Zumba – tanz dich fit!

Mit Zumba schwappt ein neuer Fitnesstrend aus den USA über den Atlantik nach Europa und begeistert Menschen aller Altersgruppen.

Der bekannte Personal Fitness – Trainer „Beto“ Perez ließ sich von lateinamerikanischer Musik inspirieren und stellte mit der Zumba- Fitness im Jahr 1999 ein neues Workout vor, das Elemente aus Aerobic und Intervall Training für Herz- und Kreislauf mit heißer Musik und verschiedenen Tanzschritten verbindet.

„Zumba“, der spanische Slang für „Bewegung und Spaß haben“, ist ein riesiger Erfolg in den US- Studios und für alle Menschen geeignet, die Stress und überflüssige Pfunde ohne großen Aufwand einfach „wegtanzen“ möchten. Mit Spaß und großartiger Partystimmung durch den heißen Musik-Mix aus Salsa, Merengue, Calypso oder Flamenco, wird der Körper gestrafft und gleichzeitig die Kondition verbessert.

Zumba lernen, aber wie?

Als Zumba Anfänger stellt sich natürlich die Frage, ob die Tanzschritte nicht zu schwierig zu erlernen sind. Aber keine Sorge, sie sind es nicht! Anders als beim Tanzsport, wo Schrittfolgen, Körperhaltung und -ausdruck streng vorgeschrieben sind und exakt eingehalten werden müssen, geht es beim Zumba wesentlich lockerer zu. Im Vordergrund steht das Workout, das in erster Linie dazu dienen soll, bestimmte Muskelpartien zu lockern und zu kräftigen und dabei gleichzeitig den Kalorienverbrauch zu steigern. Auch wenn die Schrittfolgen wie kleine Choreografien aussehen, sind sie dennoch leicht zu erlernen, weil stets Wert darauf gelegt wird, die Abfolgen in einzelne Schritte zu zerlegen, die man dann im eigenen angepassten Tempo erlernen kann.

Beispiel-Video (Song El Amor El Amor):

Die Tanzschritte werden vom Trainer oder der Trainerin zunächst gezeigt und dann gemeinsam geübt. Ein Vorteil ist auch, dass es beim Zumba, anders als im Tanzsport, keinen Tanzpartner gibt. Jeder macht die entsprechenden Schritte für sich allein, nur eben in der Gruppe. Die mitreißende Musik sorgt dafür, dass die Umsetzung der Schrittfolgen leicht gelingt. Wer einmal kurz aus dem Rhythmus kommt, findet sich schnell wieder hinein. Und immer stehen Trainer oder Trainerin zur Verfügung, die weiterhelfen können, wenn man eine Schrittfolge noch nicht ganz verstanden hat.

Zumba lernen per Kurs oder DVD

Weltweit wurden bereits mehr als 10.000 Zumba-Instruktoren ausgebildet! Wer Zumba lernen möchte, wird mittlerweile in immer mehr Fitnessstudios in Deutschland fündig. Auf dem Markt ist jedoch auch ein DVD-Set erhältlich, das die einzelnen Workouts genau erklärt. Da stellt sich die Frage, ob es sinnvoller ist, einen Kurs zu besuchen oder mit den DVDs selbst zu trainieren.

Welche Vorteile bietet das Training mit den DVDs?

Nicht jeder hat gerade dann Zeit, wenn das nächstgelegene Fitness-Studio Zumba-Kurse anbietet, falls überhaupt ein Studio in erreichbarer Nähe vorhanden ist. Da bietet es sich an, mit Anleitung durch die DVDs daheim im Wohnzimmer mit dem Training zu beginnen und sich auf diese Weise vom Terminzwang unabhängig zu machen. Das Übungstempo kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden, ohne Gruppendruck oder Angst, dem Tempo der Gruppe nicht gewachsen zu sein. Einzelne Übungen können immer wieder angeschaut und wiederholt werden, so lange, bis alles perfekt klappt. Die DVDs eignen sich übrigens auch gut als Vorbereitung auf den Kurs.

Welche Vorteile bietet ein Kurs?

