Abnehmen nach den Feiertagen

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und für viele beginnt das neue Jahr gleich wieder mit dem Diät-Stress. Schließlich hat sich der festliche Schmaus auf den Hüften angesammelt und mancher 2 – 4 Kilo zugenommen. Da heißt es: Abnehmen nach den Festtagen! Doch bitte nicht gleich eine Diät. Wir haben ganz einfache Tipps, wie ihr die überschüssigen Festagspfunde los werdet.

Lebkuchen, Weihnachtsplätzchen, Christstollen, Spekulatius, Weihnachtsgans, Silvester-Fondue und Co.: Gerade an den Feiertagen genießen wir im großem Maße und so bleibt es nicht aus, dass man über Weihnachten und Silvester ein paar Kilos zugenommen hat. Dann heißt es, den Weihnachtsspeck abzutrainieren, wobei die meisten auf irgendeine Diät zurückgreifen. Ein Fehler!

Abnehmen nach den Feiertagen: Bitte keine klassische Diät

Auch wenn man mit diesen durchaus schnell abnehmen kann, sind die Erfolge nicht von langer Dauer. Denn das Problem ist, dass die Ernährung nur für eine gewisse Zeit umgestellt wird, bis das Wunschgewicht erreicht ist.

Nach der Zeit der vielen Entbehrungen werden die meisten „rückfällig“ und kehren in alte Essgewohnheiten zurück. Doch da der Körper während der Diät primär Muskeln statt Fett abgebaut hat, wird automatisch weniger Energie verbrannt und schnell hat man die mühsam abgenommen Kilos wieder drauf. Dank des JoJo-Effekts steigt das Gewicht sogar über das Ursprungsgewicht an. Aber wie sollte Abnehmen nach den Feiertagen denn nun aussehen?

Statt die Ernährung für zwei Wochen umzustellen, ist es generell ratsam, diese langfristig gesund und ausgewogen zu gestalten. Am besten einen Blick auf die Ernährungspyramiden werfen, die anzeigen, welche Lebensmittel bedenkenlos konsumiert werden können und welche nur in kleinen Mengen auf dem Speiseplan stehen sollten. Doch das A und O ist Bewegung.

Abnehmen: Bewegung in Alltag problemlos einbauen

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Weihnachtsmarkt: Das sind die Dickmacher und Kalorienbomben

Während der Adventszeit ist der ein oder andere Besuch eines Weihnachtsmarkts obligatorisch. Obligatorisch ist auch, dass man sich mit diversen Weihnachtsmarkt-Snacks wie Crepes, Bratwurst, Stollen und natürlich Glühwein oder heiße Schokolade den Wanst vollschlägt. Wer auf seine Figur achtet und nicht schon bis zum Weihnachtsfest zunehmen will, muss sich in Acht nehmen. Denn die Leckereien sind echte Dickmacher und wahre Kalorienbomben, wie unser „Best of“ zeigt.

Wer auf dem Weihnachtsmarkt nicht in die Kalorienfalle tappen will, sollte sich folgendes Ranking und den Satz „5 Minuten auf der Zunge, 5 Jahre auf der Hüfte“ in Erinnerung rufen.

Dickmacher Weihnachtsmarkt: Die größten Kalorienbomben

  • Heiße Schokolade mit Sahne: 400 Kalorien; mit einem Schuss Amaretto und Co. steigt die Kalorienzahl
  • Crepe mit Nutella: 400 Kalorien pro Stück; wer sich mit Puderzucker oder Apfelmus zufrieden gibt, spart Fett
  • Gebrannte Mandeln: 510 Kalorien pro Tüte; Mandeln sind eigentlich gesund, doch mit viel Zucker gebrannt eine echte Kalorienbombe
  • Rostbratwurst mit Brot: ca. 500 Kalorien; wenn, dann besser mit Senf als Ketchup

 

  • Glühwein (mit Schuss): 240 Kalorien pro Becher
  • Frittiertes Gebäck: mittlere Portion bis zu 800 Kalorien
  • Stollen: ca. 330 Kalorien pro Scheibe; kein Wunder dank Butter, Marzipan, Puderzucker und Rosinen
  • Pommes Frites: ca. 300 Kalorien pro Portion; mit Ketchup und Mayo steigt Kalorienzahl deutlich
  • Currywurst mit Soße und Brötchen: 680 Kalorien pro Portion

Leichte Alternative zu den fettigen Snacks

Natürlich muss man nicht komplett auf diese leckeren Weihnachtsleckereien verzichten, doch vor allem wer öfter geht, sollte hin und wieder an seine Figur denken. Außerdem findet man beim Budenzauber diverse leichtere Alternativen zu den heftigen Kalorienbomben. So stehen heißer Apfelsaft mit Zimt oder Fruchtpunsch zur Auswahl, die man sich auch noch mit etwas heißem Wasser verdünnen lassen kann. Zudem kann man – auch wenn es dann vielleicht nicht ganz so lustig wird – Glühwein ohne Schuss trinken. Für den kleinen Hunger sind Fischbrötchen (ohne panierten Fisch), Schaschlik oder Crepes mit Kompott leichter als Rostbrat- oder Currywurst, Backfisch oder Crepes mit Nutella, Sahne-Waffeln oder frittiertes Gebäck.

