Fitnessboxen: abwechslungsreich und effektiv auf ganzer Linie

Es gibt viele Möglichkeiten, sich sportlich fit zu halten. Zum Beispiel mit Jogging oder Nordic Walking. Eine der effektivsten Varianten ist jedoch Fitnessboxen.

Boxtraining ist hart und anstrengend. Doch man muss ja nicht gleich wie die Klitschkos. Dürfte für den normalen Freizeitsportler mit gut ausgeprägten Gesundheits- und Fitnessgedanken auch nicht machbar sein. Aber dennoch ist Boxtraining eine der gesündesten und zugleich auch vielseitigsten Trainingsformen. Langeweile kommt dabei garantiert nicht auf.

Und das nicht, weil man beim Fitnessboxen auf der Flucht vor seinem Gegner stundenlang durch den Boxring laufen muss. Denn in den Ring kommen Fitnessboxer erst gar nicht. Auch Sparring, also das direkten Boxtraining gegen einen anderen Boxer, bleibt erspart. Der einzige Gegner ist der innere Schweinehund.

Fitnessboxen: Tipps für Anfänger

Trotzdem werden beim Fitnessboxen nahezu alle Bewegungsabläufe trainiert, die auch beim Boxen verlangt werden: schnelle und ausdauernde Beinarbeit, mentale Stärke und variantenreiche Schläge mit den Fäusten. Die werden natürlich ordnungsgemäß in Boxhandschuhe gesteckt. Aber es werden maximal die Boxbirne, Pratzen oder Sandsack bearbeitet – niemals ein anderer Boxer.

Fitnessboxen. Foto: Flickr/laradanielle
Fitnessboxen. Foto: Flickr/laradanielle

Wer mit dem Fitnessboxen anfängt, braucht hierfür vorerst keine spezielle Sportausrüstung. Normale, locker sitzende Sportkleidung, die den Bewegungsradius nicht eindämmen. Wichtige Trainingsgeräte wie Boxhandschuhe oder Springseil gibt es vom Trainer. Zwar scheint das Boxtraining beim Fitnessboxen in erster Linie Männer anzusprechen, doch auch Frauen können natürlich am intensiven und abwechslungsreichen Training teilnehmen. Im Vorfeld sollte mit dem Trainer die gewünschten Ziele besprochen werden. Sollen gesundheitliche Probleme oder körperliche Defizite aufgearbeitet werden? Will man sich einfach nur wieder in Form bringen oder möchte man in zwei Monaten bei einem Marathon starten? Das Fitnessboxen macht bei vielen Zielen Sinn.

Vorteile vom Fitnessboxen

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Training vor dem Schlafen? Vorteile und Nachteile des Nacht-Sports

Sie sind die Vampire der Fitnessszene: Sportler, die zu später Stunde noch ihr Workout absolvieren, während die meisten höchstens vom Joggen oder Krafttraining träumen. Doch ist Training vor dem Schlafen gehen überhaupt gut? Und gibt es irgendwelche Vor- oder Nachteile? Ja, die gibt es!

Heutzutage ist es kein Problem mehr, sein Training spät abends und kurz vor dem Schlafen gehen zu absolvieren. Schließlich wächst das Angebot von Fitnessstudios, die rund um die Uhr geöffnet haben. Davon profitieren besonders Sportler, die aus beruflichen Gründen (bspw. Schichtarbeiten) nicht zu normalen Trainingszeiten trainieren können. Aber auch familiäre Gründe können dazu beitragen, dass man sein Training erst zu später Stunde machen kann, da man dann ausreichend Zeit hat. Stellt sich nur die Frage, ob das Training vorm Schlafen gehen gesund, sinnvoll und effektiv ist?

Training vor dem Schlafen gehen: Welche Vorteile?

Auch wenn es keine allgemeingültige Idealzeit für das Training und das sportliche Höchstleistungsvermögen gibt, ist der Körper dennoch tagsüber besser auf Fitness und Aktivitäten gepolt. Aber wie so vieles im Leben ist auch ein Nachttraining nur eine Frage der Gewohnheit, dass zumindest ein paar Vorteile bieten kann.

Rücken, Hanteltraining, Rudern. Foto: Flickr/Hans Gotun
Rücken, Hanteltraining, Rudern. Foto: Flickr/Hans Gotun

Der größte Vorteil ist sicher, dass die Studios deutlich leerer sind. So kann man an den Kraftmaschinen oder Cardiogeräten trainieren, auf die man gerade Lust hat oder die laut Trainingsplan auf dem Programm stehen. Besonders wer beim Krafttraining die beliebten Supersätze, bei denen an zwei und mehr Geräten, parallel trainiert wird, absolvieren will, wird beim Nachttraining voll auf seine Kosten kommen. Zudem ist es an heißen Tagen durchaus sinnvoll, erst kurz vor der Bettruhe zu trainieren, da die Ozonwerte, die die Atemwege reizen können, dann deutlich niedriger sind. Training vor dem Schlafen? Vorteile und Nachteile des Nacht-Sports weiterlesen

Trainingstagebuch Fitness und Muskeltraining: Effizienter trainieren

Um einen noch effektiveren Muskelaufbau zu erzielen, ist Planung die halbe Miete. Ein nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei auch das Trainingstagebuch, in denen das Training dokumentiert wird. Doch was bringt das überhaupt? Und welche Daten / Informationen gehören in ein Trainingstagebuch für Muskeltraining alles rein? Wir geben euch die Antworten und ein paar wichtige Tipps.

Ein Tagebuch zu führen klingt für viele eher langweilig und irgendwie verbindet man das eher mit jüngeren Mädchen statt mit Kraftsportlern. Doch dem Buch soll man natürlich nicht seine privaten Liebesgeheimnisse anvertrauen sondern hier dreht sich alles ums Training.

Mit Trainingstagebuch bessere Erfolge

Erfolgreiche und ambitionierte Bodybuilder und Kraftathleten verzichten nie auf ihr Trainingstagebuch. Vielmehr ist es beim Workout der ständige Begleiter. Denn damit das Training zum Muskel- und Kraftaufbau wirklich effektiv ist, müssen bestimmte Prinzipien erfüllt werden. Ansonsten bleiben früher oder später Erfolge bzw. Fortschritte aus und man tritt auf der Stelle. So muss beispielsweise die Trainingsbelastung kontinuierlich gesteigert werden – allen voran die Trainingsgewichte. Aber auch wenn man die Wiederholungen von 6
auf 8 oder von 8 auf 10 erhöht, kommt das natürlich einer Belastungssteigerung gleich. Gleiches trifft auf die Anzahl der Sätze zu. Wird die Belastung im Training kontinuierlich gesteigert, wird der Muskel zum Wachstum gezwungen. Wer dann noch auf die richtige Ernährung mit ausreichend vielen Kalorien und Eiweiß achtet, darf sich vorerst über einen ordentlichen Muskelzuwachs gefreut werden.