Der größte Vorteil ist sicherlich die Anwesenheit des Trainers, der erklären, helfen und korrigieren kann. Die Gefahr von Verletzungen durch falsch ausgeführte Bewegungen, Drehungen oder falsche Kleidungs- und Schuhwahl sollte nicht unterschätzt werden. In einem Kurs wird der Trainer darauf achten und gegebenenfalls korrigierend eingreifen.
Im Kurs lernt man andere Zumba-Tänzer kennen und neue Bekanntschaften können entstehen. Die Studioatmosphäre erzeugt zudem ein einzigartiges Gruppenerlebnis, bei dem man sich gegenseitig motiviert und zu Höchstleistungen anspornt. Zu guter Letzt lässt man sich im Kurs auch nicht so leicht ablenken, da es nicht zu Störungen durch Familienangehörige kommen kann.

Abnehmen mit Zumba – 1000 Kalorien pro Stunde?

Zumba verbindet Elemente von Aerobic und einigen lateinamerikanischen Tanzstilen. Beides sind rhythmus- und ausdauerbetonte Sportarten, und schon damit bestätigt sich die Annahme, dass Zumba zum Abnehmen gut geeignet ist. Allerdings bestehen kontroverse Ansichten hinsichtlich des tatsächlichen Kalorienverbrauchs. Während von Seiten des Herstellers mit einem Kalorienverbrauch von bis zu tausend Kalorien pro Stunde geworben wird, sehen Sportwissenschaftler diese Zahl eher skeptisch und korrigieren sie deutlich nach unten, nämlich auf etwa vierhundert Kalorien (Quelle).

Der individuelle Kalorienverbrauch lässt sich aber nicht so einfach festlegen, denn er ist abhängig von Stoffwechsellage, Alter, Muskelmasse und Gewicht. Jede Bewegung verbraucht Kalorien, und da Zumba zu den Ausdauersportarten zählt, ist der Kalorienverbrauch pro Stunde beachtlich. Regelmäßiges Zumba-Workout lässt aber nicht nur die Pfunde schmelzen, sondern sorgt durch Festigung und Kräftigung von Muskeln und Gewebe für ein ganz neues Körpergefühl. Damit wiederum geht eine positive Ausstrahlung einher – unabhängig von der guten Laune, die das Zumba-Training mit sich bringt.

Beliebte Zumba Variationen

Neben klassischen Zumbakursen werden mittlerweile auch zahlreiche weitere Variationen der beliebten Fitnesssportart angeboten:

Zumba Toning

Während Zumba ganz allgemein der Kräftigung der Muskulatur, der Erhöhung der Ausdauer und der Ankurbelung des Kalorienverbrauchs dient, um gleichermaßen Fitness und Fettverbrennung zu erreichen, geht das Zumba Toning noch einen Schritt weiter und steigert die Effizienz der einzelnen Übungen. Denn hier ist das Ziel die perfekte Körperformung. Dies wird durch das gezielte Training spezieller Muskelpartien erreicht, die dadurch klarer definiert werden. Überwiegend handelt es sich um die von den meisten Teilnehmern als Problemzonen betrachteten Muskelgruppen im Bauch, in den Oberschenkeln und Oberarmen oder dem Gesäß.

Optimale Hilfsmittel bei diesem Workout sind die Zumba Toning-Sticks, auch Rhythmus-Hanteln genannt. Dies sind kleine Trainingshanteln, die in den Varianten zu etwa 400 Gramm Gewicht und etwa 1100 Gramm Gewicht pro Hantel erhältlich sind. Für die muskeldefinierenden Übungen und Moves sind die Hanteln perfekt geeignet, nicht zuletzt, weil das relativ geringe Gewicht es gestattet, die Schrittfolgen und Bewegungen des Zumba trotzdem mühelos auszuführen. Eine Besonderheit ist, dass die Toning-Sticks mit Sand gefüllt sind, so dass sie durch Schütteln auch akustisch die Zumba-Rhythmen untermalen können. Im Handel gibt’s Toning-Sticks bereits ab 35 Euro.

Zumba Toning in Verbindung mit den Toning-Sticks stellt eine Steigerung dessen dar, was Zumba bewirken kann – ganz sicher auch, was den Spaßfaktor dabei betrifft.