Wer Nüsse mag, sollte dagegen Maronen oder pur geröstete Nüsse ausprobieren, statt die gezuckerte gebrannte Variante.

Tipp: Im Vorfeld etwas Essen

Abschließend noch ein guter Tipp: Wer den zweifelsohne verführerischen und leckeren Kalorienbomben auf dem Weihnachtsmarkt entkommen will, sollte im Vorfeld einen Salat oder Gemüsesuppe zu sich nehmen.

Wer schon für die Nach-Weihnachtszeit planen will, findet hier Tipps zum Abnehmen nach den Feiertagen. Eine Übersicht aller Weihnachtsmärkte in Deutschland gibt es hier.

Schlank mit der Faustformel: Ernährungskonzept verspricht Erfolg

Schluss mit Kalorienzählen, Schluss mit Heißhungerattacken: ‚Schlank mit der Faustformel‘ ist keine Diät im klassischen Sinne, sondern vielmehr handelt es sich dabei um ein unkompliziertes Ernährungskonzept. Das besondere Merkmal hierbei ist, dass die eigene Hand als Maßeinheit dient und zugleich alle drei Nährstoffklassen (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette) während einer Mahlzeit kombiniert werden dürfen. Anders als bei vielen Trennkost-Diäten gibt es bei der Schlank mit der Faustformel-Methode kein Verbot bestimmter Nahrungsmittel.

Entwickelt wurde Schlank mit der Faustformel von der österreichischen Ernährungsexpertin und Fernsehmoderatorin Sasha Walleczek. In ihrem gleichnamigen Buch erklärt sie die Grundregel von diesem Ernährungskonzept. Demnach geht es darum, beim Essen und Trinken Insulinspitzen zu vermeiden und auf diese Weise den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Dafür müssten Kohlenhydrate in der Ernährung reduziert werden, eine Faustgröße pro Hauptmahlzeit ist die Vorgabe. So sollen die Fettdepots zum Schmelzen gebracht und Heißhungerattacken vermieden werden. Ein Verzicht von Kohlenhydraten ist aber nicht angedacht, den die Autorin auch wie folgt begründet. Denn zum einen liefern Kohlenhydrate wichtige Ballast- und Nährstoffe und zum anderen verstärken sie das Sättigungsgefühl.

Die Faustformel unter der Lupe

Obst, Gemüse. Foto: Flickr/Namics.
Obst, Gemüse. Foto: Flickr/Namics.

Was darf bei der ‚Schlank mit der Faustformel‘ Methode zu jeder Mahlzeit gegessen werden? Im Grunde genommen alles, worauf man Lust hat. Vorausgesetzt man hält sich an die Regeln zur Faustgröße. Die Faustformel ist die zentrale Einheit der Walleczek—Methode, quasi das Herz.

Die Bestandsteile der Mahlzeit sollten wie folgt aussehen:

  • eine handflächengroße Portion Eiweiß
  • eine faustgroße Portion stärkehaltiger Kohlenhydraten (bspw. Kartoffeln, Reis)
  • mindestens zwei faustgroße Portion Gemüse

Wichtig ist, dass zu jeder Mahlzeit Eiweiß kombiniert wird. Wie eingangs erwähnt, gibt es bei diesem Ernährungskonzept keine klassischen Verbote. Außer: Hungern ist streng verboten! So sollte man sich nach einer Mahlzeit gesättigt und zufrieden fühlen. Und zwischen den Mahlzeiten stehen auch Zwischenmahlzeiten auf dem Plan, so dass täglich vier bis bis Mahlzeiten gegessen werden. Man sollte nicht immer dann essen, wenn man Hunger verspürt. Nein, man soll sogar snacken! Reichlich Tipps gibt es im Buch, doch Obst der Saison, Joghurt, Nüsse und Samen sind dabei wenig überraschend der Schokolade vorzuziehen. Auf diese Weise soll auch ein zu schneller Anstieg des Blutzuckers verhindert werden. Zum Süßen wird von der Ernährungsberaterin Stevia empfohlen, doch das Kraut aus Paraguay hat einen Nachteil: Denn genau wie Zucker und diverse andere Ersatzstoffe wird die Lust auf Süßes gesteigert.

Die 80:20-Regel: Sündigen ist erlaubt

Im Laufe des Jahres gibt es aber immer wieder Events und Zeitspannen, in denen auch gesündigt werden darf. So gilt für Feiertage, Geburtstage, Weihnachten und andere Festivitäten die 80:20-Regel. Wer zu 80 Prozent gesund isst, kann hin und wieder auch sündigen. Unter die 20 Prozent fallen Lebensmittel, die ansonsten nicht in die Faustformelmahlzeiten passen. Entsprechend gehören Pizza, Kuchen, Schokolade und andere Süßigkeiten zur 20-Prozent-Ausnahmeregelung. Denn Gaumenfreuden sollen nicht einfach gestrichen werden, wie es bei anderen Diäten der Fall ist. Genussmomente so lange hinauszögern, bis man schwach wird, hat keinen Sinn. So darf man hin und wieder alles essen, worauf man Lust. Viel wichtiger ist, wie man sich den Großteil der Zeit ernährt. Wesentlich für den Erfolg der Faustformel sind keine zu großen Pausen zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Schlankheits-Faustformel: Der 4-Wochen-Powerplan

