Radfahren: Was tun bei schmerzenden und wunden Hintern?

Um sich fit und gesund zu halten, ist Radfahren eine beliebte Sportart. Doch oftmals ist das Treten in die Pedale mit Schmerzen in den Gelenken und Muskeln verbunden – allen voran ein schmerzender, wunder Po kann einem die Radtour vermiesen. Nicht nur ambitionierte Radfahrer haben immer wieder mit schmerzendem Sitzfleisch zu kämpfen, sondern vor allem Breitensportler kennen die Probleme mit dem Gesäß. Doch es gibt ein paar Maßnahmen und Tipps, die Abhilfe versprechen.

Gerade nach der Winterpause, wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühling zum Radfahren einladen, haben viele Radler mit Schmerzen im Nacken und einem drückenden Po zu kämpfen. Bei so wenig Komfort kann die Lust aufs Radfahren schnell flöten gehen. Doch dabei ist es – leider – nur normal. Denn wer sich lange Zeit nicht mehr aufs Rad geschwungen hat, muss dem Körper erstmal Eingewöhnungszeit auf dem Sattel gewähren. In dieser Zeit führen vor allem Sitzbeschwerden bzw. Gesäßschmerzen die Rangliste der größte Probleme beim Radfahren an. Das reicht von leichten Rötungen über Druckschmerzen bis hin zu wunden Stellen. Vor allem mit einem wunden Po ist nicht zu spaßen, da sich Furunkel oder Abszesse bilden können. Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern wirkt sich natürlich auch negativ auf die Leistung aus. Was kann man aber gegen Po-Schmerzen und wunden Hintern beim Radfahren tun?

mallorca-rennrad cc Franklin telo / Flickr
mallorca-rennrad cc Franklin telo / Flickr

Sitzfleisch trainieren: Auch im Winter in die Pedalen treten

Einen Schutz gegen diese typischen Radfahr-Beschwerden kann man sich förmlich antrainieren. Am besten ist, wenn man schon frühzeitig im Jahr die erste Kilometer auf dem Rad absolviert. Dabei aber auf jeden Fall nur kurze Strecken wählen und nicht übertreiben. Besonders hilfreich, um Sitzbeschwerden auf dem Rad zu vermeiden, ist, wenn man über den Winter aktiv war und auf dem Sattel gesessen hat. Egal ob der klassische Fahrradergometer, ein Spinning-Kurs oder Rollentraining – es gibt verschiedene Möglichkeit, das Radfahren im Winter zu imitieren und den Po an das Sitzen im Sattel zu gewöhnen bzw. eine Entwöhnung zu vermeiden.

Hintern langsam an Sattel gewöhnen

Wer solch ein Radtraining im Winter versäumt hat, wird mit großer Sicherheit im Frühjahr Probleme bekommen. Lange Trainingseinheiten oder große Umfänge auf dem Drahtesel ohne Kilometer in den Beinen sind nicht nur kontraproduktiv, sondern werden auch dem Hintern zusetzen. Jetzt muss man sich in Geduld üben und das Gesäß peu a peu an den Sattel gewöhnen. Daher sollte man – wie bereits erwähnt – vorerst mit kürzeren Strecken Vorlieb nehmen, dafür aber häufiger fahren, statt gleich wieder lange Radtouren zu planen. So wird der Hintern am besten an das Sitzen im Sattel gewöhnt.

Tipps: Den richtigen Sattel fürs Fahrrad finden

Eine entscheidende Rolle spielt natürlich auch der Sattel. Dieser sollte nicht zu hart und nicht zu weich sein. Hier lautet die Empfehlung, verschiedene Sattelmodelle auszuprobieren, vor allem wer öfter unter Sitzproblemen und Po-Schmerzen beim Radfahren leidet. Es dauert gut 3 bis 4 Wochen, bis sich das Gesäß an den neuen Fahrradsattel gewöhnt hat.

Viele entscheiden sich dabei für einen weichen Sattel, da diese mehr Komfort versprechen. Doch der Schuss kann auch voll nach hinten losgehen. Zum einen kann das weiche Obermaterial Falten werfen, was zu Druckstellen führt, zum anderen kann es passieren, dass das Körpergewicht, das Schambein und die Sitzhöcker genau auf die harte Sitzschale drückt – dann ist aller Komfort dahin. Vor allem Männer sollten von zu weichen Satteln Abstand nehmen und sich möglichst einen Modell mit mehreren Stufen zulegen. Solche Sattel sind im vorderen Sitzbereich eher weich, wodurch der Druck auf den Schambereich gemildert wird, und nach hinten hin etwas härter.

