Sauna-Knigge: Was tun bei störenden Gesprächen?

Winter ist Saunazeit. Denn gerade bei herrschender Eiseskälte ist der Saunabesuch ein echter Genuss, der Körper und Geist gut tut und bei dem es sich perfekt abschalten lässt. Doch leider gibt es immer wieder ein paar Saunagänger, die sich nicht an die Sauna-Knigge halten und besonders mit lauten Gesprächen nerven. Doch was ist eigentlich in der Sauna erlaubt? Und wie sollte man reagieren, wenn man sich von Gesprächen anderer Saunabesucher gestört fühlt?

In Finnland, dem Sauna-Mutterland, gibt es für das richtige Sauna-Verhalten ein perfektes Sprichwort: In der Sauna hat man sich so zu verhalten wie in der Kirche! Das zielt in erster Linie auf den Geräuschpegel. Hier ist Rücksicht angebracht.

Reden in der Sauna: Flüstern ist erlaubt

Sauna, Wellness, Entspannung. Foto: Flickr/goldener-adler
Sauna, Wellness, Entspannung. Foto: Flickr/goldener-adler

Vielen Saunagängern ist die Stille in der Hitzekammer besonders wichtig, andere unterhalten sich lieber mit dem Banknachbarn. Eine mitunter schwierige Konstellation, die nicht selten im Streit endet. Doch in diesem Punkt sollte jeder in der Sauna zu seinem Recht kommen.

Wer sich in der Sauna unterhalten will, kann das gerne tun. Doch die Sauna-Knigge gebietet, dass die Unterhaltung beim Saunieren im Flüsterton geführt wird. Das ist gestattet. So werden auch diejenigen nicht gestört, die in der Sauna abschalten und die Ruhe genießen wollen. Für lautstarke Witze oder besonders private Themen ist die Sauna nicht der richtige Ort.

Störende Saunagäste ansprechen

Sauna-Knigge: Was tun bei störenden Gesprächen? weiterlesen

Sauna – was beim Schwitzen zu beachten ist

Der Besuch in der Sauna ist vor allem in der kalten Jahreszeit ein sehr beliebtes Mittel, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Bei regelmäßiger Anwendung wird das Immunsystem gestärkt, der Stoffwechsel gefördert und das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Dennoch schleichen sich beim Saunieren immer wieder Fehler ein.

Die Sauna ist nahezu für jeden gesund. Die Abwehrkräfte werden durch die extremen Temperaturen stimuliert und der Kreislauf stabilisiert. Zudem bietet die Sauna einen Anstoß zur Gewichtsreduzierung, eine Entgiftung durch Schlackenausfuhr über die Haut, Linderung von Rheuma, Gicht und Gelenkproblemen, Besserung von Hautkrankheiten, Erweiterung von Atemwege und natürlich Entspannung und innere Erholung. Ganz schön viel, was dieser kleine Glutofen alles mit uns anstellt.

Doch auch hierbei gilt es einige Regeln zu beachten oder besser gesagt, Fehler zu vermeiden.

Sauna © Flickr by Camping Solo Vail Ledro
Sauna © Flickr by Camping Solo Vail Ledro

Kein Stress und voller Magen
Es ist ratsam, immer ausgeruht in die Sauna zu gehen. War der Tag stressig oder kommt man gerade ausgepowert vom Training, sollte man erstmal 15 bis 30 Minuten entspannen, bevor es in die Sauna geht. Ansonsten kann es schnell zu einer körperlichen Überbelastung (Kreislaufbeschwerden) kommen und der Wellness-Faktor kommt nicht zum Zuge. Ähnlich verhält es sich mit dem Essen. Ein voller Magen schwitzt nicht gern – daher sollte die letzte volle Mahlzeit mindestens eine Stunde zurückliegen.

Richtig abkühlen
Aus Hygienegründen seift man sich vor dem ersten Saunagang sorgfältig ein und trocknet sich dann, um besser schwitzen zu können, gründlich ab. Nach dem Besuch der Schwitzkabine greift man lediglich auf klares, kaltes Wasser zurück. Sauna – was beim Schwitzen zu beachten ist weiterlesen