Fitness Ausbildung: Welche Berufe gibt es in der Fitness-Branche?

Sein Hobby zum Beruf machen: Das ist gerade im Sport- und Fitnessbereich möglich. Denn durch das stetig wachsende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung, steigt die Nachfrage an qualifiziertem Personal in der Fitnessbranche. Doch welche Ausbildungsmöglichkeiten und Fitnessberufe gibt es überhaupt? Wir zeigen euch, wie Ihr den Einstieg in der Fitness-Branche schafft:

Die Jobauswahl im Fitnessbereich ist groß. Wer in dieser Branche arbeiten will, hat viele Möglichkeiten und muss nicht zwangsläufig Fitnesstrainer werden. Zudem kann man sich zum Aerobicinstruktor, Ernährungsberater oder Personal Trainer ausbilden lassen.

Studium gleich mehr Geld?

Dabei sind natürlich die Verdienstmöglichkeiten sehr unterschiedlich. Die hängen natürlich auch mit der Form der Ausbildung zusammen. Wer Sport studiert und sich während des Studiums auf ein spezielles Feld (Training, Rehabilitation, Sporttourismus, Sportökonomie usw.) spezialisiert hat, kann natürlich im Beruf mehr Geld verdienen. Zwar keine Reichtümer, aber zumindest haben diese Personen in der Regel einen Job, um den sie viele beneiden. Wer Sport studieren möchte, muss sich allerdings einem sportlichen Eignungstest unterziehen.

Personal Trainer. Foto: Flickr/DrJimiGlide
Personal Trainer. Foto: Flickr/DrJimiGlide

Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

Aber auch ohne Studium bietet die Fitnessbranche zahlreiche Jobs. Die klassische Variante ist dabei die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Nach der Ausbildung kann man aus einer großen Vielfalt möglicher Jobs wählen. Dabei sind nicht nur Übungsleiter und Fitnesstrainer gefragt. Denn auch kommunale Sportämter, Betreiber von Sportstätten (Tennishallen, Spaßbäder, etc.), Sporthotels, Reiterhöfe, Sportartikelhersteller oder auch Tanzschulen brauchen gut ausgebildetes Personal, welches sich am besten auch betriebswirtschaftlich gut auskennt. Kurzum: Überall dort, wo dafür gesorgt wird, dass die Menschen Spaß an ihrer sportlichen Aktivität haben, sind Sport- und Fitnesskaufmänner (-frauen) gefragt.

Wie wird man Fitnesstrainer?

Wer hingegen als klassischer Fitnesstrainer arbeiten möchte, hat hierfür zwei Vorgehensmöglichkeiten. Zum einen bieten die Landessportverbände in jedem Bundeslang eine Ausbildung mit einer Vielzahl von interessanten Fortbildungen zum Fitnesstrainer an, oder man wendet sich an private Träger (bspw. BSA Akademie, SAFS Beta, Inline, IST). Hier ist die Ausbildung zwar teurer, doch dafür ist der Service besser und man genießt in der Regel eine sehr gute Fitnesstrainer Ausbildung.

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Tipps gegen die dunkle Jahreszeit: Goodbye Winterblues

Nur die wenigsten leben bei Minusgraden während der dunklen Jahreszeit so richtig auf. Die meisten Deutschen ziehen sich doch lieber in ihre warmen vier Wände zurück und warten einfach, bis der Frühling einzieht. Doch mit Sport, frischer Luft und Farbe kann man den Winterblues schnell vertreiben.

Eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse hat ergeben, dass nicht einmal jeder achte Bundesbürger den Winter genießt. Auch ich bin nicht unbedingt ein Winter-Fan, da ist mir Sommer, Sonnen, Sonnenschein schon lieber.

Frauen leiden stärker unter Winterdepressionen
Vor allem Frauen (38 Prozent) leiden stärker unter dem „Winterblues“ als Männer (24 Prozent), der sich meist durch schlechte Stimmung und Antriebslosigkeit auszeichnet. Doch gegen das saisonale Stimmungstief lässt sich etwas tun.

Tageslicht tanken
Erste Möglichkeit ist, sich viel an der frischen Luft aufhalten und das wenige Tageslicht ausnutzen. Denn der moralische Durchhänger entsteht hauptsächlich durch Lichtmangel in der kalten Jahreszeit. Ohne Licht produziert der Körper weniger stimmungsaufhellende Endorphine und schüttet weniger das „Glückshormon“ Serotin aus.

Sport als Glückshormonlieferant
Die zweite Möglichkeit gegen depressive Winterstimmung lautet: Sport treiben. Gerade im Winter kann sportliche Betätigung seine fast allheilende Wirkung entfalten. Denn bei körperlicher Aktivität werden andersherum Endorphin, Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Ob nun klassische Wintersportaktivitäten wie Schlittschuhlaufen, Skifahren sowie Rodeln oder aber der Gang ins Fitnessstudio und diverses Ausdauertraining. Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen. Sport hilft wirklich.

Freunde treffen – farbenfroh kleiden
Eine weitere Alternative um das Gemüt zu beleben ist, soziale Kontakte pflegen und leuchtende Farben. Also, trefft euch regelmäßig mit euren Freunden – natürlich am besten zum Sport verabreden oder aber auch zum gemeinsamen Kochen mit anschließenden DVD-Abend. Wer dann noch öfter zu bunter Kleidung greift, hat gute Chancen, die Übergangszeit bis zum langersehnten Frühling so angenehm wie möglich zu gestalten.

Und immer dran denken: Der nächste Sommer kommt garantiert.

