Yoga lernen im Internet: kostenlose Übungen & Videos für Anfänger

Yoga sorgt für mehr Beweglichkeit, entspannt und hilft beim Stressabbau. Leider kann sich nicht jeder den Gang ins Fitnessstudio oder gar einen Privatyogalehrer leisten. So manch einer möchte sich auch nicht in der Gruppe aufgrund der aktuellen Ungelenkigkeit blamieren. Einen möglichen Yoga-Einstieg bietet daher das Internet. Inzwischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten via Youtube-Videos, Online-Yoga-Studios und anderen kostenlosen Quellen Yoga zu erlernen.

Hinweis: Risiken beim Yoga selber lernen

In vielen Videos werden die Yoga Übungen gut erklärt. Dennoch gilt: Das eigenständige Durchführen von Yogaübungen, ohne dass sie von einem ausgebildeten Lehrer überwacht werden, bringt gewisse Gesundheitsrisiken mit sich. Insbesondere wenn der Yogaschüler noch nie zuvor eine professionelle Unterrichtsstunde besucht hat. Beim Yoga werden verschiedene Muskeln und Sehnen gezielt gedehnt und gestärkt. Falsche Haltungen während der Übungen können zu Verletzungen und Gesundheitsschäden führen.

Dennoch gibt es gute Möglichkeiten, sich online & kostenlos mit Yoga zu beschäftigen. Ich habe eine ganze Reihe passender Anfänger- und Fortgeschrittenen Videos entdeckt, die ich euch im folgenden kurz vorstellen möchte:

1. Yoga Anfänger Kurs in 10 Wochen von „yoga vidya“:


Der kostenlose Einsteigerkurs von Yoga Vidja ist in insgesamt 10 Kursstunden aufgeteilt, in denen verschiedene Schwierigkeitsgrade und verschiedene Arten von Yoga erklärt werden. Jede Kursstunde besteht aus insgesamt drei Videos. Zunächst beginnt die Stunde mit einem kurzen Theorieteil, in welchem der Yogalehrer die Übungen genau erklärt und auf eventuelle Probleme und Gesundheitsrisiken eingeht. Im Anschluss folgt ein langes Praxisvideo mit einer Dauer von 50-60 Minuten. Wer wenig Zeit für die Übungen hat, kann sich auch die gekürzte Version des Videos anschauen (10-20 Minuten). Die Aufteilung in verschiedene, aufeinander aufbauende Kursstunden macht es möglich, langsam Schritt für Schritt Yoga zu lernen. Der Kurs wird als Ergänzung zu einem Besuch bei einem Studio bzw. Lehrer empfohlen.

2. Yogamour: Zahlreiche Videos für verschiedene Niveaustufen


Beinahe 60 kostenlose Yoga-Übungsvideos finden Yogaliebhaber auf der Website Yogamour. Zu finden sind unter anderem Videos zu Meditation, einzelne und kombinierte Asanas, Vinyasa Yoga und viele weitere Themen. Die Videos haben ein durchschnittliche Länge zwischen 15-20 Minuten und eignen sich gut für die kleine Yogapause zwischendurch. Positiv hervorzuheben bei Yogamour sind auch die Hinweise auf Gesundheitstipps, die man berücksichtigen sollte. Alle Videos sind in drei Kategorien eingeteilt: einfach, mittel und schwer.

3. Yogabasics: Videos für Anfänger

Yogabasics Video
Bei Yogabasics.de findet man 26 verschiedene Videos, in denen unterschiedliche Asanas erklärt werden. Diese Videos eignen hauptsächlich für Anfänger. Auf dieser Homepage gibt es ein kostenloses eBook zum downloaden, wenn man seine Emailadresse freigibt.

