Kinesio Tapes – sinnvolles Mittel gegen Schmerzen oder teurer Hype?

Kinesio-Tapes liegen voll im Trend: Ob bei den Olympischen Spielen, bei der Fußball-Weltmeisterschaft oder in Wimbledon – immer mehr Sportler tragen in den letzten Jahren auffällig bunte Klebestreifen auf dem Körper. Wir sagen euch warum:

Ursprung in der japanischen Heilkunde

Die farbigen Kinesio-Tapes wurden bereits 1979 von dem Japaner Kenzo Kase erfunden. Kase erkannte schon vor rund 30 Jahren die wichtige Rolle der Muskeln bei Gelenksproblemen und Verletzungen. Doch als Chiropraktiker verzichtet er bei seinen Behandlungen auf gewöhnliche Medikamente und verlässt sich stattdessen auf spezifische Grifftechniken und alternative Methoden. Auf der Suche nach einer effektiven Methode, um Schmerzen zu lindern, kam ihm die Idee für die Tapes. Zwar hat es einige Jahre gedauert, bis die Technik des Kinesio-Tapings auch in westlichen Ländern Anklang fand, doch mittlerweile scheinen die bunten Tapes für viele Spitzensportler und zunehmend auch für Freizeitsportler nahezu unentbehrlich zu sein.

Die Anwendungsbereiche und Wirkung der farbigen Tapes

Bei der Anwendung der Kinesio-Tapes gibt es keine Grenzen. Nahezu jeder Körperteil kann mit Kinesio-Tapes versehen werden. Neben Rücken, Nacken, Schultern, Knien und Knöcheln zählen auch Wade und Achillesferse sowie Arme und einzelne Finger zu den Anwendungsbereichen. Je nach Sportart gibt es dabei natürlich bevorzugte Bereiche und spezielle Klebetechniken, die sich in den unterschiedlichsten Mustern zeigen. Während Läufer vor allem Waden, Knie, Oberschenkel und Hüfte tapen, werden bei Golf- und Tennisspielern auch der Schulterbereich oder die Ellenbogen mit Tape versehen. Wo das Kinesio-Tape angebracht wird, hängt dabei natürlich hauptsächlich von den individuellen Beschwerden des Sportlers ab.

Die bezweckte Wirkung des Kinesio-Tapings ist jedoch bei allen Sportlern dieselbe. Die Tapes sollen die Durchblutung der entsprechenden Körperpartie fördern und dadurch Schmerzen lindern sowie Verspannungen in der Muskulatur lösen. Die Idee basiert auf der physiologischen Grundlage, dass die Schmerzsensoren zwischen den oberen beiden Hautschichten, der Epidermis und der Dermis, liegen. Das Tape, das direkt auf die Haut geklebt wird, hebt nun die oberste Schicht an und ermöglicht so eine bessere Durchblutung. Zudem soll es das darunterliegende Gewebe entlasten.

Hilfe bei akuten Beschwerden und Verletzungsprophylaxe

Vor allem bei akuten oder auch chronischen Verletzungen sollen die Tapes helfen. Sie bestehen aus gewebter Baumwolle mit einer Schicht Acrylkleber. Anders als gewöhnliche Tapes und Verbände sind sie atmungsaktiv und äußerst elastisch. Sie liegen wie eine zweite Haut auf und passen sich aufgrund der hohen Flexibilität allen Bewegungen an. So können sie stabilisierend für Muskeln und Gelenke wirken, ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Dies ist bei vielen Verletzungen von Bedeutung. Würde man beispielsweise einen geprellten Knöchel mit gewöhnlichem Tape behandeln, werden das Sprunggelenk und die umliegende Muskulatur im Grunde still gelegt. Ohne die regelmäßige Beanspruchung bildet sich die Muskulatur zurück und muss später erneut aufgebaut werden. Dank des dehnbaren Kinesio-Tapes wird das Gelenk zwar entlastet, die Muskulatur bleibt jedoch aktiv und stark.

