Jogging in der Schwangerschaft: Was beachten?

Viele werdende Mütter wollen auch während der Schwangerschaft gerne sportlich aktiv bleiben und weiter ihr Runde laufen. Doch ist Sport in der Schwangerschaft überhaupt erlaubt und was muss beachtet werden? Aktivblog zeigt ein paar wichtige Details zum Thema Jogging in der Schwangerschaft.

Wer schwanger ist, muss nicht gleich seine Laufschuhe für die nächsten Monate an den Nagel hängen. Das Gegenteil ist der Fall, besonders wenn man zuvor schon zu den erfahrenen und erprobten Läuferinnen gehört. Schließlich wirkt sich eine moderate sportliche Betätigung auch auf das heranwachsende Baby positiv aus, wird doch die Durchblutung angeregt und der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt und zugleich die Abwehrkräfte gestärkt. Dabei gibt es aber einige Tipps zu beachten.

Arztbesuch als Pflichttermin

Als erstes sollte jede Schwangere zum Wohle des heranwachsenden Nachwuchses einen Rundum-Check absolvieren und sich Grünes Licht vom Frauen- oder Hausarzt einholen. Denn es gibt immer wieder Risikoschwangerschaften, in denen auf Sport prinzipiell verzichtet werden sollte. Ohne Arztbesuch keinen Sport in der Schwangerschaft.

Sport in der Schwangerschaft. Foto: Flickr/Ernst Vikne
Sport in der Schwangerschaft. Foto: Flickr/Ernst Vikne

Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft spielt der Körper verrückt. Klassische Symptome wie Übelkeit, Schlappheit oder Müdigkeit gehören zum Alltag. Schwangere müssen diese Anzeichnen ernst nehmen und ggf. die Laufeinheit abbrechen. Der eiserne Leistungsgedanke muss während dem Sport in Schwangerschaft komplett ausgeblendet werden. Am besten im moderaten Tempo Laufen, das eine Unterhaltung problemlos ermöglicht. Wettkampftraining wird ersatzlos gestrichen.

Schwangerschaft: Wie lange darf ich joggen? Jogging in der Schwangerschaft: Was beachten? weiterlesen

Yoga und andere gute Sportarten für die Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sind die werdenden Mütter sportlich stark eingeschränkt. Doch um einen perfekten Ausgleich zu finden und zugleich das Wohlbefinden von Mutter und Baby zu steigern ist Schwangerschaftsyoga genau das richtige Mittel. Was bei Yoga in der Schwangerschaft zu beachten gibt und welche Sportarten Schwangere zusätzlich ausüben können, verrät folgender Artikel.

Die Vorzüge von Yoga sind hinlänglich bekannt. Das mentale Training mit seinen zig tausenden Asanas stärkt Körper und Geist. Während der Schwangerschaft können durch Yoga zudem die Anstrengungen und potentielle Rückenschmerzen verringert werden und zugleich für nötige Entspannung sorgen. Obendrein hilft Schwangerschaftsyoga in der Vorbereitung auf die Geburt.

Yoga in der Schwangerschaft: Was gibt es zu beachten?

Doch natürlich können längst nicht alle Körperübungen absolviert werden. So sind ab dem 4. Monat Umkehrhaltungen nicht erlaubt.

Yoga. Schwangerschaft. Foto: Flickr/lululemon athletica
Yoga. Schwangerschaft. Foto: Flickr/lululemon athletica

Damit es nicht zu Kreislaufproblemen kommt, sollte der Kopf auch immer höher als das Herz während der Yoga-Übung sein. Positionen, in denen man sich lange Zeit in Rückenlage befindet, sollte ebenfalls gestrichen werden. Wichtig ist, dass während der Schwangerschafts-Yoga auf die Atmung geachtet wird. Immer regelmäßig atmen und niemals die Luft anhalten.

Schwangerschaftsyoga auch für Anfänger geeingnet? Yoga und andere gute Sportarten für die Schwangerschaft weiterlesen