Abnehmen nach den Feiertagen

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und für viele beginnt das neue Jahr gleich wieder mit dem Diät-Stress. Schließlich hat sich der festliche Schmaus auf den Hüften angesammelt und mancher 2 – 4 Kilo zugenommen. Da heißt es: Abnehmen nach den Festtagen! Doch bitte nicht gleich eine Diät. Wir haben ganz einfache Tipps, wie ihr die überschüssigen Festagspfunde los werdet.

Lebkuchen, Weihnachtsplätzchen, Christstollen, Spekulatius, Weihnachtsgans, Silvester-Fondue und Co.: Gerade an den Feiertagen genießen wir im großem Maße und so bleibt es nicht aus, dass man über Weihnachten und Silvester ein paar Kilos zugenommen hat. Dann heißt es, den Weihnachtsspeck abzutrainieren, wobei die meisten auf irgendeine Diät zurückgreifen. Ein Fehler!

Abnehmen nach den Feiertagen: Bitte keine klassische Diät

Auch wenn man mit diesen durchaus schnell abnehmen kann, sind die Erfolge nicht von langer Dauer. Denn das Problem ist, dass die Ernährung nur für eine gewisse Zeit umgestellt wird, bis das Wunschgewicht erreicht ist.

Nach der Zeit der vielen Entbehrungen werden die meisten „rückfällig“ und kehren in alte Essgewohnheiten zurück. Doch da der Körper während der Diät primär Muskeln statt Fett abgebaut hat, wird automatisch weniger Energie verbrannt und schnell hat man die mühsam abgenommen Kilos wieder drauf. Dank des JoJo-Effekts steigt das Gewicht sogar über das Ursprungsgewicht an. Aber wie sollte Abnehmen nach den Feiertagen denn nun aussehen?

Statt die Ernährung für zwei Wochen umzustellen, ist es generell ratsam, diese langfristig gesund und ausgewogen zu gestalten. Am besten einen Blick auf die Ernährungspyramiden werfen, die anzeigen, welche Lebensmittel bedenkenlos konsumiert werden können und welche nur in kleinen Mengen auf dem Speiseplan stehen sollten. Doch das A und O ist Bewegung.

Abnehmen: Bewegung in Alltag problemlos einbauen

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Eiweiß Diät: Abnehmen mit diesen 6 Tipps

Ihr wollt abnehmen, ohne dabei Muskeln zu verlieren? Dann ist Eiweiß für dieses Vorhaben der erfolgsversprechende Nährstoff. Wir zeigen euch, welches Eiweiß und wie viel davon den Erfolg bringt und welche Produkte den Alltag erleichtern.

Eiweiß hilft beim Abnehmen. Der Nährstoff sättigt gut, heizt den Stoffwechsel an, baut Fett verbrennende Muskeln auf und verbraucht bereits zehn Prozent seiner Kalorien während der Verdauung. Das sind doch schon Mal sehr überzeugende Argumente für den Nährstoff. Studien konnten dabei beweisen, das Eiweiß in Kombination mit langkettigen Kohlenhydraten den Jo-Jo-Effekt bremst und darüber hinaus, dass ein regelmäßiger Konsum hochwertigem Eiweiß mit einem niedrigen Body-Mass-Index (BMI) einhergeht.

Auf das richtige Eiweiß achten

Protein Drink © Flickr, HealthGauge
Protein Drink © Flickr, HealthGauge

Von der Bedeutung von Eiweiß sind Fitnessprofis und Kraftsportler schon lange überzeugt. Ihre Ernährung ist nicht nur auf Muskelaufbau, sondern auch auf Fettreduzierung getrimmt. Dafür wird eine Portion Eiweiß pro Mahlzeit eingeplant. Aber längst nicht jede Quelle ist für einen gesteigerten Verzehr geeignet, zumal eiweißreiche Lebensmittel eben oft auch kalorienreich sind. Zudem können bei einem zu hohen Verzehr von minderwertigem Fleisch oder Fisch auch Antibiotika, Schermetalle oder Transfette aufgenommen werden. Doch egal wie viele Eiweiße zu welcher Uhrzeit auf den Tisch kommen, die erste Abnehmregel lautet immer: Wer zu viele Kalorie zu sich nimmt, nimmt zu!

  • 1. Tipp: Nicht zu viele Kalorien!

Praktische Einweiß-Alltagshelfer

Eine sehr gute Lösung stellen pflanzliche Lebensmittel dar. In Maßen genossen, sättigen sie gut bei wenigen Kalorien. Werde diese zudem in einer Mahlzeit kombiniert, wird sich die biologischen Wertigkeit erhöhen und man kann mehr Körpereiweiß aufbauen. Geeignete Eiweißquellen sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Nüsse und Kerne sowie Quinoa (Inkareis). Aber auch Magermilchprodukte sind für alltägliche Kost eine gute Wahl. Wer wenig Zeit und / oder sich keine kalorienarme Mahlzeit zusammenstellen kann, findet in Nahrungsergänzungsmitteln Hilfe. Besonders wenn man sich kohlenhydratarm ernähren möchte. Durch Shakes und Riegel lässt sich die Eiweißzufuhr besser planen und kontrollieren.

