Crossboccia – ein Trendsport für Jedermann

Es gibt viele Sportarten, die mittlerweile als Querfeldein-Variante angeboten werden. Allen voran Golf und Fußball als Cross-Golf und Cross-Fußball. In diesen illustren Kreis gesellt sich nun aber auch Crossboccia. Die Gefahr von klirrenden Scheiben ist hierbei jedoch nicht gegeben.

Jeder der an den Kugelsport Boccia oder Boule denkt, hat sicherlich ein kleines Dörfchen in Frankreich oder Italien im Kopf, wo ein paar rüstigen Senioren sich dem beliebten und spannenden, aber eher gemächlichen Sport hingegeben, um den Besten ihres Dorfes auszuwerfen. In der Regel wird Boccia auf einer ebenen und harten Bahn gespielt, die mit Quarzsand bestreut wird. Doch das sieht beim Crossboccia anders aus.

Grenzenlose Phantasie dank weicherer Kugeln

Die Crossboccia Regeln sind denkbar einfach. Beim Crossboccia gibt es kein abgestecktes und ebenes Spielfeld, sondern die Spieler bedienen sich an allem, was sich gerade anbietet und gerade in der Umgebung liegt. Das können Bänke, Tische, Stühle, Balkons, Treppen oder -häuser usw. sein. Der Kreativität und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Damit das Grundprinzip vom Boggia erhalten bleiben kann, sind beim Crossboccia die verwendeten Kugeln anders als beim klassischen Boccia, wo man auf Kugeln aus Metall zurückgreift.
crossboccia

Die Kugeln beim Crossboccia sind in erster Linie wesentlich weicher, aber dennoch robust. Im Grunde genommen kann man sie mit HackiSacks vergleichen, die im Innenleben mit Kunststoffgranulat gefüllt sind. Das hat gleich zwei Vorteile. Crossboccia – ein Trendsport für Jedermann weiterlesen

Treadwall: Kletterwand als Laufband für heimischen Kletter-Spaß

Klettern und Free-Climbing begeistern immer mehr Menschen. Doch wer keine Lust hat, zum Kraxeln immer ins Gebirge oder nächste Kletterhalle zu fahren, der kann sein Hobby auch alternativ zu Hause ausüben. Die Treadwall macht’s möglich! Hierbei handelt es sich um ein senkrechtes Laufband, an dem man endlos lange klettern kann, ohne irgendwann an die Decke zu stoßen!

Wäre es nicht cool, jederzeit zu Hause eine Runde klettern zu können? Eine Alternative zur Hausfassade oder den Bäumen im Garten stellt das Kletter-Trainngsgerät Treadwall dar. Bei diesem Tool handelt es sich um eine Art Laufband, welches aber vertikal statt horizontal verläuft. Genau wie beim Laufband bewegt man sich aber immer auf der Stelle, da sich die Kletterwand bewegt. An der Treadwall sind diverse Klettergriffe angebracht, die je nach Farbe einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad bieten.

Klettertraining wie am Hamsterrad

Um die Kletterwand Treadwall in Bewegung zu versetzen, kommt ein kleiner Motor zum Einsatz. Das Tempo in dem geklettert wird, kann in verschiedenen Geschwindigkeiten gewählt werden, so dass vom Anfänger bis Profi für jeden das richtige Training möglich ist. Dabei kann das Klettertraining speziell auf Cardio- oder Krafttraining ausgelegt werden, wie folgendes Video zeigt.

Die Treadwall ist für alle Hobbykletterer und Bergsteiger ein ideales Trainingsgerät, um jederzeit und nahezu überall zu klettern. Wer Indoor klettern will, braucht aber einen Raum mit einer Deckenhöhe von mindestens vier Metern – schließlich ist auch die Kletterwand rund vier Meter hoch. Große Sicherheitsausrüstung oder Seile sind für das Klettern an der Treadwall keine Voraussetzung, da man sich nur knapp über dem Boden bewegt. Wer aber dennoch auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich Helm und Co. tragen. Sinnvoll wäre zudem noch eine Matte, damit man im Falle eines „Sturzes“ auch möglichst weich fällt.

