Bequem zu Hause trainieren – Online Fitness-Studio Gymondo im Test

Wer aus Zeitmangel regelmäßig den Gang ins Fitness-Studio verpasst, sollte man einen Blick auf die mittlerweile zahlreichen Online-Fitnessstudios werfen. Diese stellen Workout-Videos als Stream oder Download bereit und ermöglichen so ein zeitsparendes Training im heimischen Wohnzimmer, im Büro oder auch unterwegs auf Reisen. Ein solches Online-Fitnessstudio ist Gymondo, welches ich im Folgenden näher betrachtet habe: Bequem zu Hause trainieren – Online Fitness-Studio Gymondo im Test weiterlesen

Fitnessmuffel aufgepasst! Trainingspass für 6 Wochen im Fitnessstudio deiner Wahl

Allgemein ani 300x250 3

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es wird bald wieder Zeit für die alljährlichen guten Vorsätze. Ein beliebter Vorsatz, na klar: „Mehr für die Fitness und Gesundheit tun“. Auch die Umsetzung ist denkbar einfach: Am besten direkt zum Jahresbeginn im nächsten Fitnessstudio anmelden (Zusatz-Tipp: Vertrag mit extra langer Vertragsbindung wählen 😉 ).

Doch nicht immer lassen sich die guten Vorsätze durchhalten und der ein oder andere sitzt am Ende auf einer teuren und langen Fitnessclub-Mitgliedschaft. Wer fit ins neue Jahr starten möchte, ohne sich finanziell zu verausgaben, für den gibt’s aber gottseidank eine Lösung:

Bei der Fitnesskampagne „Deutschland wird fit“ kann man ein Studio der Wahl sechs Wochen lang ohne Mitgliedschaft und Vertragsbindung testen. An der Aktion beteiligen sich deutschlandweit schon über 1.700 Fitnessstudios in über 1.000 Städten, also garantiert auch eins in deiner Nähe. Kosten tut der Spaß 59,- Euro, was in teuren Fitnessstudios auch schon mal ein Monatsbeitrag sein kann. Wer also mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten will und den Fitnesszustand unverbindlich aufpolieren möchte, sollte mal einen Blick auf das Angebot von „Deutschland wird fit“ werfen.

Es gibt auch eine Gutscheinaktion. Mit dem 2für1-Pass (Gutscheincode: D241WIRDFIT) erhält man einen zweiten Trainingspass gratis dazu.

Viel Spaß!

Training vor dem Schlafen? Vorteile und Nachteile des Nacht-Sports

Sie sind die Vampire der Fitnessszene: Sportler, die zu später Stunde noch ihr Workout absolvieren, während die meisten höchstens vom Joggen oder Krafttraining träumen. Doch ist Training vor dem Schlafen gehen überhaupt gut? Und gibt es irgendwelche Vor- oder Nachteile? Ja, die gibt es!

Heutzutage ist es kein Problem mehr, sein Training spät abends und kurz vor dem Schlafen gehen zu absolvieren. Schließlich wächst das Angebot von Fitnessstudios, die rund um die Uhr geöffnet haben. Davon profitieren besonders Sportler, die aus beruflichen Gründen (bspw. Schichtarbeiten) nicht zu normalen Trainingszeiten trainieren können. Aber auch familiäre Gründe können dazu beitragen, dass man sein Training erst zu später Stunde machen kann, da man dann ausreichend Zeit hat. Stellt sich nur die Frage, ob das Training vorm Schlafen gehen gesund, sinnvoll und effektiv ist?

Training vor dem Schlafen gehen: Welche Vorteile?

Auch wenn es keine allgemeingültige Idealzeit für das Training und das sportliche Höchstleistungsvermögen gibt, ist der Körper dennoch tagsüber besser auf Fitness und Aktivitäten gepolt. Aber wie so vieles im Leben ist auch ein Nachttraining nur eine Frage der Gewohnheit, dass zumindest ein paar Vorteile bieten kann.