Hilfreich sollen Kinesio-Tapes demnach bei einer Vielzahl von Beschwerden sein. Hierzu gehören Rücken- und Nackenschmerzen, Überlastungen der Muskeln, Beschwerden in den Sprunggelenken und Knien, Sehnenscheidenentzündungen und Tennisarm. Auch bei Zerrungen und Muskelfaserrissen kann Kinesio-Tape unterstützend bei der Heilung wirken. Auch hier entlastet es die Muskulatur, fördert die Durchblutung und soll so die Genesung vorantreiben. Dennoch kann man bei solch schweren Verletzungen nicht wie gewohnt trainieren. Der Muskel benötigt auch mit Kinesio-Tape eine gewisse Zeit, um sich zu regenerieren. Einige Physiotherapeuten gehen allerdings davon aus, dass die Heilung durch das Kinesio-Tape um etwa 50 Prozent beschleunigt wird. Wer es erst gar nicht zu einer Verletzung kommen lassen möchte, kann Kinesio-Tape auch vorbeugend einsetzen. Dank seiner stabilisierenden und durchblutungsanregenden Wirkung schützt es bei intensivem Training vor Verletzungen, ohne hinderlich zu sein.

Welche Bedeutung hat die Farbe?

Ein Thema, das Kinesio-Fans spaltet, ist die Frage nach der Farbe des Tapes. Die vier klassischen Farben sind Pink, Blau, Schwarz und Beige. Einige Anwender sind von den unterschiedlichen Wirkungen der Farben überzeugt. Kenzo Kase hat dies allerdings nie bestätigt. Seiner Aussage nach, begann er mit beigefarbenem Tape und erweiterte die Farbpalette, nachdem sich eine Schülerin über die triste Farbe beschwert hatte.

Haltbarkeit von Kinesio-Tapes?

Vor allem Spitzensportler, die täglich vielleicht sogar mehrmals trainieren, legen viel Wert auf die lange Haltbarkeit von Tapes. Tapes, die sich bereits beim Duschen nach einer Trainingseinheit oder gar noch während des Trainings von der Haut lösen, sind wenig hilfreich. Kinesio-Tapes verfügen jedoch über einen äußerst starken und dabei sehr hautfreundlichen Spezialkleber. Das Tape hält damit nicht nur Schweiß stand, es ist auch wasserfest und kann so beim Schwimmen oder Duschen getragen werden. Es empfiehlt sich allerdings, das Kinesio-Tape nach dem Kontakt mit Wasser leicht trocken zu föhnen, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.

Je nach Beanspruchung verbleibt das Tape meistens etwa eine Woche auf der Haut und löst sich dann von allein. Die Haltbarkeit unterscheidet sich allerdings auch je nach Körperregion. An den Armen kann das Tape beispielsweise mehrere Wochen lang halten, während es sich in anderen Regionen, die starker Bewegung ausgesetzt sind wie zum Beispiel den Füßen, schneller löst.

Placebo oder Wissenschaft?

Zur Wirksamkeit von Kinesio-Tape gibt es unterschiedliche Ansichten. Es liegen nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen vor, die sich bisher mit Kinesio-Tape im Speziellen beschäftigt haben. Forscher aus Neuseeland konnten beispielsweise keine signifikanten Unterschiede zwischen gewöhnlichen Sporttapes und Kinesio-Tape feststellen. Amerikanische Forscher konnten hingegen die Wirksamkeit des Kinesio-Tapings in Studien mit Schulter-Patienten nachweisen. Auch in der Praxis berichten viele Leistungssportler von den schmerzlindernden Wirkungen, die bereits kurz nach dem Anlegen des Tapes eintreten. Als Heilmittel gegen Cellulite, wie es von einigen Seiten angepriesen wurde, konnte Kinesio-Tape allerdings bisher nicht bestätigt werden.

Anleitung: Richtig Tapen will gelernt sein!

Eine Frage, die sich vor allem Freizeitsportler stellen, ist, ob sie sich Kinesio-Tape selbst anlegen können. Während die einen darauf schwören, sich Kinesio-Tape nur von Physiotherapeuten und ausgebildeten Fachkräften kleben zu lassen, vertrauen andere auf die eigenen Fähigkeiten und legen selbst Hand an. Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen.