4. Youtube Channel: HappyAndFit Yoga


Sehr viele kostenlose Videos lassen sich bei der Videoplattform Youtube finden. Das problematische hierbei ist, dass diese Videos oft nicht miteinander in Zusammenhang stehen. Man kann zwar in verschiedensten Schwierigkeitsgrade und in sehr viele unterschiedliche Yogaarten Einblicke gewinnen, aber zum richtigen Erlernen von Yoga sind Einzelvideos eher weniger geeignet. Interessanter sind Youtube-Channel wie z.B. „HappyAndFitYoga„, da dort viele Videos sind, die auch zusammenhängen und in verschiedene Kategorien eingeteilt sind. Diese Kategorien sind einerseits Einstufung in Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittene und andererseits für gewisse Körperpartien oder Funktionen wie Fatburning.

5. Kostenlose Yoga Übungen bei Fitkurs


Bei Fitkurs.de findet man zwischen verschiedenen anderen Fitnesskursen (Bauch-Beine-Po, Rückengymnastik etc…) auch einige kostenlose Yogavideos. Die Videos sind allerdings nicht aufeinander aufgebaut und dadurch für den Yoga-Einstieg eher ungeeignet.

6. Professionelle Online Yoga Studios (kostenpflichtig)

Neben den Möglichkeiten, sich kostenlos im Internet Videos anzusehen, gibt es auch professionelle Yoga Studios, mit denen sich Yoga erlernen lässt. Ein Beispiel hier wäre http://www.yogaeasy.de. Die Preise befinden sich in einem Bereich zwischen 10 Euro bis 16 Euro monatlich. Die Homepage ist sehr übersichtlich und sehr gut für Anfänger geeignet. Yoga-Gutschein: 1 Monat kostenlos Yoga lernen mit Yogaeasy.de

Neben diesem Studio gibt es noch einige englischsprachige Studios. Hierbei sollte noch angeführt werden, dass wirklich gute Englischkenntnisse erforderlich sind, da sonst die Gefahr der falschen Ausführung der Übungen sehr hoch ist. Beispiele für solche Studios sind http://www.myyogaonline.com (9,95 monatlich oder 89,95 jährlich), http://www.yogavibes.com/ (15 kostenlose Testtage, 20 Dollar monatlich oder 200 Dollar jährlich) und http://www.yogaglo.com/ (15 kostenlose Testtage, 18 Dollar monatlich, Kurse sind aufgeteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade, Arten von Yoga). Bei fast allen Online Studios sind die Preise im Vergleich zum den klassischen Yoga Kursen eines Studios oder eines Privatlehrers um einiges niedriger und daher sicherlich eine Überlegung wert.

Im Großen und Ganzen weitet ich die Yogagemeinde im Internet stark aus. Es gibt immer mehr Videos, wobei manchmal schwer zu erkennen ist, ob diese Videos auch von professionell ausgebildeten Lehrern gemacht wurden. Um Gesundheitsrisiken vorzubeugen, ist es ratsam, zumindest einen Einführungskurs oder ein zwei Yogastunden bei einem Lehrer in einem Studio oder privat zu machen. Im Anschluss lässt sich gut im Internet trainieren. Das Internet ist auch eine gute Alternative zu den klassischen Yoga-DVDs und bietet sehr viel mehr Auswahl.

Yoga im Internet – absolut empfehlenswert, solange man die Videos auch mit einem leicht kritischen Auge betrachtet. Viel Spaß mit Ausprobieren!

Dips: ideale Kraftübung für stärkeren Trizeps

Das Trizeps Training wird von vielen oftmals ignoriert. Stattdessen wird dem Bizeps ein übergeordnetes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt. Doch sowohl Männer als auch Frauen profitieren von einem regelmäßigen Krafttraining für den Trizeps. Das Angebot an effektiven Isolationsübungen ist beschränkt, wer aber eine ideale und fördernde Körperübung für den Trizeps sucht, sollte Dips machen.

Warum ist Trizeps-Training wichtig? Frauen können somit die Rückseite des Oberarmes straffen und somit einen ersten Schritt Richtung „Schwabbelarme“ oder „Puddingarme“ unternehmen. Bei Männern hingegen kann ein gut trainierter Trizeps den Oberarm voluminöser und größer aussehen lassen und zudem ist er ein wichtiger Hilfsmuskel bei vielen Druckübungen wie beispielsweise beim Bankdrücken.

