Eiweiß – der ideale Schlankmacher

Schon lange hat Eiweiß den Kohlenhydraten den Ruf des Powernährstoff abgelaufen. Doch diese Proteine sind nicht nur wichtige Bausteine für den Körper, sondern zugleich auch ein idealer Fatburner und Sattmacher in einem.

Früher galten Kohlenhydrate als das Nonplusultra in Sachen Energielieferant. Das ist ja auch durchaus verständlich, liefern sie doch schnell und effektiv die Energie. Doch oft führt ein hoher Kohlenhydrat-Konsum zu einem Energieüberschuss, der in Form von Fett am Bauch gespeichert wird.

Eiweiß wichtig für den Körper

Also gilt es, die Ernährung zu überdenken und sich vermehrt auf Eiweiße zu stürzen. Proteine sind wichtig für die Vitalität, Kraft und Leistung. Zudem ist es wichtig für das Immunsystem sowie für den Aufbau von Muskeln, Haut, Haaren, Fingernägeln, Knochen Enzymen und Hormonen. Entsprechend sollte Eiweiß eine wichtige Rolle in der Ernährung spielen.

Und das, obwohl Eiweiß, im Vergleich zu den Kohlenhydraten, ein schlechter Energielieferant ist. Doch was als Nachteil ausgelegt werden kann, ist eigentlich ein Vorteil und versetzt Eiweiße in die Rolle von Fatburnern. Eiweiß – der ideale Schlankmacher weiterlesen

Radikal abnehmen mit der Null-Diät: Nachteile und Gefahren

Es gibt viele Wege, um sich überflüssiger Pfunde zu entledigen. Die radikalste Form des Abnehmens ist zweifelsohne die Null-Diät. Wie der Name schon aussagt, wird bei dieser Diät nichts gegessen. Im Grunde genommen handelt sich bei der Null-Diät um eine ungesunde Form des Fastens, bei der nur Wasser oder andere kalorienfreie Getränke auf dem „Speiseplan“ stehen. Daher Finger weg!

Es mag sein, dass man durch die Null-Diät schnell ein paar Kilos verliert und zudem das eigene Portemonnaie geschont wird, doch die gesundheitlichen Risiken sollten nicht verachtet werden und durch den garantiert einsetzenden Jojo-Effekt, hat man die Pfunde schneller wie drauf, als man denkt.

Wenn ihr auf Nahrung verzichtet, verbrennt der Körper nicht viel Fett. Vielmehr verliert der Körper Wasser und verbrennt Muskulatur um diese in Kohlenhydrate umzuwandeln, was den schnellen Gesichtsverlust erklärt.

Wasser © Flickr / heipei
Wasser © Flickr / heipei

Nach der Null-Diät hat sich der Energiebedarf eures Körpers verringert, da dieser größtenteils von der Muskulatur verursacht wird. Auch wenn man in der Folge auf eine gesunde Ernährung achtet, werdet ihr bald mehr wiegen, als vor der Diät. Zudem versucht der Körper nach Beendigung der Null-Diät die Fettspeicher vorbeugend für eine eventuelle erneute Dürreperiode maximal zu füllen. Durch diesen Lernprozess wird der Jojo-Effekt natürlich begünstigt.

Und abgesehen davon, verbieten mögliche gesundheitliche Risiken eine Null-Diät von selbst. Wer über einen längeren Zeitraum auf Nahrung verzichtet wird von Müdigkeit, körperlichem Schwächegefühl und Konzentrationsschwäche heimgesucht. Zudem können Gicht und Störungen im Mineral- und Flüssigkeitshaushalt auftauchen.

Wenn ihr also wirklich Gewicht verlieren wollt, solltet ihr langfristig planen. Diät-Formen wie die Logi-Methode haben sich bewährt. Zudem führt kein Weg am Sport vorbei. Auf diesen müsste man bei der Null-Diät auch verzichten.

Hier noch mal die Nachteile und Gefahren der Null-Diät im Überblick:

  • Nährstoffmangel
  • Jojo-Effekt
  • Muskulaturverlust
  • extremes Hungergefühl
  • Gesundheitsrisiken
  • kein gesundes Essverhalten erlernbar

Diät: Abnehmen nach der Logi Methode

Das Angebot von Diäten ist kaum überschaubar. So hat jeder, der ein paar Kilos verlieren will, die Qual der Wahl aus dem Diäten-Dschungel die richtige für sich zu finden. Eines der populärsten Ernährungskonzepte ist die Logi Methode. Doch wie funktioniert sie und was sind deren Vor- und Nachteile?

Logi steht für „Low Glycemic and Insulinemic Diet“. Das bedeutet, dass vornehmlich Lebensmittel mit einem niedrigem glykämischen Index auf dem Ernährungsplan stehen, die eine geringe Insulinausschüttung zur Folge haben. Kurzum: der Blutzucker- und Insulinspiegel soll gering gehalten werden.

Grundsätzlich gilt bei der Logi-Diät die Annahme, dass durch eine falsche Ernährung der Blutzuckerspiegel Achterbahn fährt, was zu Übergewicht führen kann. Durch eine Veränderung der Nahrungsmittelauswahl, soll der Blutzuckerspiegel wieder in eine Balance gebracht werden.

