Vorteile: Warum Dehnen nach Krafttraining so sinnvoll ist!

Das Dehnen wird beim Krafttraining von vielen gerne links liegen gelassen. Dabei sollte man immer nach dem Workout ein kurzes Dehnprogramm absolvieren. Schließlich verspricht es einige Vorteile. Das betrifft nicht nur die Regeneration, sondern auch den Muskelaufbau.

Zugegeben: Auch ich bin nach einem anstrengenden Krafttraining oftmals zu faul, mich noch 5 Minuten zu dehnen. Mit Sicherheit geht es vielen anderen ähnlich. Schuld eigene. Denn das Dehnen nach dem Krafttraining ist sehr effektiv. Warum, verraten folgende Zeilen.

Dehnen: Gut für Regeneration und Muskelaufbau

Nach dem Krafttraining ist die Spannung im Muskel erhöht. Folglich ist auch die Durchblutung im Muskel schlechter. Das hat wiederum negative Auswirkungen auf den Abtransport von Stoffwechselendprodukten, die im Training zwangsläufig anfallen und die Versorgung der Muskulatur mit Nährstoffen behindern.

Dehnen. Foto: istolethetv/Flickr
Dehnen. Foto: istolethetv/Flickr

Für den Muskelaufbau sind das ungünstige Voraussetzungen. Diesen kann man mit einem lockeren Dehnprogramm nach dem Krafttraining entgegenwirken. Dadurch wird die Spannung im Muskel verringert und die schnelle Regeneration der Muskulatur nach dem Training wird eingeleitet.

Dehnen nach Krafttraining – aber richtig

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Peak-Contraction-Methode: Besonderer Kick für das Krafttraining

Wer seinem Krafttraining die spezielle Würze verpassen will, sollte mal die Peak-Contraction-Methode ausprobieren. Hier wird der Muskelwachstums-Hebel am höchsten Punkt der Kontraktion angesetzt. Das ist sehr effektiv und verlangt einem alles ab.

Es kommt immer mal wieder vor, dass der erwünschte Muskelzuwachs trotz regelmäßigem Training ausbleibt. Zeit, seinen Trainingsplan mal wieder zu ändern und die Muskeln mit neuen Reizen zu verstärkten Wachstum zu animieren. Eine gute Methode verspricht die Peak Contraction. Hierbei ist das Augenmerk auf den höchsten Punkt der Muskelanspannung gelegt.

Statische Muskelannspannung oder Endkontraktionen

Bizepscurl. Foto: Flickr by gym-1-1
Bizepscurl. Foto: Flickr by gym-1-1

Denn in dem Moment, wo dieser Punkt erreicht ist und man von der Belastungs- in die Entlastungsphase wechseln will, wird das Gewicht bzw. die Muskelkontraktion für zwei bis vier Sekunden gehalten. Bei dieser isometrischen Muskelanspannung (Gewicht wird statisch gehalten) kann der Trainierende auch alternativ sehr kurze Wiederholungen mit einem ganz kleinen Bewegungsausschlag (so genannte Endkontraktionen) durchführen.

Dadurch wird das Wokout um ein vielfaches intensiver und auch effektiver. Wer beispielsweise vier kurze Endkontraktionen bei jeder Wiederholung beim Latissiumus-Ziehen macht, aktiviert bis zu 60 Prozent mehr Muskeln des breiten Rücken. Bei der klassischen Bauchübung Crunch liegt der Wert immerhin noch bei 16 Prozent. Peak-Contraction-Methode: Besonderer Kick für das Krafttraining weiterlesen