Die besten Übungen für Trizeps

Der Trizeps, der für die Streckung des Armes verantwortlich ist, ist ein kleiner Muskel, der zudem schon bei vielen Brustübungen mittrainiert wird. Ein separates, umfangreiches Trizeps-Training ist zwar nicht immer unbedingt nötig, doch schaden kann es nie.

Für ein gezieltes Trizeps-Training bieten sich einige Isolationsübungen an. Die Auswahl an effektiven Übungen ist aber eher bescheiden. Empfehlenswert sind Trizepsdrücken am Kabelzug, Trizepsdrücken mit der SZ-Stange (auch als French Press bekannt), Kick-backs mit der Kurzhantel oder Trizepsdrücken (Überkopfdrücken) mit der Kurzhantel. Eine Übung darf aber nicht vergessen werden: die Dips!

Dips: gut für Trizeps und Brust

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Speedminton: Rasanter Funsport kombiniert Squash und Badminton

Speedminton hat sich als Trendsport mittlerweile etabliert und ist ein gutes Beispiel dafür, wie spannend und interessant es ist, wenn irgendwelche Leute auf die Idee kommen, verschiedene Sportarten zu vermischen und zu kombinieren. Im Fall von Speedminton handelt es sich um eine, wie der Name schon vermuten lässt, besonders schnelle Form des Badminton.

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h spielt man sich den Ball beim Speedminton die Bälle zu. Die federballähnlichen Bälle werden im Fachjargon „Speeder“ genannt und sind im Vergleich zu den Leichtgewichten schwerer und besitzen ein kürzeres Flugkleid. Laut Regelwerk liegt zwischen den Spielern eine Entfernung von 12,80 Metern, wobei Speedminton ohne Netz gespielt wird. Zudem befindet sich jeder Mitspieler in einem abgesteckten Feld mit einer Größe von 5,5 x 5,5 Metern. Speedminton kann man als klassisches Einzel aber auch Doppel spielen.

Speedminton im Dunkeln spielen

Die Regeln beim Speedminton sind an die vom Badminton, Squash und Tennis angelehnt. Ein absolutes Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes, ist Speedminton im Dunkeln zu spielen. Hierfür braucht man natürlich die entsprechende Sportausrüstung, die im Dunkeln leuchtet. Dazu gehören leuchtende Speeder und Schläger (Rackets), aber auch leuchtende Sportkleidung wird dabei oftmals eingesetzt.

Speedminton ist ein absoluter Funsport, der eine gute Reaktion voraussetzt und jede Menge Action bietet. Aufgrund der einfachen Ausrüstung (Grundausrüstung Rackets und Speeder) kann man diesen Trendsport nahezu überall und jederzeit spielen.

Weitere Informationen zu Speedminton oder Speed-Badminton findet ihr hier.

BumBall: Neuer Funsport im American Football-Stil

BummBumm Becker ist uns allen ein Begriff! BumBall hingegen nur den wenigsten. Kein Wunder, handelt es sich hierbei doch um einen noch relativ jungen Funsport aus Dänemark. Bei diesem ungewöhnlichen Ballsport, der in seinen Grundzügen an American Football erinnert, muss der Ball mit der Brust dem Po gefangen werden. Wie das funktionieren soll und welche Anforderungen BumBall an die Spieler stellt, wollen wir im Folgenden verraten.

BumBall klingt nicht nur witzig, sondern garantiert auch noch einen hohen Spaßfaktor. Das ist der etwas merkwürdigen Spielweise geschuldet, darf der Ball doch nur mit der Brust oder dem Gesäß gefangen werden. Punkte gibt es, wenn der Ball in vorher klar definierten Bereichen gefangen wird. Von den Spielern verlangt der Funsport daher komplett neue Bewegungsmuster, wird doch bei anderen Ballsportarten der Ball mit Händen oder Füßen gefangen bzw. weitergeleitet.