Bei schweren Verletzungen oder chronischen Beschwerden sollte man immer einen Fachmann um Rat fragen und die möglichen Ursachen abklären. Das Anlegen eines Tapes ist nicht immer so leicht, wie es aussieht, da häufig Kenntnisse über das Zusammenspiel der Muskeln oder den Verlauf der Muskelstränge notwendig sind. Daher empfiehlt es sich insbesondere für Leistungssportler, die Hilfe eines Physiotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Zu beachten ist dabei, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen und auch nur sehr wenige private Krankenversicherungen für eine solche Behandlung aufkommen.

Wer sich den Gang zum Physiotherapeuten sparen möchte, kann es auch mit Selbstbehandlung versuchen, denn auch diese kann in vielen Fällen die gewünschte Wirkung erzielen. Im Netz findet man zahlreiche kostenlose Video-Anleitungen:

Anleitung: Kinesio-Tape bei Knieschmerzen:

Anleitung: Kinesio-Tape für den unteren Rücken / Lendenwirbelbereich:

Kinesio-Tape: Kurse und Bücher

Einige Institute oder Physiotherapiepraxen bieten Kurse an, in denen man die verschiedenen Taping-Techniken erlernt. Diese können jedoch mehrere hundert Euro kosten und stellen somit keine Ersparnis gegenüber der Tape-Anlage durch einen Physiotherapeuten dar. Etwas günstiger ist hingegen die Aneignung des Wissens durch Bücher. Die wichtigsten Anlagetechniken kann man beispielsweise mithilfe des Buches „K-Taping: Ein Praxishandbuch Grundlagen, Anlagetechniken, Indikationen“ von Birgit Kumbrink erlernen. Sollte man jedoch auch einige Tage nach der Selbstbehandlung keine Besserung spüren, liegt dies meist an einer falschen Anlage. Dann ist es empfehlenswert, das Kinesio-Tape von einem Fachmann kleben zu lassen.

Wo kann man Kinesio-Tapes kaufen?

Erhältlich sind die Kinesio-Tapes in Apotheken, in Drogeriemärkten oder auch im Online-Handel. Preislich liegen die Produkte je nach Länge meist im Rahmen zwischen 9-15 Euro. Viele Händler bieten auch vorgeschnittene Tapes, sogenannte Precuts, an. Sie sind bereits auf die richtige Länge zugeschnitten und müssen nur noch angelegt werden.

Fazit

Ob Kinesio-Tapes ein teurer Hype oder doch sinnvolle Mittel gegen Schmerzen sind, bleibt wohl für viele Menschen ein Streitpunkt. Ohne fundierte Beweise durch wissenschaftliche Studien bleibt es jedem Sportler selbst überlassen, die Wirkung der Tapes zu testen und über den Nutzen zu entscheiden. Doch ob blaues oder doch pinkes Tape, ob Selbstbehandlung oder Anlage durch einen Fachmann – die Kinesio-Tapes werden wohl auch in den kommenden Jahren weiterhin Farbe in den Sport bringen.

Fit und gesund mit Gewürzen: Top 9 der Fitmacher aus der Küche

Im Herbst und Winter haben Erkältung und Grippe Hochkonjunktur. Wer vorbeugen möchte und sein Immunsystem stärken will, kann das auch mit scharfen Fitmachern schaffen. Denn wer hätte gedacht, dass Chili, Paprika, Curry und Co. vor Erkältung schützen können. Wir stellen euch die Top 9 der Fitmacher-Gewürze und deren Wirkung vor.

Ein starkes Immunsystem ist Gold wert, wenn es draußen regnet, schneit oder eisiger Wind um die Ecke bläst. Um es aufzupeppen, gibt es jede Menge Möglichkeiten. Angefangen von Sport über Sauna bis hin zu ausreichend Ruhe und natürlich die wetterfeste Kleidung. Doch natürlich hilft auch die richtige Ernährung, um das Abwehrsystem auf Touren zu bringen.