Doch ganz ohne selbstzubereitete Mahlzeiten geht es dann doch nicht. Zum einen, weil die besser schmecken, und zum anderen fehlen den Eiweiß-Shakes wichtige Mineralstoffe, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

  • 2. Tipp: Kalorienarme Eiweißquellen bevorzugen und Nahrungsergänzungen als schnelle Alternative nutzen!

Fettverbrennung ankurbeln

Vom letzten Abendessen bis zum Frühstück muss der Körper ohne Nahrungsenergie auskommen. Dafür nutzt er die körpereigenen Energiereserven. In erster Linie sind das Kohlenhydrate und etwas zögerlicher das Körperfett. Wird am Abend auf Kohlenhydrate verzichtet, zwingt man den Körper vermehrt auf die Fettdepots zurückzugreifen. Mittelfristig lernt der Körper, diese schneller anzuzapfen, sodass man also auch seinen Fettstoffwechsel trainieren kann. Die Grundregel lautet: Kohlenhydrate zum Abend vermeiden und lieber eine große Portion Eiweiß essen – egal ob fettarmes Lebensmittel oder Shake.

  • 3. Tipp: Eiweiß ohne Kohlenhydrate am Abend verbrennt mehr Fett!

Eiweiß für die Nacht

Ein guter Shake für die Nacht sollte einen hohen Anteil langsam verdaulicher Proteine enthalten. Das trifft beispielsweise auf Casein zu. Shakes die Casein enthalten, sind zum Abnehmen besonders gut geeignet. Die cremige Substanz sättigt mehr und die Aminosäuren stehen dem Körper während der Nacht durchgehend zur Verfügung. So werden keine Muskeln abgebaut, sondern Fette verbrannt.

Natürlich spielt dabei auch die Geschmacksfrage eine Rolle, welcher Art von Shake bevorzugt wird. Flüssige Whey Proteine sind besonders bei warmen Temperaturen gefragt. Dies ist, neben Sojaprotein, auch eine gute Alternative für alle, die eine Laktoseintoleranz haben.

  • 4. Tipp: Casein sättigt und unterstütz die Fettverbrennung über Nacht!

Qualität entscheidet

Es führt kein Weg an der Beachtung der Zutatenliste und der Nährwertangaben eines jeden Eiweißprodukts vorbei. Wichtig ist dabei die Reihenfolge der Zutaten: Je weiter hinten in der Liste eine Eiweiß-Komponente (z.B. Molke oder Casein) aufgeführt wird, desto weniger ist davon enthalten. Weizenproteine sollten aufgrund ihrer geringen Wertigkeit besser gar nicht aufgeführt sein. Werden auf dem Produkt überhaupt keine Eiweißquellen genannt, kann man es getrost wieder ins Regal zurückstellen. In diesem Fall wird es sich wohl um einen Energy Shake handeln. Auch die Nährwertangaben klären über den Gesamtgehalt von Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett auf. Ein hochwertiges Eiweißprodukt sollte mindestens 80 Prozent Eiweiß enthalten – auf 100 Gramm also 80 Gramm Eiweiß bei einer Wertigkeit von fast 100 oder mehr. Die Kohlenhydrate sollten dagegen nicht mehr als zehn Prozent ausmachen.

  • 5. Tipp: Mindestens 80 Prozent Proteine, maximal zehn Prozent Kohlenhydrate in Eiweiß-Produkten!

Vorsicht vor Zucker

Die sogenannten Fitnessriegel zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Körper schnellst möglich mit Energie versorgen. Übersetzt heißt das: viele Kohlenhydrate. Zum Abnehmen daher keine gute Wahl. Gleiches gilt übrigens auch für das Formula-Pulver. Sie wurden entwickelt, um stark übergewichtigen Menschen eine vollwertige Mahlzeit zu ermöglichen und entsprechend sind alle notwendigen Nährstoffe vorhanden. Natürlich auch Kohlenhydrate und Fette. Wer mit Nahrungsergänzungsprodukten seine Ernährung optimieren möchte und nicht unbedingt zu den schlankesten gehört, der sollte besser zu reinen Eiweiß-Shakes greifen. In ihnen ist kmehr Eiweiß und weniger vom Rest enthalten.

Proteinriegel enthalten ebenfalls hochwertiges Eiweiß, sind aber besser als süßer Genuss-Snack geeignet, da sie oft mit Schokolade überzogen sind. Low-Carb-Riegel bestehen dagegen aus Protein, Polydextrose (ein unverdaulicher Ballaststoff) und zum Süßen Maltit. Sie haben weniger Kohlenhydrate und sind damit die leichtere Snack-alternative. Darauf achten, dass auf der Zutatenliste keine Glukose oder Fruktose enthalten ist.

  • 6. Tipp: Reine Eiweiß-Shakes bevorzugen, reichhaltige Riegel meiden

Wir hoffen, euch mit diesen Tipps rund zur Ernährung und Gewichtsabnahme mit Hilfe von Eiweiß geholfen zu haben. Wenn ihr noch Erfahrungen oder Tipps habt, dann gleich die Kommentarfunktion nutzen.