Doch irgendwann schreit der Muskel nach neuen Trainingsreizen, da er sich an die Belastungen gewohnt hat. Werden dagegen immer wieder die gleichen Kraftübungen absolviert, kommt es zum Stillstand – und Stillstand ist bekanntermaßen Rückschritt. Ein neuer Trainingsplan muss also her. Andere Übungen, andere Wiederholungsanzahl oder vielleicht auch eine andere Wiederholungsgeschwindigkeit. Merke: Variation ist für Muskelaufbau Trumpf!

An sich ein ganz einfaches Prinzip – vorausgesetzt das Training wird dokumentiert und die wichtigsten Daten notiert! Denn für eine gute Trainingsplanung sind möglichst exakte Daten wichtig. Und wer mehrmals in der Woche sein Krafttraining abspult, wird sich garantiert nicht alles merken können.

Welche Daten / Informationen gehören ins Tagebuch?

Natürlich gibt es ein paar Daten-Richtlinien, die in keinem Fitness Trainingstagebuch fehlen dürfen. Doch man sollte sich auch bewusst sein, dass ein Mehr an Daten auch mit einem größeren Aufwand verbunden ist. Daher sollte man das Tagebuch möglichst simpel halten, aber eine klare Struktur verfolgen.

Im Folgenden eine Übersicht über die wichtigsten Daten, die im Trainingstagebuch notiert werden müssten.

  • Datum des Trainings
  • ausgeführte Übungen
  • Anzahl der Sätze
  • Anzahl der Wiederholungen

Aber auch eine Notiz über die körperliche Verfassung und mentale Einstellung am jeweiligen Trainingstag sind durchaus sinnvoll. Zudem sind auch das Körpergewicht bzw.Körpermaße (Umfang von Bizeps, Oberschenkel, Wade etc.) sehr interessant, wobei es ausreicht, wenn diese am Anfang und am Ende eines Trainingszyklus aufgeschrieben werden. Vermerken sollte man darüber hinaus, ob auch irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Kreatin) eingenommen wurden.

Trainingstagebuch für Muskeltraining: Was verraten die Daten?

Ein Trainingstagebuch ist ein praktisches und hilfreiches Nachschlagewerk. Auf einen Blick kann man in Erfahrung bringen, mit welchem Gewicht bei welcher Übung trainiert wurde und wie viele Wiederholungen geschafft wurden. So lässt sich präzise das neue Trainingsgewicht und die anvisierte Wiederholungszahl bestimmen. Das bedeutet: Im aktuellen Training weiß man genau, wie die Belastung in einem kleinen Schritt zum letzten Training gesteigert werden muss. Somit wird zugleich eine wichtige Voraussetzung und Bedingung für den Muskel- und Kraftaufbau gelegt. Mit einem Trainingstagebuch wird jedes Workout garantiert effektiver und Rückschritte werden vermieden.

Zudem kann man sein Training über einen längeren Zeitraum wesentlich besser beobachten. Das ist insofern sinnvoll, da man schnell erkennen wird, mit welchem Trainingsplan oder Übungen besonders große Erfolge erzielt wurden. Auch ob die Einnahme von Kreatin und Co. angeschlagen hat, lässt sich auf einen Blick erkennen. Oder welche Übungen hat man lange nicht mehr im Training absolviert. Wichtig ist natürlich auch, dass das Trainingstagebuch aussagt, welches Training nicht die gewünschten oder erhofften Erfolge gebracht hat. So lassen sich Fehler im Training ausmerzen und man verschenkt keine wertvolle Zeit für eine unpassende Trainingsform.

Tipp für Trainingstagebuch

Abschließend noch ein Tipp: Besonders beliebt als Trainingstagebuch sind kleine Notizbücher mit einem stabilen Buchdeckel, den man in jedem Schreibwarenladen kaufen kann. Aber natürlich kann man sich auch seine eigene Excell-Tabelle erstellen und die Daten auf dem Computer speichern oder ausdrucken und in einem Ordner abheften. Im Internet gibt es zudem entsprechende Vordrucke für ein gutes Trainingstagebuch. Für Smartphone-User gibt es darüber hinaus auch haufenweise Trainingstagebücher Apps zum Downloaden.

Hinweis: Informationen und Tipps rund um das Lauf Tagebuch für Jogger.

Eure Meinung: Wie wichtig ist für euch ein Trainingstagebuch.

Plyometrisches Training – die besten Übungen zur Steigerung der Sprungkraft

Plyometrisches Training bezeichnet eine besonders effektive Trainingsform zur Steigerung der Sprungkraft, bei der zugleich auch die Kraft gesteigert wird. Typische Formen für plyometrisches Training sind Klatsch-Liegestütze oder Kastensprüngen. Wir stellen euch diese Trainingsmethode etwas genauer vor und zeigen dabei die besten Übungen – inklusive Video – zum Nachmachen.

Im Spitzensport ist plyometrisches Training nicht mehr wegzudenken und viele Athleten aus den verschiedensten Sportarten wie Leichtathletik, Rudern oder auch Basketball wenden diese Übungen regelmäßig im Training. Denn das plyometrische Training ist nicht nur zur Steigerung der Sprungkraft hervorragend geeignet, sondern auch um generell Kraft zu entwickeln.

Was ist plyometrisches Training?

Diese Trainingsform basiert auf der Erkenntnis, dass eine konzentrische (verkürzende) Muskelkontraktion wesentlich stärker ist, wenn sie direkt auf eine exzentrische (verlängernde) Muskelkontraktion folgt. Beim plyometrischen Training wird beides kombiniert. Bildlich gesprochen lässt sich das mit einer zusammengedrückten Feder vergleichen, die bis zum äußersten gedehnt und dann freigelassen wird. Hierbei werden enorme Energiemengen im Sekundenbruchteil freigesetzt, wenn sich die Feder wieder zusammendrückt.

Sprungkraft, Michael Jordan © Flickr / cliff1066™
Sprungkraft, Michael Jordan © Flickr / cliff1066™

Wer seine Muskeln dieser sog. Streck-Reflex-Kapazität im Training regelmäßig aussetzt, wird die Fähigkeit bekommen, mehr elastische Energie zu speichern und kann diese kraftvoller und schneller beim Wechsel von der exzentrischen zur konzentrischen Phase übertragen.

