Top 10: Die schönsten Marathon-Strecken Europas

Die neue Lauf-Saison ist eröffnet und der Frühling lädt zum Laufen durch Wald, Stadtpark oder um den Sportplatz. Wem das mit der Zeit zu langweilig wird, für den hat Aktivblog die schönsten Marathon-Strecken in Europa zusammengetragen. Ob in den Bergen, im hohen Norden oder am Strand. Von Rom, Istanbul, Barcelona oder Venedig ist alles dabei.

Auf der ganzen Welt werden Marathons organisiert und bieten ein tolles Spektakel – auch abseits der Laufstrecke. Aber wo gibt es in Europa die besten Marathons? Im Folgenden haben wir eine Top 10-Liste erstellt und hoffen, dem einen oder anderen eine interessante Laufveranstaltung präsentieren zu können.

Für wenn die 42,195 Kilometer (noch) zu lang sind, muss nicht gleich den Kopf in den Sand stecken bzw. die Laufschuhe an den Nagel hängen. Denn oftmals werden neben dem richtigen Marathon auch noch diverse andere Laufevents wie Halbmarathon, 10 Kilometer Lauf oder gar Fun Runs angeboten.

Rom: Maratona di Roma

Collesseum in Rom © Flickr / William Dayton
Collesseum in Rom © Flickr / William Dayton

Der Marathon in Rom zählt zu den schönsten der ganzen Welt – für viele sogar DER schönste schlechthin. Es wartet eine Laufstrecke, die entlang an den zahlreichen faszinierenden Sehenswürdigkeiten des antiken und neuen Roms führt. Startpunkt ist traditionell am altehrwürdigen Collesseum. Nächster Termin für den Maratona di Roma in Italien ist am 23. März 2014.

Schweiz: Jungfrau-Marathon von Interlaken

Wer sich einen Marathon in bergiger Landschaft zutraut, sollte sich den Jungfrau-Marathon vormerken. Dieser führt entlang der bekannten Eiger Nordwand und endet im Ziel, das sich in über 2.000 Meter Höhe befindet. Der Bergmarathon findet immer Anfang September statt und lockt rund 8.000 Läufer, die sich für dieses anspruchsvolle Laufevent im Berner Oberland versammeln. Belohnt wird die Anstrengung mit faszinierenden Panoramen mit tiefen Schluchten, verschneiten Gipfeln und schroffe Felsen, die auf die Teilnehmer warten. Am 13. / 14. September 2013 findet der nächste Jungfrau-Marathon statt.

Istanbul: Eurasia-Marathon

Hier ist der Name Programm: Denn beim Eurasia-Marathon in Istanbul laufen die Teilnehmer über die Bosporus-Brücke und somit führt die Streck von Asien nach Europa! Neben dem eigentlichen Marathon werden auch noch diverse Fun Runs und kürzere Läufe angeboten. Der Eurasia-Marathon ist sehr beliebt und zieht jedes Jahr zahlreiche Läufer in die türkische Millionenmetropole. Kein Wunder, denn die Strecke führt über weite Teile direkt am Wasser entlang. Hinweis: Aus Sicherheitsgründen dürfen maximal 25.000 Läufer gleichzeitig über die Brücke laufen, da diese in der Vergangenheit stark ins Schwanken kam.

Norwegen: Spitzbergen-Marathon

Wer einmal den nördlichsten Marathon der Welt laufen will, wird auf der norwegischen Insel Spitzbergen fündig. Teilnehmer können dabei aus drei Distanzen wählen: Marathon, Halbmarathon, 10 Kilometer Lauf. Hier gehen hauptsächlich Norweger an den Start aber die Anzahl internationaler Teilnehmer nimmt stetig zu.

Budapest: Budapest Marathon

Marathon Budapest © Flickr / jczart
Marathon Budapest © Flickr / jczart

Die ungarische Hauptstadt hat viel zu bieten und wer die Metropole laufend erkunden will, ist beim Budapest Marathon genau richtig. Hier geht es von Buda nach Pest und überwiegend entlang am wunderschönen Donauufer. Schöner und vor allem sportlicher kann man Budapest nicht erkunden. Der Budapest Marathon geht im Oktober über die Bühne.