Schlank mit der Faustformel: Ernährungskonzept verspricht Erfolg

Schluss mit Kalorienzählen, Schluss mit Heißhungerattacken: ‚Schlank mit der Faustformel‘ ist keine Diät im klassischen Sinne, sondern vielmehr handelt es sich dabei um ein unkompliziertes Ernährungskonzept. Das besondere Merkmal hierbei ist, dass die eigene Hand als Maßeinheit dient und zugleich alle drei Nährstoffklassen (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette) während einer Mahlzeit kombiniert werden dürfen. Anders als bei vielen Trennkost-Diäten gibt es bei der Schlank mit der Faustformel-Methode kein Verbot bestimmter Nahrungsmittel.

Entwickelt wurde Schlank mit der Faustformel von der österreichischen Ernährungsexpertin und Fernsehmoderatorin Sasha Walleczek. In ihrem gleichnamigen Buch erklärt sie die Grundregel von diesem Ernährungskonzept. Demnach geht es darum, beim Essen und Trinken Insulinspitzen zu vermeiden und auf diese Weise den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Dafür müssten Kohlenhydrate in der Ernährung reduziert werden, eine Faustgröße pro Hauptmahlzeit ist die Vorgabe. So sollen die Fettdepots zum Schmelzen gebracht und Heißhungerattacken vermieden werden. Ein Verzicht von Kohlenhydraten ist aber nicht angedacht, den die Autorin auch wie folgt begründet. Denn zum einen liefern Kohlenhydrate wichtige Ballast- und Nährstoffe und zum anderen verstärken sie das Sättigungsgefühl.

Die Faustformel unter der Lupe

Obst, Gemüse. Foto: Flickr/Namics.
Obst, Gemüse. Foto: Flickr/Namics.

Was darf bei der ‚Schlank mit der Faustformel‘ Methode zu jeder Mahlzeit gegessen werden? Im Grunde genommen alles, worauf man Lust hat. Vorausgesetzt man hält sich an die Regeln zur Faustgröße. Die Faustformel ist die zentrale Einheit der Walleczek—Methode, quasi das Herz.

Die Bestandsteile der Mahlzeit sollten wie folgt aussehen:

  • eine handflächengroße Portion Eiweiß
  • eine faustgroße Portion stärkehaltiger Kohlenhydraten (bspw. Kartoffeln, Reis)
  • mindestens zwei faustgroße Portion Gemüse

Wichtig ist, dass zu jeder Mahlzeit Eiweiß kombiniert wird. Wie eingangs erwähnt, gibt es bei diesem Ernährungskonzept keine klassischen Verbote. Außer: Hungern ist streng verboten! So sollte man sich nach einer Mahlzeit gesättigt und zufrieden fühlen. Und zwischen den Mahlzeiten stehen auch Zwischenmahlzeiten auf dem Plan, so dass täglich vier bis bis Mahlzeiten gegessen werden. Man sollte nicht immer dann essen, wenn man Hunger verspürt. Nein, man soll sogar snacken! Reichlich Tipps gibt es im Buch, doch Obst der Saison, Joghurt, Nüsse und Samen sind dabei wenig überraschend der Schokolade vorzuziehen. Auf diese Weise soll auch ein zu schneller Anstieg des Blutzuckers verhindert werden. Zum Süßen wird von der Ernährungsberaterin Stevia empfohlen, doch das Kraut aus Paraguay hat einen Nachteil: Denn genau wie Zucker und diverse andere Ersatzstoffe wird die Lust auf Süßes gesteigert.

Die 80:20-Regel: Sündigen ist erlaubt

Im Laufe des Jahres gibt es aber immer wieder Events und Zeitspannen, in denen auch gesündigt werden darf. So gilt für Feiertage, Geburtstage, Weihnachten und andere Festivitäten die 80:20-Regel. Wer zu 80 Prozent gesund isst, kann hin und wieder auch sündigen. Unter die 20 Prozent fallen Lebensmittel, die ansonsten nicht in die Faustformelmahlzeiten passen. Entsprechend gehören Pizza, Kuchen, Schokolade und andere Süßigkeiten zur 20-Prozent-Ausnahmeregelung. Denn Gaumenfreuden sollen nicht einfach gestrichen werden, wie es bei anderen Diäten der Fall ist. Genussmomente so lange hinauszögern, bis man schwach wird, hat keinen Sinn. So darf man hin und wieder alles essen, worauf man Lust. Viel wichtiger ist, wie man sich den Großteil der Zeit ernährt. Wesentlich für den Erfolg der Faustformel sind keine zu großen Pausen zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Schlankheits-Faustformel: Der 4-Wochen-Powerplan

Ein vierwöchiger Ernährungsplan dient dazu, den Einstieg in das Programm zu erleichtern und den Körper wieder für seine tatsächlichen Bedürfnisse zu sensibilisieren. Hier wird eine gesunde Kombination von pflanzlichem und tierischem Eiweiß näher gebracht, mindestens eine Mahlzeit pro Tag kommt ohne tierische Produkte aus. Fleisch steht an drei Tagen in der Woche auf dem Ernährungsplan. Die Ernährungsberaterin möchte somit auch zum Nachdenken über eine vegetarische Kost anregen, umsetzbar ist die Faustformel allerdings ebenso für Fleischliebhaber. Zudem sollt man die ersten vier Wochen nutzen, um sich an ungesüßte Speisen und Getränke zu gewöhnen.