Zumba in the Circuit

Ein besonders intensives Training lässt sich mit Zumba in the Circuit erreichen. Wie der Name schon andeutet, werden hierbei Elemente des Zirkeltrainings einbezogen. Das bedeutet, dass diejenigen Bestandteile beibehalten werden, die Zumba so beliebt machen, nämlich die mitreißende lateinamerikanische Musik und die Zumba-Moves, kombiniert mit dem Erlebnis des Übens in der Gruppe. Hinzu kommen in Intervallen kurze Kraftübungen an einzelnen Geräten, wie es auch vom klassischen Zirkeltraining bekannt ist, allerdings weitaus motivierender und kurzweiliger. So lassen sich die Vorteile beider Trainingsarten perfekt kombinieren, und das Ergebnis ist ein sehr effizientes Workout, das rundum den ganzen Körper fordert, formt und stärkt. Ausdauer- und Krafttraining werden auf diese Weise intelligent miteinander verbunden. 30 Minuten Training reichen für diese Variante des Zumba bereits aus – ein unschätzbarer Vorteil für alle, die in kurzer Zeit ein Maximum an Trainingserfolg erzielen möchten.

Aqua Zumba

Kaum denkbar, dass sich die Effektivität des Zumba-Trainings noch steigern lässt, aber genau das ist beim Aqua Zumba der Fall. Hier findet das Workout im Pool statt, hat aber mit der guten alten Wassergymnastik nicht mehr viel gemeinsam. Denn auch beim Aqua Zumba gibt der Rhythmus von Salsa und Merengue oder Reggaeton das Tempo vor. Abgesehen vom Vergnügen, im Wasser zu trainieren, bietet diese Variante des Zumba entscheidende Vorteile: Durch den erhöhten Widerstand des Wassers ist mehr Kraftaufwand erforderlich als beim Training „an Land“, dadurch sind größere Trainingserfolge in kürzerer Zeit möglich. Außerdem werden durch das geringere Eigengewicht des Körpers im Wasser die Gelenke spürbar entlastet. Daher ist Aqua Zumba für all jene besonders gut geeignet, die unter Gelenkproblemen leiden, auf ein Ausdauertraining jedoch dennoch nicht verzichten möchten. Aber auch für alle anderen ist es lohnenswert, sich einmal das Vergnügen einer „Zumba-Poolparty“ zu gönnen.

Zumba Gold für ältere Teilnehmer

Zumba gehört zu den temporeichen Fitness-Sportarten und setzt eine gewisse Ausdauer und Kondition voraus. Ältere Teilnehmer und auch manche Anfänger fürchten daher, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein und schrecken vor der Teilnahme an einem Zumba-Kurs zurück. Diese Ängste sind jedoch unbegründet, denn zum Glück gibt es Zumba Gold. Dabei handelt es sich um Kurse mit allen Elementen, wie sie auch in regulären Zumba-Kursen zur Anwendung kommen, mit dem Vorteil allerdings, dass hier auf die Bedürfnisse von Anfängern und vor allem älteren Personen Rücksicht genommen wird. In der Praxis bedeutet dies, dass auch beim Zumba Gold die mitreißenden lateinamerikanischen Rhythmen die Grundlage der Übungen sind. Auch das Workout ähnelt sehr stark dem Zumba, nur geht hier alles etwas langsamer vonstatten. Die Schrittfolgen sind weniger kompliziert, der Bewegungsablauf ist etwas vereinfacht, das Tempo wird zurückgenommen. Aber das Wichtigste bleibt gleich, nämlich die Tanzparty-Atmosphäre, die den besonderen Reiz des Zumba ausmacht.

Zumbatomic für Kinder

Die meisten Kinder sind von Natur aus bewegungsfreudig, wenn sie entsprechende Anreize vorfinden. Leider verbringen immer mehr von ihnen ihre Freizeit vor dem Fernseher oder Computer und leiden mit der Zeit durch Bewegungsmangel an Übergewicht.
Zumbatomic ist hier eine willkommene Abhilfe, denn diese Art des Zumba ist speziell für Kinder bis 12 Jahre entwickelt worden. Die fetzigen Rhythmen animieren sofort zum Mitmachen, wobei darauf geachtet wird, dass nur solche Musik zum Einsatz kommt, deren Texte für Kinder unbedenklich sind. Durch die fehlende Bewegung ist vielen Kindern die Koordinationsfähigkeit abhanden gekommen, die nun durch Zumbatomic auf spielerische Art gefördert und gestärkt wird. Kinder haben meist große Freude am Nachtanzen kleinerer Choreografien und Schrittfolgen, wodurch auch ihre Konzentrationsfähigkeit geschult wird. Selbstverständlich sind die Anforderungen des Zumbatomic genau auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten, so dass die Kinder nicht überfordert werden. Das Gruppenerlebnis schließlich sorgt nicht nur für den gemeinsamen Spaß, sondern erzieht auch zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

