Kampfsport: Fit werden auf ganzer Linie – egal in welchem Alter

Immer mehr entdecken Kampfsport auch als eine Form des Fitness für sich, die zugleich zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Das Angebot der Kampfkunstformen ist so vielseitig, so dass jeder garantiert das richtige für sich findet. Und die Suche lohnt sich, da das Training Spaß und viele positive Effekte mit sich bringt.

Die Liste von Kampfsportarten ist lang und umfasst bekannte asiatische Klassiker wie Karate, Judo, Kung-Fu oder Jiu-Jitsu bis hin zu typisch westlichen Kampfsportarten wie Boxen oder Martial Arts. Jede einzelne der zahlreichen Formen hat seine speziellen Anforderungen sowie Vor- und Nachteile. Doch eins verbindet alle Kampfsportarten bzw. Kampfkunstformen: sie sind ein hervorragendes Fitnesstraining, schulen in einem sehr hohem Maße die Koordination und Beweglichkeit, verbessern die Ausdauer, man kann Körper und Geist in Einklang bringen, man wird selbstbewusster und disziplinierter und zudem kann man sich beispielsweise durch das Erlernen von Aikido in Notfallsituationen verteidigen.

Kampfsport: Auch für ältere Semester lohnenswert

Doch viele denken, dass es im steigenden Alter ohnehin viel zu spät ist, um mit Kampfkunst anzufangen. Diesen Gedanken sollte man schnell verwerfen. Denn es ist niemals zu spät! Auch nicht für das Kampfsporttraining.

Kampftraining am Strand. Foto: Flickr/Rick Tewss Ninja Gym Martial Arts
Kampftraining am Strand. Foto: Flickr/Rick Tewss Ninja Gym Martial Arts

Natürlich sind die körperlichen Voraussetzung eines 20-Jährigen anders als die eines 50-Jährigen, aber dennoch ist Kampfsport generell zu empfehlen. Aber auch viele Menschen ab 30 Jahren entdecken immer öfter die Kampfkunst als „modernes“ Fitnesstraining (hier eine Übersicht über alle Kampfsportformen). Das Training ist ideal, um den beginnenden Muskelabbau sowie dem Verlust von Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit im steigenden Alter entgegenzuwirken. Und wer es nicht so kraftvoll und dynamisch wie beispielsweise beim Boxen haben will, der findet Kampfkunstformen wie Tai Chi, die einem wunderbar helfen, zur Ruhe zu kommen.

Kampfsport vs. Kampfkunst

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Kantaera: Kombination aus Kampfsport und Tanz als sanftes Cardio-Workout

Kantaera klingt nicht nur interessant, sondern ist auch ein empfehlenswertes Cardio-Workout. Hierbei werden verschiedene Elemente asiatischer Kampfkünste mit klassischen Aerobic-Elementen kombiniert. Auch wenn Kantaera vor allem all diejenigen anspricht, die einen Faible für Karate-, Taekwondo- oder Kickboxbewegungen haben, ist der Trendsport auch ohne Einschränkung für ältere Menschen zu empfehlen.

Denn bei Kantaera spielt auch der Wohlfühlfaktor eine große Rolle. Entsprechend wird das Herz-Kreislauf-System bei diesem Workout auf eine sehr schonende Art und Weise trainiert. Zudem werden die Muskelkraftausdauer und besonders die Koordination gefördert. Dazu gehören auch eine Verbesserung des Gleichgewichts, Orientierung, Rhythmus und Reaktion.

Kantaera: Ohne Musik geht gar nichts

Natürlich geht das Training leichter von der Hand, wenn man bereits einige Erfahrungen in asiatischen Kampfkünsten gesammelt hat, aber nichtsdestotrotz sollten sich andere Interessierte deswegen von einem Versuch in Kantaera nicht abschrecken lassen.

Ein wichtiges Element beim Kantaera Workout ist die Musik. Wobei sich das Trainingstempo von durchschnittlich 128 bpm mit dem von klassischer Stepaerobic vergleichen lässt. Bei dieser Mischform aus fernöstlichen Bewegungstechniken, Tanz und Gymnastik wird das Tempo der einzelnen Choreographien vollständig durch das Musiktempo vorgegeben. Das Workout lässt sich je nachdem und in Abhängigkeit der Zielgruppe als dezent moderat bis hin zu flippig und schnell beschreiben.

Kantaera: Abwechslung mit Spaßgarantie

Jeder der erstmal Kantaera ausprobieren wird, wird sich schnell an die ersten Trainingseinheiten der Tanzschule erinnern. Denn irgendwie fließt alles mit ein. Ob das nun Tanzelemente von Mambo, Chacha, Jive oder Samba sind. Und dank der Einflüsse von Tai-Chi, diversen asiatischen Kampfkünsten, leichten Kraftübungen und Aerobicschritten ist Kantaera nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern bereitet auch jede Menge Spaß.

Kantaera: Auch als Seniorensport bestens geeignet

Da das Kantaera Workout auch gruppenspezifisch angeboten wird, kann ohne Einschränkung jeder mitmachen. Entsprechend ist der Trendsport auch für Senioren geeignet oder wird in Rehabilitationsgruppen angewendet. Denn das entscheidende ist, dass die Bewegungsabfolge bei Kantaera sehr fließend ist. Für die Gelenke ist die Belastung ebenfalls äußerst gering. Es gibt keinerlei ruckartigen Bewegung, obwohl natürlich auch ansatzweise schnellkräftige Abfolgen der asiatischen Kampfsportelemente ihren festen Platz haben. Doch aufgrund des moderaten Trainingstempos können die Teilnehmer die Bewegungen sehr präzise und bedacht ausführen und verlieren nie die Kontrolle.

Daher kann Kantaera wirklich von jedem ausgeübt werden. Ob blutiger Anfänger, erfahrenen Kampfsportler oder Senioren – alterbedingte und gesundheitliche Einschränkung existieren nicht. Auch wer jahrelang sportlich inaktiv war, kann durch Kantaera wieder Spaß an der Bewegung finden, da kein besonderer Fitnessgrad zur Teilnahme vorausgesetzt wird.

Falls ihr Interesse an Kantaera habt, solltet ihr einen Blick auf die Homepage werfen. Dort gibt es weitere Informationen zum Trendsport.

Eure Meinung: Habt ihr Kantaera schon einmal ausprobiert oder haltet ihr von diesem Sport nicht allzu viel?