Ein vierwöchiger Ernährungsplan dient dazu, den Einstieg in das Programm zu erleichtern und den Körper wieder für seine tatsächlichen Bedürfnisse zu sensibilisieren. Hier wird eine gesunde Kombination von pflanzlichem und tierischem Eiweiß näher gebracht, mindestens eine Mahlzeit pro Tag kommt ohne tierische Produkte aus. Fleisch steht an drei Tagen in der Woche auf dem Ernährungsplan. Die Ernährungsberaterin möchte somit auch zum Nachdenken über eine vegetarische Kost anregen, umsetzbar ist die Faustformel allerdings ebenso für Fleischliebhaber. Zudem sollt man die ersten vier Wochen nutzen, um sich an ungesüßte Speisen und Getränke zu gewöhnen.

  • 1. Woche: Essen erlernen

In der ersten Woche geht es im Grunde genommen darum, eine neue Art des Essens zu erlernen. Man soll ein Gefühl dafür bekommen, wie eine Mahlzeit nach der ‚Schlank mit der Faustformel‘ Methode zubereitet wird, man erlebt neue Geschmacksrichtungen und ein anderes Sättigungsgefühl. Zudem sollte man seine prallgefüllten Vorratsschubladen und Süßigkeitsreserven entrümpeln. Es wird darüber hinaus empfohlen, Rückschau zu halten und in einem Wohlfühltagebuch einzutragen, welche positiven Veränderungen aufgefallen sind.

  • 2. Woche: Experimentieren

In der zweiten Woche geht es darum, mit den Portionsgrößen zu experimentieren und verstärkt auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu hören. Ist man nach dem Essen noch hungrig, sollte zuerst zu mehr Gemüse gegriffen werden und dann zu mehr Eiweiß. Nur wenn man immer noch nicht satt ist, wird die Stärkefaust vergrößert. Beim Essen heißt es, sich auf die Mahlzeiten zu konzentrieren und so sind Fernseher, Zeitung und Handy tabu. Das fällt bestimmt nicht jeden leicht, doch wenn der Esstisch schön gedeckt wird und aus der Mahlzeit ein Ritual wird, dann wird es schon klappen.

  • 3. und 4. Woche: Alltagstauglichkeit prüfen und selber kochen

In der dritten Woche soll das neue Programm mit Kollegen in der Kantine oder mit Freunden im Restaurant getestet werden. Ganz einfach, um die Alltagstauglichkeit der Schlank mit der Faustformel Methode auszuprobieren und zu erfahren. In Woche 4 soll man versuchen, eine Hauptmahlzeit pro Tag ganz alleine mithilfe der Faustformel zu kochen.

Wie viel kann man mit der Faustformel Diät abnehmen?

Die Walleczek-Methode verspricht eine Abnahme von einem halben bis ein Kilogramm pro Woche. Das ist ein absolut gesunder Richtwert, der einem Jojo-Effekt, der bei vielen anderen Diäten nach dem Absetzen zum Tragen kommt, wenig Chance bietet. Schlank mit der Faustformel verfolgt eine langfristige Ernährungsumstellung sowie eine Sensibilisierung für Portionsgrößen und der Nahrungsauswahl. Schwachpunkt dabei ist jedoch der Mensch. Portionsgrößen, vor allem bei den erlaubten Zwischenmahlzeiten, werden in der Regel unterschätzt. So nimmt man trotz guter Vorsätze zu viele Kalorien zu sich und läuft Gefahr, trotz qualitativ guter Ernährung nicht abzunehmen, weil keine negative Kalorienbilanz erreicht wird. Wer jedoch bei der Portionsgröße sehr genau ist, hat durchaus gute Chancen sein Körpergewicht zu reduzieren.

Wer Interesse an dem Ernährungskonzept, findet bei Amazon weitere Informationen zum Buch.

Ausbildung zum Ernährungsberater – Vorsicht bei der Auswahl!

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt in Deutschland boomt, entsprechend suchen immer mehr Menschen den beruflichen Einstieg in die Branche. Die Bandbreite der Berufe und Tätigkeiten ist dabei sehr vielfältig und reicht vom Fitnesstrainer über Yoga Lehrer, Fitnesskaufmann bis hin zum Ernährungsberater. Insbesondere der Bereich Ernährung bietet aufgrund der steigenden Anzahl an ernährungsbedingten Krankheiten – jeder dritte Erwachsene ist übergewichtig – gute berufliche Perspektiven. Wer sich für Ernährungsthemen interessiert und auch andere diesbezüglich beraten möchte, kann den Brancheneinstieg als Ernährungsberater wagen.