Türkei: Runtalya in Antalya

Antalya ist eine beliebte Touristenhochburg, doch zugleich findet in der südtürkischen Region jährlich ein Marathon statt, der zu den Leckerbissen der Marathon-Welt gezählt werden darf. Anfang März fiel zum achten Mal der Startschuss, wobei 6.500 Teilnehmer aus 37 Nationen am Start waren. Neben dem Marathon stehen auch ein Halbmarathon, 10 Kilometer Lauf und der High-Heels-Lauf auf dem Programm, die allesamt großen Zuspruch finden. Wer sich für diesen Marathon entscheidet, darf sich auf eine traumhafte Kulisse des azurblauen Mittelmeers und den schneebedeckten Taurusberge freuen. Nächster Termin für den Runtalya ist am 2. März 2014.

Barcelona: Marato Barcelona

Die katalanische Metropole am Mittelmeer lockt jährlich im März zahlreiche Marathonläufer zum Marato Barcelona. Die geschichtsträchtige Route hat einiges zu bieten und endet – wie man es in Spanien auch nicht anders erwarten kann – direkt am Strand. Am 16. März 2014 findet der nächste Barcelona Marathon statt.

Wien: Wien Marathon

Zum 30. Mal findet am 14. April der Wien Marathon statt, der seinerseits zu den schönsten und interessantesten Laufevents in Europa gezählt werden darf. Erwartet werden 36.000 Teilnehmer, darunter auch Superstar Haile Gebrselassie aus Äthiopien. Die laufende Sightseeing-Tour durch die Opernstadt ist ein echtes Schmankerl.

Venedig: Venedig Marathon

Venedig © Flickr / cpadula
Venedig © Flickr / cpadula

Auch in der sinkenden Stadt gibt es einen Marathon der Extraklasse. Beim Venedig Marathon werden die Läufer in der wunderschönen Lagunenstadt werden die Teilnehmer über viele kleine Brücken und einer großen Pontonbrücke über den Canal Grande geführt. Der Markusplatz ist das Ziel. Der nächste Venedig Marathon findet am 27. Oktober 2013 statt, wobei der Lauf generell Ende Oktober terminiert ist.

Berlin: Berlin Marathon

Last but not least: der Berlin-Marathon! Auch hier gibt es traditionell viele Sehenswürdigkeiten mit Brandenburger Tor, Siegessäule und Co. beim Laufen zu sehen und wer einen attraktiven Marathon in Deutschland sucht, wird in Berlin definitiv auf seine Kosten kommen. Das nächste Mal lädt die Hauptstadt am 29. September 2013 zum Berlin-Marathon.

Hier findet ihr weitere schöne Marathon-Strecken der Welt.

Ihr kennt noch tolle Marathon-Strecken in Europa? Dann unbedingt mitteilen. Wie eingangs erwähnt, werden wir euch demnächst ein paar Exoten und ganz besondere Highlights der Marathon-Szene auf der ganzen Welt zeigen.

Älter werden dank Joggen: Wie viele Jahre man sich erlaufen kann

Jeder weiß, dass Laufen gesund ist und gesunde Menschen eine längere Lebenserwartung haben. Nun haben dänische Forscher von der Universität Kopenhagen untersucht, um wie viel Jahre man sein Leben durch Joggen bzw. Laufen verlängern kann. Wir zeigen euch das Ergebnis der Studie und liefern somit zusätzliche Motivation, sich öfter mal die Laufschuhe zu binden.

Wie viele Lebensjahre man sich erlaufen kann, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Allen voran müssen Häufigkeit, Laufdauer und Laufgeschwindigkeit berücksichtigt werden. Um das Ergebnis im Vorfeld kurz zusammenzufassen: Wer dreimal pro Woche joggen geht und dabei insgesamt maximal 2,4 Stunden bei mittlerem Tempo trainiert, gewinnt die meisten Lebensjahre – und zwar bis zu sechs Jahren!

