Treadwall: Kletterwand als Laufband für heimischen Kletter-Spaß

Klettern und Free-Climbing begeistern immer mehr Menschen. Doch wer keine Lust hat, zum Kraxeln immer ins Gebirge oder nächste Kletterhalle zu fahren, der kann sein Hobby auch alternativ zu Hause ausüben. Die Treadwall macht’s möglich! Hierbei handelt es sich um ein senkrechtes Laufband, an dem man endlos lange klettern kann, ohne irgendwann an die Decke zu stoßen!

Wäre es nicht cool, jederzeit zu Hause eine Runde klettern zu können? Eine Alternative zur Hausfassade oder den Bäumen im Garten stellt das Kletter-Trainngsgerät Treadwall dar. Bei diesem Tool handelt es sich um eine Art Laufband, welches aber vertikal statt horizontal verläuft. Genau wie beim Laufband bewegt man sich aber immer auf der Stelle, da sich die Kletterwand bewegt. An der Treadwall sind diverse Klettergriffe angebracht, die je nach Farbe einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad bieten.

Klettertraining wie am Hamsterrad

Um die Kletterwand Treadwall in Bewegung zu versetzen, kommt ein kleiner Motor zum Einsatz. Das Tempo in dem geklettert wird, kann in verschiedenen Geschwindigkeiten gewählt werden, so dass vom Anfänger bis Profi für jeden das richtige Training möglich ist. Dabei kann das Klettertraining speziell auf Cardio- oder Krafttraining ausgelegt werden, wie folgendes Video zeigt.

Die Treadwall ist für alle Hobbykletterer und Bergsteiger ein ideales Trainingsgerät, um jederzeit und nahezu überall zu klettern. Wer Indoor klettern will, braucht aber einen Raum mit einer Deckenhöhe von mindestens vier Metern – schließlich ist auch die Kletterwand rund vier Meter hoch. Große Sicherheitsausrüstung oder Seile sind für das Klettern an der Treadwall keine Voraussetzung, da man sich nur knapp über dem Boden bewegt. Wer aber dennoch auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich Helm und Co. tragen. Sinnvoll wäre zudem noch eine Matte, damit man im Falle eines „Sturzes“ auch möglichst weich fällt.

Treadwall Kore: Kletterwand mit verschiedenen Winkeln

Wem das ständig vertikale Klettern mit der Zeit zu eintönig wird und wer beim Home-Klettern neue Herausforderungen sucht, der findet mit der Treadwall Kore eine gelungene Weiterentwicklung. Denn diese Kletterwand lässt sich in verschiedene Winkel kippen, so dass man den Schwierigkeitsgrad erhöhen kann. So, als ob man einen Überhang mit 35 Prozent bewältigen will. Zudem bietet die Treadwall Kore die Möglichkeit, bis zu 280 verschiedene Griffpositionen festzulegen. So gibt es immer wieder neue Kletterrouten und Abwechslung beim Training ist garantiert.

Ideal für Kraftausdauer und Muskeltraining

Die Treadwall ist aber nicht nur für begeisterte Profi- und Hobby-Kletterer ein praktisches Gerät. Auch wer etwas für seine Kraftausdauer sowie alle Muskeln des Oberkörpers trainieren will und dabei auf der Suche nach einer Alternative zum klassischen Kraft- und Hanteltraining im Fitnessstudio ist, kommt bei der Kletterwand garantiert auf seine Kosten. Apropos Kosten: Diese haben es jedoch in sich. So kostet die Treadwall – je nach Modell – ab 5.000 Euro aufwärts!

Eisklettern: Infos und Tipps zum frostigen Kletterspaß

Eisklettern ist für Kletterfreunde im Winter eine ideale Alternative zum klassischen Klettern an einer Felswand oder Bergsteigen. Ansprüche an den Sportler sowie die Ausrüstung oder Sicherheitsmaßnahmen sind sehr ähnlich, dennoch ist Eisklettern ein einzigartiges Erlebnis. Infos und Tipps zum Eisklettern in Deutschland findet ihr im Folgenden.