Globus-Methode: Motivation für den Sport

Fehlende Motivation ist einer der Hauptgründe, warum man mit dem Sport aufhört. Doch es gibt eine Möglichkeit, die Abwechslung in den sportlichen Alltag bringt und zugleich auch etwas Spannung verspricht. Darf ich vorstellen: die Globus-Methode!

Hierfür benötigt man, ganz Recht, einen Globus. Die unterschiedlichen Ausprägungen auf der Erdoberfläche sollen dabei für unterschiedliche sportliche Aktivitäten stehen. Zur Ermittlung, wird der Globus gedreht, die Augen geschlossen und blind mit dem Finger auf irgendeiner Stelle des Globus gezeigt.

Wasser = schwimmen – Berge = Stepper
Wenn der Finger auf Wasser landet, geht es zum Schwimmen ins Schwimmbad und anschließend in die Sauna. Aber auch eine Runde auf dem Ruder-Ergometer ist denkbar. Wird ein ebener Landstrich getroffen, steht Joggen auf dem Programm. Bedeckt der Finger eine Gebirgskette oder ähnlich Region, dann könnte man zum Beispiel auf einen Stepper steigen oder mit dem Mountainbike in die Berge fahren – wenn der Wohnort keine Berge hergibt, reichem natürlich auch Bergläufe aus. Wird eine eisige Region wie der Südpol getroffen, geht es zum Schlittschuhlaufen oder man fährt alternativ auf seinen Inline-Skates.

Sportarten variieren
Da die Erdoberfläche aus 71 Prozent Wasser besteht, sollte man die unterschiedlichen Landstriche regelmäßig mit anderen Sportarten verbinden. Egal ob Basketball oder Fußball mit den Freunden, ein Besuch im Fitnessstudio oder sonst eine sportliche Aktivität. Hauptsache sie macht Spaß.

Globus als Entscheidungshilfe
Mit ein bisschen Kreativität kann die Globus-Methode durchaus als Motivationshilfe herangezogen werden. Auch wenn man sich mit seinen Freunden nicht einig ist, was man machen will, kann der Globus vielleicht die Entscheidung bringen.

Und wer keinen Globus zuhause hat, kann beispielsweise auch auf einen Würfel zurückgreifen, wobei jede Zahl von eins bis sechs für eine entsprechende Sportart oder Trainingsinhalt steht.

Also, mit ein bisschen Kreativität lässt sich der innere Schweinehund vielleicht besiegen. Und falls ihr noch Tipps und Tricks kennt, die der Motivation dienlich sind, dann teilt diese bitte mit.

Der Traum vom Sportstudium

Wer Sport studieren möchte (z.b. an der renommierten Deutschen Sporthochschule in Köln), muss sich einer extrem schwierigen Aufnahmeprüfung unterziehen und in 20 verschiedenen Disziplinen beweisen, dass er für das Studium geeignet ist. Die Bewertungskritierien sind hart und nur die Fittesten bestehen den Test – ein Fehler erlaubt, beim zweiten Fehler ist die Prüfung bereits beendet. In der Regel bestehen daher nur ca. 50% der Bewerber die Aufnahmeprüfung, deren Bestehen aber noch keinen Studienplatz garantiert.

Einstufungstest

Die Tatsache, dass so eine Prüfung meist den ganzen Tag dauert, zehrt noch zusätzlich an den Kräften der Bewerber. Nur eine Sportart gut zu beherrschen reicht also nicht. Die zu bestehenden Disziplinen sind sehr unterschiedlich und von Schwimmen, über Hochsprung und Kugelstoßen bis hin zum Turnen ist so ziemlich alles dabei. Während die verschiedenen Disziplinen Schwimmen, Turnen und Leichtathletik Pflicht sind, besteht beim Mannschaftsspiel die Wahl zwischen Basketball, Fußball, Handball, Hockey und Volleyball und beim Rückschlagspiel zwischen Tennis, Badminton und Tischtennis. Hierbei werden Technik und Taktik der gewählten Sportart bewertet, während beim Rest festgelegte Normen über das Bestehen der Prüfung entscheiden.

Schwimmen – die richtige Technik ist wichtig

Beim Schwimmen muss ein technisch einwandfreies Kraulen und Brustschwimmen über 25m, ein ebenfalls technisch guter Kopfsprung vom 1m Brett und 20m Tauchen vorgeführt werden. Anschließend kommt noch das Zeitschwimmen, indem Männer 100m in 1,4 Minuten Kraulschwimmen oder in 1,5 Minuten Brustschwimmen und Frauen in 1,48 Minuten kraulend oder in 2 Minuten im Brustschwimmen zurücklegen müssen.

Leichtathletik – 100m und 2000m Lauf

Zum Bestehen der Leichtathletik wird ein 100m Lauf (bei Männern unter 13,4 Sekunden und bei Frauen unter 15,5 Sekunden), ein 2000m Lauf innerhalb von 10 Minuten bei Frauen und ein 3000m Lauf innerhalb von 13 Minuten für die Männer, ein Hochsprung mit der Mindesthöhe von 1,4m bei Männern und 1,2m bei Frauen und Kugelstoßen mit einer 7,25kg schweren Kugel über 7,60m für Männer und mit einer 4kg schweren Kugel über 6,75m für Frauen gefordert.

Turnen – Reck, Ringe und Boden

Auch beim Turnen sind die Anforderungen nicht weniger hart. Hier wird eine bestimmte Kür für Reck, Ringe und Boden und noch ein Sprung über ein seitlich gestelltes Pferd in 1,25m Höhe für die Männer und in 1,2m Höhe für die Frauen gefordert.

Einstellungstest: Deutsche Sporthochschule Köln (Teil 1)

Einstellungstest: Deutsche Sporthochschule Köln (Teil 2)