Rücken, Hanteltraining, Rudern. Foto: Flickr/Hans Gotun
Rücken, Hanteltraining, Rudern. Foto: Flickr/Hans Gotun

Der größte Vorteil ist sicher, dass die Studios deutlich leerer sind. So kann man an den Kraftmaschinen oder Cardiogeräten trainieren, auf die man gerade Lust hat oder die laut Trainingsplan auf dem Programm stehen. Besonders wer beim Krafttraining die beliebten Supersätze, bei denen an zwei und mehr Geräten, parallel trainiert wird, absolvieren will, wird beim Nachttraining voll auf seine Kosten kommen. Zudem ist es an heißen Tagen durchaus sinnvoll, erst kurz vor der Bettruhe zu trainieren, da die Ozonwerte, die die Atemwege reizen können, dann deutlich niedriger sind. Training vor dem Schlafen? Vorteile und Nachteile des Nacht-Sports weiterlesen

Homefitness: Die besten Fitnessgeräte fürs Workout zu Hause

Wer Lust auf Homefitness hat, braucht natürlich das ein oder andere Fitnessgerät. Denn mit dem richtigen Trainingsequipment macht das Workout auch gleich mehr Spaß und sportliche Ziele lassen sich schneller erreichen. Wir zeigen euch im Folgenden einige gute Auswahl an effektiven Fitnesshelfern, wobei wir eine Mischung aus klassischen Trainingsgeräte für Kraft- und Muskelaufbau sowie Ausdauertraining präsentieren und natürlich auch jede Menge Neuheiten, die vor allem im Bereich des funktionelles Fitnesstrainings angesiedelt sind.

Skipping Ropes / Springseil
Von wegen Kinderspielzeug! Die Skipping-Ropes sind ideal zum Aufwärmen und eignen sich auch für eine isolierte Trainingseinheit, um jede Menge Kalorien zu verbrennen und Kondition aufzubauen. Zudem sind sie recht günstig, werden Springseile im Handel doch schon für 10 bis 15 Euro angeboten. Sollten in keinem Home-Fitnessstudio fehlen.

Kurzhanteln
Die Klassiker unter den Fitnessgeräten für das Home-Workout. Hier kann man aus einer enormen Vielfalt an Produkten wählen. Selbst bei den Hantelscheiben gibt es neben der klassischen runden Ausführung auch noch dreieckige Modelle (rutschen nicht weg). Wer sich kein ganzes Set mit zahlreichen unterschiedlichen Gewichten kaufen will, dem sei ein All-in-One-Hantel-Set empfohlen. Mit einem Dreh werden die Gewichte der Smart-Lock-Hanteln gewechselt (2 bis 20 Kilo). Inklusive Design-Hantelständer kostet ein solches Fitnessgerät ca. 700 Euro. Die klassischen Kurzhanteln reichen aber völlig aus.

Kettlebells
Besondere Hanteln, die die Form von Kuhglocken haben und jedes Functional Workout aufpeppen. Kettlebells gibt es in verschiedenen Ausführungen und sind perfekt für einen effektiven Muskelaufbau. Ab 30 Euro im Handel erhältlich.

Iron Clubs
Simple Powertools in Keulenform. Schon vor Jahrhunderten trainierten Ring- und Schwertkämpfer mit diesen besonderen Gewichten, die eine ähnliche Wirkungsweise wie die Kettlebells haben. Der Schwerpunkt der Iron Clubs liegt jedoch noch weiter vom Körper entfernt, sodass größere Gelenkbewegungen ermöglicht werden. Die Keulenübungen versprechen ein ausgezeichnetes Gesundheitstraining für Handgelenke, Ellenbogen und Schultern und finden auch in der Rehabilitation Verwendung. Die Iron Clubs werden aus Präzisionsstahl gefertigt, alternativ gibt es auch Wooden Clubs (aus Holz). Kostenpunkt: ab 30 Euro.

Folgendes Video zeigt ein paar Übungsbeispiele:

Gummirohr
Das sogenannte „ViPR“ (sprich Weiper) ist ein weitere Trainingsgerät für funktionelles Training. Das Gummirohr lässt sich Heben, stemmen, rollen oder werfen und verbessert vor allem die Stabilität des Rumpfes. In diesem Aktivblog-Artikel findet ihr ausführliche Informationen über das Trainingsgerät, dass im Handel ab 129 Euro erhältlich ist.

Wassertaschen / Aquabags
Die wassergefüllten Aquabags stammen ebenfalls aus dem Bereich des Functional Fitness und wiegen bis zu 35 Kilogramm. Ideal für ein abwechslungsreiches und neuartiges Kraft- und Stabilitätstraining, da sehr viele Griffmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Preis liegt bei ca. 120 Euro.