Die goldene Mitte beim Lauftraining wählen

Entscheidend ist demnach, dass man beim Training so ziemlich in der goldenen Mitte liegt. Also nicht zu viel und nicht zu wenig, nicht zu lange und nicht zu schnell.

Joggen, Laufen. Foto: Flickr/Maxwell GS
Joggen, Laufen. Foto: Flickr/Maxwell GS

Die Langzeitstudie erstreckte sich über 35 Jahre und insgesamt wurden fast 17.600 gesunde Frauen und Männer im Alter von 20 bis 98 Jahren beobachtet, von denen rund 10 Prozent bekennende Läufer waren. Anhand der gewonnen Daten haben die Forscher die Wirkung vom Laufen auf das Sterblichkeitsrisiko umgerechnet. Das Ergebnis spricht Bände: Denn immerhin kann regelmäßiges Joggen das Gesamtsterblichkeitsrisiko um 44 Prozent senken. Abhängig von anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht oder Alkoholkonsum wurde bei Frauen ein 40 prozentiges und bei Männern ein 31 prozentiges gesenktes Sterberisiko errechnet als bei Personen, die nicht laufen.

So verlängert Joggen das Leben

Bevor wir euch die Zahlen präsentieren, darf der Hinweis nicht fehlen, dass die Aussagen immer mit Vorsicht zu genießen sind und keine Allgemeingültigkeit besitzen. Jetzt aber zu den harten Fakten:

  • 60 Minuten joggen pro Woche senkt Sterberisiko um 32 Prozent ggü. Nicht-Läufern
  • 1 bis 2,4 Stunden joggen pro Woche senkt Sterberisiko um 42 Prozent ggü. Nicht-Läufern
  • 2,5 bis 4 Stunden joggen pro Woche senkt Sterberisiko um 21 Prozent ggü. Nicht-Läufern
  • Mehr als 4 Stunden joggen pro Wochen senkt Sterberisiko um 14 Prozent ggü. Nicht-Läufern

Und wie oft sollte man idealerweise laufen gehen? Laut Studie sollte man maximal dreimal pro Wochen ein Lauftraining absolvieren. Mit drei Einheiten wird das Sterberisiko um 60 Prozent gesenkt. Wer zu oft laufen geht, schadet der Gesundheit meist mehr als das man ihr etwas Gutes tut. Was das Lauftempo angeht, sollte tendenziell eher ein langsames Tempo angeschlagen werden. So lässt sich im Gegensatz zu den Nicht-Läufern das Risiko um bis 63 Prozent senken, mit einer moderaten Laufgeschwindigkeit immerhin noch um 47 Prozent reduzieren. Von einem zu schnellen Lauftempo ist dagegen abzuraten, zumal es auch in Sachen Lebensverlängerung nicht viel bringt. Im Gegenteil – die Studie kam zum Ergebnis, dass sich das Sterberisiko im Vergleich zu Nicht-Joggern erhöhen kann.

Fazit: Sportler leben länger und gesünder

Doch von dieser Aussage sollte man sich nicht beirren lassen. Denn die Studie erklärt nicht, wie schnell ein moderates oder schnelles Lauftempo genau ausfällt. Doch so oder so, eine Tatsache lässt sich nicht abstreiten: Die Studie hat mal wieder bewiesen, dass man mit Sport länger und gesünder leben kann, als wenn man ein Dasein als reine Couch-Potato fristet.

Erlaubtes Schummeln: Wann Regeln beim Training gebrochen werden dürfen

Um im Training erfolgreich zu sein und einen effektiven Leistungsaufbau zu erzielen, braucht man Regeln, an die man sich zu halten. Denn ohne Disziplin geht auch im Sport Nichts. Doch hin und wieder ist Schummeln erlaubt. Wir zeigen euch, wann ihr im Training „betrügen“ dürft!

