Tipps: Bizeps effektiver trainieren dank unterschiedlicher Griffe

Obwohl der Bizeps ein relativ kleiner Muskel ist, widmen viele Männer den Oberarmen ganz viel Zeit beim Krafttraining. Kein Wunder, ist der Bizeps doch der Muskel mit dem höchsten Prestige – zumindest unter Männern. Doch damit das Training der „Keulen“ effektiver wird, sollte man immer wieder die Griffhaltung bei den einzelnen Übungen ändern. Welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, erklärt folgender Artikel.

Bizepstraining gehört für viele Kraftsportler zur absoluten Lieblingsbeschäftigung. Kaum ein anderer Muskel steht für Athletik und Kraft. Kaum ein anderer Muskel steht so im Blickfang. Außerdem wird der Bizepskult bei Männern schon in der Kindheit geprägt. Schließlich wurde immer erst der Arm angehoben, das T-Shirt beiseite gezogen und dann mächtig geposet, wenn man seine Muskeln zeigen wollte. Wie praktisch, das sich am Oberarm relativ schnell Muskeln aufbauen lassen. Das liegt zum einen in der relativ kleinen Größe sowie in der Tatsache, dass der Bizeps als Hilfsmuskel bei vielen anderen Übungen (vor allem für den Rückenbereich) mittrainiert wird.

Trizeps wichtig für Oberarmvolumen

Bizeps. Muskeln. Foto: Flickr/Hairy.Jacques
Bizeps. Muskeln. Foto: Flickr/Hairy.Jacques

Aber nicht vergessen: Der Bizeps ist weniger für einen großen, imposanten Oberarm verantwortlich als sein Gegenspieler, der Trizeps. Der Muskel auf der Oberarmrückseite macht rund 2/3 der Oberarmmasse aus und darf daher beim Armtraining auf keinen Fall vernachlässigt werden. Entsprechend beinhaltet ein gutes Armtraining immer die gleiche Anzahl an Bizeps- und Trizepsübungen sowie einer speziellen Übung, die vorrangig auf die Unterarme zielt. Auch wer straffere Arme bekommen will, sollte dem Trizeps genau soviel Beachtung schenken wie dem Bizeps. Nur so kann man effektiv den „Winke-„ oder „Pudding-Arm“ vorbeugen. Doch zurück zum Bizeps.

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Beta Alanin: Konkurrenz für Kreatin – schneller und stärker mit Hilfe der Aminosäure

Von Kreatin im Zusammenhang für den Muskelaufbau hat jeder Kraftsportler schon einmal gehört. Das Nahrungsergänzungsmittel gehört wohl zu den beliebtesten seiner Art. Doch nun bekommt Kreatin mit der Aminosäure Beta Alanin große Konkurrenz. Wir wollen euch das Allround-Talent etwas Genauer vorstellen.

Beta Alanin scheint der neue Star unter den Nahrungsergänzungsmitteln zu sein. Denn immer mehr Sportler greifen auf diese Aminosäure zurück. Doch was ist der Unterschied zu Kreatin? Ist Beta Alanin sogar besser?

Was kann Beta Alanin?

Die große Stärke und Qualität von Kreatin liegt in erster Linie im Bereich des Muskelaufbaus und wird daher sehr gerne in kraftbetonten Sportarten aber auch von Fitnesssportlern eingenommen. Doch im Gegensatz zum Kreatin, darf das Beta Alanin als echtes Multitalent bezeichnet werden.

Studien haben bewiesen, dass Sportler von Beta Alanin sowohl im Kraftsport als auch im Ausdauersport profitierten. Das hängt mit der Wirkung dieser Aminosäure zusammen, die den Carnosinspiegel in der Muskulatur deutlich anhebt. Das hat eine bemerkenswerte Leistungssteigerung zur Folge. Ob nun mehr Gewicht beim Bankdrücken oder ob einfach schneller und länger laufen: Mit Beta Alanin, als Nahrungsergänzung eingenommen, ist beides möglich.

Das Ergebnis einer Studie mit trainierten Athleten zeigte, dass die Probanden weniger Körperfett bei einem gleichzeitigen Muskelzuwachs erreichten. Davon träumen sicherlich nicht nur alle Bodybuilder. Doch was ist Beta Alanin eigentlich?

