Pedelecs – Teil 2: Modelle und Nachteile von sportlichen E-Bikes

Pedelecs werden immer beliebter. Doch wie sinnvoll ist der Einsatz von Elektro-Rädern aus sportlicher Sicht? Wird das Training dadurch weniger effektiv? Und welche Kritikpunkte lassen sich an Pedelecs finden? Wir haben ein paar Antworte auf die Fragen.

Auf den ersten Blick scheint sich die elektronische Antrittshilfe, was Pedelecs eben auszeichnet, negativ auf das Training auszuwirken. Schließlich wird Muskelkraft geschont und wir lassen uns von der Motorenleistung unterstützen. Doch ganz so plump kann das nicht stehen bleiben.

Pedelec sportlich sinnvoll?

Der Elektor-Antrieb eines Pedelecs bringt einen schneller und vor allem leichter in den effektiven Tretbereich, in dem der Körper die größte Leistung am schonendsten und kräftesparendsten bringen kann. Dieser liegt ungefähr bei einer Drehzahl von 70 bis 110 pro Minute. Bei niedrigeren Umdrehungszahlen oder auch beim Antreten sind der Leistungsverlust und die Belastung auf die Knie viel höher.

Pedelec. Foto: Frisbee E-bike by Flickr
Pedelec. Foto: Frisbee E-bike by Flickr

Gelenk- und Kreislaufbelastung sind mit der Trethilfe in jeder Situation genau dosierbar. So kann man seinen Krafteinsatz beim Ausdauertraining variabel gestalten, etwa für ein Intervalltraining bei konstantem Tempo. Daher macht ein Pedelec durchaus auch für sportlich ambitionierte Radfahrer Sinn.

Sehr vorteilhaft ist ein Pedelec in unbekannten Geländen, wo man die Steigung und Länge der Tour nicht abschätzen kann. So können auch Anfänger anspruchsvolle Bergetappen wesentlich leichter meistern.

Nachteile eines Pedelecs

Doch es gibt auch ein paar Schwachstellen, die ein Pedelec offenbart. Das betrifft vor allem die Reichweite der Akkus. Durchschnittlich halten diese für 60 Kilometer. Generell lassen sich in Abhängigkeit der Fahrsituation, Tempostufe und Gewichtsbelastung Distanzen zwischen 30 bis 120 Kilometer zurücklegen. Ein weiterer – und für viele Interessierte größerer – Nachteil ist der Preis eines Pedelecs. Denn günstige Modelle kosten bereits über 1.000 Euro.

Zudem könnte der Ehrgeiz während der Biketour auf der Strecke bleiben. Denn die Verlockung ist groß, sich bei anstrengenden Abschnitten vom Motor anschieben lassen, als selber in Pedale zu treten. Bei normalen herkömmlichen Rädern ist das Gefühl dann doch etwas erhabener, einen Tour bis zum Ende ohne technische Hilfe vollbracht zu haben.

Pedelec: Welches Modell soll es sein? Pedelecs – Teil 2: Modelle und Nachteile von sportlichen E-Bikes weiterlesen

Pedelecs – Teil 1: Neuartige Räder mit Elektromotor

Der Fahrrad-Markt für E-Bikes und Pedelecs boomt seit 2009. Nun sollen spezielle Sportmodelle eine neue Zielgruppe für die Räder mit eingebautem Motor begeistern. Im Folgenden findet ihr ein paar interessante Informationen, was sich hinter den neuen Räder versteckt, wie sie funktionieren und für wen sie geeignet sind.

Radfahren ist seit jeher beliebt. Schließlich macht es Spaß und die Bewegung auf dem Drahtesel ist für die Gesundheit gut. Entsprechend schlecht ist es um das Image der Elekto-Räder gestellt. Viele denken dabei eher an Rentner oder Sportmuffel, die sich nicht groß bewegen können bzw. wollen. Doch die neuen Sport-Pedelecs wollen dieses Bild etwas aufpolieren. Die neue Zielgruppe für den eingebauten Rückenwind ist jung, sportlich und trendy, die einer rasanten Beschleunigung und schnellem Fahren etwas abgewinnen kann.

Pedelec. Foto: Flickr by hansdorsch
Pedelec. Foto: Flickr by hansdorsch

Was sind Pedelecs?

Doch was sind Pedelecs überhaupt? Zwischen E-Bikes und Pedelecs gibt es einen wesentlichen Unterschied. Beim E-Bike wird die Motorleistung über einen Gasgriff am Lenker geregelt. Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) verfügt über eine elektronische Tretkraftunterstützung. Der Zusatzantrieb ist sensorgesteuert und wird erst aktiv, sobald man in die Pedale tritt. Entsprechend steht die Muskelkraft beim Pedelec immer im Vordergrund. Prinzipiell wird die Bewegung erleichtert (wie bei einer Servolenkung) und ein schneller Antritt sowie hohe Geschwindigkeiten charakterisieren das Fahren auf einem Pedelec.

Wie funktionieren Pedelecs?

Pedelecs – Teil 1: Neuartige Räder mit Elektromotor weiterlesen

Fahrrad: E-Bike und Co. liegen voll im Trend

Fahrradfahren gilt schon lange als beliebte Freizeitsportart. Und dank der neuesten Entwicklung auf dem Fahrradsektor wird das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel auch für den Berufsalltag immer salonfähiger. Im folgenden Artikel könnt ihr die aktuellen Trends rund ums Rad finden. Im Fokus stehen dabei die E-Bikes!

Mobil, flexibel, umweltfreundlich – drei typische Eigenschaften, die auf das Fahrrad zutreffen. Zudem ist das Treten in die Pedale gesund, fördert die Ausdauer und kurbelt die Fettverbrennung an. Da ist es kaum verwunderlich, dass auf dem Fahrradmarkt ein neuer Boom ausgebrochen ist. Getreu dem Motto: Treten ist Trend!

Warum ist Fahrradfahren so beliebt?

E-Bike. Foto: Flickr by Gerfriedc
E-Bike. Foto: Flickr by Gerfriedc

Doch bevor ich einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen des Zweirads werfe, will ich kurz die Frage beantworten, warum Fahrradfahren eigentlich so beliebt ist. Die Antwort ist einleuchtend. Denn schließlich erfüllt das Zweirad folgender vier Trends:

  1. Umweltbewusstsein
  2. Gesundheit und Fitness
  3. Bedürfnis nach Hightech
  4. „Convenience 2.0“ – damit ist der praktische Aspekt des Fahrrads innerhalb der Stadt gemeint

Fahrräder prägen zunehmend das Stadtbild Fahrrad: E-Bike und Co. liegen voll im Trend weiterlesen