Memory Effekt – schneller Muskelaufbau nach langer Trainingspause

Der Memory Effekt ist ein wunderbares Phänomen. Setzt man mal eine Zeit lang mit dem Krafttraining aus, verhilft diese „Erinnerungsfunktion“ zu einem raschen Wiederaufbau der verloren gegangen Muskulatur.

Es gibt viele Gründe, mal für einige längere Zeit mit dem Fitness-Training auszusetzen. Im schlimmsten Falle hat man sich eine typische Verletzung beim Krafttraining eingefangen und ist wochenlang außer Gefecht gesetzt oder man hat einfach ein kleines Tief, keine Lust und Zeit (Meine drei Motivationstipps) oder es läuft eben die Fußball-Weltmeisterschaft, die mir zurzeit einen Strich durch meinen Trainingsplan macht. Doch kein Grund zur Panik. Wer jetzt glaubt, die über Jahre hart antrainierten Muskeln schnell zu verlieren und beim Widereinstieg im Krafttraining quasi bei Null anfangen zu müssen, kann durchatmen: Dem Memory Effect sei Dank!

Pause. Foto: istolethetv by Flickr
Pause. Foto: istolethetv by Flickr

Muskeln für Körper eine Luxusware

Erstmal dauert es ein bisschen, bis der Körper beginnt, die Muskelmasse schrittweise abzubauen. Laut Faustregel in etwa so lange, wie es dauert diese aufgebaut zu haben. Bei einem Kaloriendefizit erfolgt der Muskelabbau natürlich schneller. Aber so oder so – ein Abbau der Muskulatur wird bei sportlicher Inaktivität definitiv eintreten.

Der Grund ist klar: Für den Körper sind Muskeln nichts anderes als ein Luxusgut, welches einfach viel zu viel Kalorien verbraucht. Schließlich gelten sie nicht umsonst als Verbrennungsöfen, die auch im Ruhezustand für einen höheren Kalorienverbrauch sorgen. Also, nichts wie weg damit – denkt sich der Körper. Beim Betroffenen macht sich entsprechend Frustration breit und mit der Lust auf das nächste Krafttraining ist es erstmal dahin. Doch keine Sorge, der Memory Effect verhilft euch nach einer längeren Trainingspause wieder schnell zu einem gewohnten muskulösen Aussehen. Aber warum?

Memory Effect verhilft zum raschen Muskelaufbau

Muskeln besitzen eine Art „Erinnerungsfunktion“, den Memory Effect. Diese erleichtert den Aufbau zu einem schon einmal antrainierten Niveau erheblich. Wer also nach einer längeren Abstinenz das Krafttraining wieder aufnimmt, darf sich über einen raschen Muskelzuwachs freuen. Laut Wissenschaftler, die die genauen Zusammenhänge dieses Phänomens noch nicht abschließend klären konnten, merkt sich der Körper die Ausprägung der Muskulatur auf einer Ebene der Nervenbahnen. Dort sind die Kraftwerte gespeichert und werden mehr oder weniger abgerufen, wenn das Krafttraining wieder einsetzt. Memory Effekt – schneller Muskelaufbau nach langer Trainingspause weiterlesen

Bankdrücken effektiver trainieren

Bankdrücken ist und bleibt die Königsübung – vor allem für alle männlichen „Drückeberger“. Doch immer nur die waagerechte Methode auf einer Bank ist nicht der richtige Weg. Schließlich wird die Leistung beim klassischen monotonen Bankdrücken an jedem Trainingstag früher oder später stagnieren. Abwechslung ist daher angesagt und der absolute Trumpf. Im Folgenden könnt ihr sehen, wie das Brusttraining in seiner ganzen Vielfalt aussehen sollte.

Um die Hühner- in eine Heldenbrust umzuwandeln bedarf es viel Training, Fleiß und Disziplin. Neben dem normalen Bankdrücken will ich euch noch fünf weitere Übungen vorstellen, die euch einer starken Brust näher bringen:

Negativbankdrücken mit der Langhantel

Bankdrücken. Foto: Flickr by A. Blight
Bankdrücken. Foto: Flickr by A. Blight

Beim negativen Bankdrücken werden die gleichen Muskeln beansprucht wie beim klassischen Bankdrücken – allerdings aus einem anderen Winkel, da der Körper nach unten durch die Schrägbank abgesenkt wird. Die Anforderungen an das Zusammenspiel des Nervensystems mit den Muskeln sind andere. Das bedeutet im Umkehrschluss, das ein neuer Trainingsreiz wirkt, der einen zu bessern Leistungen verhilft.