Was zeichnet plyometrisches Training aus?

Typische Übungen für plyometrisches Training Sprünge auf und vom Kasten (hierbei kann die Kastenhöhe variiert werden) aber auch Liegestütze mit Klatschen gehören dazu. Generell sind plyometrischen Übungen schnell, explosiv und intensiv. Neben einer Verbesserung der Sprungkraft wird auch die Kraftentwicklung sehr effektiv unterstützt. Der Gruppenfitnessanbieter ‚Les Mills‘ bietet mit „Grit Plyo“ ein entsprechenden Kurs an, bei dem plyometrische Training im Mittelpunkt steht. Doch egal ob man nun das Workout im Kurs oder privat trainiert gilt, dass das plyometrische Training sehr intensiv ist und aufgrund der hohen Belastung für Einsteiger nicht geeignet ist.

Die besten plyometrische Übungen

Im Folgenden findet ihr ein paar effektive Übungsbeispiele für plyometrisches Training:

Medizinball Liegestütz

Wer mit plyometrisches Training seine Oberkörpermuskulatur trainieren will, findet im Medizinball Liegestütz eine gute Methode. Hierbei werden schnelle, explosive Liegestütze absolviert, wobei die Hände immer abwechselnd auf den Medizinball platziert werden – siehe Video. Bei dieser Übung ist auf eine gerade und stabile Körperhaltung zu achten. Wer keinen Medizinball zur Hand hat, kann Alternativ Klatsch-Liegestütze machen. Bei diesen Pushup-Variante wird beim Hochdrücken in die Hände geklatscht.

Kastensprünge / Box Jumps

Bei den klassischen Kastensprüngen handelt es sich nicht wirklich um eine plyometrische Übung, aber dennoch kommt es vorm Absprung zu einer Vorkontraktion in der Muskulatur, bei der eine Menge Kraft aufgebracht wird. Diese Übung wird auch als Box Jumps oder Counter-Movement-Jumper bezeichnet, die vor allem große Muskelgruppen wie die Oberschenkelmuskeln anspricht.

Kleine Kastensprünge / kleine Box Jumps

Bei den kleineren Kastensprüngen ist die Frequenz deutlich höher, da nach jeder Landung immer wieder sofort auf- und abgesprungen wird. Bei dieser Übung sollte man darauf achten, dass der Bodenkontakt möglichst kurz ist, man aber dennoch ausreichend Kraft entwickelt, um wieder auf den Kasten hochzuspringen. Für diese Übung eignest sich auch wunderbar eine Sitzbank im Park oder Baumstamm und dergleichen.

Seitliche Sprünge

Wie der Name schon sagt, wird bei dieser plyometrischen Übung seitlich über eine Box oder flache Bank gesprungen, wobei das Abdrücken entsprechend seitlich erfolgen sollte. Auch hier ist wieder auf einen möglichst kurzen Bodenkontakt zu achten. Um sich mit den Bewegungsablauf besser vertraut zu machen, kann man auch Zwischensprünge bzw. eine Zwischenladung auf dem Kasten machen.

Ab- und Aufsprünge

Bei dieser plyometrischen Übung wird von einem kleineren auf einen höheren Kasten, Box usw. gesprungen. Wieder lautet die Vorgabe, dass der Bodenkontakt sehr kurz gestaltet wird. Die Kraft kommt aus der Muskulatur des Sprunggelenks und Unterschenkels und bei der Landung sollte nicht die Ferse den Boden berühren. Fortgeschrittene können die Ab- und Aufsprünge auch einbeinig ausführen.

Tipp: Leise Landung beim plyometrischen Training

Beim Sprungkrafttraining sollte man immer versuchen, dass die Landung so leise wie möglich ist. So wird viel Energie gespeichert, die dann postwendend für den folgenden Sprung freigelassen und genutzt wird. Eine leise Landung ist ein akustisches Hilfsmittel und sorgt dafür, dass man sich auch aktiv mit dem Kopf auf die Landung vorbereitet und die Muskulatur zum Abfangen des Sprungs einsetzt.

Wenn ihr noch gute Beispiele für plyometrische Übungen kennt, dann teilt diese doch gleich via Kommentar mit. Bis dahin und immer fleißig trainieren.

Homefitness: Die besten Fitnessgeräte fürs Workout zu Hause

Wer Lust auf Homefitness hat, braucht natürlich das ein oder andere Fitnessgerät. Denn mit dem richtigen Trainingsequipment macht das Workout auch gleich mehr Spaß und sportliche Ziele lassen sich schneller erreichen. Wir zeigen euch im Folgenden einige gute Auswahl an effektiven Fitnesshelfern, wobei wir eine Mischung aus klassischen Trainingsgeräte für Kraft- und Muskelaufbau sowie Ausdauertraining präsentieren und natürlich auch jede Menge Neuheiten, die vor allem im Bereich des funktionelles Fitnesstrainings angesiedelt sind.

Skipping Ropes / Springseil
Von wegen Kinderspielzeug! Die Skipping-Ropes sind ideal zum Aufwärmen und eignen sich auch für eine isolierte Trainingseinheit, um jede Menge Kalorien zu verbrennen und Kondition aufzubauen. Zudem sind sie recht günstig, werden Springseile im Handel doch schon für 10 bis 15 Euro angeboten. Sollten in keinem Home-Fitnessstudio fehlen.

Kurzhanteln
Die Klassiker unter den Fitnessgeräten für das Home-Workout. Hier kann man aus einer enormen Vielfalt an Produkten wählen. Selbst bei den Hantelscheiben gibt es neben der klassischen runden Ausführung auch noch dreieckige Modelle (rutschen nicht weg). Wer sich kein ganzes Set mit zahlreichen unterschiedlichen Gewichten kaufen will, dem sei ein All-in-One-Hantel-Set empfohlen. Mit einem Dreh werden die Gewichte der Smart-Lock-Hanteln gewechselt (2 bis 20 Kilo). Inklusive Design-Hantelständer kostet ein solches Fitnessgerät ca. 700 Euro. Die klassischen Kurzhanteln reichen aber völlig aus.

Kettlebells
Besondere Hanteln, die die Form von Kuhglocken haben und jedes Functional Workout aufpeppen. Kettlebells gibt es in verschiedenen Ausführungen und sind perfekt für einen effektiven Muskelaufbau. Ab 30 Euro im Handel erhältlich.