Manchmal fällt es einfach schwer, sich in den frühen Morgenstunden zum Joggen aufzuraffen oder manchmal gönnt man sich auch nach dem Workout eine kleine Nascherei. Recht so, denn hin und wieder kann es sinnvoll sein, wenn man im Training ein paar Schummeleien durchgehen lässt. Doch wann darf man ruhigen Gewissens mogeln?

Erlaubter Betrug: Gehen beim Joggen

Beim Laufbandtraining zeigt der Computer einen zu hohen Puls an, sodass eine Gehpause fällig ist. Hier braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, da eine kurze Schleich-Einlage beim Regenerieren hilft und man nach spätestens zwei Minuten wieder im alten Tempo weiterläuft. Somit ist man insgesamt länger unterwegs und es werden mehr Kalorien verbrannt, als wenn man das Lauftraining sofort abgebrochen hätte. Das gilt natürlich auch für alle Outdoor-Sportler. Denn gerade bei Hitze oder Höhentraining sind gehende Auszeiten selbst für Profis sinnvoll und empfehlenswert. Jedoch sollte pro 30-Minuten-Lauf nicht mehr als drei ruhige Abschnitte auftreten, da sonst der Anpassungseffekt an Ausdauer und Stoffwechsel auf der Strecke bleibt.

Erlaubter Betrug: Längere Pause im Training

Zwischenpausen beim Zirkeltraining, einer sehr effektiven Trainingsmethode, sind eigentlich nur 30 bis 60 Sekunden lang. Wenn man aber Kraftübungen für große Muskelgruppen wie Rücken oder Beine absolviert hat, darf die Ruhepause aber auch schon Mal doppelt so lang ausfallen. Auf diese Weise werden die folgenden Bewegungen auch weiterhin sauber ausgeführt.

Erlaubter Betrug: Verzicht auf Frühsport

Jeder von uns hat seinen ganz eigenen Biorhythmus. Dagegen anzugehen ist ungesund. Jeder sollte seine Trainingszeit so wählen, wenn man auf seinem höchsten Leistungspunkt am Tag angelangt ist. Demnach dürfen Morgenmuffel ihr Workout auch getrost auf später verlegen und noch eine Runde schlafen – insofern man das Training im Laufe des Tages nachholt.

Erlaubter Betrug: Schwung holen im Krafttraining

Wer Muskeln aufbauen will, sollte laut Experten maximal zwölf Übungswiederholungen pro Satz machen. Das pro Satz die Kräfte schwinden ist klar. Wenn entsprechend nach zehn sauberen zwei Wiederholungen folgen, die mit etwas Schwung ausgeführt wurden, ist das ab und zu auch in Ordnung. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass die Gelenke nie überstreckt werden und der Schwung nicht zu heftig ausfällt.

Erlaubter Betrug: Kein Trinken beim Training

Wer vor und nach dem Kurs etwas Trinkt, braucht während dessen Workouts nicht unbedingt Flüssigkeit. 200 Milliliter rund 30 Minuten vor dem Sport sind ideal, danach dürfen es mindestens 300 Milliliter sein. Aber wenn es geht, kein Leitungswasser. Dieses enthält keine Mineralien. Besser ist ein Wasser mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2 zu 1. Beim Schwitzen gehen die beiden Mineralstoffe in genau diesem Verhältnis verloren und werden dadurch wieder dem Körper zugeführt.

Erlaubter Betrug: Cool-down nach Sportkurs ausfallen lassen

Viele Sportkurse enden meist mit einer kurzen Baucheinheit. Dabei fährt der Körper automatisch runter, sodass ein zusätzliches Cool-down überflüssig ist. Aber natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme. Denn gerade nach einer intensiven Ausdauereinheit, egal ob Spinning oder Tae Bo, müssen Puls und Atmung erst wieder beruhigt werden, bevor man den Kursraum verlässt. Andernfalls kann es zu Muskelkrämpfen oder Schwindelanfällen kommen.