Treadwall Kore: Kletterwand mit verschiedenen Winkeln

Wem das ständig vertikale Klettern mit der Zeit zu eintönig wird und wer beim Home-Klettern neue Herausforderungen sucht, der findet mit der Treadwall Kore eine gelungene Weiterentwicklung. Denn diese Kletterwand lässt sich in verschiedene Winkel kippen, so dass man den Schwierigkeitsgrad erhöhen kann. So, als ob man einen Überhang mit 35 Prozent bewältigen will. Zudem bietet die Treadwall Kore die Möglichkeit, bis zu 280 verschiedene Griffpositionen festzulegen. So gibt es immer wieder neue Kletterrouten und Abwechslung beim Training ist garantiert.

Ideal für Kraftausdauer und Muskeltraining

Die Treadwall ist aber nicht nur für begeisterte Profi- und Hobby-Kletterer ein praktisches Gerät. Auch wer etwas für seine Kraftausdauer sowie alle Muskeln des Oberkörpers trainieren will und dabei auf der Suche nach einer Alternative zum klassischen Kraft- und Hanteltraining im Fitnessstudio ist, kommt bei der Kletterwand garantiert auf seine Kosten. Apropos Kosten: Diese haben es jedoch in sich. So kostet die Treadwall – je nach Modell – ab 5.000 Euro aufwärts!

Snowbull: Highspeed-Rodeln mit Carving Ski-Schlitten

Wer für den Winter noch nach einem neuen Trendsportgerät sucht und dabei dem klassischen Rodeln etwas mehr Speed, Action und Innovationen spendieren will, sollte sich den „Snowbull“ genauer ansehen. Bei diesem Pisten-Reittier aus Österreich handelt es sich um eine Mischung aus Schlitten und Skier! Was darf man sich von einer turbulenten, wendigen und flotten Fahrt Richtung Tal mit dem Snowbull versprechen?

Österreich ist die Heimat des Wintersports. Kein Wunder, dass sich mit dem Snowbull nun auch ein neuartiger Schlitten aufmacht, den klassischen Rodelsport von der Alpenrepublik aus weltweit ein Stück weit zu revolutionieren.

Snowbull: Schlittenfahren mit Höchstgeschwindigkeit

Besonders wem das gängige Schlittenfahren im Laufe der Jahre zu langweilig geworden ist, wird mit dem Sportgerät seine wahre Freude haben. Denn diese Schlitten-Ski-Kombination macht mit der veralteten Rodeltecknik und Abfahrten auf Stahlkufen Schluss. Stattdessen setzen die Macher von Snowbull auf Atomic Carving-Ski. Auf den Skiern befindet sich eine Sitzkonstruktion, auf denen sich der Fahrer rücklings hinlegt und die Beine leicht spreizt, damit sie auf die parallel verlaufenden Skier abgelegt werden. Allein durch die dadurch entstehende Aerodynamik sind beim Rodeln mit dem Snowbull weitaus höhere Geschwindigkeiten realisierbar als auf einem klassischen Schlitten. Für eine angenehme und bequeme Liegeposition während der Fahrt können die Füße in entsprechende Halterung auf den Skiern abgelegt werden.

 

Lenken und Bremsen mit Snowbull

Zum Lenken des Snowbulls gibt es eine spezielle Lenktechnologie. So befinden sich links und rechts auf Höhe der Hüfte zwei Stangen, die das Lenken unterstützen. Auf diese Weise kommt es zum Kantendruck auf die Skier und zugleich genießt der Fahrer einen sicheren und ausgezeichneten Halt – selbst auf härteren Pisten. Mit dem Snowbull sind extreme Carvingturns sowie kontrollierte Driftschwünge möglich, sodass sich ein richtiges und außergewöhnliches Racing-Feeling garantiert wird. Diese wird durch die Liegeposition und den extrem niedrigen Schwerpunkt verstärkt.