  • 1. Woche: Essen erlernen

In der ersten Woche geht es im Grunde genommen darum, eine neue Art des Essens zu erlernen. Man soll ein Gefühl dafür bekommen, wie eine Mahlzeit nach der ‚Schlank mit der Faustformel‘ Methode zubereitet wird, man erlebt neue Geschmacksrichtungen und ein anderes Sättigungsgefühl. Zudem sollte man seine prallgefüllten Vorratsschubladen und Süßigkeitsreserven entrümpeln. Es wird darüber hinaus empfohlen, Rückschau zu halten und in einem Wohlfühltagebuch einzutragen, welche positiven Veränderungen aufgefallen sind.

  • 2. Woche: Experimentieren

In der zweiten Woche geht es darum, mit den Portionsgrößen zu experimentieren und verstärkt auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu hören. Ist man nach dem Essen noch hungrig, sollte zuerst zu mehr Gemüse gegriffen werden und dann zu mehr Eiweiß. Nur wenn man immer noch nicht satt ist, wird die Stärkefaust vergrößert. Beim Essen heißt es, sich auf die Mahlzeiten zu konzentrieren und so sind Fernseher, Zeitung und Handy tabu. Das fällt bestimmt nicht jeden leicht, doch wenn der Esstisch schön gedeckt wird und aus der Mahlzeit ein Ritual wird, dann wird es schon klappen.

  • 3. und 4. Woche: Alltagstauglichkeit prüfen und selber kochen

In der dritten Woche soll das neue Programm mit Kollegen in der Kantine oder mit Freunden im Restaurant getestet werden. Ganz einfach, um die Alltagstauglichkeit der Schlank mit der Faustformel Methode auszuprobieren und zu erfahren. In Woche 4 soll man versuchen, eine Hauptmahlzeit pro Tag ganz alleine mithilfe der Faustformel zu kochen.

Wie viel kann man mit der Faustformel Diät abnehmen?

Die Walleczek-Methode verspricht eine Abnahme von einem halben bis ein Kilogramm pro Woche. Das ist ein absolut gesunder Richtwert, der einem Jojo-Effekt, der bei vielen anderen Diäten nach dem Absetzen zum Tragen kommt, wenig Chance bietet. Schlank mit der Faustformel verfolgt eine langfristige Ernährungsumstellung sowie eine Sensibilisierung für Portionsgrößen und der Nahrungsauswahl. Schwachpunkt dabei ist jedoch der Mensch. Portionsgrößen, vor allem bei den erlaubten Zwischenmahlzeiten, werden in der Regel unterschätzt. So nimmt man trotz guter Vorsätze zu viele Kalorien zu sich und läuft Gefahr, trotz qualitativ guter Ernährung nicht abzunehmen, weil keine negative Kalorienbilanz erreicht wird. Wer jedoch bei der Portionsgröße sehr genau ist, hat durchaus gute Chancen sein Körpergewicht zu reduzieren.

Wer Interesse an dem Ernährungskonzept, findet bei Amazon weitere Informationen zum Buch.

Test: Die bekanntesten Diäten im Vergleich

Wer abnehmen will, kann aus einer riesigen Auswahl an Diäten oder Ernährungskonzepten wählen, wobei jede von ihnen kurz- oder langfristig Erfolge versprechen. Doch wie gesund sind Diäten? Und welche Diäten sind überhaupt geeignet? Aktivblog hat die Top 4 der beliebtesten und bekanntesten Diäten unter die Lupe genommen. Zudem zeigen wir euch 6 goldene Regeln, mit denen man langfristig abnehmen und einen gesunderen Lebensstil führen wird!

FdH: Friss die Hälfte

Die gute alte FdH Diät! FdH steht dabei kurz und knapp für „Friss die Hälfte“ und funktioniert auf zwei Arten: Entweder man isst von jeder Mahlzeit nur die Hälfte oder man lässt mehrere Mahlzeiten komplett ausfallen. Auch wenn auf den ersten Blick sehr leicht anwendbar, ist FdH äußerst unbefriedigend, da man nie satt wird. Ständig knurrt einem der Magen, die Konzentration leidet, man ist weniger leistungsfähig und früher oder später wird man unweigerlich von Heißhungerattacken überkommen. Zudem lernt man nicht, seine Ernährung dauerhaft umzustellen. Auch wenn man mit der FdH Formel abnehmen kann, lässt sich diese Diät nur schwer über einen langen Zeitraum durchhalten – und gesund ist sie auch nicht.

 

Low Carb: die bösen Kohlenhydrate

Kohlenhydrate genießen einen schlechten Ruf und die Kohlenhydrate-Anti-Haltung wird in der Low Carb Diät so richtig ausgelebt. Denn hier wird auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot fast ganz verzichtet. Stattdessen sind auf dem Speiseplan vornehmlich eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Fisch, mageres Fleisch und Hülsenfrüchte prominent vertreten. Hinzu kommen frisches Obst und Gemüse. Hintergrund der Low Carb Diät ist, dass Kohlenhydrate den Insulinspiegel stark ansteigen lassen, wodurch der Fettabbau behindert wird. Dagegen verbraucht der Körper bei der Energiegewinnung aus Proteinen viele Kalorien. Das Versprechen bei der Diät ist, dass die Pfunde in der Summe schneller schmelzen oder erst gar nicht auf Hüfte oder Rippe wandern. Vor allem bei vielen Prominenten erfreut sich die Low Carb Diät einer sehr großen Beliebtheit, wobei es hierbei die verschiedensten Varianten gibt: New York Body Plan, Scarsdale-Diät, Atkins-Diät oder South-Beach-Diät.

