kombiniert werden, verlangen den Teilnehmern durchaus einiges ab. Innerhalb kürzester Zeit werden sich die meisten schon über die ersten Erfolge freuen. Stars wie Madonna, Gwyneth Paltrow und Sting schwören jedenfalls darauf!

Entspannt und fit durch Taijiquan (Tai-Chi-Chúan)

Taijiquan ist eine der ältesten Volkssportarten und stammt aus der Volksrepublik China. Taijiquan ist eine hoch entwickelte innere Kampfkunst die den Körper fit hält, die Konzentrationsfähigkeit steigert und zusätzlich Entspannung für die Seele beinhaltet. Die vereinfachte Form des Taijiquan eignet sich bestens um entspannt in den Tag zu starten und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Bewegungen des Taijiquan sind in allen chinesischen Kampfkünsten erhalten und grundsätzlich sind die Bewegungskombinationen bestens für den Bereich der Selbstbeteiligung geeignet. Das Bewegungssystem des Taijiquan enthält sehr viele Grundlagen der Qigong Systeme und doch sind die Bewegungskombinationen zwischen Qigong und Taijiquan sehr unterschiedlich. Jede Bewegungseinheit setzt sich aus mehreren Bildern oder anders ausgedrückt, aus mehreren Einzelbewegungen zusammen. Wichtig sind beim Taijiquan die fliesenden Bewegungen die die gesamte Körpermuskulatur beanspruchen. Die längste Übung besteht aus 100 Einzelbildern, also einer Bewegungsabfolge die 100 Bewegungen beinhaltet.

Wie man sieht sehen die Bewegungsabläufe sehr einfach und wenig anstrengend aus, doch wer Taijiquan für sich entdeckt, der wird sehr schnell merken wie die gesamte Körpermuskulatur beansprucht wird und wie sie dauerhaft gestärkt wird. Selbst Profisportler greifen gerne zu Taijiquan, da hier Muskeln beansprucht werden, die bei anderen Sportarten nicht beansprucht werden.
Tailiquan hat eine lange Tradition und kann sowohl Solo als auch als Partnerübung durchgeführt werden. Bei den Partnerübungen zeigt sich deutlich, dass die Tailiquan Übungen gut sind um die Selbstverteiligung zu stärken. Die Bekannteste Partnerübung ist das Tuishou die „schiebenden Hände“. Hierbei sorgen die Taijiquan Bewegungen dafür, dass die Hände und Arme des gegenüber immer wieder vom eigenen Körper weggeschoben werden und so ein Angriff nicht möglich wird. Besondere Form ist das Waffen Taijiquan, hier wird mit chinesischen Schwertern, Säbeln, Fächern, Kurzstöcken, Langstöcken oder Speeren der Bewegungsablauf trainiert. Wer alle Formen des Taijiquan einmal live erleben möchte, kann sich auch in Deutschland Wettkämpfe ansehen, hier werden die Ausführungen der Bewegungsabläufe bewertet und dies auch bei Partnerübungen. Freie Kämpfe finden allerdings nicht statt, da Taijiquan als reine Selbstverteidigung und als effektives Fitnessprogramm gesehen werden sollte.