BumBall: Spezielle Ausrüstung, lockere Rahmenbedingungen

Damit man BumBall überhaupt spielen kann, müssen die Spieler eine spezielle Ausrüstung tragen. Der sog. BumBall-Anzug wird um die Brust und den Po gebunden und ist mit Klettband versehen. Damit der Ball an diesen Stellen hängen bleibt, ist auch dieser mit Klettband behaftet.

Ansonsten sind die Regeln für die Rahmenbedingungen relativ frei wählbar. Das betrifft sowohl die Anzahl der Mitspieler als auch die Spielfeldgröße. Doch umso mehr Spieler dabei sind, desto größer ist der Spaßfaktor beim BumBall. Dabei kann der Funsport sowohl in der Sporthalle als auch auf einer Wiese gespielt werden. Auf dem Spielfeld werden nach Belieben entsprechende Felder markiert (Kreise, Quadrate usw.), die als Tore fungieren. Fängt ein Spieler den Ball in diesem Bereich, gibt es Punkte.

BumBall: einfache Spielregeln BumBall: Neuer Funsport im American Football-Stil weiterlesen

Mini-Camcorder: Tolle Actionkameras für das eigene Sportvideo

Die Technik ermöglicht es uns, unsere actionreichen Sporterlebnisse einfach und in bester Qualität auf Video festzuhalten. Hierfür bieten viele Hersteller kleine, kompakte, wasserdichte und stoßsichere Camcorders, die einfach am Helm befestigt werden können. Das verspricht nicht nur eine neue Perspektive, sondern auch noch faszinierende Aufnahme.

Wer regelmäßig actionreiche Sportarten wie Surfen, Rafting, Klettern, Skaten, Fallschirmspringen und Co. betreibt, wird schon längst eine dieser kleinen Mini-Camcorder sein Eigenen nennen, die zu Lande, zu Wasser und in der Luft einsetzbar sind und jedes sportliche Highlight für die Ewigkeit dokumentieren. Aber auch nicht unbedingt regelmäßig als Extremsportler unterwegs ist, tut gut daran, sich ein Actionkamera zuzulegen. Schließlich ist das Angebot groß und somit für jeden Geldbeutel das passende dabei. Hierfür findet ihr weiter unten ein paar Empfehlungen für die Mini-Camcorders für den sportlich, rasanten Einsatz.

Vorteile Mini-Camcorder für eigene Sportvideos?

 

Die Mini-Camcorder sind einfach nur der Hammer! Der Ritt auf der perfekten Welle, die Paddeltour durchs wilde Wasser oder die spektakuläre Abfahrt mit dem Mountainbike werden umso schöner, wenn man sie auf Video festhalten kann. Ob für sich selbst, für die Kumpels im sozialen Netzwerk oder um sie bei Youtube hochzuladen und dort mit der ganzen Welt zu teilen. Herkömmliche Camcorder sind für Motorrad-Ausflüge oder Fallschirmsprünge eher ungeeignet. Sie sind in der Regel zu schwer und die Bedienung ist für solche Situationen viel zu kompliziert. Wer aber dennoch ein knackiges Actionvideo selber drehen will, benötigt hierfür einen kleinen technischen Spezialisten: einen besonders robusten Mini-Camcorder, dem extreme Bedingungen überhaupt nichts ausmachen.

Tipps zum Kauf: Worauf achten bei Camcorders für Sport? Mini-Camcorder: Tolle Actionkameras für das eigene Sportvideo weiterlesen

Intervalltraining von Bodyrock: Ideales Workout für zu Hause

Um sich in Form zu bringen und ein anstrengendes sowie effektives Workout zu betreiben, bedarf es nicht immer einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Schließlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Übungen, mit denen man problemlos zu Hause trainieren kann. Für Anregungen und neue Trainingsmethoden kann ich dabei jedem nur das Angebot von „Zuzana“ empfehlen. Eine Fitness-Fanatikerin aus Tschechien, die ein kurzes und intensives Workout nach bester Intervallmethode bietet.