Aber Geschwindigkeit nicht alles. Denn hin und wieder muss natürlich gebremst werden. Und auch hier bietet der Snowbull ein innovatives und ausgeklügeltes System, das einfach genial und genial einfach ist. Zum Drosseln der Geschwindigkeit muss man sein Gewicht nach hinten verlagern und schon kommt eine Metallbremse zum Einsatz.

http://www.youtube.com/watch?v=mrdKSyTNYBc

Leichter Transport dank geringem Gewicht

Darüber hinaus kann der Snowbull-Schlitten mit seiner Leichtigkeit punkten. So bringt das Fusportgerät für den Winter gerade einmal 7 kg auf die Waage, die Carbo-Version ist noch deutlich leichter. Somit lässt sich das Leichtgewicht wunderbar vom Besitzer unterm Arm tragen. Darüber hinaus ist der Snowbull in wenigen Handgriffen zerlegbar, was den Transport ebenfalls erleichtert. Auch das Design des neuen Pisten-Flitzers erfüllt alle Voraussetzungen, um gerade die jüngere Zielgruppe zu überzeugen: leicht, schnittig, schnell!

Snowbull im Praxistest

Das aber aller Anfang schwer ist, beweist der Snowbull Praxistest. Es dauert schon einige Zeit und es bedarf ein paar Abfahrten, bis man das Gerät kontrolliert. Bis es soweit ist, sind einige Schnee-Bekanntschaften beim Abbremsen einzuplanen, zumal der Schlitten in kürzester Zeit mächtig Tempo aufnimmt. Doch mit der Zeit macht man sich mit dem Untersatz und der Lenkung vertraut und dem rasanten Rodel-Spaß steht nichts mehr im Wege. Selbst Sprünge sind mit dem Snowbull kein Problem, sodass auch Freestyler voll auf ihre Kosten kommen werden. Hinweis: Die Landungen fallen in der Regel aber eher unsanft aus.

Daten & Fakten zum Snowbull

  • Maße: 158 x 54 x 33 cm
  • 7 kg leicht in der Basic-Version
  • 4 kg leicht in der Carbon-Version
  • Materialien: Stahl, Aluminium, Edelstahl
  • Höchstzulässiges Fahrergewicht: 90 kg
  • Optimale Körpergröße: 165 bis 190 cm
  • Preis: ab 150 Euro

Brandneu ist der Snowbull nicht, wobei sich der Schlitten-Racer einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Für die noch frische Wintersportsaison haben die Macher eine überarbeitete Version auf den Markt gebracht. Am besten ihr informiert euch auf der Hersteller-Seite.

Tauchen, Surfen und Golf – diese Sportarten sind auch Indoor-tauglich

Im Herbst und Winter muss man leider auf viele coole Outdoor-Sportarten verzichten. Von wegen, denn mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten wie man auch in geschlossenen Räumen klassischen Outdoor-Sport genießen kann. Ob Golf, Surfen oder Tauchen uvw. Aktivblog sagt wie und wo.

Zwar fehlt der direkte Kontakt mit der Natur, aber dennoch kommen Sport- und Fitness-Freaks heutzutage problemlos in den Genuss, zahlreiche Outdoor-Sportarten auch in geschlossenen Räumen zu absolvieren. Fast unglaublich, welche Angebote es da alles gibt. Im Folgenden findet ihr ein paar sportliche Anregung für die Winterzeit.

Indoor-Tauchen – spannender als man glaubt

Tauchen in einem Tauchbecken klingt auf den ersten vielleicht nicht sonderlich spektakulär, doch in speziellen Indoor-Tauchbecken sorgen künstliche Riffe, versenkte Autowracks oder Industrieröhren für jede Menge Spaß und viel Abwechslung. Zudem muss man keine Angst vor Haien, heftigen Strömungen oder getrübter Sicht. Das Indoor-Tauchen stellt dabei auch für Einsteiger eine ideale Möglichkeiten dar, sich mit dem Unterwassersport vertraut zu machen. Schließlich kann man sich im sicheren Tauchbecken voll und ganz auf sich konzentrieren und braucht keine Angst zu haben. Und wer weiß, wer Spaß am Indoor-Tauchen bekommt, legt hierbei vielleicht den Grundstein für den nächsten traumhaften Tauchurlaub. Anbieter findet man übrigens in Duisburg, Siegburg, Rheinbach oder Aufkirchen. Für den Schnupperkurs zahlt man um die 40 Euro, wobei man auch einen Tauchschein machen kann.