SH’BAM von Les Mills: neues Tanz-Workout mit Spaßgarantie

SH’BAM – so heißt das neue Tanz-Workout von Les Mills. Das Gruppentraining ist primär an tanzwütige Frauen gerichtet, die zu motivierenden Beats heiße Tanz-Bewegungen hinlegen und so in den Genuss eines effektiven Cardio-Workouts kommen, dass die Fettverbrennung gehörig angekurbelt. Für SH’BAM sind tänzerische Vorkenntnisse dabei nicht erforderlich.

Seit Januar wird in Deutschland verstärkt ein neues Les Mills Fitnessprogramm angeboten: SH’BAM. Vor allem bei jüngeren Frauen kommt das Workout sehr gut an, die mit Tanz und Spaß auf ihre Bikinifigur hintrainieren.

SH’BAM: So sieht eine Stunde aus


Beim Tanz-Cardio-Workout gibt es bekannte Chart-Hits aus verschiedenen Musikrichtungen wie Dance, Disco, Hip-Hop, Salsa und Latino, Pop und Jazz auf die Ohren. Eine Trainingsstunde dauert 45 Minuten (10 Min. Warm-Up; 35 Min. Tanz-Workout), die sich aus 12 Tracks zusammensetzt, wobei jeder Track eine eigene Choreographie hat. Nach drei Monaten werden – typisch für Les Mills – Musik und Choreographien gewechselt.

SH’BAM als effektives Ganzkörper-Workout

So bietet SH’BAM, was übrigens ein absoluter Fantasiename ist und keinerlei Bedeutung hat, langfristig ein abwechslungsreiches Programm, wobei der Spaßfaktor ebenfalls nicht zu kurz kommt. Die Tanzschritte und –bewegungen sind leicht erlernbar und werden mit der Zeit immer weiter perfektioniert, wobei der ganze Körper bewegt wird. Angefangen von den Armen, über Schultern und Brust, bis hin zur Hüfte und natürlich den Beinen. Die individuelle Note kommt dabei aber nicht ganz und gar nicht zu kurz. Denn jeder kann auf Wunsch ein paar verrückte Moves und Styles in die Choreographie einbringen. Engmaschige Vorgaben gibt es keine.

Ruhigere Tracks sorgen während des Power-Workouts für ausreichend Regeneration und bieten die Möglichkeit der aktiven Erholung.

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Drums Alive: Trommelnder Fitnesstrend bietet viele Vorzüge

Drums Alive ist ein relativ neues Cardio-Workout, bei dem sich alles ums Trommeln dreht. Ausgerüstet mit zwei Schlagzeugstöcken wird zu rhythmischen Beats auf einen fest installierten Gymnastikball getrommelt. Die Variationen des Trendsports sind gigantisch, genauso wie der Spaßfaktor und die Vorzüge für Fitness und Gesundheit.

Trommelnd fit werden: So lautet das Motto von Drums Alive. Das Cardio-Workout garantiert ein unterhaltsames und spaßiges Training, dass nahezu für alle geeignet ist. Ganz egal ob jung oder alt, fit oder untrainiert, schlank oder übergewichtig.

Drums Alive als Ganzheitskörpertraining

Im Mittelpunkt steht ein großer Gymnastikball, der auf dem Boden befestigt ist. Die Teilnehmer sind mit Drumsticks ausgerüstet und trommeln passend zum Beat und nach Vorgabe des Kursleiters auf den Ball. Doch wer denkt, `Dann kann ich ja gleich zum Schlagzeug-Unterricht gehen` liegt falsch. Denn Drums Alive stellt ein Ganzkörpertraining, das Köper und Geist gut tut. Bei diesem Trendsport werden klassische Elemente des Fitnesstrainings mit tänzerischen Einlagen und Aerobic kombiniert. Drums Alive: Trommelnder Fitnesstrend bietet viele Vorzüge weiterlesen

Bellyfit: Spezielle Workout-Kombination für Frauen

Aerobic, Cardio-Workout, Yoga, Pilates und dazu noch rhythmische Musik? Das ganze noch zu einem Workout kombiniert? Genau das ist Bellyfit, einem neuen Fitnesstrend aus Kanada, der sich besonders an alle Frauen richtet. Wir wollen euch Bellyfit genauer vorstellen und spekulieren, ob das vielseitige Fitnessprogramm auch nach Deutschland kommt.