Zu Beginn sollte naturlich eine Ausbildung zum Ernährungsberater stehen, doch leider ist schon die Suche nach dem richtigen Ausbildungsgang bzw. Träger schwierig und extrem unübersichtlich. Im Angebot gibt es scheinbar alles: Einmalige Wochenendseminare, berufsbegleitende Fernkurse bis hin zur mehrjährigen Vollzeit-Ausbildung. Damit Ihr nicht schon im Vorfeld den Überblick verliert, zeigen wir euch, worauf Ihr bei der Ausbildung unbedingt achten solltet:

Problem: Keine geschützte Berufsbezeichnung

Der sehr große Wildwuchs an Ausbildungseinrichtungen- und Möglichkeiten hat einen Grund: Ernährungsberater ist keine geschützte Berufsbezeichnung! Die Qualität der Ausbildung ist nicht gesetzlich geregelt und hängt im Wesentlichen von der jeweiligen Ausbildungseinrichtung ab. Im Grunde kann sich jeder in diesem Bereich selbstständig machen und Ernährungsberater nennen, auch ohne eine entsprechende Qualifikation vorweisen zu können. Daher arbeiten Institutionen wie z.B. Krankenkassen nur mit Ernährungsberatern zusammen, wenn diese einen bestimmten Berufsabschluss/Studium oder ein spezielles Zertifikat vorweisen können. Ohne entsprechende Ausbildung verweigern die Kassen die Zusammenarbeit, es kann dann nur privat und ohne Kassenrezept gearbeitet werden. Problematisch für den angehenden Ernährungsberater ist dann natürlich, dass sich die Kunden lieber dort beraten lassen, wo die Beratung von der Kasse bezahlt wird. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einen anerkannten Ausbildungsweg einschlagen:

1. Ausbildung zum staatlich anerkannten Diätassistenten

Ein seriöser Einstieg in die Ernährungsberatung ist die Ausbildung zum staatlich anerkannten Diätassistenten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und die Lehrinhalte sowie die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt (DiätAss APrV). Lehrinhalte sind beispielsweise Lebensmittelkunde, Ernährungslehre, Ernährungsberatung, Diätologie, aber auch Fächer wie Anatomie und Erste Hilfe. Die Ausbildung zum Diätassistenten wird von den Krankenkassen anerkannt, so dass einer späteren Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen nichts im Wege steht. Die Ausbildung kann deutschlandweit an knapp 60 staatlich anerkannten Schulen durchgeführt werden (Liste der Schulen), darunter finden sich Schulen in den meisten deutschen Großstädten wie z.B. Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München oder Stuttgart. Die Ausbildung beinhaltet 4.450 Unterrichtsstunden (3.050 Theorie / 1.400 Praxis). Zulassungsvoraussetzung für die Ausbildung zum Diätassistenten ist ein mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss. Die Ausbildung zum Diätassistenten ist schulisch und kostet in den meisten Fällen Schulgeld (100-200 Euro monatlich). Zur Förderung kann aber BAföG, Fahrgeld, Wohngeld etc. beantragt werden.

2. Studium der Ernährungswissenschaften

Wer die Hochschulzugangsberechtigung besitzt, kann anstelle der Ausbildung zum Diätassistenten auch ein Studium der Ernährungswissenschaft/Ökotrophologie beginnen. Das Studium ist an den zahlreichen Universitäten/ Hochschulen (z.B. in Potsdam, Kiel, Jena oder Gießen) möglich. Wer Ernährungswissenschaften studieren möchte, benötigt allerdings ein sehr gutes Abitur (NC 2012 zum Teil bei 1,6) oder muss mit einer längeren Wartezeit rechnen. Die meisten Hochschulen haben bereits auf Bachelor (Regelstudienzeit drei, höchstens 4 Jahre) und Master (1-2 Jahre) umgestellt. Was die Kosten für das Studium betrifft, wurden Studiengebühren mittlerweile in den meisten Bundesländern abgeschafft. Zur Förderung kann genau wie beim Diätassistenten BAföG und Co. beantragt werden. Das abgeschlossene Studium der Ernährungswissenschaften/Ökotrophologie wird für die Tätigkeit als Ernährungsberater ebenfalls von den Krankenkassen anerkannt.

3. Zertifikat „Ernährungsberater/DGE“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bietet eine Weiterbildung zum „Ernährungsberater/ DGE“ an. Der Ernährungsberater/DGE wird ebenfalls von den Krankenkassen anerkannt, so dass eine Abrechnungsmöglichkeit mit den Krankenkassen besteht. Zugangsvoraussetzung ist allerdings die vorherige Ausbildung zum Diätassistenten oder ein Studium der Ernährungswissenschaft/Ökotrophologie. Die Weiterbildung zum Ernährungsberater/DGE ist berufsbegleitend möglich wobei Teilnehmer die Wahl zwischen einen Intensivkurs (56 Unterrichtseinheiten) und Kompaktkurs (215) haben. Der Präsenz-Unterricht findet in Bonn statt. Die Weiterbildung kostet 975 Euro (intensiv) oder 2.350 (kompakt).

Weiterbildung für Quereinsteiger? Fernstudium neben dem Beruf?