Indoor-Surfen – Wellenreiten auf dünnem Wasserfilm

Indoor-Surfen ist sehr gut für Einsteiger geeignet, lernt man doch auch so, die Balance auf dem Board zu halten. Oder diese Surf-Variante dient als Vorbereitung für einen Surfurlaub. Doch wie soll das funktionieren? Gesurft wird auf einer gewellten Matte oder Fläche, die als Wellenersatz fungiert und über die ein dünner Wasserfilm geschossen wird.

Indoor Surfen © Flickr / Skistar Trysil
Indoor Surfen © Flickr / Skistar Trysil

Das System ist besser unter dem Namen „Flow Riding“ bekannt. Selbstverständlich kein gleichwertiger Ersatz für echtes Surfen, doch immerhin eine gute Möglichkeit, um auch hierzulande im Winter dem coolen Funsport nachzukommen. In Bad Tölz und auf Borkum findet ihr beispielsweise entsprechende Hallen fürs Indoor-Surfen, wobei sich die Kosten auf ca. 3 bis 10 Euro pro Stunde belaufen.

Indoor-Kletter – Fit bleiben für die Berge

Sehr beliebt und weit verbreitet. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Kletterhallen, in denen man dem Outdoor-Sport nachkommen kann. Der Kletter-Einstieg fällt dank vorgegebener Griffe und Tritte an der Kletterwand leichter, während man diese beim Outdoor-Klettern suchen muss. So kann man sich bestens aufs Weiterkommen konzentrieren und zudem kann man schnell Tipps und Tricks von anderen Kletterern bekommen. Da es an den Kletterwänden verschiedene Routen gibt, finden auch Profis schnell eine große Herausforderung. Doch Vorsicht: Der Umstieg vom Indoor- aufs Outdoor-Klettern darf nicht unterschätzt werden und fällt wesentlich schwerer als umgekehrt. Wer noch eine Kletterhalle in seiner Nähe sucht, findet auf dieser Homepage alle Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Indoor-Golf: Tausche Fairway gegen Leinwand

Im Winter lässt es sich schlecht Golfen. Es sei denn, man versucht Indoor-Golf. Hierbei dient eine große Leinwand (meist 3×4 Meter), auf die sich verschiedene Plätze projizieren lassen, als Ersatz für Fairway, Green oder auch Bunker.

Indoor Golf © Flickr / GorillaGolfBlog

Hochgeschwindigkeitskameras erfassen den Schlag, die Flugbahn wird berechnet und auf der Leinwand nachgestellt. Ganz gleich ob nun beim Abschlag oder Putten. Genau wie draußen, müssen die Schläge sitzen. Und dank verschiedener Schwierigkeitsstufen, können sowohl Anfänger und Fortgeschrittene den Schläger schwingen. Für echte Golf-Cracks ist es in jedem Fall eine sehr gute Chance, während des Winter an ihrem Golfspiel zu feilen. Möglichkeiten zum Spielen gibt es u.a. in Berlin, Köln, München oder Bottrop. Die Preisspanne für eine Stunde liegt ungefähr zwischen 10 bis 30 Euro.

Indoor-Mountainbiken – radeln unter Tage

Noch gibt es in Deutschland keinen richtigen Indoor-Mountainbike-Park, dennoch kann man in Thüringen im Bergwerk Sondershausen ein unvergesslichen MTB-Feeling erfahren. Geradelt wird hier unter Tage und zwar in verlassenen Stollen, die sich bis zu 1.000 Meter unter der Erde befinden. Die Temperaturen sind mollig warm und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 20 Prozent. Aufgrund des fehlenden Tageslichtes und nur spärlicher Beleuchtung, darf eine Helmlampe nicht fehlen. Eine Tour (3 Stunden) kostet 32 Euro und ist allein schon wegen der ungewöhnlichen Location ein Highlight für Mountainbike-Fans. Und aufgrund der ungewöhnlichen Klimabedingungen auch durchaus anspruchsvoll. Hier gibt es weitere Informationen.