Der Ultimative Sandbag funktioniert vom Prinzip her genau gleich, den wir schon mal ausführlich vorgestellt haben.

Expander / Body-Tubes
Expander sind für das Homefitness immer eine sinnvolle Anschaffung, kann man doch mit diesem Fitnesskleingerät diverse Übungen zur Kräftigung, Stretching, Bodyshaping durchführen. Für Latexallergiker gibt es alternativ auch spezielle Body-Tubes, die mit Nylon ummantelt und sehr belastbar und langlebig sind. Expander gibt es bereits für um die 10 Euro.

Medizinball
Optisch haben die heutigen Medizinbälle mit den Vorgängermodellen aus Leder nur wenig zu tun. Es gibt sie in knalligen Trendfarben mit griffiger Oberfläche und verschiedenen Gewichten (ab 1 Kilogramm). Ebenfalls praktisch für viele Körperübungen wie Kniebeugen und Co. Medizinbälle kosten zwischen 15 bis 30 Euro.

Gymnastikball
Ein Gymnastikball verspricht viele Einsatzmöglichkeiten. Man kann darauf sitzen, zahlreiche Körper- und Bauchübungen sowie Stretching machen. Ebenfalls eine preiswerte Anschaffung (ca. 10 Euro), wobei es auch teurere Gymnastikbälle gibt, wie beispielsweise den „Wellnessball“ von Technogym für 119 Euro.

Bongo-Board
Das Bongo-Board erinnert an ein Skateboard, welches aber nur eine Rolle hat. So lässt sich mit dem Fitnesstool das Balancegefühl hervorragend trainieren. Alternativ für Skate-. Snow- und Wakeboarder geeignet, um Tricktraining zu absolvieren. Kostenpunkt: rund 120 Euro.

Easytone Step von Reebok
Ein neuartiges Fitnesstool für heimische Fitness. Der Easystone Step (basierend auf dem Reebok Schuhmodell Easytone) hat eine rutschfeste Oberfläche und Kissen, die ein vielseitiges ganzheitliches Balance-, Flexibilitäts-, Stabilitäts- und Kraftraining ermöglichen. Je nach Trainingsziel werden die Kissen mit Luft gefüllt. Ab 72 Euro im Handel (u.a. bei Amazon) erhältlich.

Sprossenwand
Wenn Platz vorhanden, ist eine Sprossenwand natürlich ein sehr nützliches und geniales Trainingsgerät. Perfekt fürs Dehn- und Krafttraining und wenn noch mit einem klappbarem Ausleger versehen, lassen sich an der Sprossenwand Klimmzüge machen. Im Handel ab 150 Euo erhältlich.

Ergometer
So ein Zimmerflitzer ist immer gut und hervorragend für das heimische Ausdauertraining geeignet. Das Angebot im Handel ist enorm vielfältig, sodass es für jeden Anspruch und Geldbeutel das passende Bike für den Heimgebrauch gibt.

Für hoffen, euch die ein oder andere Anregung mit auf dem Weg gegeben zu haben. Und die Auflistung zeigt deutlich, dass die Trainingsmöglichkeiten für das immer beliebter werdende Homefitness dank der Vielzahl verschiedener Trainingsgerätschaften immer besser werden.

Barre Concept: Frauen-Fitness an der Ballett-Stange

Barre Concept ist ein relativ neuer Fitness-Trend, der in Deutschland mehr und mehr Anhänger findet, bzw. Anhängerinnen, denn das Training an der Ballett-Stange richtet sich primär an Frauen. Das spezielle Frauen-Workout beinhaltet Elemente vom Ballet, Yoga und Pilates, wobei dank spezifischer Kräftigungsübungen eine grazile Ballerina-Figur das Fernziel ist. Barre-Concept verspricht schlanke Beine, knackigen Po, festen Bauch und straffe Arme. Doch keine Sorge, gelenkige Ballett-Fähigkeiten sind keine Voraussetzung für das Frauen-Fitnessprogramm.

In den USA gibt es Barre Concept (zu deutsch: Barrentraining) schon seit über zehn Jahren und hat sich auf dem hartumkämpften Fitnessmarkt längst etabliert. Auch Stars wie Madonna oder Drew Barrymore halten sich mit dem Training an der Ballettstange in Form und langsam aber sicher schwappt der Trend auch nach Deutschland über.