Ein optimal passender Sattel ist beim Radfahren Gold wert, weswegen man sich bei der Auswahl Zeit nehmen und ausgiebig testen sollte. Zudem ist eine Beratung vom Profi wertvoll.

Sitzbeschwerden beim Radfahren: Radhose verspricht Abhilfe

Zudem gehört auch eine hochwertige, gepolsterte Radhose zur Standardausrüstung. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen. Eine gepolsterte Radlerhose mildert den Druck auf den Schambereich und schützt zugleich den Hintern. Damit sich im Sitzpolster der Hose keine Bakterien einnisten können, sollte die Radhose nach jeden Training oder längeren Radtour gewaschen werden. Unbedingt darauf achten, dass die Radhose gut sitzt. Andernfalls kann die Radhose Falten werfen und somit Druck und Scheuern hervorrufen. Zudem sollten die Sitzpolster möglichst wenige Nähte aufweisen, die darüber hinaus möglichst flach verarbeitet sind.

Unter der Radhose wird übrigens keine Unterwäsche getragen, da diese unnötige Falten wirft, was ebenfalls zu Druckstellen führen kann. Auch eine spezielle Sitzcreme mit kühlenden und antientzündlichen Zusätzen kann sehr hilfreich sein. Alternativ können auch Melkfett oder Vaseline verwendet werden. Die Creme kann eventuell direkt auf die Haut aufgetragen werden oder auf die Innenauflage bzw. Polster der Radhose.

Falsch Sitzposition begünstigt Schmerzen

Wenn es beim Radfahren zu Schmerzen im Hintern kommt, kann das aber oftmals auch in der falschen Sitzposition liegen. So kann es helfen, das Gewicht bewusst etwas nach vorn Richtung Lenker zu verlagern, damit der Po nicht zu stark belastet wird. Im Folgenden noch ein paar Hinweise für die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad.

Richtig sitzen auf Fahrrad

  • Die Arme sind leicht gebeugt; bei gestreckten Armen werden Stöße in die Handgelenke und Schultern geleitet, was zu schmerzhaften Verkrampfungen führen kann.
  • Der Lenker sollte generell etwas höher als der Sattel eingestellt werden. So wird die Wirbelsäule nicht zu stark gekrümmt und man muss den Kopf nicht in den Nacken legen. Ist der Lenker zu hoch, wird jedoch die Balance des Oberkörpers gestört und ein Rundrücken ist wahrscheinlicher.
  • Der Sattel sollte sich ungefähr auf Hüfthöhe befinden, wenn man neben dem Rad steht. Sitzt man auf dem Rad und wird der Fuß auf die Pedale in der niedrigsten Position gestellt, sollte das Bein durchgedrückt sein.

Hier gibt es weitere Informationen zur körpergerechten Einstellung des Fahrrads.

Wer diese Tipps und Tricks befolgt, sollte die Sitzbeschwerden beim Radfahren in den Griff bekommen. Wenn ihr noch gute Tipps kennt, dann gleich via Kommentar mitteilen.

Sport im Herbst: Die besten Tipps fürs Outdoor-Training

Wer sich vom nasskalten Herbstwetter nicht abschrecken lässt und sein Training weiterhin an der frischen Luft absolvieren will, sollte sich folgende 10 Tipps zu Herzen nehmen. Sie werden euch helfen, auch im Herbst fit und gesund zu bleiben.

Wenn es draußen nass, kalt, nebelig und windig ist, kann es schon schwer fallen, sich für Outdoor-Sport zu motivieren. Doch die Bewegung an der frischen Luft tut gut und hilft darüber hinaus, dem gefürchteten Herbst-Blues ein Schnippchen zu schlagen. Also nur keine Müdigkeit vorschützen, denn auch bei nasskalten Witterungsverhältnissen kann man wunderbar Radfahren, Joggen, Walken oder Inline Skaten. Dennoch muss man dem Herbst-Wetter Tribut zollen und sollte folgende 10 Tipps berücksichtigen.