Natürlich gibt es noch ein paar weitere klassische Outdoor-Sportarten wie Fußball oder Skifahren, die man auch wunderbar in der Halle ausüben kann. Wenn ihr noch weitere Tipps und Adressen für tollen Sportspaß kennt, dann bitte mitteilen.

Federfußball: Funsport als Alternative zu Haggy Sack

In Asien ist Federfußball schon lange ein Volkssport, während der Funsport hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt. Dennoch wird Federfußball immer populärer, was nicht zuletzt seinen akrobatischen Elementen wie Fallrückzieher und Co. geschuldet ist. Zudem kann man den Trendsport auch wunderbar am Strand spielen.

Der Sport ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Kombination aus Fußball und Federball. Das Spielgerät ist dabei ein spezieller Ball. Der aus einer flachen, gummierten Fläche sowie Gänsefeder besteht. Gespielt wird auf einem Feld, das in der Mitte durch ein Netz geteilt ist. Eine Mannschaft besteht üblicherweise aus drei Spielern, wobei man auch problemlos Zwei-gegen-Zwei-Matches spielen kann. Auch wenn der Ball und das Feld stark dem Badminton ähneln, kann Federfußball aufgrund seiner Dynamik und Taktik auch mit Volleyball verglichen werden. Das Regelwerk findet ihr hier.

Federfussball, Jianzi © Wikipedia/Stougard
Federfussball, Jianzi © Wikipedia/Stougard

Federfußball: perfekter Funsport für Jedermann – Video Federfußball: Funsport als Alternative zu Haggy Sack weiterlesen

Was verrät die Sportart über den Charakter?

Die Sportart die wir betreiben, verrät auch etwas über unseres Charakter. Denn es ist kein Zufall, wie und womit wir uns fit und in Form halten. Für die Wissenschaft steht fest: Die Psyche entscheidet, ob wie Jogger, Surfer oder Boxer sind. Doch was genau zeichnet Ausdauersportler, Fitness- und Kraftsportler und Ekstase-Sportler aus?

Heute widmen wir uns einem psychologischen Sportthema. Das Motto lautet: Sage mir, welchen Sport du treibst, und ich sage dir, wer du bist!

Sportart verrät viel über Charakter

Unsere Lieblingssportart verrät sehr viel über unseren Charakter, Stärken und Schwächen oder Sehnsüchte. Egal welche Sportart wir betreiben, dahinter versteckt sich immer ein unbewusstes psychologisches Motiv, welches uns ausgerechnet zu dieser einen bestimmten Sportart bringt und antreibt. Beim Sport verwirklich wir oftmals sonst nicht ausreichend gelebte Anteile.

Surfer © Flickr/Jim Bahn
Surfer © Flickr/Jim Bahn

Demnach kann man sagen, das Sport weit mehr körperliche Fitness ist. Sport kann helfen, uns selbst zu erkennen. Dabei ist es kein Zufall, ob man joggt, ins Fitnessstudio geht, surft oder eine Mannschaftssportart ausübt. Vielmehr ist es eine Frage der Persönlichkeit. Das meist unbewusst gesteuerte Sportverhalten liefert wertvolle Informationen über unser Seelenleben. Welche Rolle nehme ich im Leben ein: Bin ich Teamplayer, Einzelkämpfer, Ausdauersportler, Arbeiter oder Asket? Ordne ich mich ein und leite ich ein Spiel?

Doch was zeichnet die verschiedenen Sportarten bzw. Sportler charakterlich aus?

Ausdauersportler: Was verrät die Sportart über den Charakter? weiterlesen

Disziplinen beim Slackline: Longline, Trickline, Highline und Co.