Iron Clubs
Simple Powertools in Keulenform. Schon vor Jahrhunderten trainierten Ring- und Schwertkämpfer mit diesen besonderen Gewichten, die eine ähnliche Wirkungsweise wie die Kettlebells haben. Der Schwerpunkt der Iron Clubs liegt jedoch noch weiter vom Körper entfernt, sodass größere Gelenkbewegungen ermöglicht werden. Die Keulenübungen versprechen ein ausgezeichnetes Gesundheitstraining für Handgelenke, Ellenbogen und Schultern und finden auch in der Rehabilitation Verwendung. Die Iron Clubs werden aus Präzisionsstahl gefertigt, alternativ gibt es auch Wooden Clubs (aus Holz). Kostenpunkt: ab 30 Euro.

Folgendes Video zeigt ein paar Übungsbeispiele:

Gummirohr
Das sogenannte „ViPR“ (sprich Weiper) ist ein weitere Trainingsgerät für funktionelles Training. Das Gummirohr lässt sich Heben, stemmen, rollen oder werfen und verbessert vor allem die Stabilität des Rumpfes. In diesem Aktivblog-Artikel findet ihr ausführliche Informationen über das Trainingsgerät, dass im Handel ab 129 Euro erhältlich ist.

Wassertaschen / Aquabags
Die wassergefüllten Aquabags stammen ebenfalls aus dem Bereich des Functional Fitness und wiegen bis zu 35 Kilogramm. Ideal für ein abwechslungsreiches und neuartiges Kraft- und Stabilitätstraining, da sehr viele Griffmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Preis liegt bei ca. 120 Euro.

Der Ultimative Sandbag funktioniert vom Prinzip her genau gleich, den wir schon mal ausführlich vorgestellt haben.

Expander / Body-Tubes
Expander sind für das Homefitness immer eine sinnvolle Anschaffung, kann man doch mit diesem Fitnesskleingerät diverse Übungen zur Kräftigung, Stretching, Bodyshaping durchführen. Für Latexallergiker gibt es alternativ auch spezielle Body-Tubes, die mit Nylon ummantelt und sehr belastbar und langlebig sind. Expander gibt es bereits für um die 10 Euro.

Medizinball
Optisch haben die heutigen Medizinbälle mit den Vorgängermodellen aus Leder nur wenig zu tun. Es gibt sie in knalligen Trendfarben mit griffiger Oberfläche und verschiedenen Gewichten (ab 1 Kilogramm). Ebenfalls praktisch für viele Körperübungen wie Kniebeugen und Co. Medizinbälle kosten zwischen 15 bis 30 Euro.

Gymnastikball
Ein Gymnastikball verspricht viele Einsatzmöglichkeiten. Man kann darauf sitzen, zahlreiche Körper- und Bauchübungen sowie Stretching machen. Ebenfalls eine preiswerte Anschaffung (ca. 10 Euro), wobei es auch teurere Gymnastikbälle gibt, wie beispielsweise den „Wellnessball“ von Technogym für 119 Euro.

Bongo-Board
Das Bongo-Board erinnert an ein Skateboard, welches aber nur eine Rolle hat. So lässt sich mit dem Fitnesstool das Balancegefühl hervorragend trainieren. Alternativ für Skate-. Snow- und Wakeboarder geeignet, um Tricktraining zu absolvieren. Kostenpunkt: rund 120 Euro.

Easytone Step von Reebok
Ein neuartiges Fitnesstool für heimische Fitness. Der Easystone Step (basierend auf dem Reebok Schuhmodell Easytone) hat eine rutschfeste Oberfläche und Kissen, die ein vielseitiges ganzheitliches Balance-, Flexibilitäts-, Stabilitäts- und Kraftraining ermöglichen. Je nach Trainingsziel werden die Kissen mit Luft gefüllt. Ab 72 Euro im Handel (u.a. bei Amazon) erhältlich.

Sprossenwand
Wenn Platz vorhanden, ist eine Sprossenwand natürlich ein sehr nützliches und geniales Trainingsgerät. Perfekt fürs Dehn- und Krafttraining und wenn noch mit einem klappbarem Ausleger versehen, lassen sich an der Sprossenwand Klimmzüge machen. Im Handel ab 150 Euo erhältlich.

Ergometer
So ein Zimmerflitzer ist immer gut und hervorragend für das heimische Ausdauertraining geeignet. Das Angebot im Handel ist enorm vielfältig, sodass es für jeden Anspruch und Geldbeutel das passende Bike für den Heimgebrauch gibt.

Für hoffen, euch die ein oder andere Anregung mit auf dem Weg gegeben zu haben. Und die Auflistung zeigt deutlich, dass die Trainingsmöglichkeiten für das immer beliebter werdende Homefitness dank der Vielzahl verschiedener Trainingsgerätschaften immer besser werden.

Barre Concept: Frauen-Fitness an der Ballett-Stange

Barre Concept ist ein relativ neuer Fitness-Trend, der in Deutschland mehr und mehr Anhänger findet, bzw. Anhängerinnen, denn das Training an der Ballett-Stange richtet sich primär an Frauen. Das spezielle Frauen-Workout beinhaltet Elemente vom Ballet, Yoga und Pilates, wobei dank spezifischer Kräftigungsübungen eine grazile Ballerina-Figur das Fernziel ist. Barre-Concept verspricht schlanke Beine, knackigen Po, festen Bauch und straffe Arme. Doch keine Sorge, gelenkige Ballett-Fähigkeiten sind keine Voraussetzung für das Frauen-Fitnessprogramm.

In den USA gibt es Barre Concept (zu deutsch: Barrentraining) schon seit über zehn Jahren und hat sich auf dem hartumkämpften Fitnessmarkt längst etabliert. Auch Stars wie Madonna oder Drew Barrymore halten sich mit dem Training an der Ballettstange in Form und langsam aber sicher schwappt der Trend auch nach Deutschland über.

Mit Barre Concept zur sexy, definierten Tänzerfigur

Barre Concept © Flickr / foto-plaul.jpg
Barre Concept © Flickr / foto-plaul.jpg

Das innovative Trainingssystem zielt in erster Linie auf die Körperstraffung der Teilnehmerin, wobei es zu einem gezielten Muskelaufbau bei einer gleichzeitigen Verbrennung von Körperfett kommt. Um eine definierte Tänzerinnen-Figur zu bekommen, werden an der Ballettstange vor einem Spiegel spezielle Kräftigungsübungen absolviert. So müssen sich die Teilnehmerinnen beispielsweise in typischer Ballerina-Manier auf die Zehenspitzen stellen und Kniebeugen absolvieren. Bei den Übungen an der Ballettstange handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, wobei der Fokus aber auf Bein-, Gesäß- und Rumpfmuskulatur gelegt wird. Doch es werden nicht nur Übungen an der Ballettstange gemacht.

