Headis: Kopfballtischtennis als Funsport

Wer auf der Suche nach einem neuen Funsport mit viel Ballgefühl und fürs Köpfchen ist, der sollte mal Headis probieren. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form des Tischtennis: Denn statt mit dem Schläger spielt man mit dem Kopf. Und statt Tischtennisball kommt ein größerer Plastikball zum Einsatz.

Es ist immer wieder interessant, auf welche Ideen so manche Sportinteressierte in ihrer Freizeit kommen. Dabei ist die Kombination verschiedener Sportarten immer ein probates Mittel, um ein neuen Funsport zu kreieren. Wie im Fall von Headis, einer Mischung aus Tennis, Tischtennis und Fußball. Der Name setzt sich dabei aus dem englischen Wort für Kopf (Head) und Tennis zusammen.

Headis: Spektakel dank Artistik

Gespielt wird an einer Tischtennisplatte, wobei der Ball nur mit Hilfe des Kopfes über das Netz befördert werden darf. Egal ob Stirn, Schläfe oder Hinterkopf. Doch im Gegensatz zum Tischtennis darf der Ball – außer bei der Angabe – direkt volley aus der Luft genommen werden.

Entsprechend artistisch kann es bei Headis Profis zur Sache gehen, wenn sie im vollen Eifer auf die Platte hechten. Nicht nur für Spieler, sondern auch Zuschauer durchaus ein attraktives Spektakel. Headis kann man als Einzel oder auch im Doppel spielen.

Da während des Spiels die Tischtennisplatte mit allen Körperteilen berührt werden darf, kann man sich durchaus auf das Spielfeld legen, um den Ball direkt volley zu spielen. Ansonsten sind die Headis Spielregeln an die des Tischtennis angelehnt. Ein Satz geht bis elf Punkte und nach drei gespielten Punkten wechselt die Angabe.

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Solowheel: Elektrisches Einrad in Segway-Manier für Bewegungsfaule

Der Segway hat sich auch in Deutschland als prominenter Elektroroller gemausert. Vor allem Stadtrundfahrten werden auf diesem lässigen Gefährt angeboten. Doch für den privaten Gebrauch ist der Roller viel zu klobig und auch teuer. Mit dem elektrischen Einrad Solowheel könnte das anders werden. Wir wollen euch den kleinen Personal Mover mit Trend-Potential mal etwas genauer vorstellen.

Die Funktionsweise bezüglich der Fortbewegung auf dem „Solowheels“ entspricht der des Segway. Mittels Gewichtsverlagerung wird die Fahrt auf dem Einrad gesteuert und beschleunigt. Man stellt sich auf die ausklappbaren Fußrasten und verlagert seinen Körperschwerpunkt nach vorne. Schon nimmt das selbst balancierende elektrische Gerät Fahrt auf. Nach etwas Übung ist der Stand, die Steuerung und das Bremsen auf dem Solowheel aber kein großes Problem mehr. Um die Geschwindigkeit zu drosseln, wird das Körpergewicht leicht nach hinten verlagert. Wer schon einmal auf einem Segway stand, weiß Bescheid.

Solowheel: klein, kompakt, leicht – praktisch für unterwegs

Doch abgesehen von der Lenkung, hat das Solowheel wenig gemein mit dem Segway. Denn es wiegt dank seiner kompakten Bauweise nur 10 Kilogramm, wird zwischen die Beine geklemmt, hat keinen Lenker und verfügt über einen praktischen Tragegriff oberhalb der Beinpolster. So kann das Gerät wie ein Koffer überall getragen werden. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder Bummeln. Das erhöht die Alltagstauglichkeit des grünen Rollers um einiges. Warum grün? Ganz klar, denn das Solowheel funktioniert mit Akku-Betrieb.

Video: So sieht das Solowheel im Einsatz aus

Grüner Fahrspaß auf dem Solowheel

Im Inneren des Einrad-Rollers werkelt ein 1.000 Watt Motor, der durch Lithium Ionen Akkus angetrieben wird. Voll aufgeladen verspricht der Hersteller einen Fahrspaß von zwei Stunden auf dem Trend Fahrzeug. Praktischerweise wird beim Bremsen oder Bergabfahren die Energie zurückgewonnen und in den Akku eingespeist. Und sollte zwischendurch mal der Saft ausgehen, bedarf es nur 45 Minuten, um das Solowheel vollständig aufzuladen.