Im Internet gibt es zig tausend Trainingspläne und Tipps, wie man sich zu Hause fit hält. Je nachdem welches Trainingsziel verfolgt wird, gibt es eine schier unendliche Bandbreite an Möglichkeiten. Dabei braucht es nicht immer teure Fitnessgeräte, diverse Hanteln mit zahllosen Hantelscheiben oder kleine Fitnesstools. Schließlich kann man allein mit dem Körper ein hervorragendes Workout absolvieren. Das beweist Zuzana, die seit einiger Zeit den erfolgreichen Internetauftritt „Bodyrock.tv“ betreibt.

Fitnessvideos von Bodyrock: kostenlos und abwechslungsreich

Hier präsentiert die extrem durchtrainierte Tschechin regelmäßig neue Fitness-Clips. Das beste: absolute kostenfrei. Die Videos könnt ihr euch auf ihrer Homepage oder via Youtube angucken und somit immer neue Workouts holen. Egal ob Sixpack, starker Rücken, definierte Arme oder eine sexy Knack-Po: mit etwas Recherche findet ihr schnell ein paar richtig gute Videos. Auch wenn das Training in erster Linie an Frauen gerichtet ist, können auch Männer große Erfolge erzielen.

Intervalltraining der Extraklasse  Intervalltraining von Bodyrock: Ideales Workout für zu Hause weiterlesen

Kantaera: Kombination aus Kampfsport und Tanz als sanftes Cardio-Workout

Kantaera klingt nicht nur interessant, sondern ist auch ein empfehlenswertes Cardio-Workout. Hierbei werden verschiedene Elemente asiatischer Kampfkünste mit klassischen Aerobic-Elementen kombiniert. Auch wenn Kantaera vor allem all diejenigen anspricht, die einen Faible für Karate-, Taekwondo- oder Kickboxbewegungen haben, ist der Trendsport auch ohne Einschränkung für ältere Menschen zu empfehlen.

Denn bei Kantaera spielt auch der Wohlfühlfaktor eine große Rolle. Entsprechend wird das Herz-Kreislauf-System bei diesem Workout auf eine sehr schonende Art und Weise trainiert. Zudem werden die Muskelkraftausdauer und besonders die Koordination gefördert. Dazu gehören auch eine Verbesserung des Gleichgewichts, Orientierung, Rhythmus und Reaktion.

Kantaera: Ohne Musik geht gar nichts

Natürlich geht das Training leichter von der Hand, wenn man bereits einige Erfahrungen in asiatischen Kampfkünsten gesammelt hat, aber nichtsdestotrotz sollten sich andere Interessierte deswegen von einem Versuch in Kantaera nicht abschrecken lassen.

Ein wichtiges Element beim Kantaera Workout ist die Musik. Wobei sich das Trainingstempo von durchschnittlich 128 bpm mit dem von klassischer Stepaerobic vergleichen lässt. Bei dieser Mischform aus fernöstlichen Bewegungstechniken, Tanz und Gymnastik wird das Tempo der einzelnen Choreographien vollständig durch das Musiktempo vorgegeben. Das Workout lässt sich je nachdem und in Abhängigkeit der Zielgruppe als dezent moderat bis hin zu flippig und schnell beschreiben.

Kantaera: Abwechslung mit Spaßgarantie

Jeder der erstmal Kantaera ausprobieren wird, wird sich schnell an die ersten Trainingseinheiten der Tanzschule erinnern. Denn irgendwie fließt alles mit ein. Ob das nun Tanzelemente von Mambo, Chacha, Jive oder Samba sind. Und dank der Einflüsse von Tai-Chi, diversen asiatischen Kampfkünsten, leichten Kraftübungen und Aerobicschritten ist Kantaera nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern bereitet auch jede Menge Spaß.

