Barre Concept: Frauen-Fitness an der Ballett-Stange

Barre Concept ist ein relativ neuer Fitness-Trend, der in Deutschland mehr und mehr Anhänger findet, bzw. Anhängerinnen, denn das Training an der Ballett-Stange richtet sich primär an Frauen. Das spezielle Frauen-Workout beinhaltet Elemente vom Ballet, Yoga und Pilates, wobei dank spezifischer Kräftigungsübungen eine grazile Ballerina-Figur das Fernziel ist. Barre-Concept verspricht schlanke Beine, knackigen Po, festen Bauch und straffe Arme. Doch keine Sorge, gelenkige Ballett-Fähigkeiten sind keine Voraussetzung für das Frauen-Fitnessprogramm.

In den USA gibt es Barre Concept (zu deutsch: Barrentraining) schon seit über zehn Jahren und hat sich auf dem hartumkämpften Fitnessmarkt längst etabliert. Auch Stars wie Madonna oder Drew Barrymore halten sich mit dem Training an der Ballettstange in Form und langsam aber sicher schwappt der Trend auch nach Deutschland über.

Mit Barre Concept zur sexy, definierten Tänzerfigur

Barre Concept © Flickr / foto-plaul.jpg
Barre Concept © Flickr / foto-plaul.jpg

Das innovative Trainingssystem zielt in erster Linie auf die Körperstraffung der Teilnehmerin, wobei es zu einem gezielten Muskelaufbau bei einer gleichzeitigen Verbrennung von Körperfett kommt. Um eine definierte Tänzerinnen-Figur zu bekommen, werden an der Ballettstange vor einem Spiegel spezielle Kräftigungsübungen absolviert. So müssen sich die Teilnehmerinnen beispielsweise in typischer Ballerina-Manier auf die Zehenspitzen stellen und Kniebeugen absolvieren. Bei den Übungen an der Ballettstange handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, wobei der Fokus aber auf Bein-, Gesäß- und Rumpfmuskulatur gelegt wird. Doch es werden nicht nur Übungen an der Ballettstange gemacht.

Anstrengung vs. Entspannung

Vielmehr bietet Barre Concept eine bunte und gelungene Mischung aus Bodenübungen auf der Matte für Rücken, Bauch oder Arme. So haben auch Liegestütze in der Regel ihren festen Platz im Training oder Arm- und Schulterübungen mit leichten Gewichten. Darüber hinaus fließen aber auch Elemente aus Pilates und Yoga in das Workout mit ein und entsprechend wird auch umfangreich gedehnt. Alles verschmilzt auf eine sehr harmonische Art und Weise, sodass das Training alles andere als langweilig erscheint und als kurzweilig empfunden wird.

Barre Concept: Verschiedene Zielsetzung

Welche Zielsetzung man letztendlich mit Barre Concept verfolgt, entscheidet jeder ganz für sich. Egal ob:

  • Muskulatur aufbauen,
  • die Haltung korrigieren,
  • einen flachen Bauch bekommen,
  • sportliche Leistungen verbessern,
  • sich allgemein wohl fühlen.

Das Workout darf als spannend und herausfordernd beschrieben werden und fördert neben der Muskelstraffung oder Verbesserung der Fettverbrennung auch die Ausdauer, Balance, Kraft, motorische Kontrolle und Beweglichkeit. Am besten ihr schaut euch das eingebundene Barre Concept Video an, um einen Vorgeschmack auf das interessante Frauen-Fitnessprogramm zu erhaschen.

Für wen ist Barre Concept gedacht?

Der Vorteil beim Barre Concept ist, dass diese Trainingsmethode von jedem gemacht werden kann, völlig unabhängig vom Alter, Fitness- oder Beweglichkeits-Niveau. Zudem brauchen die Teilnehmerinnen nicht sehr viel Equipment, wird das Workout doch in der Regel barfuß ausgeübt. Anderes Trainingszubehör wie Hanteln oder Matte werden dagegen vom Fitnessstudio gestellt.

In Deutschland wird Barre Concept erst seit wenigen Jahren angeboten, wobei es vor allem in München Kurse hierfür gibt. Andere große Städte sollen und werden folgen, vorausgesetzt, das Ballett-Barrentraining wird findet hierzulande eine ausreichend große Fangruppe. Doch da das Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich ist und sowohl Aspekte der Anstrengung und Entspannung berücksichtigt, sind die Chancen zumindest nicht schlecht.

Auf der Barre Concept Homepage findet ihr weitere Informationen zum Frauen-Fitnesskurs.

Lohnenswert: Auch Frauen sollten Krafttraining machen

Viele Frauen scheuen sich vor Krafttraining. Das liegt nicht an der mangelnden Motivation, sondern vielmehr vor der Angst, ein breites Kreuz oder einen dicken Oberarm zu bekommen. Doch diese Angst ist vollkommen unbegründet. So ist Krafttraining auch ideal für Frauen geeignet.

Frauen produzieren deutlich weniger Hormone (bspw. Testosteron), die das Muskelwachstum fördern, als Männer. Sie werden daher niemals auf natürlichem Wege eine männlich wirkende Muskulatur aufbauen, wie beispielsweise das Bild gut veranschaulicht. Das ist nur durch den Einsatz von Anabolika oder anderer Muskelaufbaupräparate möglich.

Entsprechend gibt es keinen Grund, warum nicht auch Frauen im Fitnessstudio mal die Hanteln schwingen sollten, statt immer nur auf Cardiogeräten oder in Bauch-Beine-Po-Kursen ihrer Wunschfigur hinterher zujagen.

 

Krafttraining fest einplanen
Denn regelmäßiges Krafttraining ist der beste Weg, eine straffe, weibliche Figur zu bekommen. Durch die aufgebaute Muskulatur wird der Körper geformt. So hat Rückentraining beispielsweise für Frauen den positiven optischen Effekt, dass man durch die straffe Körperhaltung attraktiver und sicherlich auch selbstbewusster wirkt. Auch im Kampf gegen den ungeliebten Schwabbel- oder Puddingarm sowie Cellulite sollte Hanteltraining fester Bestandteil des Sportprogramms sein.

Muskeln steigern Grundumsatz
Doch Muskeln können weitaus mehr, als einem zu einem attraktiveren äußeren zu verhelfen. Denn bei steigendem Muskelanteil verbrennt der Körper gleichzeitig mehr Fett. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Muskeln wahre Energieöfen sind, die viele Kalorien zum Laufen benötigen. Und das ganze natürlich auch nachts während des Schlafens oder beim Relaxen auf der Couch, da der tägliche Grundumsatz erhöht wird.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Krafttraining eine Männerdomäne ist, doch Frauen sollten vor dem Training mit Gewichten nicht zurückschrecken. Schließlich sollten auch sie von den Vorteilen profitieren. Und in vielen Fitnessstudios gibt es extra Hantelbereiche für Frauen, falls man sich im gemischten Bereich unwohl fühlt. Oder man geht alternativ in ein reines Studio für Frauen.