Top 10 Tipps: Was beim Herbst-Sport beachtet werden muss

Aufwärmen
Für viele ist das Aufwärmen einfach nur lästig. Doch gerade in der kühlen Jahreszeit ist es wichtig, die Muskeln und Bänder vor der Sporteinheit auf Betriebstemperatur zu bringen. Sonst ist das Verletzungsrisiko ungleich höher. Das Warm-Up sollte bei kühleren Temperaturen auch ein paar Minuten länger als gewöhnlich ausfallen. 15 Minuten sind empfehlenswert. Einfach langsam Einlaufen und die Muskeln mit ein paar sanften Dehn- und Kraftübungen schön geschmeidig machen.

Joggen. Foto: Flickr by auburnxc
Joggen. Foto: Flickr by auburnxc

Kleidung
Aus Angst vor Kälte packen sich viele Hobby-Sportler im Herbst richtig dick ein. Doch eine dicke Jacke oder Thermohose haben auch im Herbst beim Sport nichts verloren. Denn wer ordentlich trainiert, dem wird auch schnell warm, sodass gefütterte Kleidung Fehl am Platze ist. Am besten ist atmungsaktive Funktionskleidung geeignet, die übermäßiges Schwitzen verhindert. Das Zwiebelprinzip, bei dem mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander getragen werden, ist immer noch die beste Empfehlung und bevor man mit dem Training beginnt, sollte es einem leicht frösteln – dann ist man genau richtig dick angezogen.

Reflektoren
Reflektoren an der Kleidung, Laufschuhe oder am Fahrrad sind gerade in den dunklen Herbst- und Wintermonaten ein Muss. So wird man rechtzeitig von Autofahrern aber auch anderen Sportskamerade wahrgenommen. Auch die Anschaffung einer Stirnlampe ist durchaus eine sinnvolle Investition.

Atmung
Oftmals ist zu lesen, dass man bei kälteren Temperaturen besser durch die Nase statt den Mund atmen sollte, da die kalte Luft die Atemwege schädigen soll und die Luft bei der Nasenatmung schneller aufgewärmt wird. Doch erst wenn zweistellige Minustemperaturen herrschen, kann von einer erhöhten Gefahr einer Atemwegserkrankung gesprochen werden. Zudem kann man kaum die beim intensiven Training benötigte Sauerstoffmenge durch die Nase einatmen, um auch über einen längeren Zeitraum den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bei eisigen Temperaturen ein leichtes Tuch oder Schal um den Mund binden.

Trinken
Viele vergessen beim Outdoor-Training in kühleren Monaten das Trinken. Ganz einfach, weil das Durstempfinden nicht so stark wie im Sommer ist. Doch selbstverständlich muss der Körper auch bei kühler Witterung mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden. Um den Durst zu stillen, sind stilles Wasser oder isotonische Getränke am besten geeignet.

Krankheit
Im Herbst und Winter haben Husten, Erkältung und Schnupfen Hochsaison. Zwar kann und sollte man bei leichteren Erkrankungen durchaus Sport an der frischen Luft machen, doch wen es stärker erwischt hat (bspw. Fieber), der sollte lieber das Bett hüten statt zum Lauftraining aufzubrechen. Wird bei starker Erkältung und Co. dennoch trainiert, kann man sich im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung einfangen – damit ist nicht zu spaßen!

Training in der Gruppe
Wenn es draußen kalt und regnerisch ist, hat der innere Schweinehund leichtes Spiel. Dem kann man wirksam entgegentreten, wenn man sich mit ein paar Freunden verabredet und im Team trainiert. Am besten gleich regelmäßige Sporttreffs vereinbaren – das lässt die Motivation um einiges steigern.

Rutschige Laufstrecken
Laufen im Wald macht immer noch am meisten Spaß, doch im Herbst wird der Laufuntergrund aufgrund der nass-feuchten Witterung schnell rutschig und gefährlich. Zudem kann das Laub Stolperfallen wie Wurzeln verdecken, wodurch die Sturz- und Verletzungsgefahr erhöht wird. Daher sollte man in den Herbst- und Wintermonaten besser sein Training auf Asphaltstrecken absolvieren.

