Kompressionsstrümpfe: Gut beim Joggen oder nur Mode?

Joggen mit Kompressionsstrümpfen? Bringt das wirklich was oder ist das nur eine Mode-Erscheinung? Wer hin und wieder beim Laufen oder auch beim Reisen dicke Beine oder Füße bekommt, ist mit einem Kompressionsstrumpf gut beraten. Doch können die hautengen und kniehohen Strümpfe auch die Leistung positiv beeinflussen?

Aus modischer Sicht gehören Kompressionsstrümpfe klar auf den Index. Doch da im Sport der Leistungs- und Gesundheitsgedanke an erster Stelle steht, sollte man das Tragen dieser optisch gewöhnungsbedürftigen Strümpfe nicht kategorisch ablehnen. Denn bei qualitativ guten Kompressionsstrümpfen handelt es sich um Textil-Hightech vom Feinsten.

Funktion: Wie wirken Kompressionsstrümpfe beim Laufen?

Diese Laufsocken, die sich beim Tragen wie Fußballstutzen (Fußballsocken) anfühlen, sind nicht nur sehr elastisch und atmungsaktiv, sondern stützen und entlasten zugleich die Muskulatur in den Beinen. Das Wirkungsprinzip ist dabei nicht anders als bei Thrombosestrümpfen, die in der Medizin bei Gefäßkrankheiten eingesetzt werden. Lediglich die Optik und die verwendeten Textilien sind bei den Kompressionsstrümpfen für Sport anders.

Die eng anliegenden Socken üben permanent einen leichten Druck auf die Wade aus. Dadurch werden das Bindegewebe und die Muskeln gestärkt und zugleich entlastet. Zudem wird der Rückfluss des sauerstoffarmen Bluts aus der Körperperipherie zum Herzen verbessert und auch das Lymphsystem wird angeregt. Der Umkehrschluss: Arterien werden blutdurchlässiger, wodurch die Muskulatur besser mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird.

Vorteile von Kompressionstrümpfen beim Laufen?

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