Cardio-Triathlon: Ausdauergeräte auch während einer Einheit tauschen

Die Kombination von mehreren Cardiogeräten während eines Ausdauertrainings hält nicht nur die Laune hoch und sorgt für Abwechslung, sondern bietet für das Training einige Vorteile. Darf ich vorstellen: der Cardio-Triathlon.

Jeder der schon einmal ein Fitnessstudio von innen gesehen hat, hat auch den großen Cardiobereich gesehen. Hier reihen sich zahlreiche Trainingsgeräte wie Fahrradergometer, Liegerad, Ruderergometer, Stepper oder Laufband aneinander. Und natürlich hat jeder seine persönlichen Vorlieben, so wie jedes Gerät seine persönlichen Eigenheiten besitzt. Entsprechend sind die positiven Auswirkungen des Ausdauertrainings für die sportlichen Ziele vielfältig.

Cardiogeräten regelmäßig tauschen

Daher die Frage: Warum immer nur auf einem Cardiogerät trainieren? Es ist nur empfehlenswert, wenn ihr die Cardiogeräte regelmäßig tauscht. Ob das nun im täglichen oder wöchentlichen Rhythmus geschieht, ist jedem selbst überlassen. Aber ihr solltet den Geräte-Switch auch unbedingt mal während einer Trainingseinheit ausprobieren. Das stärkt die Motivation, die Trainingseinheiten kommen einem viel kürzer vor und außerdem werden unterschiedliche Muskeln angesprochen, womit man länger trainieren kann.

3 Geräte pro Einheit auswählen

Spinning. Foto: Flickr by buildscharacter
Spinning. Foto: Flickr by buildscharacter

Als Grundregel sollten beim Cardio-Triathlon 3 Geräte für das Ausdauertraining kombiniert werden. In welcher Reihenfolge das geschieht ist völlig egal und jedem selbst überlassen. Hier kann man ganz nach seinen eigenen Vorlieben trainieren. Cardio-Triathlon: Ausdauergeräte auch während einer Einheit tauschen weiterlesen

Durch dicke Sportkleidung mehr Fett verbrennen – ein Irrtum

Wer durch Ausdauersport Abnehmen will, liegt schon mal auf dem richtigen Weg. Doch wer glaubt, durch das Tragen von dicker Sportkleidung mehr Fett zu verbrennen, weil er mehr schwitzt, befindet sich auf dem Holzweg. Genau das Gegenteil ist der Fall!

Es gibt viele Irrtümer zum Thema Ausdauersport. Einer der häufigsten ist die Annahmen, dass man durch das Tragen dicker Sportbekleidung mehr Fett verbrennt. Daher ist es keine Seltenheit, wenn man im Park oder Wald beim Joggen auf etwas beleibtere Läufer trifft, die in dicken Pullis und Jacken gehüllt, den überschüssigen Pfunden den Kampf angesagt haben. Schließlich will man mehr schwitzen.

Doch ist das überhaupt sinnvoll? NEIN! Durch das Tragen von dicker Sportbekleidung entsteht natürlich mehr Wärme. Und die führt wiederum zu einer reduzierten Fettverbrennung. Denn es gilt:

Je höher die Körpertemperatur, desto weniger Energie muss der Körper aufbringen, um sie aufrechtzuerhalten.

Außerdem besteht die Gefahr der Überhitzung, wenn wir uns zu dick anziehen. Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass wir jetzt nackt durch die Wälder rennen sollen. Richtig angezogen ist man, wenn man beim Laufen in der freien Natur vor Trainingsbeginn leicht friert. Der Zustand hält nicht lange an, denn bereits vor dem ersten Kilometer hat der Körper Betriebstemperatur erreicht und uns wird warm.

Empfehlenswert ist es sich nach dem Zwiebelprinzip anzuziehen. Das heißt mehrere dünne Kleiderschichten übereinander. Und am besten auf Funktionswäsche zurückgreifen, die den Schweiß nach außen abtransportiert und uns so warm hält.