Kantaera: Auch als Seniorensport bestens geeignet

Da das Kantaera Workout auch gruppenspezifisch angeboten wird, kann ohne Einschränkung jeder mitmachen. Entsprechend ist der Trendsport auch für Senioren geeignet oder wird in Rehabilitationsgruppen angewendet. Denn das entscheidende ist, dass die Bewegungsabfolge bei Kantaera sehr fließend ist. Für die Gelenke ist die Belastung ebenfalls äußerst gering. Es gibt keinerlei ruckartigen Bewegung, obwohl natürlich auch ansatzweise schnellkräftige Abfolgen der asiatischen Kampfsportelemente ihren festen Platz haben. Doch aufgrund des moderaten Trainingstempos können die Teilnehmer die Bewegungen sehr präzise und bedacht ausführen und verlieren nie die Kontrolle.

Daher kann Kantaera wirklich von jedem ausgeübt werden. Ob blutiger Anfänger, erfahrenen Kampfsportler oder Senioren – alterbedingte und gesundheitliche Einschränkung existieren nicht. Auch wer jahrelang sportlich inaktiv war, kann durch Kantaera wieder Spaß an der Bewegung finden, da kein besonderer Fitnessgrad zur Teilnahme vorausgesetzt wird.

Falls ihr Interesse an Kantaera habt, solltet ihr einen Blick auf die Homepage werfen. Dort gibt es weitere Informationen zum Trendsport.

Eure Meinung: Habt ihr Kantaera schon einmal ausprobiert oder haltet ihr von diesem Sport nicht allzu viel?

Jugger: exotischer Funsport in Gladiatoren-Manier

Jugger ist ein sehr exotischer Sport, der vor allem an Universitäten hohen Zuspruch findet. Eine Mischung aus Gladiatoren-Kämpfen und American Football. Ziel: Der hundeschädelähnliche „Ball“ muss in die gegnerische Endzone gebracht werden. Dabei kommen überdimensionale Ohrenstäbchen oder Ketten in Morgenstern-Manier zum Einsatz. Klingt nicht nur abgefahren, sondern lädt zum Mitmachen ein.

Beim Mannschaftssport Jugger treten zwei Teams mit jeweils 5 Spielern auf einem 20 x 40 Meter großem Feld gegeneinander an. Jedem Spieler wird dabei eine bestimmt Aufgabe zugetragen. Zudem gibt es jede Menge Regeln.

Jugger: Sinn und Regeln des Spiels

Jugger. Foto: Flickr/kotori52000
Jugger. Foto: Flickr/kotori52000

Ziel dieses martialisch aussehenden, aber ungefährlichen Funsport ist es, dass der Ball – der wie ein Hundeschädel aussieht – in einem Behälter abgelegt wird. Dabei darf nur der Läufer, der als einziger seiner Mannschaft unbewaffnet ist, den Ball (sog. Jugg) aufnehmen und mit den Händen über das Spielfeld tragen. Umso schneller und wendiger der Läufer, desto besser die Siegchancen. Zur Abschirmung und Schutz des Läufers, sind die anderen vier Mitspieler, die sog. Pompfen verantwortlich. Sie müssen mit bestimmten „Waffen“ den eigenen Läufer beschützen oder den gegnerischen blocken, wie das Video weiter unten verdeutlicht. Jugger: exotischer Funsport in Gladiatoren-Manier weiterlesen

Headis: Kopfballtischtennis als Funsport

Wer auf der Suche nach einem neuen Funsport mit viel Ballgefühl und fürs Köpfchen ist, der sollte mal Headis probieren. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form des Tischtennis: Denn statt mit dem Schläger spielt man mit dem Kopf. Und statt Tischtennisball kommt ein größerer Plastikball zum Einsatz.

Es ist immer wieder interessant, auf welche Ideen so manche Sportinteressierte in ihrer Freizeit kommen. Dabei ist die Kombination verschiedener Sportarten immer ein probates Mittel, um ein neuen Funsport zu kreieren. Wie im Fall von Headis, einer Mischung aus Tennis, Tischtennis und Fußball. Der Name setzt sich dabei aus dem englischen Wort für Kopf (Head) und Tennis zusammen.