Viele Menschen entdecken ihr Interesse für den Beruf des Ernährungsberaters allerdings erst zu einem Zeitpunkt, in dem sie bereits einer festen Tätigkeit nachgehen. Dann ist es oft schwierig, mit einer erneuten Vollzeit-Ausbildung oder einem Studium zu beginnen, nicht zuletzt auch aufgrund der damit verbundenen finanziellen Einbußen. Für diesen Fall gibt es noch die Möglichkeit einer Weiterbildung im Rahmen eines Fernstudiums/Fernkurses oder eines IHK-Lehrgangs. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte sich aber über Folgendes bewusst sein:

  • Schwieriger Berufseinstieg: Der Berufseinstieg mit einem Zertifikat einer privaten (möglicherweise wenig bekannten) Akademie ist deutlich schwieriger als für Personen mit einer staatlich anerkannten Vollzeit-Ausbildung oder mit Hochschulstudium. Die Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Arztpraxen oder Krankenhäuern ist in der Regel nicht möglich. Wer aber das Risiko der Selbstständigkeit nicht scheut, oder nur privat Leute beraten möchte, für den reicht ein Fernstudium aus.
  • Lehrplan: Da die Lehrpläne nicht staatlich vorgegeben sind, sollte man vor der Auswahl selbst die Lehrinhalte prüfen: Diese sollten sich an den Lehrplänen/Richtlinien z.B. der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oder Diätassistenten-Ausbildung orientieren und Themen wie Anatomie und Physiologie des Menschen, Lebensmittelkunde, Ernährungspsychologie, Ernährung als Prävention und Krankheitsvorbeugung….. beinhalten.
  • Dauer der Ausbildung: Ein Wochenendseminar kann die Themen natürlich nur unzureichend abdecken und den Teilnehmer auch nicht qualifizieren, daher sollte auf eine angemessene Stundenzahl geachtet werden. Viele seriöse Fernkurse sind auf eine Studiendauer 500-600 Stunden / 1 ½ bis 2 Jahren ausgerichtet.
  • Kosten: Die Kosten hängen von der einzelnen Fernhochschule ab und richten sich unter anderem nach der Dauer der Ausbildung. Hier gilt es Angebote zu vergleichen. Ein über 1 ½ halb Jahre dauernder Fernkurs kostet um die 2.000 Euro.

Test: Die bekanntesten Diäten im Vergleich

Wer abnehmen will, kann aus einer riesigen Auswahl an Diäten oder Ernährungskonzepten wählen, wobei jede von ihnen kurz- oder langfristig Erfolge versprechen. Doch wie gesund sind Diäten? Und welche Diäten sind überhaupt geeignet? Aktivblog hat die Top 4 der beliebtesten und bekanntesten Diäten unter die Lupe genommen. Zudem zeigen wir euch 6 goldene Regeln, mit denen man langfristig abnehmen und einen gesunderen Lebensstil führen wird!

FdH: Friss die Hälfte

Die gute alte FdH Diät! FdH steht dabei kurz und knapp für „Friss die Hälfte“ und funktioniert auf zwei Arten: Entweder man isst von jeder Mahlzeit nur die Hälfte oder man lässt mehrere Mahlzeiten komplett ausfallen. Auch wenn auf den ersten Blick sehr leicht anwendbar, ist FdH äußerst unbefriedigend, da man nie satt wird. Ständig knurrt einem der Magen, die Konzentration leidet, man ist weniger leistungsfähig und früher oder später wird man unweigerlich von Heißhungerattacken überkommen. Zudem lernt man nicht, seine Ernährung dauerhaft umzustellen. Auch wenn man mit der FdH Formel abnehmen kann, lässt sich diese Diät nur schwer über einen langen Zeitraum durchhalten – und gesund ist sie auch nicht.

 

Low Carb: die bösen Kohlenhydrate

Kohlenhydrate genießen einen schlechten Ruf und die Kohlenhydrate-Anti-Haltung wird in der Low Carb Diät so richtig ausgelebt. Denn hier wird auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot fast ganz verzichtet. Stattdessen sind auf dem Speiseplan vornehmlich eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Fisch, mageres Fleisch und Hülsenfrüchte prominent vertreten. Hinzu kommen frisches Obst und Gemüse. Hintergrund der Low Carb Diät ist, dass Kohlenhydrate den Insulinspiegel stark ansteigen lassen, wodurch der Fettabbau behindert wird. Dagegen verbraucht der Körper bei der Energiegewinnung aus Proteinen viele Kalorien. Das Versprechen bei der Diät ist, dass die Pfunde in der Summe schneller schmelzen oder erst gar nicht auf Hüfte oder Rippe wandern. Vor allem bei vielen Prominenten erfreut sich die Low Carb Diät einer sehr großen Beliebtheit, wobei es hierbei die verschiedensten Varianten gibt: New York Body Plan, Scarsdale-Diät, Atkins-Diät oder South-Beach-Diät.

Wird die Low Carb Diät clever zusammengestellt, kann man mit ihr bezüglich des Abnehmens gute Erfolge erzielen. Durch den hohen Proteinanteil fühlt man sich gesättigt, auch die vielen frischen Zutatn wie Obst und Gemüse sind natürlich positiv zu bewerten. Doch es gibt auch Nachteile, die man nicht missachten darf. Zum einen muss aufgepasst werden, dass man nicht zu viele tierische Fette zu sich nimmt, da das auf Dauer ungesund ist und die Nieren belastet werden. Und zum anderen wird es den meisten extrem schwer fallen, ihren Speiseplan ohne Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu gestalten. Heißhungerattacken sind auch hier vorprogrammiert.