Zusammensetzung von Beta Alanin

Bei Beta Alanin handelt es sich um eine nicht essenzielle, natürlich vorkommende Aminosäure. Ein kleiner Bestandteil einer Eiweißkette, der in vielen Lebensmittel vorkommt und auch vom Körper aus Nahrungseiweiß hergestellt wird. Besonders Garnelen, Geflügel- oder Rindfleisch gelten als sehr gute Carnosin-Lieferanten. Doch die Menge, die wir täglich über unsere Ernährung zu uns nehmen, reicht für einen deutlichen Effekt nicht aus.

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Freeze! Fit und fest mit Hilfe des Sekunden-Tricks

Es gibt ja immer wieder neue Wunder-Workouts, die helfen sollen, binnen kurzer Zeit den Körper in Topform zu bringen. Wunderdinge sollte man zwar auch nicht vom innovativen Kraftworkout Freeze!, welches von US-Fitnessstar Lalo Fuentes entwickelt wurde, erwarten, doch einen Versuch ist es allemal wert. Wir stellen euch Freeze! etwas Genauer vor.

Das Prinzip von Freeze! ist simpel. Bei jeder Übung werden stets zwei unterschiedliche Übungen miteinander kombiniert, wie beispielsweise eine Liegestütze mit seitlich angehobenem Bein. Doch das Besondere des Krafttrainings: In der anstrengendsten Position soll man eine oder mehrere Sekunde verharren bzw. den Körper bildlich gesprochen einfrieren. Daher auch der Name Freeze!.

Freeze! verspricht schnelle und sichtbare Ergebnisse

Fitness. Foto: Flickr by Rance Costa
Fitness. Foto: Flickr by Rance Costa

Um die Freeze-Technik noch effektiver zu gestalten, soll man sich laut Lalo Fuentes beim Freeze-Moment ganz bewusst auf die beanspruchten Muskeln konzentrieren. Entsprechend vollmundig sind die Versprechungen von Fuentes. Laut dem Fitness-Guru sind 30 Minuten Workout nach der Freeze!-Methode, welche sich primär an Frauen richtet, genau so effektiv wie ein einstündiges normales Krafttraining. Wer zudem dreimal pro Woche das Training absolviert, soll bereits nach zwei Wochen Erfolge erkennen können. Energie und Ausdauer werden schnell verbessert. Vier Wochen Freeze!-Training lassen den Körper definierter und straffer erscheinen.

Zudem bietet das Trainingsprogramm einen großen Vorteil.  Freeze! Fit und fest mit Hilfe des Sekunden-Tricks weiterlesen

Muskelaufbau – Trainingsplan für Fortgeschrittene

Hat man schon mehr als 6 Monate ambitioniert (d. h. mindestens 3-mal pro Woche) trainiert sollte man seine Trainingsart umstellen. Man ist jetzt in der Lage seine Muskeln viel gezielter und stärker zu beanspruchen. Durch die stärkere Muskelbeanspruchung ist die Regenerationszeit sehr wichtig und muss im Trainingsplan berücksichtigt werden.

Das erreicht man, indem man in einer Trainingssitzung jetzt nicht mehr alle Muskelgruppen auf einmal trainiert, sondern nur noch zwei bis drei. Am nächsten Tag trainiert man dann andere Muskelgruppen.

Wenn man besonders effektiv trainieren will, empfiehlt es sich vor Trainingsbeginn 10-20 Minuten auf dem Laufband zu verbringen.

Pro Muskelgruppe sollten zwei bis vier Übungen durchgeführt werden.

Als Beispiel dient ein Trainingsplan, der auf fünf Trainingseinheiten in der Woche ausgelegt ist.

Montag:
Brust-, Bauch und Bizepstraining

Dienstag:
Rücken-/Nacken- und Trizepstraining

Mittwoch:
Beintraining + Bereiche die nicht ausreichend trainiert wurden

Donnerstag:
Brust-, Bauch und Bizepstraining

Freitag:
Rücken-/Nacken- und Trizepstraining

Den Samstag und Sonntag nutzt man zur Regeneration. Für jede Muskelgruppe empfiehlt es sich, zwei bis drei verschiedene Übungen durchzuführen. Die einzelnen Übungen kann man dem Übungsplan entnehmen (Link). Wichtig ist auch der Mittwoch. Da man an diesem Tag weder Rücken noch Brust trainiert hat man hier eine zusätzliche Regenerationszeit für diese Muskelgruppen. Am Mittwoch kann man auch noch diejenigen Muskelgruppen hinzunehmen, von denen man der Meinung ist, dass sie zusätzliches Training vertragen könnten.