Die Basis der Ernährung spielt dabei stärkearmes Gemüse und Obst in Verbindung mit einer eiweißhaltigen Nahrung bestehend aus Fleisch, Fisch, Geflügel und Milchprodukten. Auch hochwertige Fette stehen auf dem Speiseplan. Die Kohlenhydratzufuhr wird hingegen deutlich reduziert.

Im Detail werden 40 bis 50 Prozent der Gesamtkalorien aus Fetten und jeweils 20 bis 30 Prozent aus Eiweiß und Kohlenhydraten (vor allem Obst und Gemüse) bereitgestellt.

Aufgrund der eiweiß- und fettreichen Ernährung, trägt die Logi-Diät auch den Beinamen Steinzeit-Diät. Doch hierbei handelt es sich nicht um eine kurzfristige Diät über ein paar Wochen. Vielmehr ist Logi ein lebenslanges Ernährungskonzept. Diät: Abnehmen nach der Logi Methode weiterlesen

Der Weg ins Übertraining

Übertraining ist die zu hohe Belastung des Körpers ohne ausreichend Regenerationszeit. Eine hohe Verletzungsanfälligkeit ist die Folge.

Persönlich ist mir das passiert, als ich nach vielen Wochen Pause wieder ins Krafttraining einsteigen wollte. In der ersten Woche hatte ich 5 Trainingseinheiten. Zwar hab ich im 2er Rhytmus trainiert, d.h. an einem Tag eine bestimmte Muskelgruppe und am nächsten Tag eine andere. Trotzdem hab ich gemerkt das ich immer weniger Gewicht drücken oder ziehen konnte. Das äußerste sich so, dass ich an einem Tag 12 Wiederholungen schaffte und 2 Tage später nur noch 9 oder 10. Das ging die nächsten Wochen immer so weiter.

Letztenendes habe ich versucht Dips zu machen (die ich sonst ohne Probleme geschaft habe) und bei der Übung hab ich gespürt wie meine Muskulatur versagt und ich mir fast eine Verletzung eingefangen hätte. Ich musste die Übung schnell abbrechen sonst hätte ich mir Gelenke und die Muskeln ruiniert.

War eine sehr deprimierende Erfahrung, denn trotz hoher Trainingsintensität ging der Muskelaufbau stark zurück.

Die Ursachen lagen in der mangelnden Regerneration. Für eine so hohe Trainingsbelastung muss man sich entsprechend ernähren und seinem Körper die Stoffe zuführen, die er für die Regeneration und für das Muskelwachstum benötigt. Bei mir war das nicht der Fall. Teilweise habe ich sogar nur einmal am Tag gegessen und dann auch noch Fast Food.

Nachdem ich ein paar Wochen mit dem Training fast komplett ausgesetzt hatte war ich wieder in Form. Bei schlechter Ernährung sollte man meiner Meinung nach nicht mehr als 3 bis allerhöchstens 4 Tage die Woche trainieren. Ausserdem sollte man einen Ruhetag einlegen.

Die Brigitte Diät – die gesunde Art abzunehmen!

Die Brigitte-Diät, die ihren Namen der gleichnamigen Frauenzeitschrift zu verdanken hat, gehört zu den Diäten, die durchaus auch von Fachleuten und Ärzten empfohlen wird. Aus gutem Grund, denn bei dieser Diät steht eine ausgewogene und gesunde, kalorienreduzierte Ernährung mit Mischkost im Vordergrund. In den Brigitte-Heften selbst erscheint die Diät in abgewandelter Form mehrmals im Jahr und auch im Buchhandel sind Brigitte-Diätbücher mit unterschiedlicher Ausrichtung erhältlich. So gibt es die Rezepte der Diät unter anderem auch in vegetarischer sowie seit neuestem in fettreduzierter Form. Die in den Büchern oder Heften enthaltenen zahlreichen Rezeptvariationen sollte man auf jeweils drei Hauptmahlzeiten sowie zwei Zwischenmahlzeiten täglich aufteilen. Die Kilokalorien- bzw. Kilojoulemenge wird bei jedem Gericht inklusive Getränke angeben, so dass man selbst immer den Überblick behält. Da man sie sich selbst zusammenstellen kann, bekommt man die Brigitte-Diät nicht so schnell über wie andere und kann sie über einen längeren Zeitraum durchhalten.

Bei der kalorienreduzierten Brigitte-Diät wird auf eine tägliche Kalorienzufuhr von circa 1200 und eine Fettmenge von 35 g Wert gelegt. Das hört sich zwar nach wenig an, aber die überraschend großen Portionen überzeugen definitiv. Man wird sehr gut satt dabei, was die Wahrscheinlichkeit des Heißhungers, der oft den Erfolg einer Diät zunichte macht, minimiert. Aber wie immer ist Disziplin und Durchhaltevermögen gefragt. Wer sich zusätzlich ein bisschen bewegt, kann seine Nahrungsaufnahme auf täglich 1400 Kilokalorien erhöhen, ohne den Diäterfolg zu gefährden. Was für die Brigitte-Diät spricht, ist neben der hohen Alltagstauglichkeit und der gesunden Ausrichtung auch die Tatsache, dass man nicht den ganzen Tag mit Kalorien zählen beschäftigt ist. Dies wird einem durch die Rezepte abgenommen. Einfach daran gehalten und die Pfunde purzeln, früher oder später! Auch für übergewichtige Kinder in der Familie ist diese Diätform zu empfehlen, da sie auf gesunde Weise ausreichend Gewicht verlieren, ohne dass sie groß auf etwas verzichten müssen.