Vitamine: wichtig zur Vorbeugung von Erkältung

Hier helfen natürlich Vitamine, allen voran Vitamin C, Krankheitserreger abzuwehren und zugleich unser körpereigenes Schutzschild zu aktivieren. Da sich Vitamine in ihrer Funktion ergänzen, sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, wodurch sich der tägliche Bedarf am besten abdecken lässt. Auch Mineralstoffe, die für das Immunsystem von Bedeutung sind, werden nur dann ausreichend aufgenommen, wenn wir täglich einen ausgewogen Mix aus Obst und Gemüse, Milch- und Vollkornprodukten sowie Fisch essen.

Gewürze. Foto: Flickr/crosathorian
Gewürze. Foto: Flickr/crosathorian

Wie Gewürze die Abwehrkräfte stärken

Für den Geschmack in allen Gerichten sorgen jedoch die Gewürze. Und diese können für unsere Gesundheit ebenfalls nützliche Dienste erweisen. Viele Gewürze stärken dabei die Abwehrkräfte, wenn sie regelmäßig dem Essen zugefügt werden.

Vor allem Scharfmacher unterstützen die körpereigene Immunabwehr, weil sie eine anregende Wirkung auf die Durchblutung haben. Viele Gewürze sind zudem entzündungshemmend oder regen den Körper zum Schwitzen an, was ebenfalls dazu beiträgt, Krankheitserreger zu reduzieren. Wer sich bereits eine Erkältung eingefangen hat, sollte eine heiße, scharf gewürzte Suppe probieren. Sie bewirkt eine bessere Durchblutung der Nasen- und Rachenschleimhäute, außerdem wirkt sie schweißtreibend.

Top 9 Gewürze der Fitmacher

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Entspannungsmethoden – Gib Stress keine Chance

Stress, Stress, Stress! Gerade in der Vorweihnachtszeit stehen viele Menschen unter Hochspannung. Aber auch der Rest des Jahres lässt bei vielen wenig Zeit zur Entspannung, die für uns aber so wichtig ist. Was kann und sollte man tun und welche Entspannungsmöglichkeiten gibt es überhaupt?

Geschenke suchen, sich durch die vollen Einkaufszentren kämpfen, von einem Familientreffen zum nächsten eilen, das Weihnachtsfest planen und dann kommen auch schon die Vorbereitungen auf Silvester. Gerade der Dezember ist ein Monat mit hohem Stresspotential. Aber bei vielen ist auch das restliche Jahr von viel Stress und Terminen geprägt. Man kommt kaum noch zum Verschnaufen, vom richtigen Abschalten ganz zu schweigen. Doch wer gesund bleiben will, muss sich zwischendurch erholen und dem Körper die wichtige Regeneration die er braucht gönnen – und zwar das ganze Jahr über.

Gefahren von Stress und Überforderung

Es ist kein Geheimnis, dass sich zahlreiche Menschen tagein tagaus einfach komplett überfordern und physischen und psychischen Raubbau am eigenen Körper betreiben. Der Stress wird immer größer und verursacht Symptome wie Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Verspannungen, Herzrasen, Erschöpfung oder Appetitlosigkeit, um nur einige zu nennen. Die stetig wachsende Patientenzahl psychisch Erkrankter (Burnout usw.) kommt nicht von ungefähr.

30 Minuten täglichen entspannen

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Wandern: Balsam für Körper und Geist! Was brauche ich dafür?

Das Angebot an Sportarten ist riesig. Nur die wenigsten wagen dabei mal einen Blick über den Tellerrand und schwören ihrer Lieblingssportart ewige Treue. Das ist ja auch nicht schlecht, wobei man hin und wieder ruhig mal den Klassiker Wandern ausprobieren sollte. Vor allem wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, kommt beim Wandern voll auf seine Kosten.

Wandern ist wieder voll im Trend. Und das, nachdem es lange als etwas altbackene Bewegungsform hinter den vielen neuen Sportarten ein Schattendasein genoss. Doch Wandern ist nicht nur die natürlichste Fortbewegungsart des Menschen, sondern wird von Sportmedizinern zugleich als optimale Outdoor-Sportart bezeichnet. Getreu dem Motto: Fitness im Freien.