Daher sollte man hin und wieder die Flachbank gegen Negativ- oder Schrägbank austauschen. Das unterstützt den Muskelaufbau und die Leistungen stagnieren nicht.

Schrägbankdrücken mit der Kurzhantel

Der größte Unterschied Bankdrücken effektiver trainieren weiterlesen

Training richtig dosieren – ein paar Infos und Tipps

Manchmal ist weniger tatsächlich mehr! Das gilt auch im Sport. Wer im Training durch falschen Ehrgeiz viel erreichen will, läuft Gefahr, seine Gesundheit eher zu schädigen als ihr was Gutes zu tun. Doch was sollte man als Freizeitsportler beim Training beachten?

Gerade Anfänger, die nach Jahren des Nichtstuns, plötzlich wieder die Liebe zum Sport – egal ob Fitness, Ausdauersport usw. – neigen dazu, sich und ihrem Körper zuviel abzuverlangen. Nach schnellen Fortschritten wird der Ehrgeiz geweckt, doch dabei ist die Gefahr gegeben, dass es nicht nur früher oder später mit der Leistung permanent bergab geht, sondern auch mit dem allgemeinen Wohlbefinden und der Gesundheit.

Abwechselnde Belastungen

Wer die Zeit hat um täglich Sport zu betreiben, kann das natürlich gerne machen. Doch dabei ist es nur ratsam, wenn sich die Belastungen abwechseln. Sei es nun durch unterschiedliche Sportarten (bspw. Krafttraining, Joggen, Schwimmen) oder durch einen gezielten Trainingsplan, so dass unterschiedliche Muskelgruppen im Verlauf der Woche trainiert werden.

Ausreichend regenerieren

Dabei gilt es aber immer wieder auf die Frühwarnsysteme des Körpers zu achten. Sei es nun durch Muskelkater oder Schlappheit. Diese Anzeichen auf keinen Fall ignorieren und auf ausreichend Regeneration achten. Denn durch das Training wird der Körper immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht und der Körper benötigt Zeit, sich auf die Belastungen einzustellen. Und das geschieht nun mal in der Regenration. Nicht umsonst heißt es: der Muskel wächst in der Ruhephase! An dieser Stelle schöne Grüße vom Prinzip der Superkompensation, das genau den Anpassungsprozess des Körpers an sportliche Aktivität beschreibt. Wer das befolgt, darf sich über langsames aber konsequentes Ansteigen der Kraft und Ausdauer freuen.

Tipp für das Lauftraining Training richtig dosieren – ein paar Infos und Tipps weiterlesen

Rudern: der gesunde Klassiker

Immer wieder gibt es neue Fitness-Trends. Doch das heißt natürlich noch lange nicht, dass klassische Sportarten weniger fitness-fördernd oder ungesünder sind. Allen voran das Rudern.

Eins vorweg: es ist egal, ob man nun im Boot oder in einem Fitnessstudio rudert – die Effektivität des Trainings bleibt bestehen. Wollen wir mal etwas tiefer die Wirkung des Ruderns beleuchten.

Koordinativ anspruchsvoll

Rundern steigert in erster Linie die Kondition und wirkt aufgrund des komplexen Bewegungsablaufs positiv auf die koordinativen Fähigkeiten. Aber auch alle wichtigen Muskelgruppen wie Bauch, Beine, Rücken oder Arme werden kräftig beansprucht.

Mehr Beine als Rücken

Lange galt die Annahme, dass der Rücken am meisten trainiert wird. Doch eigentlich sind es die Beine, die den Hauptteil der Arbeit der komplexen Bewegung leisten. Wer also regelmäßig rudern geht, wird als Resultat schön geformte Oberschenkel, einen flachen Bauch und festen Po sein Eigen nennen können (natürlich bei entsprechend ausgewogener Ernährung).

Rudern © Flickr by joiseyshowaa
Rudern © Flickr by joiseyshowaa

Damit der Körper vom Rudern optimal profitiert, muss sich der Sportler technisch sauber bewegen. Wie bei vielen anderen Fitness-Sportarten spielt demnach die richtige Haltung eine große Rolle. Anfänger machen dabei vor allem immer wieder den selben Fehler und führen die Bewegung mit einem runden Rücken aus, statt aufrecht zu sitzen.