Slackline oder Slacklining hat sich als Trendsport fest etabliert und findet immer mehr Anhänger. Ob in Parks, im eigenen Garten oder hoch in den Bergen. Überall wird Outdoor balanciert. Gerade jetzt zum Frühling versammeln sich die geschickten Seiltänzern und balancieren was das Zeug hält. Mittlerweile haben sich beim Slacklinen schon einige Disziplinen entwickelt, die im Folgenden genauer vorgestellt werden.

Beim Slackline lassen sich grundsätzlich zwischen den Hauptdisziplinen:

  • Longlinen
  • Tricklinen
  • Highlinen unterscheiden.

Zudem gibt es noch ein paar Slackline-Spielarten, wie beispielsweise Wasserlinen oder Rodeolinen.

Longlinen: Slacklinen auf Distanz

Beim Longlinen geht es eigentlich nur darum, auf einer immer länger werden Line zu balancieren. Denn irgendwann geben sich erfahrene Slackliner mit einer Distanz von 15 Metern von Baum zu Baum nicht zufrieden.

Slackline. Foto: Flickr/lululemon athletica
Slackline. Foto: Flickr/lululemon athletica

Wer höher bzw. länger hinaus will, ist beim Longlinen gelandet. Nach 15 Metern folgen 30 Meter, dann 50 Meter usw. Schneller als man balancieren und denken kann, wachsen die eigenen Herausforderungen und man träumt von einer Slackline, die über 100 Meter gespannt ist. Doch irgendwann macht einem das Material einen Strich durch die Rechnung. So war beispielsweise bei den Polyester Slacklines bei 262 Metern Schluss. Da sich aber auch das Material immer weiter entwickelt, werden beim Longlinen die Distanzen in Zukunft immer länger werden. Der aktuelle Längenweltrekord beträgt übrigens 384 Meter.

Tricklinen: Populär und ideal für Anfänger Disziplinen beim Slackline: Longline, Trickline, Highline und Co. weiterlesen

Flowboard: Ideale Snowboard Alternative für den Sommer

Das Flowboard ist für süchtige Snowboarder die ideale Alternative, um auch in der schneefreien Zeit nicht auf sein geliebtes Hobby verzichten zu müssen. Das Board ähnelt an ein herkömmliches Skateboard, bietet doch dank seiner intelligenten Konstruktion echtes Snowboard-Feeling. Doch was kann man mit einem Flowboard alles so machen? Und für wen ist dieses Funsport-Gerät geeignet?

Die meisten freuen sich über die wärmer werdenden Temperaturen. Lediglich bei hartgesottenen Wintersportler herrscht trübe Stimmung, haben doch Skier und Snowboards für die nächsten Monaten weitestgehend ausgedient. Wer dem Sommer aber die kalte Schulter zeigen und zugleich auf das Snowboard Fahren nicht verzichten will, findet im Flowboard ein potentielles Funsport-Gerät, um auch in der wärmeren Jahreszeit coole Moves in bestem Snowboard-Stil zu absolvieren. Und das Flowboard hat durchaus das Zeug zum Trendsport hat, zumal das Freizeitsportgerät bereits auf ProSieben in der Sendung „Galileo“ vorgestellt wurde.

Flowboard: echtes Carven dank 14 Rollen

Vom Aufbau erinnert das Flowboard auf den ersten Blick an ein Skateboard. Doch auf der Rückseite fällt schnell der große Unterschied auf. Denn statt zwei Achsen mit jeweils zwei Rollen, befinden sich am Flowboard zwei Achsen mit jeweils sieben Rollen – also insgesamt 14 Rollen. Diese sind vorne und hinten am Deck angebracht und sind an einer gebogenen Metallachse befestigt. Und erst die gebogene Form ermöglicht ein mit dem Snowboard-ähnliches Fahrvergnügen, lässt es sich doch auf diese Weise beim Fahren ideal Carven.  Flowboard: Ideale Snowboard Alternative für den Sommer weiterlesen

Speedminton: Rasanter Funsport kombiniert Squash und Badminton

Speedminton hat sich als Trendsport mittlerweile etabliert und ist ein gutes Beispiel dafür, wie spannend und interessant es ist, wenn irgendwelche Leute auf die Idee kommen, verschiedene Sportarten zu vermischen und zu kombinieren. Im Fall von Speedminton handelt es sich um eine, wie der Name schon vermuten lässt, besonders schnelle Form des Badminton.