Wird die Low Carb Diät clever zusammengestellt, kann man mit ihr bezüglich des Abnehmens gute Erfolge erzielen. Durch den hohen Proteinanteil fühlt man sich gesättigt, auch die vielen frischen Zutatn wie Obst und Gemüse sind natürlich positiv zu bewerten. Doch es gibt auch Nachteile, die man nicht missachten darf. Zum einen muss aufgepasst werden, dass man nicht zu viele tierische Fette zu sich nimmt, da das auf Dauer ungesund ist und die Nieren belastet werden. Und zum anderen wird es den meisten extrem schwer fallen, ihren Speiseplan ohne Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu gestalten. Heißhungerattacken sind auch hier vorprogrammiert.

Trennkost: Eiweiß und Kohlenhydrate als Intimfeinde

Die Trennkost Diät bzw. Ernährungsprogramm verfolgt eine ganz einfache Regel, die da lautet: Eiweiße und Kohlenhydrate nie zusammen essen! Zum Fisch darf es kein Reis geben, zum Fleisch keine Kartoffeln und die zünftige Brotzeit mit Schinken und diverser anderer Wurst ist natürlich auch tabu. Die Idee hinter der Trennkost lautet wie folgt: Der Organismus kann angeblich Proteine und Kohlenhydrate nicht gemeinsam verwerten, was dazu führt, dass der Körper nicht „entschlackt“ wird und man schnell zunimmt.

In der Theorie gibt es zur Trennkost Methode keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund. Laut Mediziner und Ernährungsspezialisten bereits mehrfach mitgeteilt haben, ist die Annahme einfach falsch, dass der Körper Eiweiße und Kohlenhydrate nur getrennt voneinander verwerten kann. Vielmehr ist das genaue Gegenteil der Fall, da sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Trennkost Diät manchen Personen beim Abnehmen hilft. Dieser Effekt ist aber meist der Tatsache geschuldet, weil sich die Abnehmwilligen generell Gedanken über ihre Ernährung machen und somit ein Gespür entwickeln, was ihnen guttut und was nicht.

Schlank im Schlaf: mit strengen Regeln zur Traumfigur?

Hört sich sehr verlockend und unkompliziert an, erfordert von den Teilnehmern aber jede Menge Disziplin und Durchhaltevermögen. Die Diät Schlank im Schlaf verfolgt die Theorie, dass ein zu hoher Insulinspiegel den Fettabbau bremst, weshalb am Abend keine kohlenhydrathaltigen Lebensmittel mehr gegessen werden dürfen. So wird der Körper dazu gezwungen, zur Energiegewinnung in der Nacht ausschließlich auf die Fettdepots zurückzugreifen. Morgens sind wiederum ausschließlich Kohlenhydrate, kombiniert mit Obst und pflanzlichen Fetten erlaubt. Milch im Müsli oder Joghurt sind tabu, der Kaffee darf generell nur schwarz getrunken werden. Zum Mittag kommt eine Mischkost aus Eiweiß und Kohlenhydraten auf den Teller. Zwischen den drei Mahlzeiten wird eine Essenspause von fünf Stunden vorgeschrieben, wobei selbst kleine Snacks zwischendurch nicht erlaubt sind! Weder einen Apfel, einen Milchkaffee oder ein Stück Schokolade. In der Schlank im Schlaf Diät ist Sport fester Bestandteil und fest eingeplant – vor dem Frühstück oder am Abend.

Bislang gibt es keinerlei Beweise, ob die fünf Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten das Abnehmen positiv unterstützen. Vielen ist Experten ist das Konzept von Schlank im Schlaf zu streng und lässt sich darüber hinaus auch nur sehr schwer in den Alltag und die Lebenswirklichkeit anpassen. Denn was macht man, wenn die Arbeitskollegen zum Mittagessen gehen, während man selber laut Diätplan noch 40 Minuten bis zur nächsten Nahrungsaufnahme warten muss? Auch der nachmittägliche Kaffeekranz ist nicht machbar. Für die Motivation nicht unbedingt förderlich.

In diesem „Stern“-Artikel findet ihr weitere Informationen für die Schlank im Schlaf Diät.

Fazit und 6 goldene Regeln zum Abnehmen

Die perfekte Diät gibt es nicht – und braucht auch keiner! Jeder von uns tickt ein bisschen anders, sodass allgemeingültige Diäten oftmals zum Scheitern verurteilt sind. Dennoch gibt es aber natürlich Möglichkeiten, um erfolgreich abnehmen zu können. Hierfür sollte man sich am besten an den folgenden 6 goldenen Regeln orientieren, die einem bei der langfristigen und gesunden Ernährungsumstellung und beim Abnehmen helfen.