Erlaubter Betrug: Geringere Gewichte benutzen

Generell gilt: Alle drei Monate das Trainingsgewicht steigern. Aber wenn man krank war oder urlaubsbedingt mit dem Krafttraining ausgesetzt hat, ist es ungesund, mit den gleichen Hantelscheiben wie vorher loszulegen. Stattdessen besser die Kilos beim Wiedereinstieg um 10 bis 20 Prozent reduzieren, damit Verletzungen oder Überlastungen vermieden werden.

Erlaubter Betrug: Naschen nach dem Training

Nach dem Krafttraining sind die Muskeln bis zu 20-mal mehr durchblutet, dieser Effekt kann maximal bis zu acht Stunden anhalten. Um besser zu regenerieren, sollten die leeren Glykogenspeicher in diesem Zeitraum bekanntermaßen wieder aufgefüllt werden. Natürlich gibt es gesündere Füllmittel als einen Schokoriegel und Co., jedoch kommt es beim Ab- und Zunehmen auf die Kalorienbilanz an. Sprich, wer beim Sport 600 Kalorien verbrennt, kann danach eine ganze Tafel weiße Schokolade verputzen, ohne dadurch wieder dicker zu werden. Doch die Nasch-Attacken nach dem Training sollten nicht zum Normalfall werden.

Erlaubter Betrug: Training verschieben

Wenn man von einem schweren Muskelkater heimgesucht wird, ist es völlig in Ordnung, wenn das Training mal verschoben wird. Schließlich kann der muskuläre Katzenjammer zu Fehlhaltung bei der Ausführung der Übungen kommen. Stattdessen kann man ruhigen Gewissens noch einen zusätzlichen Tag Pause machen.

Kennt ihr noch Situationen oder Momente, in denen beim Training schummeln erlaubt ist?

Treppenlaufen wie Rocky Balboa: effektives Lauftraining bietet viele Vorteile

Wer seine Laufzeit und Laufform verbessern will, kann sich verschiedener Trainingsmethoden bedienen wie dem Intervalltraining, Bergsprints oder Fahrtspiele. Der Treppenlauf ist eine weitere Alternative, die enorm effektiv ist und für das Lauftraining viele Vorteile verspricht. Und das folgende Rocky-Video zeigt, wie das Training aussehen könnte.

Im Alltag ist das Treppensteigen vielen zu anstrengend und man fährt lieber Fahrstuhl oder nimmt die Rolltreppe. Und warum sollte man dann ausgerechnet beim Lauftraining freiwillig einen Treppenlauf absolvieren. Ganz einfach, weil es im hohen Maße die Kraft und Ausdauer trainiert. Und das in kurzer Zeit.

Treppenlauf als Power-Training für Beine und Po

Jogging, Treppenlaufen © Flickr/lululemon athletica
Jogging, Treppenlaufen © Flickr/lululemon athletica

Das besondere beim Treppenlauf ist, dass man fast ausschließlich seinen Vorfuß belastet, was beim Laufen auf flachen Terrain nicht der Fall ist. Doch der größte Vorteil ist, dass bei diesem Training die Gesäß-, Oberschenkel- und Wadenmuskulatur wesentlich stärker beansprucht. Schließlich muss die aufgebrachte Kraft nach oben statt nach vorne übertragen werden. Zudem sind beim Treppenlauf eine gute, kräftige Armarbeit sowie absolute Körperspannung gefragt.

Doch die besondere Trainingsmethode beim Laufen bietet noch einen weiteren, ganz praktischen Vorteil: Zeitersparnis! Das Training ist extrem anstrengend, weswegen solch eine Trainingseinheit auch nur kurz gestalten werden sollte. Denn beim Treppenlaufen steigt die Herzfrequenz im Nu in den Bereich der aerob-anaeroben Schwelle und darüber hinaus – was keiner lange durchhält. Außerdem sind der Trainingsreiz aber auch der Kalorienverbrauch sehr hoch.