Pausen
Wer während seines Outdoor-Trainings an eine rote Ampel kommt, sollte nicht einfach stehen bleiben. Damit der Körper nicht so schnell auskühlt, immer weiter in Bewegung bleiben – beispielsweise durch das Laufen auf der Stelle.

Abwärmen
Nach dem Training das Cool-Down nicht vergessen. Damit der Körper besser regenerieren kann, sollte man im moderaten Tempo Auslaufen und ein paar Dehnübungen machen. Danach hat man sich aber ein schönes warmes und entspannendes Bad redlich verdient.

Tauchen, Surfen und Golf – diese Sportarten sind auch Indoor-tauglich

Im Herbst und Winter muss man leider auf viele coole Outdoor-Sportarten verzichten. Von wegen, denn mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten wie man auch in geschlossenen Räumen klassischen Outdoor-Sport genießen kann. Ob Golf, Surfen oder Tauchen uvw. Aktivblog sagt wie und wo.

Zwar fehlt der direkte Kontakt mit der Natur, aber dennoch kommen Sport- und Fitness-Freaks heutzutage problemlos in den Genuss, zahlreiche Outdoor-Sportarten auch in geschlossenen Räumen zu absolvieren. Fast unglaublich, welche Angebote es da alles gibt. Im Folgenden findet ihr ein paar sportliche Anregung für die Winterzeit.

Indoor-Tauchen – spannender als man glaubt

Tauchen in einem Tauchbecken klingt auf den ersten vielleicht nicht sonderlich spektakulär, doch in speziellen Indoor-Tauchbecken sorgen künstliche Riffe, versenkte Autowracks oder Industrieröhren für jede Menge Spaß und viel Abwechslung. Zudem muss man keine Angst vor Haien, heftigen Strömungen oder getrübter Sicht. Das Indoor-Tauchen stellt dabei auch für Einsteiger eine ideale Möglichkeiten dar, sich mit dem Unterwassersport vertraut zu machen. Schließlich kann man sich im sicheren Tauchbecken voll und ganz auf sich konzentrieren und braucht keine Angst zu haben. Und wer weiß, wer Spaß am Indoor-Tauchen bekommt, legt hierbei vielleicht den Grundstein für den nächsten traumhaften Tauchurlaub. Anbieter findet man übrigens in Duisburg, Siegburg, Rheinbach oder Aufkirchen. Für den Schnupperkurs zahlt man um die 40 Euro, wobei man auch einen Tauchschein machen kann.

Indoor-Surfen – Wellenreiten auf dünnem Wasserfilm

Indoor-Surfen ist sehr gut für Einsteiger geeignet, lernt man doch auch so, die Balance auf dem Board zu halten. Oder diese Surf-Variante dient als Vorbereitung für einen Surfurlaub. Doch wie soll das funktionieren? Gesurft wird auf einer gewellten Matte oder Fläche, die als Wellenersatz fungiert und über die ein dünner Wasserfilm geschossen wird.

Indoor Surfen © Flickr / Skistar Trysil
Indoor Surfen © Flickr / Skistar Trysil

Das System ist besser unter dem Namen „Flow Riding“ bekannt. Selbstverständlich kein gleichwertiger Ersatz für echtes Surfen, doch immerhin eine gute Möglichkeit, um auch hierzulande im Winter dem coolen Funsport nachzukommen. In Bad Tölz und auf Borkum findet ihr beispielsweise entsprechende Hallen fürs Indoor-Surfen, wobei sich die Kosten auf ca. 3 bis 10 Euro pro Stunde belaufen.

Indoor-Kletter – Fit bleiben für die Berge

Sehr beliebt und weit verbreitet. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Kletterhallen, in denen man dem Outdoor-Sport nachkommen kann. Der Kletter-Einstieg fällt dank vorgegebener Griffe und Tritte an der Kletterwand leichter, während man diese beim Outdoor-Klettern suchen muss. So kann man sich bestens aufs Weiterkommen konzentrieren und zudem kann man schnell Tipps und Tricks von anderen Kletterern bekommen. Da es an den Kletterwänden verschiedene Routen gibt, finden auch Profis schnell eine große Herausforderung. Doch Vorsicht: Der Umstieg vom Indoor- aufs Outdoor-Klettern darf nicht unterschätzt werden und fällt wesentlich schwerer als umgekehrt. Wer noch eine Kletterhalle in seiner Nähe sucht, findet auf dieser Homepage alle Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Indoor-Golf: Tausche Fairway gegen Leinwand

Im Winter lässt es sich schlecht Golfen. Es sei denn, man versucht Indoor-Golf. Hierbei dient eine große Leinwand (meist 3×4 Meter), auf die sich verschiedene Plätze projizieren lassen, als Ersatz für Fairway, Green oder auch Bunker.

