Fit im Büro: Tipps zum Einbauen von Bewegung in den Alltag

Die meisten Berufstätigen haben einfach zu wenig Zeit, um sich sportlich zu betätigen. Doch wer arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme verhindern will, kann dies ganz einfach tun, indem Bewegung in den Alltag eingebaut wird. Im Folgenden findet ihr ein paar Tipps, wie das Aussehen kann.

Der Mensch ist für die Bewegung gemacht. Nicht umsonst verbrachte er den größten Teil seiner Entwicklungsgeschichte der Homo sapiens mit körperlicher Arbeit. Heutzutage sieht das anders aus. Ein Großteil der Bevölkerung arbeitet am Schreibtisch und hat mit arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Dazu zu zählen Übergewicht und Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer dagegen etwas unternehmen will, ist gut beraten, Bewegung in den Alltag einzubauen.

Rad. Foto: ubrayj02 by Flickr
Rad. Foto: ubrayj02 by Flickr

Bewegung am Arbeitsplatz
Wer sich regelmäßig bei täglichen Aufgaben ein bisschen mehr bewegt, kann dadurch schnell positive Effekte erzielen. Wer beispielsweise im Stehen telefoniert, verbrennt dabei im Vergleich zum Sitzen die doppelte Menge an Kalorien. Gelegentlich sollte man auch auf das Telefon verzichten und bei der Arbeit die paar Meter zum Schreibtisch des Kollegen u Fuß zurücklegen. Auch Treppensteigen kann sich lohnen. Man ist nicht nur schneller in der nächsten Etage, sondern verbraucht mehr Energie.

Zusätzliche Bewegung auf dem Arbeitsweg
Wer nach der Arbeit auf das Fahrrad statt ins Auto steigt, tut sowohl der Umwelt als auch der eigenen Gesundheit einen Gefallen. Eine weitere Alternative: einfach mal zwei Stationen früher aus dem Bus aussteigen oder parkt das Auto in einiger Entfernung zur Wohnung.

Schon zehn Minuten leichte körperliche Aktivität schlagen mit einem Verbrauch von bis 100 Kilokalorien zu Buche. Zudem sind Bewegung und frische Luft hilfreich, um zu entspannen. Wem das aber noch nicht genug ist, dem sei die Strategie der kleinen Schritte empfohlen. So könnt ihr euch beispielsweise eure Lieblingssendung im Fernsehen vom Ergometer oder Crosstrainer aus anschauen. Dadurch bleibt ein Zeitverlust aus, da man die Lieblingssendung ohnehin sehen würde.

Falls ihr noch ein paar Tipps habt, wie man Bewegung in den Alltag einbauen kann, dann immer her damit!

Tipps: Was tun, wenn das eigene Kind keine Lust auf Bewegung hat?

Kinder und Jugendliche zum Sport zu begeistern ist nicht immer leicht. Sportarten wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen wird oft als Langweilig empfunden. Aber es gibt Alternativen, die vielleicht auch der ganzen Familie Spaß machen.

Draußen herrscht mal wieder schönes Wetter. Ideal, um mit der Familie eine schöne Wanderung zu unternehmen. In den meisten Fällen sieht das der jüngere Teil der Familie anders. Beim Laufen geht die Lust schnell verloren und Jugendliche empfinden Wandern einfach nur als öde. Was tun?

Kinder müssen sich bewegen

Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken und daheim bleiben statt Ausflüge zu planen. Denn Tatsache ist, dass Bewegung die Entwicklung und Gesundheit von Körper und Geist des Kindes gleichermaßen fördert. Grobmotorische Fähigkeiten wie Laufen, Springen, Klettern oder Balancieren sind wichtige Grundlagen für ein gesundes Körperempfinden aber auch für psychische Stabilität. Und über die Folgen von Bewegungsmangel sind wir uns alle im Klaren. Denn auch bei Kindern und Jugendlichen können bei Bewegungsmangel gravierende Folgen warten, wie folgende Übersicht aufzeigt.

Mögliche Folgen von Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen:

  • man neigt zum Übergewicht
  • Haltungsschäden
  • psychosoziale Störungen und Verhaltensauffälligkeiten
  • Lern- und Konzentrationsstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (langfristig gesehen)
  • Risiko zur Entwicklung von Diabetes (langfristig gesehen)

Viele Kinder weisen bereits jetzt schon diese Symptome auf. Wenig verwunderlich, wenn in der Freizeit immer mehr vor dem Computer, der Spielkonsole oder dem Fernseher verbracht wird.
h2>Mit Fantasie die Kinder zur Bewegung ermutigen

Daher sollte man unbedingt handelt, damit es erst gar nicht soweit kommt. Doch was tun, wenn mein Kind alles andere als ein Energiebündel ist und zu den klassischen Sportmuffeln zählt? Einfach die Fantasie spielen lassen!

Denn mit etwas Fantasie ist es manchmal gar nicht so schwer, die kleinsten Familienmitglieder zum Mitlaufen und Durchhalten zu motivieren. Als Eltern sollte man einfach beim Spaziergang durch den Wald die Augen offen halten und kleine Spiele spielen. Angefangen von ‚Wer findet den größten Tannenzapfen, das größte Schneckenhaus oder das bunteste Blatt? Wer kann den Ast am weitesten werfen?’ Zudem ruft der Wald förmlich nach Interaktivität. So kann ein umgefallener Baumstamm bspw. zum Balancieren genutzt werden. Anregungen findet ihr auch in Waldschulen oder Walderlebniszentren.

Funsport für die Teenager

Für die Kleinkinder mag mit solchen Wald-Spielchen eine ausreichende Motivation zum Spaziergang schaffen. Doch größere Kinder bzw. Teenager vom Fernseher oder der Konsole wegzukriegen, ist eine andere Liga. Tipps: Was tun, wenn das eigene Kind keine Lust auf Bewegung hat? weiterlesen