Anstrengung vs. Entspannung

Vielmehr bietet Barre Concept eine bunte und gelungene Mischung aus Bodenübungen auf der Matte für Rücken, Bauch oder Arme. So haben auch Liegestütze in der Regel ihren festen Platz im Training oder Arm- und Schulterübungen mit leichten Gewichten. Darüber hinaus fließen aber auch Elemente aus Pilates und Yoga in das Workout mit ein und entsprechend wird auch umfangreich gedehnt. Alles verschmilzt auf eine sehr harmonische Art und Weise, sodass das Training alles andere als langweilig erscheint und als kurzweilig empfunden wird.

Barre Concept: Verschiedene Zielsetzung

Welche Zielsetzung man letztendlich mit Barre Concept verfolgt, entscheidet jeder ganz für sich. Egal ob:

  • Muskulatur aufbauen,
  • die Haltung korrigieren,
  • einen flachen Bauch bekommen,
  • sportliche Leistungen verbessern,
  • sich allgemein wohl fühlen.

Das Workout darf als spannend und herausfordernd beschrieben werden und fördert neben der Muskelstraffung oder Verbesserung der Fettverbrennung auch die Ausdauer, Balance, Kraft, motorische Kontrolle und Beweglichkeit. Am besten ihr schaut euch das eingebundene Barre Concept Video an, um einen Vorgeschmack auf das interessante Frauen-Fitnessprogramm zu erhaschen.

Für wen ist Barre Concept gedacht?

Der Vorteil beim Barre Concept ist, dass diese Trainingsmethode von jedem gemacht werden kann, völlig unabhängig vom Alter, Fitness- oder Beweglichkeits-Niveau. Zudem brauchen die Teilnehmerinnen nicht sehr viel Equipment, wird das Workout doch in der Regel barfuß ausgeübt. Anderes Trainingszubehör wie Hanteln oder Matte werden dagegen vom Fitnessstudio gestellt.

In Deutschland wird Barre Concept erst seit wenigen Jahren angeboten, wobei es vor allem in München Kurse hierfür gibt. Andere große Städte sollen und werden folgen, vorausgesetzt, das Ballett-Barrentraining wird findet hierzulande eine ausreichend große Fangruppe. Doch da das Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich ist und sowohl Aspekte der Anstrengung und Entspannung berücksichtigt, sind die Chancen zumindest nicht schlecht.

Auf der Barre Concept Homepage findet ihr weitere Informationen zum Frauen-Fitnesskurs.

P90X Workout – extremes Home Fitnessprogramm aus den USA

Bei „P90X“ könnte man schnell an einen Kumpel der beiden Star Wars-Droiden R2-D2 und C-3PO denken, doch weit gefehlt. Hierbei handelt es sich um das derzeit angesagte und beliebteste Home Fitnessprogramm in den USA. Hinter dem Kürzel versteckt sich die Bezeichnung „Power 90 Extreme“ und bezeichnet ein DVD-Trainingsprogramm Set, mit dem man in 90 Tagen fitter, schlanker und durchtrainierter werden soll. Was steckt dahinter? Wir stellen euch P90X mal etwas genauer vor!

Was Home Fitnessprogramme angeht, bin ich von Hause aus kritisch. Vor allem, wenn die Workouts auch noch mit den guten, alten Vorher-Nachher-Bildern beworben werden, die einem einen unfassbaren Traumbody in wenigen Wochen suggerieren. Okay, bei P90X verhält es sich nicht anders und auch hier werden wieder die typischen Fitness-Werbemittel hervorgezaubert. Aber wenn ein Fitnessprogramm Abermillion Mal bei Youtube geklickt und generell ein gutes Feedback bekommt sowie bei Amazon bei fast 1.500 Kundenrezensionen eine Bewertung von 4,5 von 5 möglichen Sternen bekommt, wird man zumindest neugierig. Keine Frage, in den USA ist Power 90 Extreme – kurz P90X – voll im Trend.

P90X DVD Set © Wikipedia

P90X: Das sind die Trainingsinhalte

Das Workout kann jeder zu Hause absolvieren, wobei jeden Tag ein 60 minütiges Workout (bzw. 90 Minuten beim Yoga Workout) auf dem Programm. Das P90X Trainingsprogramm ist auf 90 Tage ausgelegt und umfasst 12 DVDs und ist in 3 verschiedenen Phasen aufgebaut, wobei das Workout das „Muscle Confusion“ Prinzip verfolgt ist. Darunter ist zu verstehen, dass die Workouts und Übungen sehr unterschiedlich sind und sich der Muskel somit erst gar nicht an das Training gewöhnt werden kann – die Muskulatur wird „verwirrt“. Auf diese Weise wird ein Stagnation verhindert und der Trainings- und Abnehmerfolg bleibt besser erhalten, als wenn immer wieder nach dem gleichen Trainingsplan mit den gleichen, immer wiederkehrenden Übungen trainiert wird. Vor allem Kraftsportler kennen diesen sog. Plateau-Effekt, weswegen man auch seinen Trainingsplan alle 4 bis 6 Wochen ändern sollte.

Von Krafttraining über Cardioworkout bis Yoga – alles enthalten

Ein weiterer Vorteil des P90X Fitness-Programms ist die Integration von ganz verschiedenen Trainingsarten. So setzt sich das Workout aus einem muskelspezifischem Krafttraining (Splittrainings), Cardioworkout, Material Arts (Kampfsport-Übungen wie Tritte und Schläge), Plyometrics (Sprungtraining), Yoga, Pilates und Stretching zusammen. Das Ergebnis ist ein zwar äußerst intensives Intervalltraining, welches aber sehr bunt und abwechslungsreich gestaltet ist, was sich nicht zuletzt auch positiv auf die Motivation auswirkt. Das Ziel beim P90X ist somit klar definiert: „Get in the best shape of your life“ („Komme in die Form deines Lebens“)!

Intensives Ganzkörpertraining mit vielen Effekten

Das DVD Home Fitnessprogramm P90X darf als ein Ganzkörpertraining beschrieben werden, dass die Fettverbrennung ankurbelt und das Abnehmen unterstützt sowie den Aufbau von Kraft, Muskeln, Ausdauer, Agilität, Koordination und Beweglichkeit verbessert. Abgerundet wird das ganze durch einen ausführlichen Ernährungsplan („Nutrition Plan“), der für den Erfolg des Trainingsprogramms sehr wichtig ist – ganz egal, welche Ziele man auch immer erfolgt: Gewichtsabnahme, Muskelaufbau oder das Erreichen eines besseren Fitnesslevels.