Indoor Golf © Flickr / GorillaGolfBlog

Hochgeschwindigkeitskameras erfassen den Schlag, die Flugbahn wird berechnet und auf der Leinwand nachgestellt. Ganz gleich ob nun beim Abschlag oder Putten. Genau wie draußen, müssen die Schläge sitzen. Und dank verschiedener Schwierigkeitsstufen, können sowohl Anfänger und Fortgeschrittene den Schläger schwingen. Für echte Golf-Cracks ist es in jedem Fall eine sehr gute Chance, während des Winter an ihrem Golfspiel zu feilen. Möglichkeiten zum Spielen gibt es u.a. in Berlin, Köln, München oder Bottrop. Die Preisspanne für eine Stunde liegt ungefähr zwischen 10 bis 30 Euro.

Indoor-Mountainbiken – radeln unter Tage

Noch gibt es in Deutschland keinen richtigen Indoor-Mountainbike-Park, dennoch kann man in Thüringen im Bergwerk Sondershausen ein unvergesslichen MTB-Feeling erfahren. Geradelt wird hier unter Tage und zwar in verlassenen Stollen, die sich bis zu 1.000 Meter unter der Erde befinden. Die Temperaturen sind mollig warm und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 20 Prozent. Aufgrund des fehlenden Tageslichtes und nur spärlicher Beleuchtung, darf eine Helmlampe nicht fehlen. Eine Tour (3 Stunden) kostet 32 Euro und ist allein schon wegen der ungewöhnlichen Location ein Highlight für Mountainbike-Fans. Und aufgrund der ungewöhnlichen Klimabedingungen auch durchaus anspruchsvoll. Hier gibt es weitere Informationen.

Natürlich gibt es noch ein paar weitere klassische Outdoor-Sportarten wie Fußball oder Skifahren, die man auch wunderbar in der Halle ausüben kann. Wenn ihr noch weitere Tipps und Adressen für tollen Sportspaß kennt, dann bitte mitteilen.

Tipps für den Fahrradkauf: Was beachtet werden sollte

Wer auf der Suche nach einem neuen Fahrrad ist, steht vor der Qual der Wahl. Lieber im Internet-Shop, im Baumarkt oder doch besser beim Fachhändler? Und welches Modell brauche ich überhaupt? Wichtige Fragen, die beim Fahrradkauf beachtet werden müssen.

Wer ein neues Fahrrad kaufen will, sollte sich von Markenherstellern nicht blenden lassen. Denn ein guter Name bürgt noch lange nicht für gute Qualität. Denn viele Kunden können kaum unterscheiden, ob ein neues Fahrrad mit hoch- oder minderwertigen Teilen ausgestattet ist.

Fahrrad am besten beim Fachhändler kaufen

Viele Hersteller haben Billigserien für Discounter oder Baumärkte, bei denen No-Name-Komponenten mit Markenware vermischt werden. Da kann selbst die beste Schaltung nicht mehr richtig funktionieren. Daher lautet die allgemeine Empfehlung, ein neues Fahrrad am besten beim Fachhändler zu kaufen. Denn im Vergleich zum Internet oder fachfremden Läden punkten Fachhändler mit Fachwissen. Gerade Einsteiger sollten diesen Vorteil beim Fahrradkauf nutzen.