Spaß beim Training und zugleich effektiv abnehmen. Hierfür können alle Interessierten aus einer Hülle und Fülle verschiedener Sportkurse wie Zumba oder Bodypump wählen. Doch meistens haben solche Kurse immer nur einen sportlichen Fokus. Sei es Tanzen wie bei Zumba oder Langahnteltraining wie bei Bodypump. Wem das auf die Dauer zu eintönig wird, könnte bei Bellyfit bestens aufgehoben sein.

Bellyfit: So sieht das Training aus

Bellyfit ist ein speziell an Frauen gerichtetes Workout, das verschiedenste Elemente kombiniert. Am Anfang steht ein Warm-Up und Meditation auf dem Programm, es folgt ein Aerobic-Abschnitt bei dem das Augenmerk auf einzelne Elemente verschiedener Tänze wie Bauchtanz, afrikanischen Tänzen oder aus Bollywood. Nach dem Cool-Down gibt es noch etwas Core-Training für die Tiefenmuskulatur und zu guter Letzt einen Entspannungsblock, bei dem Yoga, Pilates und Meditation in den Mittelpunkt rutschen. Klingt nicht nur nach Abwechslung und Spaß, sondern ist zugleich ideal, um ein paar überschüssige Kilos zu verlieren.

Bellyfit bedeutet Abwechslung pur

Manche werden sich sicher fragen, wie man so ein buntes Fitnessprogramm in einen normale Workout-Stunde unterkriegen will. Doch es klappt.  Bellyfit: Spezielle Workout-Kombination für Frauen weiterlesen

Kantaera: Kombination aus Kampfsport und Tanz als sanftes Cardio-Workout

Kantaera klingt nicht nur interessant, sondern ist auch ein empfehlenswertes Cardio-Workout. Hierbei werden verschiedene Elemente asiatischer Kampfkünste mit klassischen Aerobic-Elementen kombiniert. Auch wenn Kantaera vor allem all diejenigen anspricht, die einen Faible für Karate-, Taekwondo- oder Kickboxbewegungen haben, ist der Trendsport auch ohne Einschränkung für ältere Menschen zu empfehlen.

Denn bei Kantaera spielt auch der Wohlfühlfaktor eine große Rolle. Entsprechend wird das Herz-Kreislauf-System bei diesem Workout auf eine sehr schonende Art und Weise trainiert. Zudem werden die Muskelkraftausdauer und besonders die Koordination gefördert. Dazu gehören auch eine Verbesserung des Gleichgewichts, Orientierung, Rhythmus und Reaktion.

Kantaera: Ohne Musik geht gar nichts

Natürlich geht das Training leichter von der Hand, wenn man bereits einige Erfahrungen in asiatischen Kampfkünsten gesammelt hat, aber nichtsdestotrotz sollten sich andere Interessierte deswegen von einem Versuch in Kantaera nicht abschrecken lassen.

Ein wichtiges Element beim Kantaera Workout ist die Musik. Wobei sich das Trainingstempo von durchschnittlich 128 bpm mit dem von klassischer Stepaerobic vergleichen lässt. Bei dieser Mischform aus fernöstlichen Bewegungstechniken, Tanz und Gymnastik wird das Tempo der einzelnen Choreographien vollständig durch das Musiktempo vorgegeben. Das Workout lässt sich je nachdem und in Abhängigkeit der Zielgruppe als dezent moderat bis hin zu flippig und schnell beschreiben.

Kantaera: Abwechslung mit Spaßgarantie

Jeder der erstmal Kantaera ausprobieren wird, wird sich schnell an die ersten Trainingseinheiten der Tanzschule erinnern. Denn irgendwie fließt alles mit ein. Ob das nun Tanzelemente von Mambo, Chacha, Jive oder Samba sind. Und dank der Einflüsse von Tai-Chi, diversen asiatischen Kampfkünsten, leichten Kraftübungen und Aerobicschritten ist Kantaera nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern bereitet auch jede Menge Spaß.