Doch die interessantesten Eckdaten sind sicherlich die Geschwindigkeit und Reichweite.  Solowheel: Elektrisches Einrad in Segway-Manier für Bewegungsfaule weiterlesen

Indoor Skydiving: Spaß, Action und Adrenalin im Windkanal

Extremsportarten wie Fallschirmspringen sind nicht jedermanns Sache. Wer aber dennoch mal das Gefühl des Fliegens genießen will, findet im Indoor Skydiving eine sehr gute Alternative. Schließlich wird man hierbei in einem Windkanal bei Tempo 270 in der Luft gehalten. Wie Indoor Skydiving aussieht und wo man es in Deutschland machen kann, verrät folgender Text.

Um sich aus mehreren tausend Metern Höhe aus einem Flugzeug zu stürzen, bedarf es schon einer gehörigen Portion Mut und sicherlich auch ein Quäntchen Risikobereitschaft. Für wen Fallschirmspringen nicht in Frage kommt, ist Indoor Skydiving (Bodyflying genannt) genau das Richtige. Vorausgesetzt man möchte Fliegen. Das Gute daran: Dieser Funsport ist nicht nur weniger gefährlich, sondern zugleich auch noch günstiger.

Indoor Skydiving: So funktioniert es

Beim Indoor Skydiving findet man sich in einem vertikal verlaufenden Windkanal wieder. Dort warten Geschwindigkeiten von rund 270 km/h, die euch in der Luft halten und somit das Gefühl des Fliegens verabreichen. Als Anfänger bekommt man natürlich einen Instructor zur Seite gestellt, der jederzeit mit gekonnten Handgriffen eingreift.

Indoor Skydiving. Foto: Flickr/someToast
Indoor Skydiving. Foto: Flickr/someToast

Dabei legt man sich eventuell auf den Boden und lässt sich durch die windige Power nach oben pusten oder – für die Mutigen – man springt in den Windkanal hinein. Und schon kann man fliegen.

Der Instructor führt einen mit seinen Händen hoch oder holt euch wieder zurück. Das ist auch bitter nötig, da es alles andere als leicht ist, genau das Mittelmaß zu finden. Schon die kleinste Bewegung reicht aus, um das Fliegen bzw. Auf- und Absteigen im Windkanal zu beeinflussen. Die richtige Körperspannung ist beim Indoor Skydiving das A und O.

Flughöhe beim Indoor Skydiving

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Nach „Wetten, dass…?“ Unfall: Ist der Funsport Bouncing zu gefährlich?

Nach dem schweren Unfall bei „Wetten, dass…?“ stellen sich viele die Frage: Ist der Funsport Bouncing zu gefährlich? Auch wenn die Bilder von Samuel Koch, der mit seinen Sprungstelzen per Salto über fahrende Autos gesprungen ist und dabei schwer stürzte, eine andere Sprache sprechen: Bouncing birgt keine sonderlichern Risiken.

Beim Bouncing werden die Sprungstelzen unter dem Knie fest angebracht und schon kann man im Stile eines Kängurus durch die Gegend hüpfen. Die stabilen Federn bestehen aus Fieberglas und federn jeden Schritt. So sind Sprünge von zwei Metern Höhe und fünf Meter Weite kein Problem. Als Höchstgeschwindigkeit können mit den Sprungstelzen bis zu 45 km/h erreicht werden.

Bouncing: Den Risikograd bestimmt jeder selbst

An sich verspricht der Funsport nicht nur Spaß, sondern auch wenig Risiko. Wenn man sich normal auf den Sprungstelzen vorwärts bewegt – also ohne Salto -, wird durch einfaches Stehenbleiben gebremst.

Funsport Bouncing mit Sprungstelzen. Foto: Flickr/SignalPAD
Funsport Bouncing mit Sprungstelzen. Foto: Flickr/SignalPAD

Zwar braucht das alles etwas Übung, aber im Grunde genommen ist Bouncing ungefährlicher als Inline-Skating. Doch natürlich übt das Springen mit den Stelzen auch schnell seinen ganz besonderen Reiz aus. Auf der Suche nach dem Adrenalinkick werden neue ausgefallene und waghalsigen Stunts ausprobiert.

Wo das hinführen kann, mussten wir leider am letzten Samstag bei „Wetten, dass…?“ sehen.