Mit Barre Concept zur sexy, definierten Tänzerfigur

Barre Concept © Flickr / foto-plaul.jpg
Barre Concept © Flickr / foto-plaul.jpg

Das innovative Trainingssystem zielt in erster Linie auf die Körperstraffung der Teilnehmerin, wobei es zu einem gezielten Muskelaufbau bei einer gleichzeitigen Verbrennung von Körperfett kommt. Um eine definierte Tänzerinnen-Figur zu bekommen, werden an der Ballettstange vor einem Spiegel spezielle Kräftigungsübungen absolviert. So müssen sich die Teilnehmerinnen beispielsweise in typischer Ballerina-Manier auf die Zehenspitzen stellen und Kniebeugen absolvieren. Bei den Übungen an der Ballettstange handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, wobei der Fokus aber auf Bein-, Gesäß- und Rumpfmuskulatur gelegt wird. Doch es werden nicht nur Übungen an der Ballettstange gemacht.

Anstrengung vs. Entspannung

Vielmehr bietet Barre Concept eine bunte und gelungene Mischung aus Bodenübungen auf der Matte für Rücken, Bauch oder Arme. So haben auch Liegestütze in der Regel ihren festen Platz im Training oder Arm- und Schulterübungen mit leichten Gewichten. Darüber hinaus fließen aber auch Elemente aus Pilates und Yoga in das Workout mit ein und entsprechend wird auch umfangreich gedehnt. Alles verschmilzt auf eine sehr harmonische Art und Weise, sodass das Training alles andere als langweilig erscheint und als kurzweilig empfunden wird.

Barre Concept: Verschiedene Zielsetzung

Welche Zielsetzung man letztendlich mit Barre Concept verfolgt, entscheidet jeder ganz für sich. Egal ob:

  • Muskulatur aufbauen,
  • die Haltung korrigieren,
  • einen flachen Bauch bekommen,
  • sportliche Leistungen verbessern,
  • sich allgemein wohl fühlen.

Das Workout darf als spannend und herausfordernd beschrieben werden und fördert neben der Muskelstraffung oder Verbesserung der Fettverbrennung auch die Ausdauer, Balance, Kraft, motorische Kontrolle und Beweglichkeit. Am besten ihr schaut euch das eingebundene Barre Concept Video an, um einen Vorgeschmack auf das interessante Frauen-Fitnessprogramm zu erhaschen.

Für wen ist Barre Concept gedacht?

Der Vorteil beim Barre Concept ist, dass diese Trainingsmethode von jedem gemacht werden kann, völlig unabhängig vom Alter, Fitness- oder Beweglichkeits-Niveau. Zudem brauchen die Teilnehmerinnen nicht sehr viel Equipment, wird das Workout doch in der Regel barfuß ausgeübt. Anderes Trainingszubehör wie Hanteln oder Matte werden dagegen vom Fitnessstudio gestellt.

In Deutschland wird Barre Concept erst seit wenigen Jahren angeboten, wobei es vor allem in München Kurse hierfür gibt. Andere große Städte sollen und werden folgen, vorausgesetzt, das Ballett-Barrentraining wird findet hierzulande eine ausreichend große Fangruppe. Doch da das Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich ist und sowohl Aspekte der Anstrengung und Entspannung berücksichtigt, sind die Chancen zumindest nicht schlecht.

Auf der Barre Concept Homepage findet ihr weitere Informationen zum Frauen-Fitnesskurs.

Cardiotraining auch für Bodybuilder wichtig: Worauf zu achten ist

Bei den meisten Kraftsportlern hält sich die Liebe zum Ausdauer- bzw. Cardioraining in Grenzen. Doch für jeden Bodybuilder ist die regelmäßige Ausdauereinheit unabdingbar, trägt es doch zur Reduzierung des Körperfettaneils bei und sorgt somit für eine bessere Definition. Damit selbst ambitionierte Kraftsportler mehr Freude für das Ausdauertraining gewinnen, haben wir im Folgenden ein paar Tipps und Anregungen zusammengetragen.