Nicht ruckartig ziehen

Zudem ist darauf zu achten, dass die Griffe beim Ruderschlag gerade gehalten werden und ein gleichmäßiger Druck auf die Füße ausgeübt wird. Rudern: der gesunde Klassiker weiterlesen

Mischtraining – Abwechslung für den Sport

Mit Mischtraining wird der Kampf gegen die Fettpölsterchen abwechslungsreicher. Dieser Trend hatte sich in den letzten Jahren immer weiter herauskristallisiert und wird uns auch in Zukunft begleiten.

Doch was hat man sich unter dem Begriff Mischtraining eigentlich vorzustellen? An sich handelt es sich hierbei um eine Kombination verschiedener Workouts. Im Grunde genommen sind das alle sportlichen Aktivitäten, bei denen zum Beispiel Kraftübungen mit Ausdauertraining vermischt werden. Also ein Mischtraining.

Höherer Spaßfaktor und Effektivität

Die Vorteile sind offensichtlich: Zum einen wird das oft monotone Training, sei es mit Gewichten oder auf einem Ergometer, wesentlich abwechslungsreicher. Das verspricht einen höheren Spaßfaktor, der letztendlich die Motivation zum Sport treiben fördert. Zum anderen steigt durch die Kombination auch die Effektivität des Trainings. Ein wichtiger Tipp: Trainiert erst die Kraft und danach die Ausdauer!

Weight-Cycling

So ist zum Beispiel das Weight-Cycling eine Form des Mischtrainings. Hierbei handelt es sich um einen Spinning-Kurs, bei dem man nicht nur auf dem Fahrrad strampelt, sondern auch gleichzeitig ein paar Übungen mit Kurzhanteln absolviert. Diese Kombination fördert zugleich auch die Koordination.

Zudem gibt es in den Fitness-Studios auch immer häufiger Kurse, bei den beispielsweise Medizinball-Übungen mit Balance-Tests kombiniert werden.

Fahrtspiel als Mischtraining geeignet

Eine Form des Mischtrainings ist aber auch das Fahrtspiel. Bei dieser speziellen Trainingsmethode des Joggings wird in vielen Fällen nicht nur mit der Geschwindigkeit gespielt (normales Tempo, zügiger Dauerlauf, Sprint, Gehen, et.), sondern man kann auch mittendrin ein paar Kräftigungsübungen einbauen. Egal ob Klimmzüge, Liegestütze, Crunches oder Kniebeugen.

5 Tipps fürs Lauftraining bei großer Hitze

Es gibt genügend Freizeitläufer, die auch bei hohen Temperaturen jenseits der 30 Grad trainieren wollen. Das ist auch gut so. Denn trotz großer Hitze, sollte man seine Ziele nicht aus den Augen verlieren. Mit folgenden fünf Tricks, verträgt euer Körper die extremen Bedingungen besser.

1. Intensität herunterschrauben

Eine Hitzeperiode ist wohl die schlechteste Zeit für Rekordjagd. Daher sollte die Maxime lauten: Immer mit der Ruhe! Das Training sollte weniger intensiv sein, was den Umfang natürlich mit einschließt. Stagnation könnte zwar die Folge sein, aber durch lockeres und leichteres Training werdet ihr euren Leistungsstand in jedem Falle halten.

Verschiebt die Rekordjagd auf kühlere Tage. Von denen haben wir hierzulande sowieso genügend.

2. Trinken, trinken, trinken

Große Hitze zerrt an den Flüssigkeitsspeichern und ihr schwitzt bei gleicher Belastung wesentlich mehr, als bei normalen Temperaturen. Daher ist es ratsam direkt vor dem Sport einen ¼ Liter zu trinken. Während des Trainings solltet ihr cirka alle 15 bis 20 Minuten 150 ml trinken. Am besten bevor der Durst auftritt.