Warum Wandern so gesund ist

Und so kommt es, dass Wandern heute wieder als attraktive Fitness- und Ausdauersportart voll angesagt ist. Auch immer mehr jüngere Menschen entdecken die Lust daran. Und Wandern macht, auch wenn es für viele auf den ersten Blick langweilig erscheint, durchaus Spaß. Zudem stärkt die Bewegung in der freien Natur den Körper und ist dabei auch Balsam für die Seele – einfach ideal, dem stressigen Alltag zu entfliehen.

Wandern am Nassfeld. Foto: Flickr by Nassfeld
Wandern am Nassfeld. Foto: Flickr by Nassfeld

Wie gesund Wandern ist, verdeutlicht die Tatsache, dass dadurch Knochen, Lunge, Herz, Kreislauf und Immunsystem gestärkt werden. Es senkt den Blutdruck, reguliert die Blutfettwerte, reduziert den Blutzuckerspiegel und regt den gesamten Stoffwechsel an. Damit fördert Wandern nicht nur die Fitness, sondern hilft auch beim Abnehmen. Kurzum, Wandern ist eine Sportart, die dem gesamten Organismus gut tut. Zudem stimuliert die Bewegung und das Grün der Natur die Ausschüttung von positiven Botenstoffen.

Wandern ideal auch für Ältere

Ein weiterer Vorteil des Wanderns: es gibt keine Altersgrenzen. Schließlich ist es eine schonende Bewegung, die durch den Wechsel von ebenen Strecken und leichtem Bergauf und Bergab verschiedene Schwierigkeitsgrade bietet. Die Bewegung fördert den Aufbau von Knochenmasse und kräftigt die Muskulatur. Für den Alltag hat es den Vorteil,  Wandern: Balsam für Körper und Geist! Was brauche ich dafür? weiterlesen

Tipps zum gesunden Abnehmen

Leistungsfähigkeit, Energie und Lebensfreude bis ins hohe Alter zu erhalten, ist der Wunsch vieler Menschen. Wichtigste Voraussetzung ist es daher, sich um sich selbst zu kümmern und etwas für seine Gesundheit zu tun. Ein rundum ansprechendes Äußeres trägt zum Wohlbefinden bei. Um in Form, fit und beweglich zu bleiben, sind gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung enorm wichtig. Viele Hilfen sind im Angebot, um überflüssige Pfunde abzubauen. Zu vermeiden sind unbedingt Hungerkuren. Sie zeigen zwar anfangs Erfolge, sind aber nicht von Dauer. Das Gewicht stagniert und steigt wieder an. Die eigenen Gewohnheiten beim Einkauf oder dem Aufstellen des Speiseplans für die Familie zu überprüfen, ist ein guter Beginn zur Gewichtsreduzierung. Kalorienreiche Lebensmittel gegen Vollkornprodukte auszutauschen helfen, das gesteckte Ziel zu erreichen.

Tipps für den Einkauf:

  • Frisches Obst und Gemüse auswählen.
  • Auf versteckte Fette achten (bei Fleisch- und Wurstwaren, Käse).
  • Sahnequark ist durch die Magerstufe zu ersetzen.
  • Ungesüßte Getränke sind zu empfehlen.
  • Käse- oder Salzstangen eignen sich gut als Knabbergebäck.

Um sein Wohlfühlgewicht zu erreichen, ist eine regelmäßige Bewegung wichtig. Freude und Spaß sollten dabei Begleiter sein. Unzählige Möglichkeiten bieten sich für alle Altersgruppen an. Die Motivation erhöht sich mit gleich Gesinnten, beispielsweise beim Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder beim Wandern. Ballspiele bereiten Vergnügen und sind überall durchführbar. Positiv wirkt sich der Aufenthalt in der Natur aus. Hilfen bei der Gewichtsreduzierung sind auch gymnastische Übungen, Arbeiten im Haushalt und im Garten. Treppen, statt den Lift zu benutzen, sollte Gewohnheit werden. Sport, kombiniert mit einer kalorienbewussten Ernährung bringt jeden dem gesteckten Ziel näher. Ihre Mitmenschen werden von Ihrem Durchhaltevermögen und Aussehen begeistert sein.