Treppenlauf: kurz, aber heftig Treppenlaufen wie Rocky Balboa: effektives Lauftraining bietet viele Vorteile weiterlesen

Fettverbrennung richtig ankurbeln: Intervalltraining als Turbo-Boost

Um die lästigen Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte oder Oberschenkel endlich loszuwerden, führt kein Weg an Sport vorbei. Denn nur so kann die Fettverbrennung effektiv angekurbelt werden. Ausdauersport hat sich zum Abnehmen schon immer geeignet, um aber noch mehr aus dem Training herauszuholen, sollte man es mit der Intervallmethode versuchen. Warum? Das erfahrt ihr im Folgenden.

Wer einen zu hohen Fettanteil hat, muss sich nicht nur mit einem ästhetischen Problem herumschlagen, sondern erhöht zugleich auch das Risiko für verschiedene Krankheiten. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas (Übergewicht), Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen. Um dem entgegenzuwirken ist regelmäßiger Ausdauersport ein probates Mittel. Doch Sport allein reicht nicht aus. Neben viel Bewegung und ist auch eine gesunde Ernährungsweise für den Fettabbau sehr wichtig. Denn je weniger Fett wir aufnehmen, umso mehr greift der Körper auf die vorhandenen Fettdepots zurück. Das meiste Fett verbrennen wir beim Sport, womit wir wieder beim Thema wären.

Mit Intervalltraining die Fettverbrennung richtig ankurbeln

Joggen, Laufen. Foto: Flickr/GeS
Joggen, Laufen. Foto: Flickr/GeS

Um die Fettverbrennung anzukurbeln, lautet die allgemeine Empfehlung: Mindestens dreimal in der Woche Ausdauersport wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren zu betreiben. Die Trainingseinheiten sollten abhängig von der Trainingsintensität zwischen 30 bis 120 Minuten liegen. Am besten und effektivsten ist jedoch, wenn man nach der Intervalltrainingsmethode trainiert, die einen wahren Turbo für die Fettverbrennung darstellt und diese mächtig in Gang bringt.

Wie funktioniert Intervalltraining?

Beim Intervalltraining, das sich sehr gut für das Lauftraining, Radfahren aber auch Cardiotraining im Fitnessstudio eignet, wird das Tempo bzw. die Intensität innerhalb einer Trainingseinheit variiert. So folgen auf kurzen, intensiven, schnelleren Sprints lockere Erholungsphasen – immer im Wechsel. Man spielt im Grunde genommen mit Tempo. Das Training in unterschiedlichen Intervallen ist anstrengend und man kommt richtig ins Schwitzen, doch zugleich kann man die Fettverbrennung richtig ankurbeln. Doch was ist das Geheimnis des Intervalltrainings?

Abwechslung ist Trumpf und verbessert Fettverbrennung

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Was verrät die Sportart über den Charakter?

Die Sportart die wir betreiben, verrät auch etwas über unseres Charakter. Denn es ist kein Zufall, wie und womit wir uns fit und in Form halten. Für die Wissenschaft steht fest: Die Psyche entscheidet, ob wie Jogger, Surfer oder Boxer sind. Doch was genau zeichnet Ausdauersportler, Fitness- und Kraftsportler und Ekstase-Sportler aus?

Heute widmen wir uns einem psychologischen Sportthema. Das Motto lautet: Sage mir, welchen Sport du treibst, und ich sage dir, wer du bist!

Sportart verrät viel über Charakter

Unsere Lieblingssportart verrät sehr viel über unseren Charakter, Stärken und Schwächen oder Sehnsüchte. Egal welche Sportart wir betreiben, dahinter versteckt sich immer ein unbewusstes psychologisches Motiv, welches uns ausgerechnet zu dieser einen bestimmten Sportart bringt und antreibt. Beim Sport verwirklich wir oftmals sonst nicht ausreichend gelebte Anteile.