Der Ernährungsplan lässt sich problemlos auch von Anfängern umsetzen und leicht verständlich. Man erhält Hinweise und Tipps, welche Nahrungsmittel man bevorzugt essen sollte und darüber hinaus wird eine Art Baukasten-Prinzip verfolgt, so dass sich jeder nach persönlichen Vorlieben seine Ernährung zusammenstellen kann. Ein kleines Rezeptbuch gibt dabei auch ein paar leckere und gesunde Anregungen.

Equipment: Welches Zubehör braucht man für P90X?

Doch ganz ohne einige Fitnessgeräte und Trainingszubehör geht es bei P90X leider nicht. Folgende Utensilien sind erforderlich:

  • Kurzhanteln – für diverse Arm- und Beinübungen
  • Klimmzugstange – für diverse Rückenübungen (für Frauen kein absolutes Muss)
  • Expander bzw. Tubes – als praktische Ergänzung oder Alternative für Hanteln und Klimmzugstange, um diese Übungen zu simulieren; besonders für Anfänger empfehlenswert
  • Yogamatte – für weicheren und rutschfesten Untergrund für verschiedene Bodenübungen
  • Pulsuhr (optional) – um die gewünschte Herzfrequenz beim Cardiotraining zu kontrollieren
  • Liegestütz-Griffe (optional)
  • Gymnastikball (optional)
  • Trainingshandschuhe (optional)

P90X: Disziplin und Kampfgeist als Voraussetzung

Wer Erfolg mit P90X – es müssen ja nicht gleich Zauberergebnisse a la Vorher-Nacher-Bilder aus der Werbung sein – haben will, muss aber einige wichtige Regeln befolgen und Grundeigenschaften an den Tag legen: Knallharte Disziplin, regelmäßiges Training sowie die Bereitschaft, sich täglich zu „quälen“ und dabei sein Bestes zu geben. Und das konstant über einen Zeitraum von 90 Tagen – 3 Monate! Wer P90X bis zum Ende durchhält, wird mit Sicherheit vorzeigbare Ergebnisse erzielen.

Selbstverständlich lässt sich das aber auch mit herkömmlichem Kraft- und Ausdauertraining gute Erfolge erzielen, wenn regelmäßig und intensiv trainiert wird und zugleich auf die Ernährung geachtet wird. Aber wer lieber „an die Hand genommen“ werden will und keine Lust und Zeit für den Besuch im Fitnessstudio hat, sollte sich durchaus das trendige und beliebte Home-Fitness Workout von P90X genauer ansehen. Interessenten finden hier sowie auf der offiziellen Homepage weitere Informationen und können die DVD-Box P90X samt Ernährungsplan und Kalender zur Dokumentation der Fortschritte direkt bei Amazon zum Preis von 129 Euro bestellen.

Nordic Cross Skating: gesundes, effektives Training auf Rollen

Nordic Cross Skating ist eine sehr gesundes, effektives Ausdauertraining, das viele Vorteile verspricht. Zudem ist der an Ski-Langlauf erinnernde Sport für Anfänger sehr gut geeignet, da man sich auf speziellen Inline-Skates bewegt, die über Bremsen verfügen und gut haftende Luftreifen besitzen, wodurch das Erlernen der Technik im Vergleich zum Inline-Skaten wesentlich einfacher ist. Egal ob zum Abnehmen, Konditionsaufbau, für die eigene Gesundheit oder einfach nur um seinen Bewegungsdrang auszuleben: Nordic Cross Skating ist die perfekte Wahl.

Nordic Cross Skating stammt wie Nordic Walking aus Finnland und ist auch unter der Bezeichnung Nordic Blading oder Nordic Inlineskating bekannt. Der Ausdauersport schont aufgrund der sanften, gleichmäßigen Rollbewegung die Gelenke und ist daher für all diejenigen eine gute Alternative, die aufgrund von Gelenkproblemen aufs Joggen verzichten müssen. Nordic Cross Skating ist ein idealer Gesundheitssport für Jung und Alt, der sowohl die Fettverbrennung ankurbelt und dadurch das Abnehmen unterstützt. Dank des Stockeinsatzes wird neben den Bein- und Pomuskeln auch der gesamte Oberkörper mittrainiert.

 

Kalorienverbrauch beim Nordic Cross Skating

Besonders zum Abnehmen ist dieser Ausdauersport prädestiniert, da der Energieverbrauch ähnlich hoch wie beim klassischen Skilanglauf ist. Allein schon durch die hohe Muskelbeanspruchung des Ober- und Unterkörpers lassen sich im Vergleich zum Inline-Skating bis zu 40 Prozent mehr Kalorien verbrauchen. Ein 70 kg schwere Person verbrennt in 15 Minuten Nordic Cross Skating über 150 Kalorien. Beim Inline-Skating liegt der Wert bei 110 Kalorien. Zudem ist der Sport – wie jedes Ausdauertraining – die beste Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Stoffwechselkrankheiten.

Die gut haftenden Luftreifen an den Skates sorgen für einen geringen Rollwiderstand, sodass ohne großen Kraftaufwand hohe Laufgeschwindigkeiten erreicht werden. Bei Bedarf lässt sich der Rollwiderstand der Räder erhöhen. Das Tempo kann natürlich jeder nach eigenen Vorlieben wählen, wobei das normale Trainingstempo meist zwischen 10 bis 15 km/h liegt. Nordic Cross Skating ist in erster Linie für flaches Terrain geeignet, kann aber auch problemlos auf Naturböden im Wald oder im bergigen Gelände betrieben werden.

Ausrüstung und Kosten für Nordic Cross Skating

Auch wenn das Trainingstempo nicht sonderlich schnell ist, sollte man beim Training Schutzkleidung wie Helm und Protektoren tragen. Handschuhe garantieren darüber hinaus einen besseren, rutschsicheren Griff an den Stöcken. Im Folgenden eine Übersicht über die benötigte bzw. empfohlene Ausrüstung (mit ungefähren Preisangaben) für das Nordic Cross Skating:

  • Nordic Cross Skates (Preis: 230 bis 320 Euro)
  • Nordic Skating Stöcke (Preis: 50 bis 120 Euro)
  • Handschuhe (Preis: 15 bis 30 Euro)
  • Helm (Preis ca. 50 Euro)
  • Protektoren (Preis ca. 25 Euro)
  • vllt. noch spezielle Funktionskleidung (Hose, Shirt, Jacke)

Bei den Nordic Cross Skates gibt es spezielle Modelle, die mit den eigenen Schuhen getragen werden können. Man schnallt die Skates quasi nur an und los geht’s. Diese Konzept hat sich im Vergleich zu den fest montierten Skates immer mehr durchgesetzt und bietet den Vorteil, dass man notfalls auch zu Fuß weiter wandern kann, wenn der Untergrund zum Fahren ungeeignet ist.