Als Durststiller eignen sich Fruchtschorlen. Vermischt einen Teil Saft mit drei Teilen Wasser. Erst bei einer Ausdauerbelastung von über einer Stunde ist der Mineraliengehalt des Getränkes zu beachten. Die Getränke sollten dann 0,5 Gramm Natrium und 80 bis 150 Gramm Magnesium pro Liter enthalten. 5 Tipps fürs Lauftraining bei großer Hitze weiterlesen

Gymnastikball Übungen

Ein sehr schonendes Fitnesstraining ist mit dem Gymnastikball möglich. Dies ist ein großer Ball aus Kunststoff mit einem Durchmesser zwischen 45 und 75 cm, der fest aufgepumpt wird, dabei aber gleichzeitig elastisch und federnd bleibt. Der Gymnastikball lässt sich für die verschiedensten Übungen einsetzen und beansprucht nicht viel Platz.

Training mit dem GymnastikballEin sanftes Muskelaufbautraining lässt sich damit ebenso gut durchführen wie Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur, zum Training der Bauchmuskeln, zur Steigerung der Fitness oder zur Formung und Straffung der Figur. Die Übungen mit dem Ball sind deshalb so effektiv, weil durch seine Beweglichkeit mehr Muskeln zum Halten des Gleichgewichts und zur Stabilisierung eingesetzt werden müssen als beim normalen Training. Dadurch lässt sich sogar die Trainingszeit gegenüber herkömmlichen Gymnastikübungen deutlich verringern.

Abnehmen mit dem Gymnastikball

Auch zum Abnehmen ist der Gymnastikball hilfreich, beispielsweise wenn es darum geht, Bauchfett zum Verschwinden zu bringen, die größte Problemzone überhaupt. Denn das Training mit dem Ball beansprucht nicht nur die äußerlich sichtbaren Bauchmuskeln, sondern auch die tief liegenden, die sonst schwierig zu trainieren sind. Aber erst wenn diese gestrafft und gestärkt sind, kann der Bauch flach werden und gut aussehen. Und weil das Workout mit dem Gymnastikball den Energieverbrauch erhöht, können in einer halben Stunde beachtliche 200 Kalorien verbrannt werden.

Übungen für den Rücken

Um Rückenproblemen vorzubeugen, ist es wichtig, die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Mit dem Gymnastikball geht das besonders gut und macht Spaß, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Zunächst aufwärmen, indem der Ball zwischen den Händen gehalten und mit ausgestreckten Armen abwechselnd nach rechts, links, oben und unten geschwungen wird.
Nun auf den Ball setzen, die Füße sind auf dem Boden und stehen etwas mehr als schulterbreit auseinander, der Rücken ist gerade, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln. Dann das Becken mit dem Ball von rechts nach links, von vorne nach hinten kreisen lassen. Dabei auch die Richtung wechseln und die Kreise mal größer, mal kleiner werden lassen. Darauf achten, dass der Rücken gerade bleibt.

Die folgende Übung ist wohltuend für den unteren Rücken und die Wirbelsäule. Dazu mit dem Bauch auf den Ball legen, die Füße stehen etwas mehr als schulterbreit auseinander, nur die Zehenspitzen berühren den Boden, die Arme sind nach vorne zum Boden hin ausgestreckt. Nun den Oberkörper anheben, Bauch und Becken halten Kontakt mit dem Ball. Dann den Oberkörper langsam wieder senken und in die Ausgangsposition zurückkehren. Um die Schwierigkeit zu steigern, können kleine Hanteln benutzt werden. Diese Übung mehrmals wiederholen.

Eine etwas anspruchsvollere Übung zur Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur findet sich hier:

Übungen für den Bauch

Langweilige Situps und Crunches waren gestern – das Bauchmuskeltraining mit dem Gymnastikball macht Spaß und ist überaus effektiv. Folgende Übungsbeispiele können als Einstieg dienen:

Zunächst aufwärmen, dann flach auf den Rücken legen, Beine lang ausstrecken, den Gymnastikball zwischen die Füße nehmen, Arme hinter dem Kopf ausstrecken. Arme und Beine dürfen während der gesamten Übung den Boden nicht berühren. Nun die Beine hochheben, den Ball mit den Füßen mitnehmen, gleichzeitig den Oberkörper leicht anheben, die Arme zum Ball strecken, den Ball ergreifen und mit ausgestreckten Armen hinter den Kopf führen. Arme und Beine senken, die Füße schließen, aber darauf achten, dass der Boden nicht berührt wird. Nun das Ganze zurück: Den Ball von den Händen wieder zwischen die Füße bringen, dabei den Oberkörper nur ganz leicht aufrichten, die Beine gestreckt hochheben und mit den Füßen den Ball annehmen. Dann Arme und Beine lang ausstrecken. Diese Übung mehrmals hintereinander durchführen, es soll eine einzige fließende Bewegung sein.