Rennrad. Radfahren. Foto: Flickr/C_Baltrusch
Rennrad. Radfahren. Foto: Flickr/C_Baltrusch

Fahrradkauf: Professionelle Beratung und richtiges Modell

Viele wissen schließlich nicht, was sie für ein Fahrrad brauchen. Da ist eine professionelle Beratung Gold wert. Experten raten, dass Kunden beim Kauf vor allem auf die richtige Rahmenhöhe achten sollten und man sich hierbei vom Profi unterstützen lassen sollte. Andere Entscheidungen hängen eher davon ab, wo und wie das Fahrrad eingesetzt wird. Tipps für den Fahrradkauf: Was beachtet werden sollte weiterlesen

Das perfekte Rennradtraining: Top 10 Tipps

Wer mit seinem Rennrad jetzt richtig durchstarten will, braucht das entsprechende Training. Aktivblog gibt 10 Tipps und Anregungen für das perfekte Rennradtraining.

Radfahren macht Spaß und hält fit, unterstützt das Abnehmen und man kann sich in traumhaften Landschaften so richtig auspowern. Gute Gründe und lohnende Ziele, sich auf den Sattel zu schwingen und in die Pedalen zu treten. Noch mehr Spaß macht der lautlose Geschwindigkeitsrausch auf dem Rennrad den Hobbysportlern, wenn nicht jeder Tritt zur Qual wird und man stattdessen gut in Form ist und aus jeder Kurbelumdrehung das Optimum herausholt. Wie das gelingt? Mit dem richtigen Rennradtraining!

Im Folgenden findet ihr die wichtigsten Tipps für Einsteiger und Anfänger rund um das Rennradfahren. Wer diese berücksichtigt, kann seine Einheiten besser planen, Leistung effektiver gestalten und schneller fahren. Und nicht vergessen: Gezieltes Biketraining stärkt den gesamten Körper und macht generell fitter. Also, keine Zeit verschwenden und auf in die erste Rennrad-Runde.

Top 10 Tipps für Rennradtraining

  • Locker beginnen mit Warm-Up

Wie bei jedem Ausdauertraining sollte man sich auch auf dem Rennrad aufwärmen. Durch ein lockeres Anfangstempo werden sich Muskeln, Sehnen, Bänder und das Herz-Kreislauf-System an die neuen Belastungen gewöhnen. Zudem schult das moderate Fahren den Fettstoffwechsel, sodass der Körper lernt, vermehrt Fett als Energielieferant zu nutzen und die begrenzten Kohlenhydratvorräte zu schonen.

Rennrad. Radfahren. Foto: Flickr/C_Baltrusch
Rennrad. Radfahren. Foto: Flickr/C_Baltrusch
  • Training planen

Das Training muss auf das Ziel ausgerichtet sein. Wer mit dem Rennrad die Alpen durchqueren will, schult entsprechende Fähigkeiten, die für solch eine Tour gefordert sind. So bedarf es neben einer guten Grundlage für lange Abschnitte auch ein Training zum rasanten Abfahrten oder steilen Anstiegen in die Berge.

  • Mit hoher Trittfrequenz fahren

Das perfekte Rennradtraining: Top 10 Tipps weiterlesen

Sportkleidung und Sportarten für Übergewichtige – Tipps

Für viele Sportgeschäfte kommt die Kombination von Sportkleidung für Übergrößen nicht infrage, herrscht doch die Meinung vor, dass „Mollige ohnehin kein Sport machen“. Ein Irrglaube, denn die große Nachfrage an Sportkleidung in Übergröße zeigt, dass auch Menschen mit etwas Gewicht am Sporttreiben und einem gesünderen Lebensstil interessiert sind.

Die richtige Sportkleidung ist bei Outdoor-Sportarten wie Jogging, Nordic Walking, Walking oder Radfahren von hoher Bedeutung. Gerade jetzt, wo die Tage wieder nass und kälter werden, sollte man für seine Trainingseinheit unter freiem Himmel auf Funktionskleidung setzen. Diese ist atmungsaktiv und transportiert den Schweiß vom Körper weg, wodurch eine Unterkühlung verhindert wird, da die nasse Kleidung nicht am Körper klebt.

Funktionskleidung: Teurer, aber besser

Power Walking. Foto: Flickr/Lars Plougmann
Power Walking. Foto: Flickr/Lars Plougmann

In der Anschaffung ist diese mittlerweile gängige und weit verbreitete Sportmode zwar etwas teurer, doch auf jeden Fall eine bessere Wahl als vermeintliche Schnäppchenangebote von No-Name-Herstellern. Hier werden meist minderwertige Textilien verarbeitet. Sportkleidung und Sportarten für Übergewichtige – Tipps weiterlesen

Joggen gegen Radfahren: Was ist besser? Ein direkter Vergleich!