  • Regel 1: Nicht zu viel, dafür ausgewogen essen!
  • Regel 2: Kalorien reduzieren!
  • Regel 3: Weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine essen (aber kein totaler Verzicht auf Kohlenhydrate)
  • Regel 4: Gesättigte Fettsäuren aus Butter, Fleisch, Wurst oder Sahne besser durch mehrfach ungesättigte aus Nüssen, Lacs oder Rapsöl ersetzen!
  • Regel 5: Das Essen genießen! Mehr als gut essen kann der Mensch nicht und es gibt keine bösen und guten Lebensmittel. Vielmehr ist die Balance entscheidend. Verboten führen früher oder später zu Heißhunger.
  • Regel 6: Reichlich Bewegung und Sport! Mindestens genauso wichtig wie die richtige Ernährung.

Und wer sich in seiner Haut wohlfühlt und vom Hausarzt keine gesundheitlichen Bedenken zu hören bekommt, sollte den Schlankheitswahn ignorieren – und Artikel wie diese eher als Anregung für eine gesunde Ernährung denn als Aufforderung zum Abnehmen verstehen!

Eure Meinung: Habt ihr eine Lieblingsdiät oder mit welchen Tipps und Tricks habt ihr erfolgreich abgenommen? Teilt uns eure Erfahrungen doch bitte via Kommentar mit!

Schneller Abnehmen mit Twitter!

Schneller Abnehmen mit Twitter? Willkommen in der Diäten-Welt 2.0! Denn eine neue US-Studie hat hervorgebracht, dass mit Hilfe des Kurznachrichtendienstes die Pfunde schneller purzeln. Doch ganz ohne klassische Merkmale einer Diät geht es dann doch nicht.

Denn wer jetzt denkt, es reicht aus, sich einen Twitter-Account zuzulegen und wie wild Tweets zu schreiben, der irrt. Damit lässt sich das unliebsamen Hüftgold leider nicht bekämpfen. Aber als eine Ergänzung scheint Twitter beim Abnehmen durchaus sinnvoll zu sein.

Nur twittern reicht nicht: Diät und Sport müssen sein

Damit der Twitter-Effekt aber funktionieren kann, muss man natürlich seine Ernährung umstellen bzw. eine Diät machen, viel Sport betreiben und am besten noch ein paar Abnehmwillige im Freundes- und Bekanntenkreis haben, die ebenfalls Twitter nutzen. Sind diese Bedingungen geschaffen, kann Twitter aber endlich beim Abnehmen helfen, wie zumindest das Ergebnis einer aktuellen Diät-Studie an der ‚University of South Carolina‘ in den USA zeigt. Im Folgenden wollen wir euch die Studie, die von der Wissenschaftlerin Gabrielle Turner-McGrievy geleitet wurde, vorstellen.

Twitter Diät: Wie Twitter beim Abnehmen hilft

Twitter © Flickr / photologue_np Die Forscher haben bei der Studie insgesamt 96 übergewichtige Personen in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen erhielten einen Info-Podcast, der als Unterstützung zum Abnehmen behilflich war und Tipps rund zum Thema Sport, Bewegung und Ernährung beinhaltete. Zudem war die eine Gruppe noch über Twitter untereinander vernetzt, die andere blieb Twitter-los. Über Twitter und eine App haben die Gruppenteilnehmer weitere Infos erhalten und sollten zudem ihre Fortschritte regelmäßig durch Tweets mitteilen. Das Ergebnis: Die Gruppe, die während der Diät den Social-Media-Dienst Twitter nutzten, haben wesentlich schneller abgenommen als die Twitter-lose Gruppe.

Als Ursache für dieses Ergebnis wird von den Forschern der positive Netzwerk-Effekt aufgeführt. Denn die Testpersonen mussten sich auf Twitter die Beiträge und Erfolge der anderen durchlesen und zudem selber über ihre Fortschritte Berichte verfassen. Dadurch wurde bei den Probanden die Motivation gefördert und der Ehrgeiz geweckt; sie waren disziplinierter, legten sich mehr ins Zeug, machten mehr Sport und haben weniger bei der Ernährung gesündigt als die Vergleichsgruppe ohne Twitter-Nutzung.

Keine bahnbrechende Erkenntnis, aber…

Diese Erkenntnis ist jetzt nicht unbedingt bahnbrechend, zumal es hinlänglich bekannt ist, das eine Gruppendynamik in vielerlei Hinsicht die Motivation und Ehrgeiz antreibt – sei es im Job, beim Training oder eben einer Diät. Doch die Forscher konnte mit dieser Studie erstmals den Effekt und Nutzen eines sozialen Netzwerks beim Abnehmen wissenschaftlich belegen.

„Die Gruppen-Hilfe durch Social Networks anzunehmen kann ein günstiger Weg sein, wenn man ein gesundes Gewicht erlangen will“, lautet das Fazit der Studienleiterin Gabrielle Turner-McGrievy, die jetzt – wenig verwunderlich – in einer neuen Studie untersuchen will, ob auch das soziale Netzwert Facebook einen unterstützenden Effekt beim Abnehmen hat.

Twitter Diät: Einfach mal selbst ausprobieren

Die Erkenntnisse der Twitter-Diät-Studie kann jeder von euch natürlich auch selber überprüfen. Am besten ihr tut euch mit ein paar Freunden zusammen und profitiert selbst die positive Netzwerk-Wirkung via Twitter oder Facebook. Doch ganz ohne Sport und Ernährungsumstellung wird es nicht klappen.

Horrorfilm-Diät: Wer Horrorfilme schaut, nimmt ab!