Keine Frage: Bodybuilder wollen sich lieber stundenlang Gewichte stemmen und am Eisen verausgaben, um noch mehr Muskeln aufzubauen. Das Ausdauertraining kommt da oftmals zu kurz, wobei es genau wie eine angepasste und fettarme Ernährung von sehr wichtiger Bedeutung ist, um den Körper noch besser zu definieren und so die Muskeln besser zu betonen. Hier ist meist ein Fettanteil von 12 Prozent oder weniger vonnöten. Und ohne die Einheiten auf Cardiogeräte oder anderen Ausdauersportarten, wird man schnell an Grenzen stoßen.

Welches Cardiotraining für Bodybuilder?

Daher sind Bodybuilder gut beraten, in ihrer Trainingsplanung auch ausreichend Platz und Zeit für das Cardiotraining zu berücksichtigen. Der oftmals verspürten Langweile lässt sich dabei ganz einfach vorbeugen. Denn statt immer nur im Fitnessstudio eine Ausdauereinheit auf dem Crosstrainer, Fahrradergometer oder Laufband hinzulegen, kann man sich anderer effektiver Ausdauerübungen bedienen. Neben Joggen an der frischen Luft sind auch Radfahren, Schwimmen, Rudern oder Seilspringen sehr gute Möglichkeiten, um die Fettverbrennung anzukurbeln.

Bodybuilding, Muskeln © Flickr / Steve Tolcher
Bodybuilding, Muskeln © Flickr / Steve Tolcher

Die perfekte Sportart bzw. Fitnessgereät für das Ausdauertraining von Bodybuildern gibt es nicht. Hier muss jeder für sich entscheiden, was einem Spaß macht. Doch wenn regelmäßig zwischen den Gerätschaften und Sportarten gewechselt wird, bleibt die Motivation erhalten.

Worauf Kraftsportler beim Ausdauertraining achten sollten

Kraftsportler sollte beim Ausdauertraining darauf achten, dass das Training nicht zu intensiv gestaltet wird. Denn neben der Fettverbrennung hat die Ausdauereinheit immer auch einen regenerativen Aspekt, welcher bei sehr anstrengendem Ausdauertraining auf der Strecke bleibt. Und da sich nahezu mit jeder der genannten Sportarten und Fitnessgeräte Ziele wie Kalorienverbrauch und Stoffwechselverbesserung erreichen lassen, haben ambitionierte Kraftsportler die freie Wahl. Selbst Aerobic- oder Tanze-Kurse wie Zumba – wobei es mit Zumba in the Circuit eine spezielle Kombination des Tanz-Workouts mit Krafttraining gibt – sind zu empfehlen, auch wenn sich der eine oder andere muskelbepackte Boybuilder bei tänzerischen Choreographien sicher komisch vorkommen wird, ist es allemal einen Versuch wert.

Das Zwischenfazit ist jedoch: Um die Muskeldefinition weiter zu verbessern, eignet sich jede der genannten Cardio-Varianten.

Wie viel Ausdauertraining für Bodybuilder?

Ambitionierte Kraftsportler sollten natürlich nicht täglich stundenlang Kilometer fressen. Denn wird zu oft und zu lang Ausdauertraining absolviert, besteht die Gefahr, dass der Körper die hart erarbeitete und antrainierte Muskelmasse angreift und abbaut. Für jeden Bodybuilder absolut kontraproduktiv. In der Summe sollten 90 Minuten Ausdauertraining pro Tag nicht überschritten werden, wobei hier auch das Aufwärmen und Cool-Down vor dem Krafttraining hinzugezählt wird.

Motivation zum Cardiotraining

Wenn die Motivation mal wieder etwas schleppend ist, sollte man sich die vielen Vorzüge vor Augen führen, die regelmäßiges Ausdauertraining für Bodybuilder bietet und die über eine bessere Muskeldefintion hinausgehen. In erster Linie tut die Bewegung der Gesundheit gut und man verbessert nicht nur seine Ausdauer, sondern auch das Herz-Kreislauf-System profitiert davon. Zudem kann die Durchblutung der Muskulatur mit Ausdauertraining gefördert, sodass diese besser und stärker mit Nährstoffen versorgt werden. Das hat letztendlich auch positive Auswirkungen auf das Krafttraining und den Muskelaufbau.