Kostengünstiger Unterhalt

Zwar muss man im Fall einer komplette Erstanschaffung zum Nordic Cross Skating mit mindestens 300 Euro rechnen, dafür sind aber die laufenden Kosten sehr gering. Und im Vergleich zum klassischen Skilanglauf, den man nur im Winter betreiben kann, entstehen keine Dauerkosten wie das Wachsen der Skier. Hin und wieder müssen bei den Skates die Kugellager und Bremsbeläge gewechselt werden, die aber recht lange halten, doch ansonsten ist das gesamte Material sehr langlebig ist.

Kurse für Anfänger empfehlenswert

Auch wenn der Einstieg und das Erlernen der Technik beim Nordic Cross Skating nicht allzu schwer und mit Skilanglauf vergleichbar ist, kann es nie schaden, zu Beginn an einem Nordic Cross Skating Kurs teilzunehmen. Hier bekommt man die korrekten Bewegungsabläufe sowie Falltechniken am besten erklärt. Wer sich alles selber beibringt, läuft natürlich Gefahr, sich eine falsche Technik und Körperhaltung anzueignen, die über kurz oder lang zu Rückenschmerzen oder anderen Beschwerden führen kann und den Spaß am Nordic Cross Skating schnell verfliegen lässt.

Nordic Cross Skating verspricht viel Abwechslung

Auch wer auf der Suche nach Abwechslung ist, findet beim Nordic Cross Skating verschiedene Varianten, in denen man sich ausprobieren kann. Neben Gruppenfahren oder Training-Treffs gibt es diverse Straßen-Wettkämpfe (bspw. Marathon) oder Cross-Wettkämpfe im leichten Gelände. Selbst Biathlon mit Leichtgewehren ist möglich und wer will, kann eine Nordic Cross Skating-Tour über mehrere Stunden oder Tage planen.

Auf diesem Portal findet ihr viele tolle Tipps und Infos zum Nordic Cross Skating.

Krav Maga: Fit und sicher mit Selbstverteidigungsport aus Israel

Krav Maga ist ein Selbstverteidigungssport bzw. -System, das aus Israel stammt und sich bei Privatpersonen einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Kein Wunder, denn mit dieser Kampftechnik kann man sich nicht nur in brenzligen Situationen effektiv zu Wehr setzen und stärkt zugleich sein Selbstvertrauen, sondern darüber hinaus wird die Fitness gefördert und der Stress abgebaut.

Krav Maga, was so viel wie Kontaktkampf bedeutet, eignet sich durchaus auch als Fitnesssport, ist aber noch ein Geheimtipp. Doch die Anzahl der Teilnehmer in den angebotenen Krav Maga Kursen steigt ständig an und stößt dabei auf große Begeisterung. Gerade wer den ganzen Tag im Büro hockt oder wer nach einem langen harten Arbeitstag eine Möglichkeit zum Stressabbau sucht, ist bei diesem Training richtig aufgehoben. Aber natürlich auch jeder, der sich im Falle der Fälle zu verteidigen wissen will.

Krav Maga: Kampfsystem für Jedermann

Krav Maga hat einen militärischen Ursprung und wurde als Nahkampfmethode für die israelische Armee entwickelt und hat sich auch bei der Polizei bewährt.

Krav Maga © Flickr / Gov_Ba
Krav Maga © Flickr / Gov_Ba

Es beinhaltet vorwiegend verschiedene Schlag- und Tritttechniken, aber auch typische Grapplingelemete wie Hebel und Bodenkampf werden bei diesem Selbstverteidigungssystem gelernt. Auf Anhieb klingt das vielleicht etwas martialisch und durchaus kompliziert und anspruchsvoll, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn Krav Maga setzt auf instinktive und einfache Bewegung, so dass wirklich jeder die Techniken schnell erlernen kann – unabhängig vom Alter, Größe, Geschlecht oder Fitnesslevel.

Geringe Anzahl an Techniken

Die Handgriffe und Tritte sind im Vergleich zu vielen anderen Kampfsportarten relativ simpel und sollen primär Angriffe mit oder ohne Waffe abwehren. Die Anzahl der Techniken (Griffe und Tritte) wird bewusst gering gehalten und basiert auf natürlichen Reflexen, sodass es nur einen überschaubaren Trainingsaufwand benötigt, um sich mit Krav Maga vertraut zu machen und die Techniken zu verinnerlichen und jederzeit abrufen zu können.

Krav Maga: Gezielte Stressdrills im Training

Die oftmals bei anderen Selbstverteidigungskurse erlernten Techniken bringen in der Realität herzlich wenig, wenn die Psyche in einer gefährlichen Situation versagt. Dem wird beim Krav Maga entgegengewirkt, da die Trainer und Instrukteure gezielt auf „Stressdrills“ setzen. So wird auf die Teilnehmer mit gezielten Übungen Druck ausgeübt, die den eigenen Puls zum Rasen und das Adrenalin zum Steigen bringen.

Diese bewusste Vorgehensweise und psychische Vorbereitung hat den Vorteil, dass auch unter Anspannung die einzelnen Abwehrmechanismen ganz automatisch ablaufen. Die Teilnehmer profitieren aber nicht nur von diesem Wissen und Können, sondern darüber hinaus auch durch die Ausstrahlung eines stärkeren Selbstvertrauens. Krav Maga Teilnehmer werden sich so abends in der U-Bahn weitaus sicherer fühlen, da sie wissen, sich im Notfall zu helfen. Man wird quasi sein eigener Bodyguard. Und wer Selbstsicherheit ausstrahlt wird nicht so schnell eine Zielscheibe von Angriffen.

Vorteile von Krav Maga in der Übersicht

  • leicht zu lernen
  • für jeden geeignet
  • auf natürlichen Reflexen basierend
  • mentales und körperliches Training
  • unter hartem Einsatz bewährt
  • umfassend in der Verteidigung
  • Stressabbau

Wer sich das israelische Kampfsportsystem Krav Maga interessiert, findet in jeder größeren Stadt diverse Angebote. Krav Maga Kurse werden dabei auch speziell für Frauen oder in Form von Wochenendseminaren bzw. Kompaktkursen angeboten.