Eine Abwandlung dieser Übung sieht folgendermaßen aus: Flach auf den Rücken legen, Arme seitwärts ausbreiten, Beine rechtwinklig nach oben strecken, den Ball zwischen den Füßen halten. Beine langsam nach rechts neigen, so weit wie möglich, dann zur anderen Seite. Mehrmals wiederholen. Rücken und Arme bleiben dabei auf dem Boden.

Eine weitere Übung wird hier gezeigt:

Welche Größe ist die richtige?

Gymnastikbälle gibt es im Sportfachhandel, Online und auch in Apotheken in großer Auswahl. Verwirrend sind für den Laien zunächst die unterschiedlichen Größen, die aber ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl des geeigneten Balles darstellen. Maßgeblich ist dabei die Körpergröße. Personen bis 152 cm Körpergröße sollten einen Ball mit 45 cm Durchmesser wählen. 55 cm Ballgröße ist geeignet für Körpergrößen bis 168 cm, Bälle mit 65 cm empfehlen sich bei 178 cm Körpergröße, und die großen Gymnastikbälle mit 75 cm Durchmesser eignen sich für alle größeren Personen.

Bei vielen Angeboten wird auf das so genannte „Anti-Burst-System“ (ABS) hingewiesen, manchmal auch als „burstproof“ bezeichnet. Bei diesen Bällen ist die Außenhaut extra verstärkt, so dass sie nicht nur gegen Schäden durch scharfe oder spitze Gegenstände weitgehend geschützt ist, sondern im Fall einer Beschädigung entweicht die Luft sehr langsam, damit es nicht zu Verletzungen durch explosionsartiges Platzen des Balles kommen kann. Meist ist auch eine Höchstbelastbarkeit in Kilogramm angegeben.

Die Preise sind sehr unterschiedlich und bewegen sich im Rahmen von etwa 15 Euro für einen Ball von 65 cm Durchmesser mit ABS und mitgelieferter Pumpe bis hin zu knapp 100 Euro. Preisvergleichsseiten im Internet, auch solche für Medizinprodukte, können bei der Auswahl sehr hilfreich sein.

Muskelaufbau – Trainingsplan für Fortgeschrittene

Hat man schon mehr als 6 Monate ambitioniert (d. h. mindestens 3-mal pro Woche) trainiert sollte man seine Trainingsart umstellen. Man ist jetzt in der Lage seine Muskeln viel gezielter und stärker zu beanspruchen. Durch die stärkere Muskelbeanspruchung ist die Regenerationszeit sehr wichtig und muss im Trainingsplan berücksichtigt werden.

Das erreicht man, indem man in einer Trainingssitzung jetzt nicht mehr alle Muskelgruppen auf einmal trainiert, sondern nur noch zwei bis drei. Am nächsten Tag trainiert man dann andere Muskelgruppen.

Wenn man besonders effektiv trainieren will, empfiehlt es sich vor Trainingsbeginn 10-20 Minuten auf dem Laufband zu verbringen.

Pro Muskelgruppe sollten zwei bis vier Übungen durchgeführt werden.

Als Beispiel dient ein Trainingsplan, der auf fünf Trainingseinheiten in der Woche ausgelegt ist.

Montag:
Brust-, Bauch und Bizepstraining

Dienstag:
Rücken-/Nacken- und Trizepstraining

Mittwoch:
Beintraining + Bereiche die nicht ausreichend trainiert wurden

Donnerstag:
Brust-, Bauch und Bizepstraining

Freitag:
Rücken-/Nacken- und Trizepstraining

Den Samstag und Sonntag nutzt man zur Regeneration. Für jede Muskelgruppe empfiehlt es sich, zwei bis drei verschiedene Übungen durchzuführen. Die einzelnen Übungen kann man dem Übungsplan entnehmen (Link). Wichtig ist auch der Mittwoch. Da man an diesem Tag weder Rücken noch Brust trainiert hat man hier eine zusätzliche Regenerationszeit für diese Muskelgruppen. Am Mittwoch kann man auch noch diejenigen Muskelgruppen hinzunehmen, von denen man der Meinung ist, dass sie zusätzliches Training vertragen könnten.