Es ist wichtig, dass man dem Cardiotraining stets mit Freude entgegenblickt, auch wenn das vielen – nicht nur Bodybuildern – schwer fällt. Für zusätzliche Motivation kann pushende Musik sorgen oder man geht mit seinem Hund oder alternativ Trainingspartner aus dem Studio laufen, schwimmen, radfahren und Co.

Erfahrungen mit Fitness First: Black Label Clubs im Test

Da ich einen großen Wert auf die körperliche Fitness lege, habe ich in der Vergangenheit bereits zahlreiche Fitnessstudios ausprobiert. Durch einen Freund bekam ich den Tipp, auch dem Anbieter „Fitness First“ mal eine Chance zu geben. Ich meldete mich zum Probetraining an und machte einige interessante Erfahrungen.

Getesteter Clubtyp: Black Label

Fitness First bietet mehrere Offerten für unterschiedliche Gesellschaftsschichten. Bei meinem Besuch machte ich direkt mit der teuersten Kategorie „Black Label“ meine Bekanntschaft. Hier wirkt alles etwas gediegener und durchaus nobel. Im Gegensatz zu anderen Studios der Kette ist das Angebot umfangreicher: Es gibt einen größeren Bereich zur Wellness, die Trainer kümmern sich noch etwas intensiver um ihre Klienten und auch die Maschinen machen einen sehr guten Eindruck. Leider sind dafür auch die Preise etwas höher als in anderen Fitnesscentern.

Erste Schritte: Anleitung durch den Trainer

Natürlich hatte ich es erwartet, bei meinem Eintritt sofort in die richtige Handhabung der Maschinen unterwiesen zu werden und im Idealfalle auch einen eigenen Übungsplan erstellt zu bekommen. „Fitness First“ ging jedoch noch einen Schritt weiter: Ich wurde durch einen wirklich kompetenten Coach auf vorherige Sportverletzungen, Haltungsschäden und etwaige chronische Leiden hin befragt. Auch wurde der Anteil an Körperfett gemessen und eine grobe gesundheitliche Einschätzung verfasst. Auf dieser Basis bekam ich letztlich einen individuell angefertigten Trainingsplan, der den Besonderheiten meines Körpers gerecht wurde.

Der Trainer: Enge Begleitung bei den Übungen

Positiv empfand ich es dabei, dass sich die Betreuer sehr intensiv mit ihren Klienten befasst haben. Denn neben der Erstellung des Übungsplanes und der Einweisung an den Maschinen wurde oftmals die sportliche Betätigung auf sehr höfliche Weise unterstützt. Hierzu zählte insbesondere das Korrigieren etwaiger Fehler in der Handhabung oder der Körperhaltung. Mit einigen motivierenden Worten auf den Lippen machte es zudem gleich doppelt so viel Spaß, sich dem Training zu widmen. Die Zahl an Übungsleitern war zumindest in diesem Fitnesscenter auch so gestaltet, dass immer einer von ihnen angesprochen werden konnte.

Die Geräte: Nicht nur schwere Hanteln

Die zur Verfügung gestellten Maschinen machten einen durchweg überdurchschnittlichen Eindruck. Doch das alleine faszinierte mich nicht. Vielmehr schien „Black Label“ eine Abkehr von dem gängigen Klischee der Muckibude erreichen zu wollen. Es gab nicht sonderlich viele Hantelbereiche. Dagegen wurde stark auf gymnastische Elemente zur Unterstützung der Körperhaltung gesetzt. Insofern sind alle Geräte vorhanden, die man sich wünschen kann. Immer wieder wird aber darauf hingewiesen, statt einer Hantelbank doch auf einem Gymnastikball zu trainieren und damit effektiver zu agieren.

Die Fitnesskurse: Viel Lust, wenig Frust

Gemeinhin bin ich kein Fan solcher Kurse. Dennoch muss man „Fitness First“ attestieren, dass es einige interessante Angebote für die allgemeine Fitness, den Muskelaufbau sowie mehr Vitalität gab. Die Größe der Gruppen war jeweils bei maximal 12 Teilnehmern festgelegt. Aus diesen wurden zudem solche Teams gebildet, die eine ähnliche Leistungsstärke aufwiesen. Damit ist gewährleistet, dass alle Mitglieder in einem Kurs auf Augenhöhe trainieren – Spaß und Motivation sind also gesichert. Es war auch jederzeit problemlos möglich, einer Gruppe beizutreten oder sie wieder zu verlassen.