Kantaera: Auch als Seniorensport bestens geeignet

Da das Kantaera Workout auch gruppenspezifisch angeboten wird, kann ohne Einschränkung jeder mitmachen. Entsprechend ist der Trendsport auch für Senioren geeignet oder wird in Rehabilitationsgruppen angewendet. Denn das entscheidende ist, dass die Bewegungsabfolge bei Kantaera sehr fließend ist. Für die Gelenke ist die Belastung ebenfalls äußerst gering. Es gibt keinerlei ruckartigen Bewegung, obwohl natürlich auch ansatzweise schnellkräftige Abfolgen der asiatischen Kampfsportelemente ihren festen Platz haben. Doch aufgrund des moderaten Trainingstempos können die Teilnehmer die Bewegungen sehr präzise und bedacht ausführen und verlieren nie die Kontrolle.

Daher kann Kantaera wirklich von jedem ausgeübt werden. Ob blutiger Anfänger, erfahrenen Kampfsportler oder Senioren – alterbedingte und gesundheitliche Einschränkung existieren nicht. Auch wer jahrelang sportlich inaktiv war, kann durch Kantaera wieder Spaß an der Bewegung finden, da kein besonderer Fitnessgrad zur Teilnahme vorausgesetzt wird.

Falls ihr Interesse an Kantaera habt, solltet ihr einen Blick auf die Homepage werfen. Dort gibt es weitere Informationen zum Trendsport.

Eure Meinung: Habt ihr Kantaera schon einmal ausprobiert oder haltet ihr von diesem Sport nicht allzu viel?

Aroha: Kriegstanz als neuer Fitnesskurs

Aroha? Noch nie gehört? Dann wird’s höchste Zeit: Denn Aroha ist ein Fitnessprogramm, bei dem sich die Teilnehmer tanzend fit machen. Und zwar in Anlehnung an einen alten Kriegstanz der Maoris, den viele als Haka kennen.

Fitnesskurse in Form von Tanzen genießen spätestens seit Zumba wieder Hochkonjunktur. Wer eine Alternative sucht und dabei vielleicht einen alten Kriegstanz erlernen will, ist bei Aroha genau richtig.

Aroha als ideales Fitnessprogramm

Der Fitnesskurs Aroha kann als eine Mischung aus Haka, Kung Fu und Thai Chi beschrieben werden. Das Workout verfolgt dabei mehrere Ziele. Natürlich sollen dabei die Fettverbrennung angekurbelt und die Muskeln gestärkt werden. Vor allem große Muskelgruppen wie Beine und Po werden fokussiert. Entsprechend häufig kommt es beim Aroha zu Kniebeugen, die aber flüssig in den Tanz aufgenommen werden und man es eigentlich gar nicht mitbekommt.

Zudem wird Aroha auf der offiziellen Hoempage auch als ein sinnliches Training beschrieben, welches Emotionen anspricht und bei dem die Teilnehmer alle Sinne spüren sollen. Zusätzlich dient der Kriegstanz Fitnesskurs zum Abbau von Aggressionen und Stress, während auf der anderen Seite das Selbstbewusstsein, Mobilität und Entspannung gefördert werden. Dennoch steht klar sportliche statt geistige Aspekt im Vordergrund und beim Aroha Training kann man sich wunderbar auspowern. Neben den großen Muskelgruppen wird zudem die Ausdauer trainiert.

Was bringt Aroha Fitnesskurs? Aroha: Kriegstanz als neuer Fitnesskurs weiterlesen

Surra de Bunda – neuer (verrückter) Popo-Tanz aus Brasilien

Bei der WM in Südafrika tanzen die Sambakicker aus Brasilien schon lange nicht mehr mit. Doch davon lässt sich der Tanzdrang einer Brasilianerin nicht aufhalten. Dass dabei immer wieder neue, aber durchaus auch bizarre Kreationen ans Tageslicht kommen, beweist der neue Tanz „Surra de Bunda“. Dabei geht es nur um eins: Frauen drücken und klatschen den Männern ihren Popo ins Gesicht!

Beim Anblick des „Surra de Bunda“-Tanzes werden sich viele fragen, was das eigentlich soll? Denn zugegebenermaßen erinnert diese Art von Sport eher an eine neue Sado-Maso-Spielerei. Warum? Denn die Tänzerinnen gehen alles andere als zimperlich mit ihren „Tanzpartnern“ um, deren Aufgabe es ist, sich die ganze Zeit nur auf dem Boden zu setzen und zuzugucken.