Es muss nicht immer Sport sein! Britische Wissenschaftler der University of Westminster haben nämlich festgestellt, dass man bei einem 90-minütigen Horrorfilm bis zu 184 Kalorien verbrennt. Dies entspricht in etwa dem Kalorienverbrauch von einem halbstündigen Spaziergang bei zügigem Schritttempo.

Versuchsaufbau

Im Rahmen der Studie wurde bei insgesamt 10 Testpersonen der Energieverbrauch im Ruhezustand und dann beim Filmschauen gemessen. Die Versuchsteilnehmer trugen hierfür Atemmasken, damit der eingeatmete Sauerstoff direkt mit dem ausgeatmeten Kohlendioxid verglichen werden konnte (indirekte Kalorimetrie). Zusammen mit weiteren Faktoren wie der Herzfrequenz konnten die Wissenschaftler so den Energieverbrauch bestimmen.

Ergebnis der Studie

Filme die beim Betrachter Angstzustände auslösen und den Puls in die Höhe treiben, führen zu einem durchschnittlich um ein Drittel höheren Kalorienverbrauch. Der Film, der im Rahmen der Studie übrigens am besten abgeschnitten hat, war der Psychothriller „The Shining“ von Kult-Regisseur Stanley Kubrick mit großartigen 184 Kalorien.

Für alle, die direkt mit der Horrorfilm-Diät beginnen möchten, hat die University of Westminster auch eine Liste mit den Top-10 Filmen und dem jeweiligen Kalorienverbrauch veröffentlicht:

1. The Shining: 184 Kalorien
2. Der weiße Hai: 161 Kalorien
3. Der Exorzist: 158 Kalorien
4. Alien: 152 Kalorien
5. Saw: 133 Kalorien
6. A Nightmare on Elm Street: 118 Kalorien
7. Paranormal Activity: 111 Kalorien
8. The Blair Witch Project: 105 Kalorien
9. The Texas Chain Saw Massacre: 107 Kalorien
10. [Rec]: 101 Kalorien

Kleiner Tipp: Beim Filmschauen sollte man aber auf zusätzliches Knabberzeug verzichten. Schon der Verzehr eines einzigen Schokoriegels kann den Kalorienverbrauch wieder ausgleichen. 😉

Die einfachste Diät der Welt: Schlank dank Stehen und weniger Sitzen

Weniger sitzen, mehr stehen! Wer diesen relativ leicht umsetzbaren Ratschlag von diversen Experten in die Tat umsetzt, wird zum einen abnehmen und zum anderen seinen Gesundheitszustand verbessern. Stehen als Diät – doch wie kann das funktionieren?

Der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht, dennoch verbringen wir einen Großteil des Tages auf unseren vier Buchstaben. Das ist nicht nur ungesund für den Rücken oder die Körperhaltung, sondern lässt uns auch noch dicker werden. Die Gegenmaßnahme ist simpel: einfach häufiger stehen.

Abnehmen im Stehen

Im Stehen arbeiten macht schlank. Foto: Flickr/jsmjr
Im Stehen arbeiten macht schlank. Foto: Flickr/jsmjr

Denn das Stehen unterstützt kontinuierlich die Gewichtsabnahme. Vor allem Bürohengste, die täglich acht und mehr Stunden vor ihren Computern hocken werden davon profitieren und erstaunliche Ergebnisse erzielen. Immerhin lassen sich durch häufigeres Stehen gut ein Kilogramm pro Monat abnehmen. Hierfür reicht es schon aus, wenn man täglich 30 bis 60 Minuten weniger im Sitzen verbringt. Somit kann Stehen als die einfachste Diät der Welt bezeichnet werden. Doch wie kann Stehen das Abnehmen unterstützen?

Warum sitzen dick macht Die einfachste Diät der Welt: Schlank dank Stehen und weniger Sitzen weiterlesen

Fasten für erfolgreiches Abnehmen? Vorsicht!

Fasten liegt im Trend: In der Naturheilkunde gilt es als effektive Methode, um den Körper sowohl von Ballast und Giftstoffen zu reinigen und zugleich zu neuer Fitness zu gelangen. Als schöner Nebeneffekt purzeln die Pfunde. Doch Vorsicht, um dauerhaft Gewicht zu verlieren, sind reine Fastenkuren nicht zu empfehlen.

Eine der beliebtesten und wohl auch bekanntesten Verfahren ist das Saftfasten nach Buchinger. Nach ein paar Entlastungstagen mit leichter Kost wird unter Beimischung von Glaubersalz eine Darmeinigung durchgeführt. Anschließend setzt sich die Ernährung ausschließlich aus Obst sowie Wasser und Gemüsesäfte zusammen. Klingt auf den ersten Blick nicht ungesund, da der Körper somit ausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt wird. Doch davon sollte man sich nicht blenden lassen. Denn auch so kann es aufgrund des fehlenden Eiweißes, das für den Muskelaufbau< enorm wichtig ist, zu einem Nährstoffmangel kommen.

Saft. Foto: Flickr/Max Braun
Saft. Foto: Flickr/Max Braun

Das wird beim Fasten bzw. Saftfasten von vielen gerne ausgeblendet. Schließlich verliert man ziemlich schnell Gewicht. Doch wer nachhaltig Kilos verlieren will, sollte sich nach anderen Methoden statt reinen Fastenkuren umschauen.