Mein Fazit: Gehobenes Niveau der Fitness

Für rund 100 Euro Monatsgebühr darf man etwas mehr verlangen, als herkömmliche Studios bieten. Ein großes und vor allem nicht überfülltes Center mit überwiegend netten Klienten. Zudem ein immenser Wellnessbereich mit Wasserbecken und Saunen. Auch das sportliche Angebot war mehr als üppig. Es ist gut zu wissen, dass die Trainer sich um das Wohl der Mitglieder kümmern und ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zumindest „Black Label“ mag daher viel kosten, aber auch sehr viele Möglichkeiten eröffnen.

Typische Verletzungen beim Krafttraining im Fitnessstudio

Wer glaubt, dass Krafttraining ungefährlich ist, der täuscht sich. Denn schnell kann man sich die oder andere Verletzungen zuziehen. Welche? Das verrät folgender Artikel der die 5 häufigsten Verletzungen im Fitness-Studio bzw. beim Krafttraining vorstellt.

Muskelkater
Der absolute Klassiker unter Kraftsportlern, der aber für das Muskelwachstum unumgänglich ist. Hierbei kommt es zu mikroskopisch kleinen Rissen in den Muskelfasern, wobei vor allem exzentrische Kraftübungen (bspw. Abwärtsbewegung beim Bankdrücken). Zwar ist Muskelkater in Folge eines intensiven Krafttrainings kaum zu vermeiden, doch durch Aufwärmen kann man zumindest etwas vorbeugen. Zudem sollte man bei neuen, ungewohnten Bewegungen ein geringeres Gewicht wählen und dieses nur langsam steigern.

Schmerzen, Langhantel, Schulter © Flickr/jontunn
Schmerzen, Langhantel, Schulter © Flickr/jontunn

Zerrung
Muskelzerrungen gehören ebenfalls zu den typischen und häufigen Verletzungen im Fitnessstudio. Die Ursache ist meist ein nicht aufgewärmter Muskel oder ein muskuläres Ungleichgewicht (Dysbalancen). Um sich besser vor Zerrungen zu schützen, sollte man sich gründlich aufwärmen, eine Auskühlung vermeiden und das Dehnen nicht vergessen. Am besten nach dem Training. Zudem darauf achten, dass nicht zu einseitig trainiert wird. Die schwächeren Muskelpartien nicht vernachlässigen.

Stauchung
Ist das Fitness-Studio nicht aufgeräumt, lauern über Stolpergefahren wie umherliegende Hanteln und Gewichtsscheiben. Aber auch auf dem Laufband kann man schneller umknicken als man denkt. Die Folge sind ein verstauchter Knöchel oder im schlimmsten Falle sogar ein Bänderriss. Wer sein Sprunggelenk stärkt, beugt dem vor. Hierfür eignen sich u.a. Kniebeugen auf einem labilen Untergrund wie dem Kippelbrett (bei Amazon stöbern). Oder man putzt sich die Zähne im Einbeinstand. So werden Muskel, Bänder und Sehnen gestärkt und zugleich die Koordination geschult.

Quetschung
Wer unachtsam ist, kann sich schnell den Finger zwischen den Hanteln einklemmen. Daher immer schön achtsam sein und schwere Hanteln besser mit beiden Händen wieder ablegen.

Schwielen
Viele Kraftsportler haben durch das regelmäßige Drücken und Ziehen von Hanteln und Hantelstangen Schwielen auf ihren Händen. Aber auch die Füße bleiben bei zu engem Schuhwerk oder ungeeigneten Socken nicht verschont. Wer sich daran stört, sollte mit Fitness Handschuhen oder Griffpads trainieren, die zugleich bei schwitzigen Händen einen sicheren und festeren Griff spendieren. So kann die Hantel nicht mehr aus den Händen rutschen. Natürlich müssen auch die Schuhe richtig passen und gut sitzen und bei den Socken sollte man auf atmungsaktive und hautfreundliche Materialien achten.

Zumba in the Circuit: Tanzworkout und Krafttraining in Kombination

Zumba in the Circuit (Zumba Circuit) ist eine besondere Form des beliebten und boomenden Zumba Workout. Hierbei wird eine gute Kombination für viele Bedürfnisse geboten. Denn neben den typischen Tanzbewegungen werden zwischendurch in altbewährter Zirkeltraining-Manier spezielle Kräftigungsübungen gemacht.