Tabata Sprints – 4 Minuten Power-Training für perfekte Fettverbrennung

Tabata Sprints oder Tabata Training ist eine der intensivsten Trainingsmethoden überhaupt. Eine Trainingseinheit dauert dabei zwar nur 4 Minuten, doch diese haben es in sich und garantieren jede Menge Schmerz und die totale Erschöpfung. Die wichtigste Voraussetzung beim Tabata Training: Bis an das eigene Limit gehen! Wir stellen euch das hochintensive Intervalltraining etwas genauer vor.

Wer keine Lust und Zeit für zeitintensives Training hat, findet in Tabata Training eine gute Alternative und zugleich eine große Herausforderung. Das Intervalltraining, das vom Japaner Izumi Tabata entwickelt wurde, kann für den Muskelaufbau, aber auch zur Verbesserung der Kondition eingesetzt werden. Zudem kurbelt es die Fettverbrennung ordentlich an und hilft so beim Abnehmen.

Wie funktioniert Tabata Sprints / Tabata Training?

Doch wie sieht Tabata Sprints bzw. Tabata Training in der Praxis aus? Eine Trainingseinheit dauert nur 4 Minuten, wobei diese in 8 Intervalle gesplittet wird. Jedes Intervall dauert 20 Sekunden, in denen eine maximale Körperbelastung erfolgt. Danach folgen 10 Sekunden Pause. Das Ganze wird insgesamt achtmal wiederholt: Also 240 Sekunden oder 4 Minuten!

 

Soviel zur Theorie, die sich eigentlich sehr einfach anhört. Doch die Umsetzung ist sehr schwer, zumal man sich während dieser 240 Sekunden an seiner absoluten Leistungsgrenze bewegt. Viele Athleten und Freizeitsportler versuchen Tabata Sprints einmal aus, werden danach dieses Wort aber nie wieder in den Mund. Und zwar deshalb, weil man bei einer richtigen Durchführung vollkommen erschöpft ist. Im Folgenden wollen wir euch zwei Beispiele für das Tabata Training geben:

Tabata Sprints: So wird’s gemacht

  • 20 Sekunden sprinten; dabei alles aus sich rausholen
  • 10 Sekunden Pause (durchatmen, locker laufen)
  • die ersten beiden Schritte nochmal 7 Mal wiederholen (insgesamt 8 Intervalle)

Für das Tabata Sprinttraining können verschiedene Orte und Laufuntergründe gewählt werden. Ob nun Bergauf-Sprints, sprinten am Strand, im Schnee, auf einem Trail oder auch dem Laufband.

Tabata Training: Tipps für Übungen und Gewichte

Neben Sprinttraining lassen sich auch sehr gut Kraftübungen beim Tabata Training absolvieren. Für diese extremen Supersätze kann dabei auf Körperübungen zurückgegriffen werden. Sehr gut geeignet sind beispielsweise

  • Klimmzüge (Pull ups)
  • Ausfallschritte

Pro Satz so viele Wiederholungen wie möglich machen. Wer will, kann natürlich auch mit Gewichten trainieren, wobei zwischen 11 bis 15 Wiederholungen als optimal gelten. Um das beim Tabata Training zu schaffen, sollte man mit 25 Prozent des normalen Gewichts die Intervalle absolvieren. Statt klassischer Hanteln können auch Kettlebells, Dumbells, Barbells oder auch Gewichtswesten eingesetzt werden. Aber das Tabata Workout ist für jede beliebige Übung anwendbar, wie folgendes Video beweist.

Gerade die ersten zwei Intervalle gehen beim Tabata Training noch relativ leicht von der Hand und der ein oder andere wird sich die Frage stellen, ob das Training nicht vielleicht zu lasch ist. Doch spätestens ab dem 3. Satz werden die Muskeln anfangen zu brennen und der Schweiß in Strömen fließen – immer vorausgesetzt, man geht bis an seine Leistungsgrenze. Bei den letzten Intervallen wird alles schmerzen und brennen und dann lautet die Frage: Was tue ich mir hier bloß an?

Was man für Tabata Sprints braucht

Das tolle bei dieser Trainingsmethode ist, dass man sie überall machen kann und keine spezielle Ausrüstung benötigt. Das einzige, was man für Tabata Trainingseinheiten gut gebrauchen kann, ist eine Stoppuhr mit Timerfunktion, bei der man jeweils die verschiedenen Intervalle einstellen kann. Alternativ empfehlen wir euch, Tabata Sprints mit einem Trainingspartner zu absolvieren. Dieser kann die Zeit immer ansagen und euch motivieren.

Die sehr kurzen Pausen zwischen den Sätzen reichen aber lediglich aus, um zwei-, dreimal tief durchzuatmen und sich mental auf die nächste intensive Belastungsphase vorzubereiten und sich in die Ausgangsstellung für die entsprechende Übung zu begeben. Zum Trinken oder gar einen kurzen Plausch reichen die 10 Sekunden nicht aus.

Falls man am Tage des Tabata Trainings noch ein anderes Training plant, sollte man das Tabata Training an letzter Stelle platzieren. Denn nach den extrem anstrengenden 4 Minuten wird man für den Rest des Tages keine große Motivation für weiteres Training haben.

Abnehmen mit Tabata Sprints / Tabata Training

Ein besonders positiver Aspekt bei diesem sehr intensiven Intervalltraining ist, dass man sich gut 1 Stunde nach dem Training körperlich und mental erstaunlich gut fühlt. Sogar besser, als wenn man 60 Minuten monotones Cardio- oder 45 Minuten Krafttraining gemacht hat. Doch um dieses Gefühl zu erleben, stehen erstmal 4 quälend lange und schmerzhafte Minuten auf dem Programm – aber es wird sich lohnen!

Es gibt kaum eine andere Methode, mit der man effektiver Fett verbrennen kann als mit dem Tabata Training. Auch wenn eine Einheit nur 4 Minuten dauert. Wer regelmäßig nach dieser Methode trainiert, wird dabei nicht nur körperlich fitter, sondern lernt auch, sich mental zu fokussieren, Schmerzen zu ertragen und zudem seine körperlichen Grenzen kennen. Dabei gehört es zum Normalfall, dass man sich am Ende der Einheit erstmal elend und schlecht fühlt.

Fazit Tabata Sprints / Tabata Training

Mit Tabata lassen sich wirklich hervorragende Resultate erzielen und nimmt dabei nur sehr wenig Zeit in Anspruch. Also ideal für alle, die ihr Training schnell absolvieren wollen und sich auf ein hartes Power-Workout einlassen möchten.