Trennkost: Eiweiß und Kohlenhydrate als Intimfeinde

Die Trennkost Diät bzw. Ernährungsprogramm verfolgt eine ganz einfache Regel, die da lautet: Eiweiße und Kohlenhydrate nie zusammen essen! Zum Fisch darf es kein Reis geben, zum Fleisch keine Kartoffeln und die zünftige Brotzeit mit Schinken und diverser anderer Wurst ist natürlich auch tabu. Die Idee hinter der Trennkost lautet wie folgt: Der Organismus kann angeblich Proteine und Kohlenhydrate nicht gemeinsam verwerten, was dazu führt, dass der Körper nicht „entschlackt“ wird und man schnell zunimmt.

In der Theorie gibt es zur Trennkost Methode keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund. Laut Mediziner und Ernährungsspezialisten bereits mehrfach mitgeteilt haben, ist die Annahme einfach falsch, dass der Körper Eiweiße und Kohlenhydrate nur getrennt voneinander verwerten kann. Vielmehr ist das genaue Gegenteil der Fall, da sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Trennkost Diät manchen Personen beim Abnehmen hilft. Dieser Effekt ist aber meist der Tatsache geschuldet, weil sich die Abnehmwilligen generell Gedanken über ihre Ernährung machen und somit ein Gespür entwickeln, was ihnen guttut und was nicht.

Schlank im Schlaf: mit strengen Regeln zur Traumfigur?

Hört sich sehr verlockend und unkompliziert an, erfordert von den Teilnehmern aber jede Menge Disziplin und Durchhaltevermögen. Die Diät Schlank im Schlaf verfolgt die Theorie, dass ein zu hoher Insulinspiegel den Fettabbau bremst, weshalb am Abend keine kohlenhydrathaltigen Lebensmittel mehr gegessen werden dürfen. So wird der Körper dazu gezwungen, zur Energiegewinnung in der Nacht ausschließlich auf die Fettdepots zurückzugreifen. Morgens sind wiederum ausschließlich Kohlenhydrate, kombiniert mit Obst und pflanzlichen Fetten erlaubt. Milch im Müsli oder Joghurt sind tabu, der Kaffee darf generell nur schwarz getrunken werden. Zum Mittag kommt eine Mischkost aus Eiweiß und Kohlenhydraten auf den Teller. Zwischen den drei Mahlzeiten wird eine Essenspause von fünf Stunden vorgeschrieben, wobei selbst kleine Snacks zwischendurch nicht erlaubt sind! Weder einen Apfel, einen Milchkaffee oder ein Stück Schokolade. In der Schlank im Schlaf Diät ist Sport fester Bestandteil und fest eingeplant – vor dem Frühstück oder am Abend.

Bislang gibt es keinerlei Beweise, ob die fünf Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten das Abnehmen positiv unterstützen. Vielen ist Experten ist das Konzept von Schlank im Schlaf zu streng und lässt sich darüber hinaus auch nur sehr schwer in den Alltag und die Lebenswirklichkeit anpassen. Denn was macht man, wenn die Arbeitskollegen zum Mittagessen gehen, während man selber laut Diätplan noch 40 Minuten bis zur nächsten Nahrungsaufnahme warten muss? Auch der nachmittägliche Kaffeekranz ist nicht machbar. Für die Motivation nicht unbedingt förderlich.

In diesem „Stern“-Artikel findet ihr weitere Informationen für die Schlank im Schlaf Diät.

Fazit und 6 goldene Regeln zum Abnehmen

Die perfekte Diät gibt es nicht – und braucht auch keiner! Jeder von uns tickt ein bisschen anders, sodass allgemeingültige Diäten oftmals zum Scheitern verurteilt sind. Dennoch gibt es aber natürlich Möglichkeiten, um erfolgreich abnehmen zu können. Hierfür sollte man sich am besten an den folgenden 6 goldenen Regeln orientieren, die einem bei der langfristigen und gesunden Ernährungsumstellung und beim Abnehmen helfen.

  • Regel 1: Nicht zu viel, dafür ausgewogen essen!
  • Regel 2: Kalorien reduzieren!
  • Regel 3: Weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine essen (aber kein totaler Verzicht auf Kohlenhydrate)
  • Regel 4: Gesättigte Fettsäuren aus Butter, Fleisch, Wurst oder Sahne besser durch mehrfach ungesättigte aus Nüssen, Lacs oder Rapsöl ersetzen!
  • Regel 5: Das Essen genießen! Mehr als gut essen kann der Mensch nicht und es gibt keine bösen und guten Lebensmittel. Vielmehr ist die Balance entscheidend. Verboten führen früher oder später zu Heißhunger.
  • Regel 6: Reichlich Bewegung und Sport! Mindestens genauso wichtig wie die richtige Ernährung.

Und wer sich in seiner Haut wohlfühlt und vom Hausarzt keine gesundheitlichen Bedenken zu hören bekommt, sollte den Schlankheitswahn ignorieren – und Artikel wie diese eher als Anregung für eine gesunde Ernährung denn als Aufforderung zum Abnehmen verstehen!

Eure Meinung: Habt ihr eine Lieblingsdiät oder mit welchen Tipps und Tricks habt ihr erfolgreich abgenommen? Teilt uns eure Erfahrungen doch bitte via Kommentar mit!