Surfer © Flickr/Jim Bahn
Surfer © Flickr/Jim Bahn

Demnach kann man sagen, das Sport weit mehr körperliche Fitness ist. Sport kann helfen, uns selbst zu erkennen. Dabei ist es kein Zufall, ob man joggt, ins Fitnessstudio geht, surft oder eine Mannschaftssportart ausübt. Vielmehr ist es eine Frage der Persönlichkeit. Das meist unbewusst gesteuerte Sportverhalten liefert wertvolle Informationen über unser Seelenleben. Welche Rolle nehme ich im Leben ein: Bin ich Teamplayer, Einzelkämpfer, Ausdauersportler, Arbeiter oder Asket? Ordne ich mich ein und leite ich ein Spiel?

Doch was zeichnet die verschiedenen Sportarten bzw. Sportler charakterlich aus?

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Jogging: Natural Running Trend – „Laufschuhe“ im Vergleich

Immer mehr Läufer setzen auf das Natural Running, womit in erster Linie die Laufschuhe gemeint sind. Wobei die Bezeichnung Laufschuh nicht ganz richtig ist, da manchmal auch nur Laufsocken zum Einsatz kommen oder gleich ganz Barfuß gelaufen wird. Es lohnt sich, die verschiedenen Trends etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei den Fokus auf die Belastung für die Füße und den richtigen Laufstil zu legen.

Schaut man heutzutage auf die Füße der Läufer, so ist ein unverkennbarer Trend zu erkennen. Die Laufschuhe sind schlanker, leichter und biegsamer. Manchmal sind auch nur Laufsocken zu sehen, wobei die wahren „natural runner“ am liebsten gleich barfuß laufen. Doch woher kommt der sich immer stärker durchsetzende Wandel?

Jogging. Joggen. Laufen. Foto: Flickr/naama
Jogging. Joggen. Laufen. Foto: Flickr/naama

Laufschuhe: Weniger Dämpfung ist angesagt

In den letzten Jahrzehnten lautete die Maxime der Schuhindustrie, den Fuß zu stützen, führen und wirkende Kräfte abzudämpfen. Doch die Verletzungshäufigkeit hat sich kaum verringert. Im Gegenteil. Denn durch die „alten“ Laufschuhe mit ihrer starken Dämpfung bildete sich die Fußmuskulatur zurück. Dem soll durch den Lauftrend „Natural Running“ entgegengewirkt werden und die Fußmuskulatur soll ihre natürliche Funktion wiedererlangen.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf das Laufen mit dem Free Running Schuh, Barfuß oder mit Laufsocken. Jogging: Natural Running Trend – „Laufschuhe“ im Vergleich weiterlesen

Sportbekleidung: die Laufweste – sinnvoll oder nicht?

Der Frühling naht und die Vorfreude auf die neue Jogging-Saison wächst. In Sachen Laufbekleidung können Aktive auf einem großen Sortiment verschiedenster Produkte wählen. Dazu gehört auch die Laufweste, die trotz vieler Vorteile immer noch ein Schattendasein fristet.

Die meisten Läufer haben Laufjacken, Laufshirts oder spezielle Laufpullis in ihrem Kleiderschrank zu hängen. Laufwesten findet man dagegen relativ selten. Doch dabei macht die Anschaffung dieses Kleidungsstücks fürs Laufen richtig Sinn. Sie halten den Rumpf schön warm, was gerade zu Beginn des Lauftrainings oder während einer kleinen Laufpause von Vorteil ist und zudem bieten sie eine Verdunstung über Arme und Hände sowie einer idealen und zugleich maximalen Atmungsaktivität.