Eiswände oder Eiszapfen statt einer zerklüfteten Felswand – das erwartet alle, die sich im Eisklettern versuchen. Ein besonderes Highlight sind Kletterntouren über gefrorene Wasserfälle oder vergleichbare spektakuläre Naturgebilde. Doch für Frostbeulen ist dieser Extremsport definitiv nicht zu empfehlen, weht einem hier doch ein eisiger Wind um die Nase. Wer hingegen eine spannende Herausforderung sucht oder wer mehr sucht, als „nur“ einfaches Klettern, für den ist das Eisklettern eine interessante und verlockende Alternative. Ganz ungefährlich ist dieser Bergsport freilich nicht.

Eisklettern. Foto: Flickr/www.xiaotuo.de
Eisklettern. Foto: Flickr/www.xiaotuo.de

Eisklettern: Gefahren nicht unterschätzen

Eis ist ein unberechenbarer Untergrund, egal ob auf der Straße oder beim Klettern. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Formen und Strukturen und verlangt verschiedene Klettertechniken und Hilfsmittel. Entsprechend findet man auch beim Eisklettern verschiedene Schwierigkeitsgrade, so dass Anfänger und Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten kommen und ein spaßige sowie herausforderndes Abenteuer erleben werden.

Die passenden Eiswände zum Eisklettern findet man besonders in der Nähe von Gletschern, ganz gleich ob in Schluchten oder Hängen. Die Neigungswinkel der Eiswände sind sehr unterschiedlich und decken im Bereich von 40 bis 90 Grad alles ab. Dabei ist es aber keine Seltenheit, dass auch in den Gletschergebieten nicht vereiste Passagen überwunden werden müssen. Nicht zuletzt aufgrund der Erderwärmung kommen normale Felsenwände immer häufiger vor. Daher ist das sog. Trockenklettern (auch Dry Tooling genannt) eine wichtige Trainingseinheit im Kreise der Eiskletterer oder wird als zusätzliches Hindernis in bestimmten Eistouren eingebaut.

Eisklettern in Deutschland – Tipps und Adressen

Doch man muss nicht gleich in die Antarktis oder Richtung Mount Everest, um Eisklettern erleben zu können.  Eisklettern: Infos und Tipps zum frostigen Kletterspaß weiterlesen

Bouldern: Mehr Muskeln dank Klettern

Bouldern ist eine beliebte Disziplin im Klettersport, bei der sich die Sportler in geringer Höhe an Felsen oder Kletterhallen bewegen. Besonders für alle, die nicht wirklich schwindelfrei sind, ist Bouldern eine gute Alternative, die zugleich viel Kraft und Muskeln gibt.

In Kletterhallen sieht man diese Kletterspezialisten oftmals im Kinderbereich turnen. Doch kinderleicht ist dieser Sport beileibe nicht. Denn es bedarf schon jeder Menge Erfahrung, guter Klettertechnik und natürlich viel Kraft, um sich auch knapp über dem Boden (rund 1 Meter) kopfüber oder seitwärts an Felsen oder der Kletterwand entlangzukrackseln. Selbstverständlich kann Bouldern auch in freier Natur ausgeübt werden, wobei die Athleten ohne Sicherheitsausrüstung wie Gurte oder Kletterseil unterwegs sind, da die Sturzgefahr aus der geringen Höhe in der Regel kein großes Risiko darstellt. Lediglich bestimmte Matten gehören zur Standardausrüstung, doch dazu später mehr.

Bouldern: Welche Muskeln werden gebraucht?

Boulder. Klettern. Rücken. Foto: Flickr/Hagbard_
Boulder. Klettern. Rücken. Foto: Flickr/Hagbard_

Wer ein gutes Kraftausdauer- und Muskelaufbautraining der besonderen Art probieren will, sollte diesen Trendsport ausprobieren. Nicht umsonst haben erfahrene und langjährige Kletterer einen echten Adoniskörper, da nahezu jede Muskelgruppe beim Klettern trainiert wird. Primär kommt es auf Kraft in den Fingern, Händen, Armen und Schultern an, aber auch der Latissimus, Bauch oder die Beine werden gefordert. Doch Maximalkraft alleine reicht nicht. Entscheidend beim Bouldern ist ebenso die Schnell- als auch Kraftausdauer. Bouldern: Mehr Muskeln dank Klettern weiterlesen