Die beste Alternative um endlich erfolgreich abnehmen zu können, ist eine vollwertige, fettarme und kalorienreduzierte Ernährung, die dauerhaft in den Alltag integriert werden sollte bzw. muss. Eine weitaus effektivere sowie gesündere Methode um Gewicht zu verlieren.

Vitaldiät als Alternative zum Fasten

Zudem unterstreichen ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, dass insbesondere eine erhöhte Eiweißzufuhr zur Gewichtsreduzierung beiträgt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Vitaldiät Cefamager aus der Apotheke.  Fasten für erfolgreiches Abnehmen? Vorsicht! weiterlesen

Bio Diät: Erfolgreich Abnehmen und Gehirn „austricksen“

Mit der Entwicklung von Diäten lässt sich gutes Geld verdienen. Das Angebot an Diäten ist ins Unermessliche gestiegen und fast täglich stoßen neue hinzu. Ein durchaus interessanter Ansatz ist der der Bio Diät. Was dahinter steckt und wie sie funktioniert, erfahrt ihr im Folgenden.

Um endlich seine Wunschfigur zu erreichen, ist für viele die Durchführung einer Diät der erste logische Schritt. Dabei wird von vielen vergessen, dass man die sich über Jahre angefressenen Pfunde nicht binnen weniger Wochen oder gar Tage loswerden kann. Geduld, Wille und knallharte Disziplin gehören zu den wichtigsten Grundeinstellungen, die ein jeder Abnehmwilliger mitbringen muss.

Zwar halte ich generell nicht viel von Diäten, dennoch ist das Thema einfach zu bedeutend, um es gänzlich zu ignorieren. Vor allem wenn neue und durchaus interessante Ansätze den Weg in die Öffentlichkeit finden. So wie die Bio Diät von Prof. Dr. Achim Peters, seines Zeichen Diabetologe und Neurowissenschaftler. Hierbei stehen, wenig verwunderlich, Bio Lebensmittel im Fokus und deren Vorzüge im Bezug zum Körpergewicht.

Bio, Reiswaffel, Ernährung. Foto: Flickr/Like_the_Grand_Canyon
Bio, Reiswaffel, Ernährung. Foto: Flickr/Like_the_Grand_Canyon

Was steckt hinter der Bio Diät?

Nach Auffassung von Prof. Dr. Peters ist es nicht nur der erhöhten Kalorienzufuhr anzukreiden, dass wir an Gewicht zulegen. Anhand seiner Theorie verdeutlicht er, dass schon kleinste Mengen von Antibiotika, Pestiziden aber auch Weichmachern – die in allesamt in vielen industriellen Lebensmitteln enthalten sind – unseren Energiestoffwechsel negativ beeinflussen und stören. Die Folge ist, dass sich das Gehirn immer mehr Energien aus den Organen „heranschafft“. Dadurch wird das Gehirn unersättlich und signalisiert dem Körper ein Hungergefühl. Das Ende der Fahnenstange: Wir essen, obwohl wir eigentlich gar nicht hungrig sind und die Fettspeicher schon voll sind. Bio Diät: Erfolgreich Abnehmen und Gehirn „austricksen“ weiterlesen

Massai Diät: Abnehmen mit eiweißreicher Kost

Wer mit Hilfe einer Diät abnehmen will, wird sich nur schwer im Diäten-Dschungel zu Recht finden. Höchste Zeit eine relativ neue Diät vorzustellen: die Massai Diät. Entwickelt wurde diese vom Diäten-Godfather Dr. Pape, der sich schon für die vielerorts hoch gelobte „Schlank im Schlaf“-Diät verantwortlich zeichnet. Doch die Grundsätze sind bei beiden Diätformen sehr verschieden.

Die Massai Diät ist auch unter dem Namen Eiweiß Diät, was natürlich mit der Ernährung zusammenhängt. Kohlenhydrate, wie sie noch bei der Schlang im Schlaf-Diät erlaubt sind, werden vom Speiseplan gestrichen. Das heißt aber nicht, dass bei der Massai Diät nur Fleisch auf den Teller kommt. Denn vielmehr können die Mahlzeiten variiert und so z.B. auch Fisch, Geflügel, Quark oder Eier gegessen werden. Diese Lebensmittel haben eine geringe Insulinausschüttung zur Folge, was vom Prinzip an Schlank im Schlaf erinnert. Ein erhöhter Insulinspiegel kann die Fettverbrennung im Körper stören. Als Beilagen zu den Gerichten können Salat oder Gemüse gegessen werden.

Für viele ist jedoch schon der Gedanke an ein Verbot von Kohlenhydrate der reinste Horror. Muss es aber gar nicht sein. Denn schließlich gibt es zahlreiche Rezepte für kohlenhydratfreies Brot.

Massai Diät: Regeln zum Essen

Empfohlen werden bei der Massai Diät vier Mahlzeiten pro Tag zu essen. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten sollen rund vier Stunden Pause eingehalten werden. Das ist besonders für all diejenigen Abnehmwilligen interessant, die vielleicht bei der Schlank im Schlaf-Diät an der vorgeschriebenen fünf Stunden Essenspause verzweifelt sind.

Abnehmen mit Massai Diät Massai Diät: Abnehmen mit eiweißreicher Kost weiterlesen