Vorsicht Vitaminpillen: selten nützlich – oftmals schädlich

Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig. Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert ausreichend davon. Doch Nahrungsergänzungsmittel, meist anzutreffen in Pillen- und Pulverform, haben Hochkonjunktur. Geradezu leichtfertig wird seitens der Verbraucher zugegriffen.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die regelmäßige Einnahme von Vitaminpillen gesünder macht und das Leben verlängert. Viele belassen es nicht bei den Vitaminpillen und so werden Vitamine auch gesprizt oder per Infusion verabreicht. Leider ist solch eine „Behandlung“ nicht wirksam. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Einnahme oder Infusion von Vitaminen die Gesundheit verbessert, vor Krankheiten schützt, Abwehrkräfte stärkt oder Krebs verhindert.

Alarmierende Studien: Vitaminpillen können schaden

Schüssler Salze, Pillen. Foto: Flickr/weisserstier
Schüssler Salze, Pillen. Foto: Flickr/weisserstier

Zudem kommen immer mehr klinische Studien zu dem dem Ergebnis, dass Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmittel in aller Regel nicht nur unnötig sind, sondern sogar auch schaden können. Besonders alarmierend ist dabei das Ergebnis von Forschern der renommierten „Cochrane Collaboration“ aus dem Jahr 2008, die insgesamt 67 klinische Studien zu Vitaminen auswerteten und zu dem Ergebnis kam, dass eine Einahme von Vitamin A, Vitamin E und Betakarotin die Sterblichkeit signifikant ansteigen lässt.

Run auf Vitaminpillen ungebrochen groß

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und durchlaufen deshalb auch keine Zulassungsverfahren. Selbst in Supermarktregalen sind sie erhältlich. Fast jeder vierte Deutsche bzw. über 18 Millionen Menschen hierzulande nehmen Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel ein und geben dafür über 900 Millionen Euro im Jahr aus. Doch einen Nutzen haben diese Präparate in erster Linie für die Hersteller, die sich über satte Gewinne freuen dürfen.

Vitaminpillen in wenigen Ausnahmen sinnvoll Vorsicht Vitaminpillen: selten nützlich – oftmals schädlich weiterlesen

Fitte statt fette Ostern: Schlank und aktiv durch die Feiertage – Tipps

Schokolade in Hülle und Fülle, fettiges Grillgut, deftige Braten und natürlich jede Menge Kuchen und Süßspeisen: Zu Ostern wird in ganz Deutschland wieder herzhaft zugelangt. Doch statt sich von Karfreitag bis Ostermontag nur ungesund zu ernähren, wenig zu bewegen und schnell das eine oder andere Pfund zu viel auf die Rippen zu bekommen, sollte man die Feiertage auch für Sport nutzen. Zudem gibt es einfache Tipps und Tricks, wie man Ostern auch ohne Reue genießen kann. Fit durch Ostern: Wir zeigen wie es funktioniert!

Ostern steht vor der Tür und nicht nur der Konsum von Schokolade in allen erdenklichen Formen und Varianten erlebt seine Hochzeit. Denn im Terminkalender reiht sich ein Familienfest an das nächste, bei denen ebenfalls wieder im großen Stil gefuttert wird. Überall lauern die Kalorienbomben und es fällt schwer, denen zu widerstehen. Doch trotz aller Versuchungen, sollte man sich über Ostern nicht ausschließlich von Schokolade, Süßigkeiten und fettig-deftigem Essen ernähren. Besser ist es abzuwägen, denn bis zur Badesaison ist es nicht mehr weit und die angefutterten Pfunde müssen mühevoll wieder abtrainiert werden. Doch wie komme ich fit und möglichst schlank durch Ostern?

Osterhase, Schokolade. Foto: twicepix / Flickr
Osterhase, Schokolade. Foto: twicepix / Flickr

Aktive und gesunde Ostern: So geht’s

Bei der Schokolade ist erstmal der Griff zur dunklen Variante zu empfehlen, da diese bekanntermaßen nicht so schlimm für die Figur ist. Fitte statt fette Ostern: Schlank und aktiv durch die Feiertage – Tipps weiterlesen

Wie sieht das perfekte Frühstück aus? Tipps für die wichtige Mahlzeit

Das Frühstück ist nicht nur die erste Mahlzeit des Tages, sondern auch mit die wichtigste. Doch bei den Ernährungsgewohnheiten haben sich vor allem beim Frühstück viele vermeintliche Fehler eingeschlichen. So essen die meisten entweder zu viel, zu wenig oder das Falsche. Folgende Tipps und Anregungen zeigen, wie das perfekte Frühstück aussehen sollte. Das Motto lautet: Viel Volumen und wenig Kalorien – dann wird es auch gesund.

Eine altbekannte Faustregel für das „richtige“ Essen lautet: Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann! Doch stimmt dieser Ernährungsratschlag überhaupt? Zweifel sind erlaubt, vor allem was das Frühstück betrifft.

Falsches Frühstück: zu fettig, zu süß

Denn man sollte darauf achten, dass das Frühstück nicht zu schwer ist. Morgens kann man schnell in einen wahren „Fressflash“ verfallen und alles munter in sich hineinstopfen.