Zumba hat in kürzester Zeit die Fitnesswelt revolutioniert und es zu einem wahren Trendsport geschafft. Denn dieses Workout macht richtig Spaß. Nicht selten kommen bei den einfachen lateinamerikanischen und internationalen Tanzbewegungen zu mitreißender Musik wahre Partystimmung auf.

Zumba bietet viel Abwechslung

Angesichts des großen Zumba-Boom ist es wenig verwunderlich, dass mittlerweile sechs verschiedene Zumba-Formen angeboten werden. Neben dem klassischen Zumba gibt es u.a. noch Zumba Gold für die etwas ältere Generation oder Zumbatomic, dass sich an Kinder zwischen 4 bis 12 Jahren richtet. Wer mit Hilfe von Zumba nicht nur seine allgemeine Fitness fördern und ordentlich Kalorien verbrennen will, sondern zusätzlich durch spezielle Kräftigungsübungen die Muskeln trainieren und Kraft aufbauen will, sollte Zumba in the Circuit ausprobieren.

Zumba in the Circuit: Tanzen meets Krafttraining

Zumba in the Circuit lässt sich am besten als eine Mischung aus dynamischen Tanzfitness und Zirkeltraining beschreiben. Während des 30 minütigen Workouts wechseln sich Tanzbewegungen zu mitreißenden Latino-Klängen, Reggaetönen oder Hip-Hop mit verschiedenen Kräftigungsübungen, die in bestimmten Zeitintervallen erfolgen, ab. Die Kraftübungen werden in der Regel an verschiedenen Maschinen ausgeübt, die im Wechsel von den Teilnehmern benutzt werden. Dabei gibt es beispielsweise Trainingsgeräte für die Arme, Schulter, Bauch oder Beine. Zumba-Moves – Kraftstation – Zumba-Moves – Kraftstation usw. Alternativ können aber auch Hanteln zum Einsatz kommen. Nach einer Minute erfolgt der Wechsel. Wie intensiv an den einzelnen Geräten trainiert wird bzw. die Kraftübungen absolviert werden, bleibt jedem selbst überlassen.

Für wen ist Zumba in Circuit geeignet?  Zumba in the Circuit: Tanzworkout und Krafttraining in Kombination weiterlesen

Cage Fitness: Intensives, kurzes Power Workout mit Dummy

Cage Fitness ist ein spezielles und kräftezehrendes Ganzkörpertraining, dass nicht nur effektiv ist, sondern zugleich wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das Besondere an diesem Workout: als Trainingspartner bzw. Gewicht kommt ein Dummy zum Einsatz, der den Gegner imitieren soll. Schließlich geht Cage Fitness auf das MMA, dem Mixed Martial Arts, zurück. Was es bringt? Wie das Training mit der „Puppe“ aussieht? Für wen ist das Fitnessprogramm geeignet? Viele Fragen, wir haben die Antworten.

In den USA ist Mixed Martial Arts (MMA) schwer angesagt. Hierbei handelt es sich um eine sehr extreme und mitunter brutale Vollkontaktsportart, die vor allem durch die Kämpfe der Ultimate Fighting Championship (UFC) bekannt geworden sind. Die Kampfsportler treten in einem Käfig-ähnlichen Ring an, wobei diverse Kampfsportarten angewandt werden. Dabei ist eigentlich alles erlaubt bis auf Tiefschläge, Augenstechen sowie Kratzen und Beißen.

Cage Fitness: Power Workout mit einem Dummy

Wer einen kleinen Vorgeschmack auf MMA bekommen und zugleich ein effektives Fitnesstraining erleben möchte, sollte mal Cage Fitness ausprobieren. Doch keine Angst, statt sich mit einem echten Gegner die Rübe einzuschlagen, handelt es sich beim Trainingspartner um einen Dummy. Diese Trainingspuppe wiegt entweder 17 kg oder 22 kg, ist 1 Meter groß und verfügt an verschiedenen Stellen über unterschiedliche Griffe und Bänder und ist zugleich der Mittelpunkt bei diesem neuen Workout, bei dem die Teilnehmer körperliche Höchstansprüche erleben werden.

Cage Fitness: Maximale Fitness in minimaler Zeit

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