Popo-Prügel für den Mann

Karneval. Foto: Flickr by Explo
Karneval. Foto: Flickr by Explo

Zum Anfang geht es noch eher geschmeidig und erotisch zur Sache. Die Tänzerin verwöhnt den Mann mit einem sexy Tanz, der in Richtung Lapdance geht. Doch dann ist Schluss mit lustig und die Frauen schlagen immer wieder ihren meist durchtrainierten Samba-Popo mit voller Wucht in das Gesicht des Mannes. Macht irgendwie Sinn, schließlich bedeutet „Surra de Bunda“ soviel wie „Popoklatschen“ oder „Popo schlagen“. Ein starke, gut trainierte Nackenmuskulatur kann dabei sehr hilfreich sein, da die leicht bekleideten Tänzerinnen mit ihrem Samba-Hintern manchmal ganz schön zulangen.

Schmerzhaftes Ende – Sprung aufs Gemächt

Hat der Mann, der bei solchen Tanzshows als Freiwilliger aus dem Publikum gewählt wird, die Tracht Popo-Prügel überstanden, gibt es zum Abschluss der Tanzeinlage noch eine kleine „Belohnung“. Surra de Bunda – neuer (verrückter) Popo-Tanz aus Brasilien weiterlesen

Pole Dance – sexy Fitness als Fatburner an der Stange

Pole Dance ist wohl so ziemlich die erotischste Form, die man (Mann) sich unter Fitnesstraining vorstellen kann. Doch dabei sind die turnerischen Elemente an der Stange, wie man sie bislang eher aus dem Rotlichtviertel kannte, ein absoluter Trend, der zudem ideal zum Abnehmen ist.

Dank prominenter Unterstützung von Stars wie Cindy Crawford, Lindsay Lohan oder der Sängerin Fergie, erlebt Pole Dancing einen wahren Eroberungszug auf der ganzen Welt. Immer mehr, meist weibliche Personen, wollen den Kalorienburner an der Stange ausprobieren. Doch Vorsicht, es besteht Suchtgefahr.

Pole Dancing © Flickr by Cesa Aguilar
Pole Dancing © Flickr by Cesa Aguilar

Beim Pole Dancing lassen sich Kraft und Flexibilkität perfekt miteinander verbinden. Und jeder kann es lernen. Und ja, es gibt bereits auch einige Männer, die sich im Pole Dancing versuchen und an internationalen Meisterschaften teilnehmen.

Strukturiertes Training

Das Training ist genau strukturiert und beginnt immer erst mit dem Aufwärmen. Das ist vor allem für Anfänger sehr wichtig. Der Hauptteil besteht aus kraftaufwändigen Figuren, Drehungen (sog. Spinnings) und einem abschließenden Cool Down.

Viele aktive Tänzer erklären zudem, dass Pole Dancing auch das Selbstbewusstsein fördert. Schließlich wird durch das anstrengende Training der Körper stärker, straffer und letztendlich schöner. Pole Dance – sexy Fitness als Fatburner an der Stange weiterlesen

Salsa Aerobic – tanzend Fett verbrennen

Das Potpore an Kurs-Angeboten, die uns beim Abnehmen helfen, ist schier endlos. Doch wer auf der Suche nach etwas Abwechslung ist, sollte mal einen Fitness-Kurs buchen, bei dem zu lateinamerikanischen Rhythmen getänzelt wird. So wie bei der Salsa Aerobic.

Lateinamerikanische Rhythmen sind voll im Trend und sehr beliebt. Da bietet es sich an, gängige Elemente aus der Aerobic mit Schrittabfolgen diverser Tanzstile wie beispielsweise Salsa, Samba, Mambo, Chacha, Merengue oder Flamenco zu kombinieren. Am Ende entsteht ein Workout, das exotisch, erotisch und temperamentvoll ist. Und aus sportlicher Sicht darf natürlich ein Aspekt nicht fehlen: Salsa Aerobic ist ein hervorragendes Ausdauertraining und hilft, den Körper mit Spaß in Form zu bringen und überschüssige Pfunde zu verlieren.

Körper bei Aerobic angespannt
Bei der klassischen Aerobic ist der Körper möglichst steif und angespannt. Charakteristisch ist dabei eine Abfolge von unterschiedlichen Bein- und Armbewegungen, die in springender oder tanzender Form durchgeführt werden. Anders die Salsa-Aerobic.