Bouncing: Qualitativ hochwertige Sprungstelzen kaufen

Wer dennoch Interesse am Bouncing hat, sollte jetzt nicht gleich von seinem Vorhaben Abstand nehmen. Das Material ist qualitativ hochwertig und wenn man sich seinem Können entsprechend auf den Sprungstelzen bewegt, ist es sicher. Dabei darf natürlich die Sicherheitsausrüstung wie Helm, Ellenbogen-, Handgelenks- und Knieschonern nicht fehlen. Wobei diese leider auch Samuel Koch vor schlimmen Verletzungen nicht schützen konnten.

Um auf der sicheren Seite zu sein, Nach „Wetten, dass…?“ Unfall: Ist der Funsport Bouncing zu gefährlich? weiterlesen

SMX: Mountainbike Alternative für den Winter

Im Winter müssen die Radfahrer naturbedingt kürzer treten. Wilde Mountainbike Trails durchs Gelände sind dann wochenlang tabu, es sei denn, der Winter zeigt sich von seiner milden Seite oder ihr schafft euch ein SMX an. Hierbei handelt es sich um besonderes Snowbike.

Snowbikes gibt es ja schon einige Zeit. Doch wer im gewohnten Mountainbike Stil die Hügel herunterrasen will, kann sich mit dem Snowbike SMX eine Alternative zulegen, die schon sehr Nahe an das Mountainbike-Feeling rankommt.

Carving und Tricks mit dem SMX

Das SMX sieht aus wie ein Dreirad, welches statt Räder mit Kurzskiern daherkommt. Der flexible Rahmen und die Tatsache, dass man auf dem SMX auch stehen kann (im Gegensatz zu den Snowbikes), könnt ihr auf diesen Funsport-Geräten alle Zweiradtricks auf die schneebedeckte Piste übertragen – wie das Video der beiden Kufencracks beweist. Zudem ist das SMX aufgrund seines flexiblen Rahmens ideal fürs Carving geeignet. Natürlich sind auch schnelle Turns und Tricks, abhängig vom Können des Fahrers, möglich.

SMX: sicheres Snowbike

Aber auch in puncto Sicherheit weiß das SMX voll zu überzeugen. SMX: Mountainbike Alternative für den Winter weiterlesen

Hockern – Funsport mit dem Stuhl

Schon mal was von Hockern gehört? Hierbei handelt es sich um einen noch relativ jungen Funsport, bei dem man sich mit extra angefertigten Sporthockern in waghalsigen Tricks und Sprüngen versucht. Blaue Flecken sind vorprogrammiert.

Es ist immer wieder erstaunlich, auf welch verrückte Ideen die kreativen Köpfe der Sportszene kommen. Anders ist die Geburt von Hockern nicht zu erklären. Den Erfindern, ein paar Studenten aus Kiel, haben sich kurzerhand dazu entschlossen, mit herkömmlichen Hockern ein paar Tricks zu machen. Sei es auf ihnen zu balancieren, sie gekonnt um den Körper kreiseln zu lassen und ein paar Sprünge zu absolvieren. Die Folge war klar: die Hocker aus Holz gingen schnell zu Bruch und so hat sich Stephan Landschütz an die Entwicklung eines speziellen Sporthockers gemacht, der den Belastungen des Hockerns gerecht wird.

Hockern mit Skaten vergleichbar

Und nach und nach findet Hockern immer mehr Anhänger. Das ist natürlich auch den speziellen Sporthockern zu verdanken, mit denen man jetzt nicht nur jonglieren und besonders kippeln kann, sondern auch ähnliche spektakuläre Tricks wie auf einem Skate- oder Snowboard machen kann. Ob Handstand, Salto, kreiselnde Bewegungen oder auch ausgefallene Sprünge, beim Hockern gibt es eigentlich keine Grenzen. Und jeder der mit dem Sport anfängt, kreiert bestimmt im Handumdrehen ein paar ganz individuelle Tricks – wie das Video veranschaulicht!

Ein Vorteil dieses Funsports: die gesamte Muskulatur wird trainiert, auch wenn es einfach darum geht, die Balance zu halten. Und auch etwas in die Jahre gekommene Couchpotatoes können sich beim Hockern versuchen, wobei von waghalsigen Manövern natürlich Abstand zu halten ist.

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