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h spielt man sich den Ball beim Speedminton die Bälle zu. Die federballähnlichen Bälle werden im Fachjargon „Speeder“ genannt und sind im Vergleich zu den Leichtgewichten schwerer und besitzen ein kürzeres Flugkleid. Laut Regelwerk liegt zwischen den Spielern eine Entfernung von 12,80 Metern, wobei Speedminton ohne Netz gespielt wird. Zudem befindet sich jeder Mitspieler in einem abgesteckten Feld mit einer Größe von 5,5 x 5,5 Metern. Speedminton kann man als klassisches Einzel aber auch Doppel spielen.

Speedminton im Dunkeln spielen

Die Regeln beim Speedminton sind an die vom Badminton, Squash und Tennis angelehnt. Ein absolutes Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes, ist Speedminton im Dunkeln zu spielen. Hierfür braucht man natürlich die entsprechende Sportausrüstung, die im Dunkeln leuchtet. Dazu gehören leuchtende Speeder und Schläger (Rackets), aber auch leuchtende Sportkleidung wird dabei oftmals eingesetzt.

Speedminton ist ein absoluter Funsport, der eine gute Reaktion voraussetzt und jede Menge Action bietet. Aufgrund der einfachen Ausrüstung (Grundausrüstung Rackets und Speeder) kann man diesen Trendsport nahezu überall und jederzeit spielen.

Weitere Informationen zu Speedminton oder Speed-Badminton findet ihr hier.

BumBall: Neuer Funsport im American Football-Stil

BummBumm Becker ist uns allen ein Begriff! BumBall hingegen nur den wenigsten. Kein Wunder, handelt es sich hierbei doch um einen noch relativ jungen Funsport aus Dänemark. Bei diesem ungewöhnlichen Ballsport, der in seinen Grundzügen an American Football erinnert, muss der Ball mit der Brust dem Po gefangen werden. Wie das funktionieren soll und welche Anforderungen BumBall an die Spieler stellt, wollen wir im Folgenden verraten.

BumBall klingt nicht nur witzig, sondern garantiert auch noch einen hohen Spaßfaktor. Das ist der etwas merkwürdigen Spielweise geschuldet, darf der Ball doch nur mit der Brust oder dem Gesäß gefangen werden. Punkte gibt es, wenn der Ball in vorher klar definierten Bereichen gefangen wird. Von den Spielern verlangt der Funsport daher komplett neue Bewegungsmuster, wird doch bei anderen Ballsportarten der Ball mit Händen oder Füßen gefangen bzw. weitergeleitet.

BumBall: Spezielle Ausrüstung, lockere Rahmenbedingungen

Damit man BumBall überhaupt spielen kann, müssen die Spieler eine spezielle Ausrüstung tragen. Der sog. BumBall-Anzug wird um die Brust und den Po gebunden und ist mit Klettband versehen. Damit der Ball an diesen Stellen hängen bleibt, ist auch dieser mit Klettband behaftet.

Ansonsten sind die Regeln für die Rahmenbedingungen relativ frei wählbar. Das betrifft sowohl die Anzahl der Mitspieler als auch die Spielfeldgröße. Doch umso mehr Spieler dabei sind, desto größer ist der Spaßfaktor beim BumBall. Dabei kann der Funsport sowohl in der Sporthalle als auch auf einer Wiese gespielt werden. Auf dem Spielfeld werden nach Belieben entsprechende Felder markiert (Kreise, Quadrate usw.), die als Tore fungieren. Fängt ein Spieler den Ball in diesem Bereich, gibt es Punkte.

BumBall: einfache Spielregeln BumBall: Neuer Funsport im American Football-Stil weiterlesen