Joggen und Radfahren – zwei beliebte und gesund Fitmacher. Doch welche Sportart schneidet im direkten Vergleich besser ab. Wir nehmen das Duo genauer unter die Lupe und vergleichen es anhand verschiedener Parameter wie Kalorienverbrauch, Muskeltraining, Kosten, Gelenkbelastung, Sicherheit und Flexibilität und haben einen klaren Gewinner.

Eins vorweg: Sowohl Joggen als auch Radfahren sind ideal, um die Ausdauer zu trainieren, Gewicht zu verlieren, seine Fitness zu verbessern und der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Dennoch gibt es zwischen beiden Sportarten kleine aber feine Unterschiede. Falls ihr noch zwischen beiden Sportarten hin und her überlegt, kann der folgende direkte Vergleich helfen.

Joggen, Laufen, Radfahren, Jogging. Foto: Flickr/donjd2
Joggen, Laufen, Radfahren, Jogging. Foto: Flickr/donjd2

Joggen – Radfahren: Frage nach dem Kalorienverbrauch
Klarer Punktsieg fürs Laufen. Der durchschnittliche Kalorienverbrauch eines Joggers bei einer Laufgeschwindigkeit liegt bei 850 Kalorien. Der Radfahrer muss mindestens doppelt so schnell sein, um es zumindest auf 600 Kalorien zu bringen. Der simple Grund: Beim Jogging arbeiten wesentlich mehr Muskeln als beim Radfahren, wodurch mehr Kalorien verbrennt werden. Wer sich in kurzer Zeit richtig auspowern und zugleich mehr Fett verbrennen will, sollte Joggen dem Radfahren vorziehen.

Joggen – Radfahren: Frage nach dem Muskeltraining Joggen gegen Radfahren: Was ist besser? Ein direkter Vergleich! weiterlesen

Lauftraining ist langweilig? Die besten Alternativen und neue Lauftrends

Lauftraining kann schnell einseitig werden. Vor allem wenn die Kilometer immer nur im gleichen Tempo herunterspult. Alternativen müssen her. Und die gibt es zugenüge. Sei es durch die Wahl anderer Sportarten oder neue Lauftechniken. Aktivblog zeigt Möglichkeiten, wie ihr das Lauftraining abwechslungsreicher, effektiver und auch gesünder gestalten könnt.

Alternative Sportarten zum Laufen

Immer nur Laufen kann langweilig werden. Da kann es nicht schaden, wenn die monotone Beanspruchung der gleichen Körperteile und Muskeln durch andere Sportarten eine Abwechslung erfährt. Das verspricht gleich mehrere Vorteile: Zum einen kommt neuer Schwung ins Training, was den Spaßfaktor erhöht. Zum anderen werden Dysbalancen und Verletzungen vorgebeugt. Jeder Läufer kann dabei aus einer Vielzahl anderer Sportarten wählen, die ebenfalls die Ausdauer trainieren und fit machen.

Abwechslung durch Radfahren oder Inline-Skating

Jogging. Laufen. Foto: Flickr/Ed Yourdon
Jogging. Laufen. Foto: Flickr/Ed Yourdon

Als beliebte Klassiker bieten sich Radfahren, Schwimmen und Inline-Skating an. Radfahren steigert die Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Zwar werden wie beim Jogging besonders die Oberschenkelmuskeln beansprucht, doch sowohl die Knie- als auch Fußgelenke werden im Vergleich zum Lauftraining geschont. Radfahren ist wie Laufen flexibel und kann nahezu überall absolviert und man hält sich ebenfalls an der frischen Luft auf. All die gleichen Vorzüge bietet Inline-Skating, wobei hier noch stärker die Gesäßmuskulatur trainiert wird. UND: Bei beiden Sportarten erreicht man ein höheres Tempo!

Schwimmen und Krafttraining peppen Lauftraining auf

Aber auch ein Wechsel der Elemente ist empfehlenswert. Wie wäre es denn mal mit Schwimmen statt Laufen? Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten überhaupt: die Gelenke werden geschont, nahezu alle Muskeln trainiert, Herzkreislauf stimuliert, Ausdauer verbessert und die Beweglichkeit gesteigert.