Headis: Spektakel dank Artistik

Gespielt wird an einer Tischtennisplatte, wobei der Ball nur mit Hilfe des Kopfes über das Netz befördert werden darf. Egal ob Stirn, Schläfe oder Hinterkopf. Doch im Gegensatz zum Tischtennis darf der Ball – außer bei der Angabe – direkt volley aus der Luft genommen werden.

Entsprechend artistisch kann es bei Headis Profis zur Sache gehen, wenn sie im vollen Eifer auf die Platte hechten. Nicht nur für Spieler, sondern auch Zuschauer durchaus ein attraktives Spektakel. Headis kann man als Einzel oder auch im Doppel spielen.

Da während des Spiels die Tischtennisplatte mit allen Körperteilen berührt werden darf, kann man sich durchaus auf das Spielfeld legen, um den Ball direkt volley zu spielen. Ansonsten sind die Headis Spielregeln an die des Tischtennis angelehnt. Ein Satz geht bis elf Punkte und nach drei gespielten Punkten wechselt die Angabe.

Voraussetzung für Headis Headis: Kopfballtischtennis als Funsport weiterlesen

Swingstick: Tipps und Übungen zum Training mit dem Schwungstab

Der Swingstick, auch Flexibar genannt, ist ein Fitnessgerät, welches ein ganzheitliches und sanftes Training des Oberkörpers garantiert. Wie sich mit diesem Schwingstab die besten Ergebnisse erzielen lassen, wird mit den folgenden Übungen erklärt.

Beim Swingstick handelt es sich um einen speziellen Schwungstab, der ca. 142 cm lang und bei jeder Bewegung zeitlich leicht versetzt mitschwingt. Der Swingstick besteht aus Glasfaser, ist sehr flexibel und hat ein breites Griffstück in der Mitte. An den Enden befinden sich kugelförmige, kleine Gewichte, die auch bei isometrischen Übungen das Schwingverhalten optimieren. Wird der Stab in Schwingungen versetzt, versucht der Körper diese sofort auszugleichen und erzeugt eine Gegenspannung. Dadurch werden die Muskeln auf eine sanfte Art und Weise aktiviert und der Muskelaufbau gefördert.

Zusätzlich wird durch das Swingstick Workout die Ausdauer verbessert und die Fettverbrennung erhöht. Das Gerät kann altersunabhängig eingesetzt werden.

Tipps zum richtigen Training mit dem Swingstick

Abhängig von der Übung, können durch die Impulse verschiedene Körperpartien wie Rücken oder Brust speziell trainiert werden. Zwar ist das Training mit dem Swingstick auf den ersten Blick ziemlich simpel aus, dennoch gibt es einiges zu beachten, damit das Workout effektiv ist.

Das kurze Video zeigt ein paar Übungen, die ihr mit dem Schwungstab machen könnt:

Die richtige Körperhaltung ist beim Swingstick Training das A und O. In der Ausgangsstellung sind die Beine leicht gespreizt, die Füße zeigen leicht nach außen und der Rücken ist gerade. Die Knie sind gebeugt und die Schultern werden nach hinten gezogen. Der Blick geht gerade aus, wodurch die Wirbelsäule gerade aufgerichtet ist. Viele sind beim Training mit dem Swingstick oft verspannt und so stark konzentriert, dass das Atmen vergessen wird. Daher sollte man sich auf die Atmung konzentrieren und am besten tief in den Bauch einatmen und langsam wieder ausatmen.

Die Dauer einer einzelnen Übung mit dem Swingstick dauert meist nicht länger als 15 – 20 Sekunden, sollte dabei aber bis zu dreimal wiederholt werden. Zwischendurch gibt es eine kurze Pause. Um mit dem Fitnessgerät Erfolge zu erzielen, führt kein Weg am regelmäßigen Training vorbei. Zwei bis drei Einheiten pro Woche mit jeweils 30 Minuten sollten eingehalten werden. Ideal für all, die wenig Zeit zum Sporttreiben haben.

Die besten Übungen mit dem Swingstick

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