Vorteile von Laufwesten

Joggen, Laufen, Radfahren, Jogging. Foto: Flickr/donjd2

Viele Laufwesten sind mit der Funktion von klassischer Funktionskleidung ausgestattet, so dass ein schneller Abtransport der Feuchtigkeit gewährleistet wird, während der Körper angenehm warm und trocken bleibt und sich die Laufweste so nicht mit Schweiß vollsaugt. Doch Westen zeichnet noch ein weiterer großer Vorteil aus. Sie sind ungemein leicht und beanspruchen wenig Platz. Demnach ein hervorragendes Stück Laufkleidung für jede Jahreszeit. Besonders in der Übergangszeit, wenn es zum Laufen mit Laufshirt noch zu frisch ist oder mit Laufjacke zu warm. Sportbekleidung: die Laufweste – sinnvoll oder nicht? weiterlesen

Tipps zum Joggen: Wichtige Fragen und Antworten

So langsam geben Schnee und Eis die Weg wieder frei und eine neue Jogging-Saison kann beginnen. Joggen ist der perfekte Sport für alle, selbst Anfänger erleben ganz schnell erste Trainingserfolge. Damit es beim Laufen aber richtig rund läuft, folgen ein paar wichtige allgemeine Tipps.

Schluss mit den Ausreden. Hatten viele bislang die Kälte oder Schnee und Eis als Ausrede benutzt, warum es mit dem Joggen in diesem Jahr noch nicht so richtig geklappt hat, sollte man sich nun aufrappeln. Schließlich ist Laufen sehr gesund, hilft beim Abnehmen, kostet nichts und ist ideal, um Stress abzubauen.

Aktivblog gibt allen Laufeinsteigern acht wichtige Tipps mit auf die Laufstrecke, die wichtig für ein erfolgreiches Training und Motivation sind.

Jogging. Laufen. Foto: Flickr/Ed Yourdon
Jogging. Laufen. Foto: Flickr/Ed Yourdon

Welche Kleidung ist beim Joggen am besten?

Das Thema Laufkleidung keimt immer wieder auf, aber man sollte keine Wissenschaft daraus machen. Generell sollte Laufkleidung atmungsaktiv sein. Bestehen Laufshirt und Laufhose aus modernen Funktionsfasern, wird der Schweiß von der Haut nach außen transportiert. Zudem sollte man sich an dem Zwiebelprinzip orientieren, also mehrere Lagen übereinander tragen, wobei die äußerste Schicht vor Regen, Kälte und Wind schützen sollte.

Welche Schuhe sind zum Laufen optimal?

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Fit durch den Winter

Wie kommt man fit und gesund durch den kalten Winter? Das beste Mittel ist immer noch Bewegung, wodurch das Immunsystem in Schwung gebracht wird. Doch neben Sport gibt es noch andere einfache Wellness-Tipps, wie folgender Artikel zeigt.

Auch wenn es den meisten schwer fällt, sich in der kalten Jahreszeit an der frischen Luft zu bewegen, gibt es doch kein besseres Mittel, als den Winter fit und gesund zu überstehen. Hauptsache nach draußen, lautet als das Motto. Bewegung an der frischen Luft regt die Durchblutung an, bringt den Kreislauf in Schwung, hält fit und ist zudem ein guter Schutz vor Erkältung und Grippe, da das Immunsystem gestärkt wird.

Mit Sport und richtigem Training fit durch den Winter

Langlauf, Winter. Foto: Flickr/Oberau-Online
Langlauf, Winter. Foto: Flickr/Oberau-Online

Sport und ausgedehnte Spaziergänge sind somit auch im Winter ein wichtiger Baustein, um den Winter gesund und munter zu überstehen. Zudem lassen sich durch die Bewegung in der Natur auch schlechte Stimmungen vertreiben. Das Angebot an Sportarten ist groß, wobei natürlich Langlauf der Wintersport-Ausdauerklassiker und zugleich ein richtiger Fit- und Schlankmacher ist Doch es gibt genügend Alternativen wie Joggen, Nordic Walking oder Radfahren, die allesamt zu empfehlen sind. Bei großer Kälte muss man aber natürlich aufpassen und bloß nicht zu hart trainieren. Die kalte Atemluft und Witterungsverhältnisse macht das Outdoor-Sportprogramm im Winter nicht leichter, dem man aber mit sanften und moderaten Trainingseinheiten bei geringer Intensität entgegentreten kann. Wem es draußen zu kalt ist, der findet beim Schwimmen eine perfekte Alternative.

Mit richtigem Lüften fit durch den Winter

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