Zusätzlich zum Ausdauertraining ist auch ein ergänzendes Krafttraining ratsam, das von vielen Läufern völlig außer Acht gelassen wird. Hier können muskuläre Dysbalancen ausgeglichen werden und aber auch der beim Laufen beanspruchten Muskulatur tut ein regelmäßiges Krafttraining sehr gut. Zudem wirkt das Krafttraining stabilisierend und Verletzungen werden vorgebeugt.

Neuartige Lauftechniken als Alternative Lauftraining ist langweilig? Die besten Alternativen und neue Lauftrends weiterlesen

Megathlon: extremes Sportevent für Extremsportler

Ein Megathlon ist für viele ambitionierte Freizeitsportler das ultimative Sporterlebnis. Aber auch jede Menge Extrem- und Profisportler stellen sich dieser gewaltigen Kombination von insgesamt fünf Sportarten, bei der weit über 100 Kilometer Strecke überwunden wird. Auch wenn die Herausforderung noch so groß ist, stellt sich bei vielen Freizeitsportlern die Fragen, ob ein Megathlon überhaupt gesund ist.

Einmal im Leben einen Marathon laufen! Dieses Vorhaben findet man bei vielen Menschen auf der Wunschliste. Doch gerade im Zeitalter des Extremsports reichen einigen eine Laufdistanz von 42,195 Kilometer am Stück nicht mehr aus. Sie wollen noch mehr, noch weiter und die eigenen Grenzen immer weiter ausloten. Dann ist man beim Megathlon bestens aufgehoben.

Megathlon: Was ist das?

Laufen, Jogging, Marathon. Foto: Flickr/MACCALIVE
Laufen, Jogging, Marathon. Foto: Flickr/MACCALIVE

Der Megathlon ist ein Multisportwettkampf, der sich aus fünf Teildisziplinen zusammensetzt. Dazu gehören:

  • Schwimmen – 1,5 km
  • Rennradfahren – 46 km
  • Inlineskaten – 22 km
  • Mountainbiken – 36 km

In der Summe 115,5 Kilometer! Eine ganz bekannte Adresse, wo so ein Megathlon startet, ist der Bodensee. Das besondere dabei ist, dass die Teilnehmer bei einem Megathlon als Einzelsportler, Couple oder mit einem Team an den Start gehen können.

Wie gesund/gefährlich ist ein Megathlon? Megathlon: extremes Sportevent für Extremsportler weiterlesen

Radfahren: Idealer Natursport mit zahlreichen Vorzügen

Im Frühling und Sommer sollten wir sooft es geht, uns an der frischen Luft sportlich betätigen. Vor allem der klassische Ausdauersport Radfahren steht hoch im Kurs. Kein Wunder, wenn man sich die positiven Auswirkungen auf Körper und Seele sowie die Vorteile gegenüber dem Joggen vor Augen führt.

Ein Ausflug auf dem Drahtesel bei sonnigem Wetter inmitten der Natur ist schon was Feines! Auf einer Radtour vergessen viele, dass sie sich eigentlich sportlich betätigen. Allein das ist ein nicht zu verachtender Vorteil des Radfahrens. Doch eine Radtour trainiert nicht nur die Beinmuskulatur und Ausdauer, sondern fördert zugleich das Wohlbefinden.

Meditativer Zustand auf dem Fahrrad

Wer sich bei der Planung einer Radtour etwas bemüht, wird schnell ein paar idyllische Landstriche finden und somit die Natur in ihrer ganzen Schönheit genießen können. Die Alltagssorgen sind beim kontinuierlichen und fast meditativen Treten in die Pedale schnell vergessen. Kein Wunder, dass Outdoor Sport nicht nur am schönsten und meisten Spaß macht, sondern auch besonders wohltuend ist. Allein schon die frische Luft und die wärmenden Sonnenstrahlen führen dazu, dass Bewegung in der Natur vor allem der Seele gut bekommt. So verringern sich Radfahren Stress, Ärger und sogar Depressionen. Höchste Zeit, die Vorzüge dieser Sportart in den kommenden Monaten voll auszukosten.

Radfahren. Foto: Flickr/Joe in DC
Radfahren. Foto: Flickr/Joe in DC

Vorteile von Radfahren gegenüber Joggen

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