Bei der Latino-Version geht vieles vom Körperzentrum aus. Die Hüfte wird gekreist und die Arme und Beine schwingen zum Takt mit. Die Bewegungen sind einfach weicher, fließender und geschmeidiger.

Tanzerfahrungen von Vorteil
Wer mit Salsa Aerobic liebäugelt, sollte in Sachen Tanzen nicht ganz talentfrei sein und ein einigermaßen ausgeprägtes Bewegungsgefühl haben. Sind erste Aerobic-Erfahrungen vorhanden, ist man aber gut gewappnet.

Salsa Aerobic ist ideal, um seine Ausdauer und das Herz-Kreislaufsystem zu trainieren. Wer in den ersten Kurseinheiten noch konditionelle Probleme hat, darf mit schnellen Fortschritten rechnen. Zudem wird bei regelmäßigem Training die Fettverbrennung ankurbelt, wobei das Workout mit Spaßgarantie schon mindestens 30 bis 45 Minuten andauern sollte.

Also, für all diejenigen, denen der Sinn nach etwas Abwechslung im Aerobic-Bereich steht, sollte ernsthaft über eine Probestunde Salsa Aerobic nachdenken.

Wintersport für Ästheten – Der Eiskunstlauf

Jeder von uns kennt es aus dem Fernsehen und häufig sind wir von der Show rund um den Eiskunstlauf beeindruckt. Doch auch der sportliche Aspekt sollte bei dieser Wintersportart nicht unterschätzt werden, denn Eiskunstlauf fordert den gesamten Körper und ist nur mit einer guten Kondition umsetzbar.

Einzellauf, Paarlauf, Synchroneislauf oder der Eistanz üben einen besonderen Reiz auf viele von uns aus, denn wer möchte nicht einmal in einer bezaubernden Winterlandschaft kunstvoll über das Eistanzen und dabei auch noch den Körper stählen. Eiskunstlauf wird heute leider immer in die Profi Liga geschoben, doch eigentlich kann jeder der Lust auf Bewegung hat ,und dem das normale Schlittschuhlaufen zu langweilig erscheint, sich im Eiskunstlauf üben. Ursprünglich stammt der Eiskunstlauf aus England, denn hier fanden bereits 1814 die ersten Wettkämpfe statt. Die Mischung von Schlittschuhlaufen, Musik, Tanz und Ballett begeisterte schnell die Europäer und auch in den USA fand die neue Sportart schnell ihre Fans. Allerdings gibt es bereits 1180 erste Erwähnung des Eislaufens aus Dänemark und Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass das Eislaufen bereits in der Bronze- und Steinzeit verbreitet war.

Heute haben wir es leichter uns mit Eiskunstlauf fit zu halten, denn viele Eisbahnen bieten uns Raum den Eiskunstlauf zu erlernen und uns so körperlich fit zu halten und dabei auch noch Spaß zu haben. Eiskunstlauf ist zwar eine relativ anspruchsvolle Sportart, doch durch die Verbindung der Elemente aus Tanz und Ballett und rhythmischer Musik ist Eiskunstlauf der ideale Wintersport für alle Musik- und Tanzfans. Ob moderner Tanz oder doch eher klassische Eisfiguren, der Fantasie stehen beim Eiskunstlauf alle Türen offen und für den Start reichen gute Schlittschuhe und bequeme Kleidung. Ob alleine oder mit Freunden, der Eiskunstlauf ist flexibel und macht einfach nur noch mehr Lust auf Bewegung. Durch die verschiedenen Bewegungsstrukturen wird die gesamte Körpermuskulatur angesprochen und auch die Kondition wird gestählt.

Eiskunstlauf zeigt sich als der Fitmacher Nummer 1 im Winter und der Spaß bleibt hier garantieret nicht auf der Strecke. Der Eiskunstlauf als Winteralternative zu Fitnessstudio und Co ist durchaus attraktiv, zumal auch die Kosten sehr gering sind und bei idealen Wetterbedienungen auch im Freien trainiert werden kann. Wer Lust hat mehr zu tun als nur über das Eis zu laufen, der sollte einfach mal testen was man auf Schlittschuhen noch alles bewerkstelligen kann. In vielen Regionen gibt es sogar die Möglichkeit im Verein aktiv zu werden und den Eiskunstlauf unter fachmännischer Anleitung zu erlernen.