 

Doch wer zu üppig in den Morgenstunden zulangt, wird schnell wieder müde. Das berühmtberüchtige englische Frühstück mit gebratenen Speck und Eiern sowie Bohnen liefert viel zu viel Fett und somit Kalorien, sondern auch das hierzulande sehr beliebte Butterbrötchen mit Käse. Auf Süßes sollte man beim Frühstück ebenfalls tendentiell verzichten. Denn Cornflakes und Marmeladenbrote treiben den Insulinspiegel sehr schnell in die Höhe, der dann aber ebenso schnell wieder abfällt und für einen knurrenden Magen sorgt, der uns zum Griff auf den nächsten Snack animiert.

Richtiges Frühstück: Kohlenhydrate, Eiweiß, Rohkost Wie sieht das perfekte Frühstück aus? Tipps für die wichtige Mahlzeit weiterlesen

Fit durch den Winter

Wie kommt man fit und gesund durch den kalten Winter? Das beste Mittel ist immer noch Bewegung, wodurch das Immunsystem in Schwung gebracht wird. Doch neben Sport gibt es noch andere einfache Wellness-Tipps, wie folgender Artikel zeigt.

Auch wenn es den meisten schwer fällt, sich in der kalten Jahreszeit an der frischen Luft zu bewegen, gibt es doch kein besseres Mittel, als den Winter fit und gesund zu überstehen. Hauptsache nach draußen, lautet als das Motto. Bewegung an der frischen Luft regt die Durchblutung an, bringt den Kreislauf in Schwung, hält fit und ist zudem ein guter Schutz vor Erkältung und Grippe, da das Immunsystem gestärkt wird.

Mit Sport und richtigem Training fit durch den Winter

Langlauf, Winter. Foto: Flickr/Oberau-Online
Langlauf, Winter. Foto: Flickr/Oberau-Online

Sport und ausgedehnte Spaziergänge sind somit auch im Winter ein wichtiger Baustein, um den Winter gesund und munter zu überstehen. Zudem lassen sich durch die Bewegung in der Natur auch schlechte Stimmungen vertreiben. Das Angebot an Sportarten ist groß, wobei natürlich Langlauf der Wintersport-Ausdauerklassiker und zugleich ein richtiger Fit- und Schlankmacher ist Doch es gibt genügend Alternativen wie Joggen, Nordic Walking oder Radfahren, die allesamt zu empfehlen sind. Bei großer Kälte muss man aber natürlich aufpassen und bloß nicht zu hart trainieren. Die kalte Atemluft und Witterungsverhältnisse macht das Outdoor-Sportprogramm im Winter nicht leichter, dem man aber mit sanften und moderaten Trainingseinheiten bei geringer Intensität entgegentreten kann. Wem es draußen zu kalt ist, der findet beim Schwimmen eine perfekte Alternative.

Mit richtigem Lüften fit durch den Winter

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Fit und gesund mit Gewürzen: Top 9 der Fitmacher aus der Küche

Im Herbst und Winter haben Erkältung und Grippe Hochkonjunktur. Wer vorbeugen möchte und sein Immunsystem stärken will, kann das auch mit scharfen Fitmachern schaffen. Denn wer hätte gedacht, dass Chili, Paprika, Curry und Co. vor Erkältung schützen können. Wir stellen euch die Top 9 der Fitmacher-Gewürze und deren Wirkung vor.

Ein starkes Immunsystem ist Gold wert, wenn es draußen regnet, schneit oder eisiger Wind um die Ecke bläst. Um es aufzupeppen, gibt es jede Menge Möglichkeiten. Angefangen von Sport über Sauna bis hin zu ausreichend Ruhe und natürlich die wetterfeste Kleidung. Doch natürlich hilft auch die richtige Ernährung, um das Abwehrsystem auf Touren zu bringen.

Vitamine: wichtig zur Vorbeugung von Erkältung

Hier helfen natürlich Vitamine, allen voran Vitamin C, Krankheitserreger abzuwehren und zugleich unser körpereigenes Schutzschild zu aktivieren. Da sich Vitamine in ihrer Funktion ergänzen, sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, wodurch sich der tägliche Bedarf am besten abdecken lässt. Auch Mineralstoffe, die für das Immunsystem von Bedeutung sind, werden nur dann ausreichend aufgenommen, wenn wir täglich einen ausgewogen Mix aus Obst und Gemüse, Milch- und Vollkornprodukten sowie Fisch essen.

Gewürze. Foto: Flickr/crosathorian
Gewürze. Foto: Flickr/crosathorian

Wie Gewürze die Abwehrkräfte stärken

Für den Geschmack in allen Gerichten sorgen jedoch die Gewürze. Und diese können für unsere Gesundheit ebenfalls nützliche Dienste erweisen. Viele Gewürze stärken dabei die Abwehrkräfte, wenn sie regelmäßig dem Essen zugefügt werden.

Vor allem Scharfmacher unterstützen die körpereigene Immunabwehr, weil sie eine anregende Wirkung auf die Durchblutung haben. Viele Gewürze sind zudem entzündungshemmend oder regen den Körper zum Schwitzen an, was ebenfalls dazu beiträgt, Krankheitserreger zu reduzieren. Wer sich bereits eine Erkältung eingefangen hat, sollte eine heiße, scharf gewürzte Suppe probieren. Sie bewirkt eine bessere Durchblutung der Nasen- und Rachenschleimhäute, außerdem wirkt sie schweißtreibend.

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